ATWReport16 19.2.02 Hola aus Mexico, Wisst ihr das mit dem Geldumwechseln noch. Tja, dass war eine ziemlich beschissene Sache, denn die Casa de Cambios hatten so einen schlechten Umwechsel Kurs, dass i bei meinem Geldbetrag 22Euro verlohren haette. So wartete i eben auf den naechste Tag in der Hoffnung, am Terminal einen besseren Kurs zu bekommen. Nach langem handeln schaffte i es dann auch u verlohr eben "nur" 8Dollar. I werde solche Geschichten nie wieder machen. Also in Zukunft lieber im gleichen Land Traveller Checks umwechseln... Am gleichen Abend der Ankunft hatten wir das Glueck,dass uns ein Pick-up mit ins Zentrum nahm. Die Herren brachten uns dann gleich noch zu dem guenstigsten Hotel. Abends gingen wir mit einem davon noch auf Stadtbesichtigung im Auto u wurden sogar noch zum Essen eingeladen. So ein Glueck muss man haben! Am naechsten Morgen gings dann gleich weiter nach Tulum. Die Busfahrt von 4h kostete uns 9 Euro. In Guatemala gabs die Fahrtzeit auf dn schlechtesten Strassen fuer nur 2 Euro. Seit dieser Zeit haben wir dann nur noch gehitchhikt. Das ist wirklich die beste Variante hier um Geld zu sparen. Es geht auch wirklich gut, denn zwei Maedels werden gerne mitgenommen. In Tulum angekommen gingen wir gleich zu den wunderschoen am Meer gelegenen Ruinen. Sie sind zwar klein, aber trotzdem schoen, teilweise mit Fingerabdruecken u Malereien. Nach 2h Ruinentour gingen wir dann an den Strand darunter u verbrachten ein paar schoene Stunden am weissen Strand,im hellblauen caribischen Meer u im Hintergrund die Ruinen. Was eine Athmosphaere. Abends gingen wir dann an den grossen benachbarten Strand ausserhalb der Ruinen zone. Dort zelteten wir ganz um sonst, da wir erst im Dunklen kamen u am naechsten Morgen schon wieder abfahren wollten. So konnten die Cabañas Besitzer uns nicht sehen. Als wir dort ankamen war das erste was wir sahen, eine aus Sand gebaute Maya Tempel Pyramide. Aber wie exakt! Unglaublich dieses Kunstwerk. im Kerzenlicht wirkte es noch geheimnisvoller. Die Stimmung dort mit den Haengematten, Zelten, Gitarren Musik u Gesang... am Strand war super schoen. An diesem Abend trafen wir gerade eingetroffene Deutsche, die noch Euros dabei hatten. Lena u ich waren ganz aus dem Haeuschen, als wir die zu sehen u zum anfassen bekamen. Am naechsten Tag gab es dann das grosse Erwachen. Wir bekamen einen wunderschoenen Sonnenaufgang u einen wunderschoenen riesigen mit Palmen bewachsenen weissen Sandstrand u hellblauem Meer zu sehen. Faszinierend! 2h spaeter hatten wir dann alles abgebaut u los gings. Wir hatten Glueck mit dem Trempen. Uns nahm eine Reisegruppe mit zu den Cobá Ruinen. Dort hatten wir noch mehr Gluck. Wir bekamen um sonst eine deutsche Fuehrung durch die Ruinen von einer Reisegruppe des Robbinson Clubs. Da zwei Leute ausgefallen sind nahmen sie uns dann weiter auf ihrer Besichtigungs Tour mit in ein Dorf, in dem wir eine Tortillafabrik u eine Baeckerei anschauten. Super interessant war, dass die meisten Leute hier ihre Tortillas nicht selber machen sondern kaufen. Dafuer schmecken sie auch nicht so gut bzw. alle gleich u sind total duenn. Danach gings weiter zu einer Familie, bei der uns das Leben u das Gaertchen erklaert wurden, bis das Tacos- Essen vorbereitet war. Auch dazu, einem Corona, Honig Schnaps u Tequilla wurden wir eingeladen. Dafuer mussten wir halt unsere Reisegeschichten, Lebensplaene... zum besten geben. Die waren ja alle so begeistert. Man sollte dabei wissen, dass diese Leute alle stink reich waren u auch nur noch im Reichtum in Nobelbussen durch die Gegend reisen, ohne das wirklich Leben u Kultur der Einheimischen kennen zu lernen zu koennen oder vielleicht auch das nicht wollen. Der Ausflug in dieses Dorf war wenigstens schon mal einkleiner Schritt in diese Richtung. Doch wirklich wichtig ist es ja mit den Einheimischen ins Gespraech zu kommen u das geht halt nur ohne Reisegruppe nur man selbst... Naja, jeden Falls waren sie nach einigem wenn u aber schliesslich total begeistert von unseren Erlebnissen... Danach fuhren wir noch mit zu einem Haengemattenverkaeufer, bei dem i mir endlich eine gescheite Haengematte. schwarz u blau mit rosa Aufhaengefaeden. Von dort aus gings dann wieder weiter mit dem Trempen. Wir wollten nach Chichen Itza. Mal wieder hatten wir ein super Glueck. Ein Umzugswagen fuhr von dort aus direkt nach Merida u konnte uns somit direkt bei den Ruinen rauslassen. Zwar mussten wir 1h warten wegen einer Reisepanne, doch wir kamen schliesslich an u hatten mal wieder jede Menge interessante Unterhaltungen. Bei den Ruinen angekommen durften wir unter dem Dach eines offenen Restaurants unsere Haengematten aufhaengen u hatten dabei zufaelliger Weise noch Polizeischutz, da der Waechter an dieser Strasse, die zu den Ruinen fuehrt, jede Nacht sitzen muss. Am naechsten Tag gingen wir dann in aller Fruehe los um die bekannte grosse Ruinenstaette anzuschauen. Der Eintritt war sau teuer:10 Euro! So dass wir entschlossen es in Zukunft wieder auf die Reinschlupf Methode zu versuchen, wie in Tulum, wo wir einfach so reinliefen. Die Ruinen waren alle echt interessant u teilweise imposant. Nur stoerte uns, dass man in die meisten einfach nicht reinlaufen konnte, wo es auch noetig gewesen waere um das wesentlich wichtige in den Ruinen zu sehen. In Tikal war das ganz anders. Mittags gigns nach dem Essen dann weiter Hitchhiken nach Mérida. An den Ruinen nahm uns ein Kunstsammler aus Frankreich mit nach Mérida u nahm uns gleich noch auf seine kleine Staedte Tour nach Izamal, "der goldenen Stadt", mit. Ganz abgesehen von den unrestaurierten Ruinenpyramide u dem Kloster mit dem 2.groessten Atrium u einem extra fuer den Papst gezimmerten Stuhl, war die Stadt wirklich golden: wirklich jedes Haus war in einem ockerfarbenen Gelb u weiss gestrichen. Davor noch schoen gerichtete Pferdekutschen... super Flaire. In Merida schauten wir gemuetlich die Stadt an. Wir bekamen sogar um sonst eine Führung auf Englisch von Einheimischen. Der eine war noch Student u sprach eigentlich ganz gut Englisch, der andere war schon Englischlehrer u sein Englisch war echt schlecht. Nicht nur die Aussprache u die Garmmatik, sondern auch, weil er es nicht so gut verstand. Später sollten wir dann seinen Schülern, die im Park warteten, sagen, dass er gut Englisch spräche. Was solletn wir auch anderes machen. Aber er bemühte sich wenigstens etwas, in dem er mit Turisten ins Gespraech kommt... Mittags schickte i dann mal wieder ein Paeckchen nach Hause ab u dieses mal ging auf ganz sicher u wartete, bis der Stempel u alles gemacht war, bevor i mein Päckchen alleine liess. Es ist mittlerweile auch schon angekommen ( vor dem aus Panama, dass mittlerweile bald 3 Monate unterwegs ist...). Das Verschicken war aber dafuer ein halbes Vermögen. Am Tag darauf fuhren wir nach Celestun an den Golf von Mexico. Der Strand war wieder erwarten, wegne den vielen Ölbohrungen, total versifft. Der bekannte National Park sieht auch eher zerstoert aus. Aber in diesem sumpfigen stinkenden Tümpeln leben bedrohte Tierarten u Flamingos- unglaublich. In der Nähe der Uxmal Ruinen gibt es ein Dorf namens Muna. Dort fanden wir eine Uebernachtungsmöglichkeit mit unseren Haengematten in der Polizeistation. Ganz um sonst! In Uxmal trafen wir auf zwei Mädels, Bea u Ruth, die wir schon am Abend davor im Internetcafegetroffen hatten. Mit ihnen schauten wir die Ruinen gemeinsam an u nachher nahmen sie uns noch netterweise in ihrem VW Käfer Leihwagen mit zu den Loltun Hölen. Abends verabredeten wir uns nach Palenque in 2 Tagen. In der Nacht fuhren wir das erste mal wieder Bus, da es schon dunkel war u wir am gleichen Abend unbedingt noch nach Campeche wollten. Dort nahm uns dann eine Familie netterweise eine Familie ins Zentrum mit u ließ uns natürlich an einem super teuren Hotel raus, obwohl wir ihnen gesagt hatten, dass wir ein billiges wollen. Aber immerhin waren wir im Zentrum. Nach 1h Suche fanden wir dann ein zwar immer noch teueres aber preislich annehmbares Hotel u mit eigenem Bad. Dann gings weiter: Nirgends hatte mehr ein Laden offen u i hatte Glueck, dass wenigstens ein Straßenverkäufer Hot Dogs verkaufte. Wenn auch teure. Doch er gab ihn mir netterweise zum halben Preis... Die Stadt schauten wir am nächsten Morgen an. Sie erinnerte uns etwas an Antigua. Nur, dass sie etwas groesser ist u kaum Turisten anzutreffen sind. Lena gefiehl sie sogar besser. Mittags hitchhikten wir dann weiter in Richtung Palenque. Dabei hatten wir mehr als Glueck. Die ersten Mitnehmer zeigten uns sogar noch einen Aussichtspunkt über die Stadt u den HAfen, bevor sie uns zur Hauptstrasse brachten. Dort kam nach 5min gleich der nächste, der uns bis Champoton mitnahm, wo sich die Küsten u Innland- Straße trennen. Von dort ging es dann auf zufall weiter. Ich wollte die Küstenrute über Ciudad del Carmen fahren, Lena direkt nach Palenque. Je nach dem welcher Anhalter uns wohin mitnimmt. Lena gewann. Ein Reiseführer war gerade auf dem Heimweg nach San Cristobal über Palenque. So waren wir abends dort u verabredeten uns mit unserem Chauffeur im Restaurant des Campingplatzes fuer später. So lange haengten wir unsere Hängematten auf. Der Abend wurde noch echt nett. Wir trafen auch Bea u Ruth wieder. Nur dass der Kerle sich gleich auf mehrere Bier einladen liess. Schließlich machten wir aus, dass Lena eins zahlte, ich eines u Ruth eines, da er uns versprach uns am naechsten Tag zu den Wasserfällen Agua Azul mitzunehmen. So waren fuer ihn noch 2 Bier uebrig. -"Mexiko ist echt schoen u die Leute super nett. Nur an die vielen reichen Touristen musste i mich erst mal gewoehnen. Das Land ist schon ziemlich teuer bzw. das mit Abstand teuerste seit der ganzen Reise. Aber Lena u i fanden zum Glueck eine guenstige Reiseart heraus: 1. Hitchhiking (keine Angst, dass geht hier echt super gut u wir sind ja zu zweit!) 2. So oft wie moeglich in Zelt oder Haengematte uebernachten, wobei das letztere geschickter ist u wir uns deshalb jeder eine gute gekauft haben. Mexiko besonders Yukatan (Merida)ist ja bekannt fuer diese. Warum?Ganz einfach, weil Busfahren u Uebernachtungen das Teuerste hier sind. (Von Paeckchen schicken mal abgesehen!!!) U ausser dem macht das ganze so viel mehr Spass u ist aufregender. Man lernt ja auch viel mehr Leute kennen!"- Nach Agua Azul mussten wir 4 Maedels dann mit jemand anderem Hitchhiken, da unser Chauffeur nicht da war... Aber wir kamen ja auch ohne ihn um sonst hin. Dort angekommen treffen wir 1/2 h spaeter ploetzlich jemand sehr bekannten. Ja er war tatsaechlich gekommen um sich fuers verschlafen zu entschuldigen. Super nett! Da faellt verzeihen natuerlich nicht schwer! Den halben Tag verbrachten wir an den schoenen tuerkisblauen sich 3km lang erstreckenden Wasserfaellen Agua Azuls. Nach der kleinen Wanderung sprangen wir zur Erfrischung ins eiskalte klare Fluss Wasser u waermten uns in der heissen Nachmittags-Sonne wieder auf. Nachmittags hitchhikten wir mit einer Schulklasse zurueck bzw. erst mal zum Wasserfall Misul-Ha. Nur Bea wagte sich in der nachmittaeglich kuehle noch mal in den Wasserfall Pool. Wir begnuegten uns mit dem darunter hindurchlaufen. Zurueck auf dem Campingplatz gabs dann wieder bei toller Feuertanz u Trommel Athmosphaere geniales Essen. Am 23.Januar kaempften wir uns dann mit einer groesseren Gruppe mit einem Typ, der sich auskannte, mitten durch den Jungel zu den Ruinen durch. In der Hoffnung um sonst reinzukommen. Wir kamen bei den Wasserfaellen raus. Ein genialer Ort. Nur war genau da gerade ein waechter. Wir entschlossen erst mal unauffaellig zu baden. Doch mit so einer grossen Gruppe geht das nicht. Nur ein Teil kam zufaellig- teilweise getrennt- um sonst rein. Irgendwann rannte der Waertere dann hinter uns her- gerade hinter mir u zwei anderen deutschen Jungs hinter her. dadurch lenkten wir sie wenigstens von den anderen ab u so mussten nur wir drei Eintirittbezahlen. Manche sind auch einfach wieder zurueck zum Campingplatz gelaufen. Schliesslich konnten wir dann alle die Ruinen doch noch in aller Ruhe geniessen. Das war es auf jeden Fall wert Palenque ist echt ein schoener Ruinenplatz. Da es uns in Palenque so gut gefiel blieben wir noch einen Tag laenger zum Ausspannen. Ausser dem wollten wir abends nicht das Abschlussfest verpassen, das ein paar deutsche Maenner geplannt hatten. Das hat sich auf jeden fall gelohnt. Nicht nur, dass wir mit diesen die naechsten Tage froehlich weiterreisen konnetn sondern auch der Abend war echt verrueckt u wird mir immer in Erinnerung bleiben: Am Lagerfeuer, dass Carlos (auch genannt Feuerteufel, weil er so gern Feuer macht) bereitete, gabs eine echt leckere Pilzsuppe (aus frisch gepflueckten Waldpilzen) u Folienkartoffel zum Essen(mal was anderes!). Spaeter liessen wir uns im Restaurant bei den Feurtaenzern nieder um gegen Mitternacht auf eine Party auf dem anderen Campingplatz zu laufen. Dort gabs wieder Feuertanz u Trommelmusik im dunkeln. Alles war genial, bis i dummerweise aus einer Kuehltruhe ein Getraenk trank, dass eher eine droge als Alkohol enthielt. Leider bemerkte i das zu spaet u trank so ziemlich viel, da i so durst hatte. So gings mir erts mal mindestens eine Stunde ganz schoen dreckig. I sass eigentlich nur da u alles drehte sich. Beim zuruecklaufen gings dann schon wieder. Auf dem Weg lief uns dann ein Typ entgegen, der fragte ob wir Lust haetten mit ihm zu den Ruinen zu gehen um den Sonnenaufgang zu sehen. Das fanden wir so als Abschluss echt reizvoll u gingen glatt mit. Dann ging das richtige Abenteuer erst los. Bis zu den Ruinen sind es 5km. Auf der Strasse gut zu bewaeltigen. Doch es gab Wachpossten auf dem Weg u so schlug der Typ ploetzlich den Weg in den Jungel ein. Erst gings durch einen Bach, der irgendwann zu den Wasserfaellen fuehrte. Dann miiten durch den Jungel. Das Gelaende war echt steil u vor allem mit nur einer schlecht funktionierenden Taschenlampe am Anfang, fuer 6 Leute, schwer zu meistern- i immer noch unter Drogeneinfluss. Aber es ging, wenn auch stolpernd vorwaerts. Dann, ploetzlich war unser Fuehrer verschwunden. Keine Taschenlampe kein Laut von ihm. Wir standen mitten im dunklen Jungel. Nicht mal die Hand konnte man vor Ugen sehen. Irgendwie kaempften wir uns weiter, als der Typ ploetzlich wieder vor uns stand. Nach einem Bad im Fluss nass von oben bis unten u nur noch in Unterhose gekleidet. So langsam wurde uns kalr, dass wir es hier mit einem Verrueckten zu tun hatten bzw. einem der voll auf Drogen war. Er fuehrte uns weiter bis zu irgendwelchen Ruinen ausserhalb, als er ploetzlich wieder verschwand. Dummerweise kamen wir vom Weg ab u liessen uns irgendwann, nach erfolgloser Suche, an einem schoenen Platz auf den Ruinen nieder, von dem aus man die Sterne u den Mond beobachten konnte. Dort schliefen wir dann 2 1/2h bis der Typ ploetzlich die Treppen hochgelaufen kam. Keine Ahnung, wie der uns gefunden hat. Aber er zeigte uns den Weg! Gerade richtig zum sonnenaufgang sassen wir dann auf dem Templo de Inscripciones, auf den man eigentlich nicht darf. Aber von dem aus man halt einfach den besten Blick auf die Ruinen, den sich weit vor einem erstreckenden wilden Jungel u die aufsteigende Sonne hatte. Wir genossene s richtig nach all diesen Anstrengungen. Bis uns dummer Weise irgedwelche dummen Kids verrieten. Da kam dann gleich der Aufseher gerannt u hielt uns auf. Erfolglos versuchte er die Polizei zu rufen, denn sein WalkiTalki funktionierte nicht. Carlos, der halbMexicaner ist und deshalb gut Spanisch sprechen kann versuchte ihn umzustimmen- aber keine Cahnce. Wir hatten nur Glueck, dass gerade der erste Bus kam, der uns zurueck zum Campingplatz brachte. Dort angekommen packten wir schnell unser Zeug zusammen um so schnell wie moeglich nach San Cristobal abzuhauen... Das Aktuellste: I bin heute in Los Angelos angekommen u versuche so bald wie moeglich einen Flug nach Asien zu bekommen... Der naechste Teil folgt... DBs Claudi 22.02.02 Ich komme ------------------------am.... um .... Hallo alle zusammen, > > Schliesslich u endlich duerft ihr Euch ueber die > Bekanntgabe meines genauen Ankunftsdatums + Zeit > freuen (oder auch nicht?!). Heute frisch gebucht fuer > 600 DM geht's am 22.3. um 19Uhr ueber Hong Kong nach > Frankfurt, wo i 17h spaeter am 23.3. um 5.50Uhr > hoffentlich gesund u munter, wenn auch etwas aelter, > wieder vor Euch stehe. > Freu mich schon! > Aber erst mal geht's am Montag nach Bahli u von dort > aus nur hoch... > Der Flug dorthin, den man mit Rueckflug buchen musste > wegen Indonesiens "tollen" Einreisebestimmungen, > kostet nur 100.-DM weniger als der Flug nach Dtld. > Die spinnen ja!!! > > Bis bald, > > DBs Claudi ATWReport17 1.3.02 Hallo aus Bali- ...u schon gehts weiter: ...als wir schon Abfahrtsbereit auf dem Pick-up sassen sahen wir den Verrueckten, wie er gerade zurueck zum Campingplatz kommt. Schlamm verschmiert von Kopf bis Fuss u bis auf die Unterhose nichts an. Man sagte uns noch, dass irgend jemand aus ihm nun das Boese austreiben wird, dann gings los nach San Cristobal. Als haetten wir in der Nacht nicht schon genug erlebt. Zu siebt sammt Gepaeck u einem Hund 12h lang hinten auf einem Pick- up truck. Man oh man. Vor allem der Hund, der mit seinen Krallen u seinem Gewicht dauernt ueber uns drueber lief gab uns den Rest. Zwischen durch gingen wir noch im schoenen tuerkisenen Fluss shwimmen u sprangen von einer 10m hohen Haenge Bruecke. Super schoen war dieser Platz. Nahe San Cristobal wurde es zu allem gequetsche auch noch sau kalt. Eigentlich konnte man da schon wieder froh sein, dass der Pick-up so ueberfuellt war.. So waermten wir uns automatisch gegenseitig. Trotzdem kamen wir als halbe Eiskloetze in San Cristobal an. Das erste war dann, dass leckere heisse Essen u Tee kochen, dass es wieder warm wird. Die Kreation muss i gerade mal aufschreiben: getostete Broetschen mit Avocadocreme, Spaghetti,Reis, Mais u Kaese darauf. So was kann einem auch nur Unterwegs einfallen... Am folgenden Tag gingen wir die Stadt mit ihrer beruehmten Kirche mit dem bunten Kuenstlermarkt davor an. Sie ist echt freundlich u schoen mit ihren bunten Colonialhaeusern. Zum Sonnenuntergang sassen wir dann auf einem Aussichtspunkt u genossen einen MegaMilchshake. Abends gings dann das erste Mal wieder in eine richtige Disco mit Freikarte. Nur die Musik war nicht so toll. Martin trafen wir abends zufaellig auch noch im Internetcafe. Er buchte gerade seinen Flug nach Indonesien, den er am 2.2. antreten wollte. Somit hatte er uns ueberholt, denn bei uns brauchte es sicherlich noch etwas laenge, bis wir zumindestens Mal in Mexico City ankommen. Nur Lena u i konnten uns am naechsten Morgen zu einer Dorfbesichtigung des Dorfes San Juan Chula aufraffen. Es war echt interessant. Vor allem die Kirche, in der wieder Christentum u Tradition gemischt wurden. Alles roch nach Weihrauch u Kerzen. Auf dem Boden Lag ueber all Heu verteilt u Kerzen . Als Opfergabe wurden Lustigerweisse Getraenke wie Cola u Sprite genommen. Aber auch ihren bekannte teuren Alkohol. Schade nur dass diese Leute gegenueber den Auslaendern so unfreundlich sind. Der Mann im Infobuero z.B. wollte uns um keinen Preis etwas ueber das Dorf erzaehlen...Irgendwie ist es aber auh verstaendlich bei den schlechten Erfahrungen. Die Amis wollten ihnen alle moeglichen Hilfsprojekte aufzwingen u ignorierten ihr Ratschlaege zur Armutsverbesserung. Zurueck im Hotel packten wir dann unser letztes Zeug zusammen um hoch auf einen Berg zu wandern von dem man auch Sicht ueber die Stadt hat. Dort campten wir dann. Carlos spielte mal wieder Feuerteufel u der Mexicaner machte aus dem genialen Lagerfeuer auch noch ein heiliges Feuer, wie er es von den Indianern gelernt hat. Darin durfte man nur biologisches Opfergaben maessiges u keinen Muell reinwerfen. Jedem das seine. Das Feuer jeden Falls war super heiss u das war auch mehr wie noetig bei der Eiseskaelte. Durch die gesunden Unternehmungen der letzten Tage wurden dann am naechsten u den folgenden Tagen alle maechtig Krank. Mich erwischte es am schlimmsten. Die heftige Grippe hatte die gleichen Symptome wie Malaria u i machte mir dabei erst einige Gedanken. Doch als i am naechsten Tag Medizin kaufte wurde es besser, was so viel heisst, dass es keine Malaria war. Ausserdem waren die anderen ja auch krank. Die Busfahrt nach Puchutla, nahe am Meer dauerte 9h statt 5 u so kamen wir erst im Dunkeln an. Die Stadt fand i schon bei der Ankunft unangenehm u wollte so schnell wie moeglich weg. 1/2h spaeter in Mazunte am Meer angekommen sagte mir da schon viel Meer zu. Wir fanden einen netten Haengemattenplatz am Strand. Herrlich diese Lage. Ein richtiger Ort zum gesund werden. Den Abend verbrachten wir am Lagerfeuer mit Trommrlmusik. Am naechsten Tag war die Ueberraschung noch groesser als erwartet. Der weisse Palmen Strand mit blauem Meer aus dem schoene Felsen emporwuchsen war ein Traum. I verbrachte den ganzen Vormittag u den halben Nachmittag nur in der Haengematte u im Meer. Danach fuehlte i mich wieder etwas fitter u ging mit Lena zurueck nach Puchutla um im Internet -mal wieder erfolglos- nach Fluegen von LA nach Denpasar zu schauen. Vor dem Internetcafe passierte dann das erst Dimg des Tages. Irgend ein Typ fuhr mit dem Fahrrad von hinten an mir vorbei u klaute mir meinen schoenen Hut aus Bolivien. Man kann ja nicht ewig vom klauenverschont bleiben dachte, i mir. Abends dann an der Bushaltestelle schon wieder: wahrscheinlich der gleiche Junge kommt von hinten gerannt u schnappt mir meinen schoenen, gerade neu gekauften Hu vom Kopf, den i natuerlich stolz gleich aufsetzen musste. So ein Pech. Gut nur dass es den noch einmal gab u i ihn am naechsten Tag wieder kaufen konnte. Also, ich schreib einfach mal was in dem Bericht so drin steht. Am 31.2. abends hatte i totales Pech. Schon mittags wurde mein Hut aus Peru vom Kopf runter geklaut. Abends hatte i dann einen neuen gefunden u natuerlich gleich Stolz aufgesetzt, als an der Bushaltestelle von Puchutla schon wieder jemand von hinten kam u ihn klaute 19Uhr. I rannte zwar hinterher, doch er war schneller u i noch zu schwac! h von der Grippe. Von diesem Kerl habe i Adresse u Name. Doch kein Polizist wollte am folgenden Tag mit mir dahin. 6$... Im Ort Mazunte, wo wir eigentlich wohnten, angekommen, stiegen wir aus dem Pick-up u liefen Richtung Strand, als ein Fahrradfahrer von hinten gefahren kam u meinen Rucksack schnappte, den i noch in der Hand hielt 20Uhr. Spaeter als wir zum Ortsausgang zum Essen liefen fanden wir die Ueberreste im Gebuesch. Gestohlen wurden meine Brille, Taschenlampe, Leatherman, Geldbeutel mit nur Kopien drin, 35 Pesos u Lena u meine Kontaktlinsen, die beide im Doeschen waren. Das Doeschen mit Lenas u meinen Kontaktlinsen wurden allerdings abends wieder von einem jungen Mann gefunden u uns gebracht (vielleicht war er auch der Dieb, keine Ahnung!) Die Summe wird sich um die 1500 DM handeln. Die Nacht verbrachten wir wieder am Lagerfeuer u genossen unser letztes Meer vor Asien. Morgens gings dann weiter nach Oaxaca, wo wir Nachmittags ankamen. Die bunte Stadt bzw. das Zentrum ist echt nett. Es hat ein paar schoene Kirchen kirchen, die Colonial -bzw. Baroquestil u traditionelle Wurzeln vereinen. Eine Kirche war allerdings zu Golden innen... Abends versuchten wir die teure Spezialitaet: Pizza- grosse Megatortillas mit Salat, Reis, Bohnen u Fleisch drauf. Lustig, wie eine Pizza...In der Naehe sind die zwei Ruinen der Zapatecen. Monte Alban u Mitl a. Monte Alban ist sehr bekannt fuer seine Schoenheit u die geniale hohe Lage von wo aus man einen genialen Rundumausblick auf die Stadt u die umliegenden Berge u Taeler herum hat. Sie erinnerte Lena u mich etw. an Machu Picchu von der hohen Lage her. Danach gingen wir dann nach Mitla. Die Ruinen sind ziemlich klein aber fein. Man kann noch rot gemalte Inschriften erkennen, die Steinverziehrungen sind auch gut erhalten u besonders schoen. auuserdem gab es noch ein schoen mit der gleichen Steinarbeit verziehrtes Ehe Grab. Zurueck in Oaxaca holten wir nur kurz unser Zeug u nahmen dann einen Nacht Bus nach Mexico-City- der groessten u verruecktesten Stadt der Welt. Mal sehen, wie es da mit der Gefaehrlichkeit aussieht, dachten wir uns.In Mexico City kamen wir Privat unter. Als wir am Canon del Sumidero waren trafen wir Deutsche, die in Mexiko leben u uns einluden. Wir kamen ganz fueh morgens an u gingen zum Antropologischen Museum um die Zeit zu vertreiben. Doch das ha! t Montags zu.Irgendwann riefen wir dann bei der Familie an u wurden freundlich eingeladen.Mexico ist so riessig, dass man von einer Seite zur anderen 3h braucht unglaublich. Je nach Verkehr betrug die Fahrtzeit aus dem Zentrum zu der Familie allerdings auch schon 2 1/2 -3h. Die Stadt bzw. der Zocalo war interessant u schoener als i gedacht habe. Es gibt dort einige nette Bauwerke. Theotiuacan verschoben wir auf den naechsten Tag, da dies 1h ausserhalb liegt. Ausserdem ist es eine Mega riesige allein schon 3km lange imposante Anlage. Zurueck hitchikten wir. Zuerst hatten wir etwas pech eine Kruecke an Auto zu erwischen, das die meiste Zeit nur 50 fuhr. An der Autbahnzahlstelle verreckte es dann ganz. Doch wir fanden an dieser Stelle zum Glueck eine andere Mitfahrgelegenheit. Abends gabs dann das genialste Essen seit zu Hause: Thailaendisch:Reis auf den man alles moeglich drauf tun konnte:Curry Sosse mit Haehnchen, Apfel, Banane, Rosinen, Nuesse, eingemachte Mango, Salat... . Dazu gabs dann Wein, Saft u Bier. Zum Nachtisch gab es Guakomole (suesse Avokadocreme)u Kokusnusskuchen aus dem Feinschmecker Restaurant ihrer Tochter. Zu Besuch waren ihr Sohn, ihre Tochter u irgendwelche bekannten aus Frankfurt, die am naechsten Tag zurueckflogen. Fuer das riesige, beruehmte Antropologische Museum im Zentrum nahm i mir den ganzen Tag Zeit. Es ist unglaublich wieviel Informationen ueber vergangene u heutige Kulturen- vor allem Mexicos- man dort bekommt. Doch wird die Aufnahme Faehigkeit immer schlechter u nach ein paar Stunden lass i immer weniger u ging am Schluss einfach nur durch um das wichtigste noch zu lesen. 6h verbrachte i dort u 2Hallen- leider der Maya Kultur- waren sogar zu der Zeit gerade geschlossen. ...unglaublich! Danach war i echt fertig. Von Lena verabschiedete i mich zwischendrin schweren Herzens. Da sie in Texas Freunde besuchen wollte trennte sich unsere Wege gezwungenermassen. I entschied mich fuer diese 2Wochen weiter den Norden Mexicos u die Baja Claifornia anzuschauen, damit wir Asien wieder gemeinsam weiterreisen konnten. Ausgemacht war der 20.2. Treffpunkt in LA. Mit Martin werden wir somit nicht mehr reisen, denn der ist schon seit dem 6.2. in Indonesien. Eine Nacht verbrachte I noch in Mexico City um dann am naechsten Morgen weiter nach Puebla zu fahren. Diese Stadt ist schoen bunt u hat schoene Colonial Haeuser, Kirchen u einen netten Kuenstlermarkt in kleinen Gaesschen verteilt. Auch die Athmosphaere in der Stadt war angenehm. Das besondere dort sind die vielen Kirchen. man sagt, dass es an jeder Ecke eine gibt. I hatte das auch nicht gklaubt bevor i es nicht gesehne hatte. Es gibt dort 365 Kirchen- fuer jeden Tag des Jahres eine. Weil die Einwohner sich ueber den hohen Geraeuschpegel beschwert hatten laeutet kaum noch eine Kirche. Ist auch verstaeaendlich. Innen sehen die meisten Kirchen langweiligerweisse allerdings alle aehnlich aus, nur sozu sagen in verschiedenen Farben. I ueberlegte noch am selben Abend nach Veracruz weiterzufahren, doch 1. hatte i zufaellig eine franzoesische Reporterin getroffen, die mich mein Zeug in ihr Zimmer stellen liess u sie mir Anbot es mit mir zu teilen; 2.haette i das gleiche Glueckk in Veracruz bestimmt nicht noch mal gehabt- ganz abgesehen von den uebrhoeten Preisen wegen des Carnevals-. 3. wurde meine erkaeltung wieder schlimmer u i schlief auf dem Bett einfach ein, da meine Krankheit wieder schlimmer wurde. Doch i hatte zum Glueck gute neue Medizin gefunden... Es stellte sich am naechsten Tag tasaechlich heraus, dass diese Entscheidung die beste war. Sobald i in Veracruz ankam sagte mir jeder unter 20$ wuerde i im Zentrum kein Zimmer bekommen. Zum Glueck traf i auf eine Gruppe Einheimischer, die mir einen privaten Pensionstipp etw. ausserhalb gaben. Sie spendierten mir sogar ein taxi dorthin. Dort angekommen musste i erst noch das richtifge Haus suchen. Dann meinten die Besitzerinnen es waere alles voll. Doch i bot die moeglichkeit an meine Haengematte zu benutzen u das bekam i fuer unter4$. Abends bekam i sogar doch noch ein Zimmer, da die Studenten uebers Wochenende weg gingen. Was ein Glueck. Die Stadt an der Golofkueste selber hat mir nicht so gut gefallen. Doch die Atmosphaere, die vor allem wegen der Carnevalzeit herrschte machte das wieder wett. Am Hafen wurde laute LiveMusik gespielt, auf dem Zocalo war auch immer was los in der Richtung u auf den Strassen "ging sowie so der Baer ab". Auf dem billigeren Markt gabs dann das erste Mal wieder Meeresfruedchte, aber was fuer gute. Es ist ein Cocktail aus allem moeglichen in einer scharfen Salsa mit Avocado obendrauf. So lecker. Abends schaute i mir dann einen kleinen Umzug an u schaute dem Konzert einer aelteren Saengerin zu- war echt gut. Der erste grosse mehrstuendige Umzug waere am naechste Abend gewesen, doch, da 2 Wochen im riesigen Mexico nicht gerade viel sind u i vor allem im Kupfer Canyon mehr Zeit verbringen wollte fuhr i am naechsten Tag weiter. Die Mainzer Umzuege sin mir ja sowie so die liebsten- einen Gruss hiermit an alle Mainzer u meine Omi, die nun leider aus dieser liebenswerten Stadt ausziehen musste. Doch mit dem Auto ist man ja schnell an Ort u Stelle. Am naechsten Nachmittag war i dann bei den Ruinen in Tijuana. Zum Glueck sind die nicht so gross, denn I hatte nur noch 1 1/2h zeit bevor sie schlossen. Diese gefielen mir auch sehr gut. Sie waren wieder ganz anders. Ein besonderes Merkmal sind die vielen Ballspielplaetze dort, 11 Stueck. Ausserdem gab es wunderschoene Skulpturen u Reliefs, die das Ballspielritual zeigten u noch erhaltene farbige Malereien. Ein weiteres Merkmal ist die Terassen Bauweise. Vor allem eine Pyramide war voller Terassen. Am selben Abend nahm i einen Bus weiter in eine Stadt nahe den Ruinen Tula. Anstatt um 9Uhr kam i dort um 0 Uhr an u wollte eigentlich auch nicht mehr gross nach einem Hotel suchen, denn der weiterBus ging um 5Uhr. Das Taxi ins Zentrum war sehr teuer wie auch das Einzelzimmer eines Hotels nahe dem Busterminal. Da schlug mir der Typ vom Busterminal vor doch in dem Terminal zu schalfen. Das fand i eine gute Idee, denn das hatte i ja in den USA auch schon gemacht u auf meiner Isomatte schlaeft sichs ja gut. Jede Menge los war auch u mind. jede halbe Std. kam irgend ein Bus an. Doch irgendwann war es mal sehr ruhig u nu noch de Typ war da. Die Gelegenheit nuetzte er natuerlich gleich aus um mich anzubaggern. Das alrmierte mich sofort u i nuetzte die gelegenheit als wieder jemand kam um mein Zeug zusammen zu packen u zu gehen. Es war ja auch schon kurz vor 5Uhr. man kann halt nicht immer so Glueck mit den Leuten haben. In Tula kam i um 6.30Uhr an u dachte, dass die Ruinen um 8Uhr aufmachen. So wartete i in der Kaelte bis kurz nach sieben bis i das Schild beim Eingang lesen konnte, dass sie erst um 10Uhr aufmachen. Also fuhr i noch kurz in die Stadt um mich aufzuwaermen u gemuetlich zu fruehstuecken, bevor i zurueck zu den Ruinen fuhr. Diese waren besonders klein. Doch die bekannten riessigen Stehlen auf einer der 2 Pyramiden u die Reliefs in der die Schlange den Kopf des Gottes Quetzalcoatl im Maul hat... waren sehr beeindruckend. Als i ging kam dann der Touristenstrom aus Mexico, dem i zum Glueck entgangen bin. Bei den kleinen Ruinen verteilt sich das halt nicht. Wenn i bloss an die riesseigen Ruinen Theotiuacan denke in denen man staendig in jemand lief. Zurueck am Busterminal bekam i gerade noch den weiter Bus nach Queretero, wo i 3h spaeter ankam. Nach der Hotelsuche ging i dann auf Stadterkunung. Auch diese Stadt im bunten Colonialstil gebaut hat mir sehr gut gefallen. Beim Essen traf i auf einen Deutschen, der dort seit 1/2Jahr arbeitete. Er lud mich zu meinem ersten Cappucchino seit zu Hause ein. In diesem Cafe trafen wir dann noch auf seine Geschaeftscollegen u so wurde es ein netter Abend. Nach Zacatecas fuhr i ganz frueh morgens, da dies ueber 5h dauerte. Der Preis schockierte mich. Man musste 1ste Klasse nehmen fuer 25$. Auch diese Stadt ist wie die anderen sehr schoen. Allerdings auch sehr kalt. Dort sah i das erste mal seit Suedameerika wieder Schnee. Touristen gabs da eigentlich kaum welche, was i sehr angenehm fand. Die leute dort sind dort etwas robuster u meist im Cowboy Stil gekleidet. Ausserhalb sind auch viele Ranchen u Kaktusse. Die Nacht verbrachte I im Bus nach Chiuahua. Diese Busfahrt war die Kroenung an Preisniveau. Unumgaenglich wieder die 1ste Klasse kostete diese Fahrt mich ungelogen 50$. Haette i mehr Zeit gehabt haette i bestimmt gehichhikt, doch die Zeit draengte... Nach 12h kam i dann dort an u was mich erwartete war eine er haessliche stadt bis auf den Zocalo. Nach dem i km weit gelaufen bin fand i endlich eine freundliche Menschenseele, die mir netterweise auch noch den Rucksack hinterlegte- sogar in einem Nobelhotel! Nach weiteren mehreren km fand i dann endlich den Markt, wo es was gutes billiges zu Essen gab u nicht KFC, MCDonalds oder Pizza Hut hiess. Dort waren dann auch die Menschen schon viel freundlicher u so verbrachte i die restliche Zeit in diesem Viertel. Lang hielt es mich nicht ind dieser Stadt u so entschied i mich schon den 2h frueheren Bus um 14Uhr weiter nach Creel zu nehmen. Auch diese Entscheidung belohnte mich spaeter mit laengerer Sicht des schoenen Panoramas erst der Steppe u dann des Kupfercanyons. Aussen wurde es Eiskalt u ueberall lag etwass Schnee verteilt. Creel war zum Glueck eine Idee warmer. Die Unterkunft war auch genial u billig mit hervorragendem Fruehstueck u Abendessen enthalten (all you can eat) enthalten. Dort gab es lauter Backpacker u Amis mit Auto. Die Stimmung war super, wie in einer gemuetlichen Skihuette. Weil es mir dort so gut gefiel u die Trecking Angebote sehr verlockend waren, blieb i einen Tag laenger. Ausserdem war i ja im Kupfercanyon, wo i hinwollte u sonst stand nur noch das 1Tag entfernte Urique an- das ware Kupfercanyon Gebiet. Baja California schlug i mir immer mehr aus dem Kopf. Es war schon der 14.2.! Am naechsten Tag also leihte i mir das erste Mal seit 4Monaten in Bolivien ein Fahrrad aus, damit i gleich alles wichtige an einem Tag sehen konnte. Netterweise kam noch ein Mexikaner zur Gesellschaft mit, der dort seit 1 Monat arbeitete. Die Landschaft dort war wirklich ein Traum. Viele Baume, zwischendrin bewirtschaftete Felder u vereinzelte Indianer Huetten. Das alles umrundet von abstrakten Felsvormationen des bunten Kupfercanyons. Wir schauten noch in einem kleinen Dorf eine sehr aermlich ausgestattete Kirche an u waren an einem wunderschoenen hufeisenfoermigen grossen See, wo eine kleine Pferdefamilie ein wunderschoenes Leben genoss. Abends gab es dann wieder eine gemuetliche Hocketse mit gutem Essen in warmer Huettenatmosphaere. Am naechsten Morgen kaufte i mir schon mein zweites nicht ganz billiges Schweizer Messer, weil der Putzjunge das alte neue beim Putzen des Busses natuerlich mitgehen hat lassen. Daraus lernt man u so kam das neue an die Kette. Mittags fuhr i dann mit dem Zugfahrt von Creel weiter nach Bahuichivo. Die Fahrt dauerte 5 statt 3h aber die Canyon Landschaft u die Doerfer mit den Ureinwohnern waren beeindruckend schoen. Am Bahnhofs Gleis standen immer einige traditionell gekleidete Frauen, die ihre aus Gras gefertigten wunderschoenen Behaeltnisse, u.a. zum Warmhalten von Tortillas, verkaufen wollten. Die bekannteste Station mit dem besten Ausblick auf den Canyon hiess Desadero. Ein beeindruckendes Panorama erwartete uns dort. Endlich in Bahuichivo angekommen erwartete uns dann auch gleich der Mini Van Bus nach Urique. Die Fahrt dauerte ewig bei lamgsamster Geschwindigkeit, da, wie er auf der Rueckfahrt erzaehlte, irgendwas repariert werden musste. Doch wir kamen zum Glueck nach knapp 4h doch noch heil an. (Nach dem wir eine ewig lange duenne, holprige, ungeteerte Kurvenstrasse hinteruns gebracht haben). Am Ortseingang wurden wir dann auch noch auf Alkohol Einfuhr durchsucht. Bis wir unseren Uebernachtungs Platz gefunden hatten war es dann auch schon so spaet, dass alle Restaurants zu hatten u da der Garten dort die unterschiedlichsten leckersten Fruechte hatte. Gab es die genialsten Crapefruit meines Lebens u ein paar Mandarinen frisch gepflueckt zum Nachtessen. Echt Abenteurlich. Auch der Uebernachtungsplatz, der kein Licht hatte (Das ganze Dorf hatte erst seit dem Jahre 2000 Strom) war eine Sache fuer sich. Die Betten waren selbst gezimmerte Pritschen mit Kartoffelsack ueberspannt. Gewoehnungsbeduerftig u mit meiner Thermarest Matte auch gar nicht so schlecht. Am naechsten Mittag unternahm i dann mit dem aelteren Herrn (zwischen50 u 60) eine 4stuendige Wanderung am Fluss entlang zu einem nahe gelegenen Dorf. Obwohl er konditionsmaessig eigentlich nicht schlecht drauf gewesen zu sein schien, hat ihn wohl vor allem auch die Hitze ziemlich zu schaffen gemacht. Nur gut, dass er am naechsten Tag bei der grossen Wanderung, die i mit einem kanadischen Paeaerchen machte, nicht mit gegangen ist. Doch gerade diese war ein Traum. Wir liefen in einen CanyonTeil, der sehr tropisch ist- auch am Fluss entlang. Auf dem Weg trafen wir jede Menge Tamarahindianer, die ihre Lasten mit Eseln, Pferden u Maultieren auf den schmalen Pfaden durch die Gegend transportierten. Irgendwann gings dann den Berg hoch. Wir fanden erst nicht den richtigen Weg, kamen aber trotzdem am richtigen Ort an: Eine Frucht Plantage mit Zitrusfruechten u vor allem jede Menge Mangos. Ein einsames Paradies mit genialem Berpanorama u jede Menge Papageien. Die zwei Maenner, die dort oben alleine arbeiteten luden uns netterweise zu einem Limonentrink ein- mmmh war das lecker. Nach einigen Gespraechen gings dann aber bald zurueck, da wir ja nicht zu spaet zurueck sein wollten. Kurz nach der urigen Haengebruecke machten wir noch einen kurzen Stop um uns in einem der wunderschoenen Poole im Fuss abzukuehlen bevor es zum Entspurt zurueck ging. Nach 8h Bergwandern waren wir schon zielmlich geschafft u zur Belohnung gabs nach einer schoenen kalten Dusche ein geniales mexicanisches Essen, zu dem i, wegen des hohen Preises, netterweise von den Canadiern eingeladen wurde. Am naechsten Morgen gings dann frueh mit dem Mini Van zurueck nach Bahuichivo. Diesmal in einem Tempo- unglaublich, wie ausgewechselt. Dies stimmte ja auch tatsaechlich, ein Ersatzteil betreffend. Doch trotzdem brauchten wir im Endefekt genauso lang, da er wir am hoechsten Punkt von dem Panorama des Canyons mit Flusstal im Sonnenaufgang gemuetlich Fotos machten, er aus sich zwischendrin durch eine Rasur u Dusche eine neue Person machen musste u zu guter letzt ging uns dann auch noch der Sprit aus. Doch zum Glueck konnte er durch Hitchhiken bald neues Benzin beschaffen u nach anfaenglichen Startschwierigkeiten ging die Fahrt dann auch weiter. In Bahuichivo hatten wir dann noch genuegend Zeit um gemuetlich zu fruehstuecken. Der Zug des Amis zurueck nach Creel ging schon um zwei. I musste ca. 6h auf den nach Los Mochis warten. Leider hatte diese auch noch verspaetung u so sah i leider nur noch 2h etwas von der schoene Landschaft. Nach ueber 5h waren wir dann endlich am Ziel u i liess mich von einem Taxi gleich zur Busstation bringen um die Busse zu checken. Gluecklicherweisse stand da auch glatt einer von der um die haelfte billigeren Busgesellschaft. Er wartete netterweise, bis i noch m,al Geld abgehoben hatte, dann gings los. Was ein Stress in der Nacht. Aber am naechsten Tag hatte I jede Menge Zeit mich davon zu erholen. Die Fahrt dauerte 23h bis Tijuana, an die Grenze der USA. Mit einer h Zeitverschiebung kam i dann um 21.30Uhr dort an. Eigentlich wollte I dort uebernachten um mir die meist besuchte Stadt der Welt am naechsten Tag etwas anzuschauen. Doch 1. ists dort in der Nacht noch gefaehrlicher u 2. waren sowohl Hotels, als auch Taxis verdammt teuer. So entschied i mich eben auf den Bus um 1.30Uhr morgens zu warten um nach LA weiter zu fahren. An der Grenze haben die sich mal wieder Sack bloed angestellt- kann i einfach nicht anders sagen. Obwohl i dem Beamten erklaert hatte, dass i ein Visum habe u deshalb eine andere Karte brauche gab er mir trotzdem das Normale I-94w Visum... Wenn da nicht ein Mexikaner gewesen waere, der den Bus aufgehlten haette, waere i wohl in dieser Nacht dort festgesessen. Schon um kurz vor 5Uhr kamen wir dann im Greyhound Busterminal an. I entschied mich dort noch etwas zu warten u zu schlafen, bis es hell wurde. Vorher haette so wie so kein Geschaeft aufgemacht. Den Tag verbrachte I mit Flugbuchen u im Internet. Das wohl einzig freie u zsomit guenstigste in den ganz USA. Das Essen bzw. natuerlich alles ist dort ja so unglaublich teuer, so dass I mich entschloss nicht Nacht im Flughafen zu verbringen u nicht in einem 60$ teuren (das billigste) Hotel zu uebernachten. Mit der Nacht im Flugzeug waren das dann 4 Naechte ohne Hotel u 5 Tage ohne Dusche. Da kann man sich vorstellen, was i als erstes in Bankok gemacht habe... Jetzt aber noch mal kurz zurueck in die USA. Die Leute sind ja dort alle noch unfreundlicher geworden. I musste so viele Leute fragen, ob mich bei ihnen meinen grossen Rucksack abstellen koennet. "Nein, dass ginge nicht, vor allem waeren keine grossen Taschen in oeffentlichen Gebaeuden erlaubt, wegen dem 11.September..." Toll antwortete i, stellen sie sich m,al vor sie kaemen nach Dtld. u keiner naehme ihnen ihren schweren Koffer ab...- aber keine Chance. Lustigerweise fand i dann schliesslich, doch noch nette Menschen. Lustiger Weise im Cafe des gleichen Gebaeudes in der Bibliothek- wenn die Security das wuesste. Der Chef des Cafes lud mich dann abends netterweise auch noch auf ein Essen u Trinken mit Nachtisch ein, dass mich ueber 10$ gekostet haette. Ausser dem fuhr er mich noch zur Metro Station um von dort aus zum Flughafen zu fahren. Es gibt halt doch noch ein paar nette Amis. Vielleicht ja auch nur, weil seine Eltern aus Essen in Deutschland stammen?! Schade, dass mit der schlechten Menthalitaet der Amis... Die Nacht im Flughafen war dann eigentlich gar nicht schlecht. I fand ein paar gemuetlcihe Sessel zum schlafen, hatte Blick auf die Flugzeuge, Abflug- u Ankunftsbahn u die Toilette war auch gleich um die Ecke. Dank meines Schlafsacks konnte ichs mir dann auch noch richtig schoen warm gemuetlich machen, bis i am naechsten Nachmittag endlich zu einem Spottpreis nach Bankok abflog... Also, das wars von Amerika. Gerade bin I auf Bali zum entspannen bzw. Ferien von den Ferien machen(haha): Der Asienteil folgt... I hoffe Euch gehts immer noch allen gut u dass i Euch gesund wiedersehe, wenn i am 23.3. wieder deutschen Boden betrete... Bis bald, I freu mich schon darauf Euch alle wieder zu sehen! DBs Claudi