Jamie musste bei dem Gedanken an ihr erstes Aufeinander treffen lächeln. Ja auch ihn hatte es damals gepackt, kaum vorstellbar aber wahr. "Frag mich mal, ich habe das Bild von uns gesehen und irgendwann dann dich. Im ersten Moment dachte ich, ich hab Halluzinationen. Gott sei dank nicht."

Dann sollte ich wirklich dankbar sein, das mein Motorrad kaputt war, ansonsten wäre ich niemals an der Bushaltestelle gelandet." schmunzelte Lucien. "Wir hätten uns erst zum Interview gesehen, das ich im übrigen auch nur machen konnte, weil ein Kollege von mir, der solche Dinge sonst macht, im Ausland ist. Es scheint doch Schicksal zu sein." Der Franzose griff nach Jamies Hand, streichelte sie
zärtlich.


"Schicksal, mmh. Dann können wir Fortuna ja nur dankbar sein und sollte ihr Geschenk zu würdigen wissen." Jamie beugte sich zu Lucien und küsste ihn. In diesem Moment kam die Stewardess und machte sie darauf aufmerksam, dass sie nun in den Landeanflug gehen würden. Wiederwillig trennte Jamie sich von Lucien.


"Oja..das hab ich auch vor.." flüsterte Lucien und erwiderte den Kuss, seufzte enttäuscht, als die Stewardess störte. Er griff nach Jamies Hand und drückte sie. "Jetzt ist deine Nähe wieder angesagt......starten und landen sind für mich am schlimmsten." sagte der Franzose mit einem schiefen kleinen Grinsen.


"Kein Problem, ich lenk dich doch gern ab." Liebevoll strich Jamie über Luciens Handrücken und drückte
dessen Hand. Dann beugte er sich zu ihm rüber und flüsterte ihm ins Ohr. "Was möchtest du denn gerne als
erstes machen, wenn wir im Hotel sind. Ich weiß, dass wir einen eigenen Jakuzzi haben." Dann legte er
Luciens Hand auf dessen Oberschenkel und fing an über diesen zu streichen.

Lucien lief ein Schauer den Rücken hinunter, als er Jamies Atem so dicht an seinem Ohr spürte. "Mir würde spontan etwas einfallen.......aber damit lassen wir uns Zeit." grinste er anzüglich und meinte dann ernst: "Ich möchte zu erst einmal duschen....und dann stehe ich zu deiner Verfügung. Wir machen das, auf was du Lust hast, Jamie, ich war noch nie in den Staaten, also zeig mir, was man da so macht."


Jamie musste bei Luciens Worten lächeln und knabberte kurz an dessen Ohrläppchen. "Also erst duschen und
dann was essen. Damit wir nicht hungern und dann denke ich, machen wir ein kurzes Schläfchen und schauen uns
die Stadt bei Nacht an."

"Oja, das ist eine gute Idee. Ich liebe es, bei Nacht rumzulaufen...die vielen Lichter und das alles. Und die Stille, die da herrscht, weil es nicht mehr ganz so hektisch ist wie am Tag" schwärmte Lucien und lachte dann leise. "Jetzt hast du es wieder geschafft...wir sind auf dem Boden."


Jamie grinste, "Welche Stille, du glaubst doch nicht ernsthaft, das es in so einer Stadt je ruhig wird? Nein mein Lieber, da hast du dich geirrt. Aber das wirst du dnachher ja selbst sehen." Dann drückte er Lucien noch kurz einen Kuss auf die Lippen und wisperte "Du hast dich gut gehalten, bist eben doch ein braver Junge, nachher bekommst du auch eine Belohnung." Dann löste er seinen Gurt und stand auf um sich zu strecken.

"Ganz still nicht, das ist mir klar...das kenn ich von Paris. Aber eben weniger hektisch wie am Tag.." meinte Lucien leise und lächelte, als er Jamies Flüstern hörte. "Da bin ich dann aber mal mehr als gespannt, wie du mich belohnen willst." Der Franzose erhob sich ebenfalls von seinem Sitz und trat in den Gang, reckte sich und sah Jamie an. "Na dann lass uns mal gehen, ich bin froh, wenn ich hier raus bin."

"Ich auch. Und was deine Belohnung angeht, nun ich habe da schon die ein oder andere Idee. Lass dich einfach überraschen..." Dann verließen die beiden das Flugzeug.


"Okay...ich werde warten und mich überraschen lassen" lächelte Lucien und folgte Jamie in die Abfertigungshalle, wo sie ihre Pässe zeigten und auf ihr Gepäck warteten. "Wie gehts nun weiter? Taxi?" fragte Lucien, als ihre Koffer angekommen waren.


"Ja und dann ins Hotel." sprachs und pfiff einTaxi herbei. "Nach Ihnen, der Herr." sagte Jamie zu Lucien und verbeugte sich übertrieben.

"Merci, Monsieur..." lächelte Lucien und schritt hoheitsvoll an Jamie vorbei,schmiss seine Tasche in den Kofferraum und stieg in das Taxi, wartete, bis Jamie ebenfalls eingestiegen war.


Jamie schlug Lucien liebevoll auf den Po, als dieser an ihm vorbei ging und liess sich dann neben ihn ins Auto fallen. "To the four seasons, please. Thanks." wandte er sich an den Fahrer und drehte sich dann leicht zu Lucien hin.


"Vier Jahreszeiten? Mein lieber Mann......so gut war ich noch nie untergebracht." lächelte Lucien. "Wie kann ich das nur je wieder gutmachen?" Mit einem Augenzwinkern wandte er den Kopf zum Fenster und sah hinaus. Er war zum ersten Mal in den Staaten und wollte so viel wie möglich mitkriegen.


Jamie musste grinsen, als Lucien versuchte so viel wie möglich zu sehen. "Wenn ich schon hier her muss, dann möchte ich auch anständig wohnen..." dann nahm er Luciens Hand und drückte sie. "Außerdem hab ich ja nicht gewußt, dass du mitkommst...so war das Hotel das einzige angenehme an dem Trip, bis du dazu kamst..."

"Danke, du schmeichelst mir. Aber ich wüsste auch niemanden, mit dem ich im Moment lieber hier wäre." Lucien sah Jamie an und lächelte, erwiderte den Druck der Hand. "Wenn wir von der Zeitung aus irgendwohin geschickt werden, muss es immer ein billiges Hotel sein.....unser Chef ist sehr sparsam."

Jamie sah Lucien an und wolte ihn gerade küssen als der Taxifahrer sich räusperte und der Wagen anhielt. "There you go..four seasons..." "Thanks, heres your money. Have a nice day" und mit diesen Worten stieg Jamie aus.


Lucien seufzte leise bedauernd und stieg ebenfalls aus, stellte sich neben Jamie und sah mit Begeisterung, das ihr Gepäck ganz selbstverständlich ausgeladen und nach drinnen gebracht wurde. "Was für ein Service..." murmelte er und sah den Engländer an. " Daran könnt ich mich gewöhnen."


"ja, ja und dann muss ich dir immer alles hinterher tragen, so weit kommt das noch." dann ging Jamie rein und holte die Zimmerschlüssel.

Lucien grinste und folgte Jamie. "Och und ich hatte gedacht, du würdest das mir zuliebe gerne tun.." schmunzelte er, als sie im Lift standen und zu ihrer Suite fuhren.


"Dachtest du? war ja klar, da reicht man den kleinen Finger und dann will er gleich die ganze Hand." schon waren sie vor der Suite angekommen und ihnen wurde die Tür geöffnet, ihr Gepäck war schon da und Jamie gab dem Pagen ein Trinkgeld, der sie dann alleine ließ. "Und wie gefällt es dir?" mit diesen Worten trat Jamie an Lucien ran und umarmte ihn von hinten.

Lucien sah sich mit großen Augen um, als er die Suite betrat und nickte dann anerkennend. "Schön, es gefällt mir sehr gut und noch besser gefällt mir, das du da bist." schnurrte der Franzose leise und schmiegte sich in die Umarmung.


"Mir auch. Was hältst du von einer Dusche und dann ein kleines Schläfchen..ich lad dich auch in mein Bett ein...", Jamie beugte sich vor und knabberte an Luciens Hals.

Lucien seufzte wohlig und drehte sich in Jamies Umarmung, sah ihn an. "Du lädst mich in dein Bett ein? Hm...das klingt vielversprechend." Er beugte sich vor und hauchte einen Kuss auf die Lippen des Engländers. "Gehst du zuerst? Duschen meine ich?"


Jamie sah lächelnd zu Lucien und nickte dann. "Aber nicht spannern kommen...und such dir ein Zimmer aus...vielleicht möchtest du ja ein bestimmtes." Dann ging er ins Bad und stellte sich unter die Dusche. Lange liess er das warme Wasser über seine Haut rinnen und als er schliesslich raus kam, schlang er sich nur ein Handtuch um die Hüften und ging dann ins Wohnzimmer.

Lucien grinste und nickte, sah Jamie dann bedauernd nach und begutachtete die Suite, entschloß sich schließlich für das Schlafzimmer auf der rechten Seite, das einen atemberaubenden Ausblick hatte. Er räumte seine Tasche aus, legte sich frische Wäsche zurecht und setzte sich dann ins Wohnzimmer, um auf Jamie zu warten. Als dieser eintrat, sah der Franzose ihn an und lächelte. "Dann kann ich ja jetzt..."

Jamie sah Lucien lächelnd hinterher und nahm dann seine Tasche, stellte sie ins andere Zimmer und zog sich eine bequeme Pyjamahose an und ging dann wieder ins Wohnzimmer um auf Lucien zu warten.

Lucien stand unter der Dusche und genoß das warme Wasser und den Luxus eine im Vergleich zu seiner zu Hause riesigen Duschkabine. Nachdem er sich abgetrocknet hatte, zog er sich seine Boxer über und lief nach draußen ins Wohnzimmer, das feuchte Haar schüttelnd. Mit einem Lächeln sah der Franzose Jamie an: "Fertig......gehen wir schlafen?"

"Immer doch." mit diesen Worten stand Jamie auf und musterte Lucien eingehend. "Mmh, netter Körper. In welchem Bett möchtest du denn schlafen?"


"Danke für das Kompliment.." lächelte Lucien und sah Jamie an, trat näher und strich ihm eine Strähne aus der Stirn. "Am besten in dem, in dem du auch schläfst.." raunte der Franzose mit einem schelmischen Grinsen.


"Dann also in deins..da hat man den schöneren Ausblick..." dann ging Jamie in Luciens Zimmer, ließ sich aufs Bett fallen und sah den anderen an.

Lucien folgte Jamie mit einem Lächeln und blieb vor dem Bett stehen, sah den Engländer liebevoll an. "Hab ich dir dein Schlafzimmer mit Ausblick weggeschnappt? Dafür darfst du auch während unseres Aufenthalts immer bei mir schlafen..." Der Franzose legte sich ebenfalls hin, rollte sich zu Jamie hinüber und seufzte zufrieden.


Jamie schloss die Arme um Luciens Körper und kuschelte sich tiefer in dieKissen. Langsam schloss er die Augen und genoss diesen Moment aus tiefstem Herzen. "Schlaf schön Lucien."


Lucien schloß die Augen und murmelte: "Du auch Jamie..." Er bettete seinen Kopf auf die Schulter des Engländers und seufzte wohlig, genoß dessen Geruch und Wärme und war innerhalb weniger Momente eingeschlafen.

Jamie kuschelte sich noch ein wenig enger an Lucien und schlief dann ebenfalls ein. Er hatte während Lucien duschen war, bei der Rezeption angerufen und gebeten sie in zwei Stunden zu wecken.


Lucien war nach einer Stunde wieder wach und sah sich erst einmal verwirrt um, bis ihm einfiel wo er war und vor allem mit wem. Er löste sich vorsichtig von Jamie, legte sich auf die Seite und betrachtete den Engländer, lächelte, als er sah, wie friedlich dieser schlief. "Wie ein süßes Baby.." murmelte der Schwarzhaarige leise und strich Jamie vorsichtig eine Strähne aus der Stirn.


Jamie wurde gweckt als seine Wärmquelle sich von dannen machte und etwas über sein Gesicht strich, als er die Worte Luciens hörte musste er lächeln und kuschelte sich wieder an den anderen. "Wir haben noch eine Stunde, komm her." dann vergrub er sein Gesicht und atmete tief den Duft Luciens ein.


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