13.9.2005 hola a todos, ja, ich weiss, ich weiss, ich habe schon lange nicht mehr geschrieben. Es gibt auch viel zu viel zu erzählen, um alles niederzuschreiben, deshalb schreibe ich lieber eine Zusammenfassung. Meine letzte Erzählung handelte von den Wasserfällen Iguazú im Nordosten Argentiniens. Am nächsten Tag schaute ich mir dann doch noch die brasilianische Seite an, obwohl es etwas teuer war, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt. So bekam ich noch mal einen Überblick über die Fälle, die ich in Argentinien in kleinen Abschnitten erkundet hatte. Nun werde ich diese Energie dieses Naturwunders auf keinen Fall mehr vergessen können. Mit einer anderen Deutschen zusammen gingen wir noch in der Nahen Stadt Foz Essen, um das brasilianische Flär noch ein paar Stunden mehr geniessen zu können. Es ist tatsächlich unglaublich, wie anders die Leute doch so kuz hinter der Grenze sind- nicht nur das Erscheinungsbild, das Auftreten und die Sprache. Mir gefiels jeden Falls-aber Brasilien kommt ein ander mal noch dran, wenn ich dann endlich mal etwas Portugiesisch gelernt habe. Obwohl es mit dem Castellano doch überrschend gut funktioniert. Langsam sprechen ist eben angesagt. Nach dem Brasilienerlebnis gabs dann hinter der Grenze zu Paraguay den nächsten überaus kräftigen Kulturschock. Ciudad del Este ist die Grenzstadt, die wohl am meisten Schmuggelt. Die Stadt ist wie ein verrücktgewordener Ameisenhaufen. Jeder will seine Produkte so schnell wie möglich über die Grenze bringen und zu Geld machen oder eben die Konsumenten wollen möglichst viel und billig einkaufen. Dem entsprechend sind auch die Autoschlangen vor der Grenze. Ich fuhr mit dem Bus über die Grenze-zu schnell, was ich zu spät merkte, denn ich wusste ja nicht, wo die Grenze is, und dass man dem Busfahrer bescheid geben muss, wenn man einen Einreisestempel braucht. Also lief ich den Weg ohne Gepäck vom Terminal noch mal zurück. Das gab mir die Möglichkeit das treiben aus der Nähe zu erleben. Viel gekauft habe ich allerdings nicht. In der Abendsonne gings dann nach Asuncion, der Hauptstadt von Paraguay. Auf dem Weg sah ich zumindest die Leute und Häuser an der Hauptstrasse. Alles erinnerte mich sehr an Bolivien, Peru und vielleicht auch etwas an Asien. Die Leute sind echt arm. Die Kühe und anderen Tiere grassen oft irgendwo angekettet und werden am Aben nach Hause getrieben. Unte in den Bussen wird alles mögliche Transportiert. Vom Koffer, über Stühle Herd und Tiere. Asuncion schaute ich mir am nächsten Morgen an. Eine Stadt mit Gegensätzen. Der neue teure Kongresspalast und andere prunkvolle Regierungsgebäude stehen direkt neben den schlimmsten Slamms. Aber die Leute waren zumindest überall nett- soweit ich das in den paar Stunden feststellen konnte. Auf dem Hauptplatz und den Einkaufsstrassen geht die Post ab. Es wird alles verkauft was zu verkaufen ist.Unter anderem Kunstware der Indios, die auf dem Gehsteig sitzend ihre Ware an den Mann/Frau bringen wollen. Rings um die Plaza sitzen dann die Mate verkäufer. Zu vermerken ist, dass in Paraguay der Mate kalt getrunken wird- verständlich, angesichts der weit höheren Temperaturen als Argentinien und Uruguay-Aber genau so süchtig- man sieht kaum jemand ohne Termoskanne- so erkennt man die Touristen recht leicht.... Das Wasser im Krug wird mit frischgebressten Kräutern zugesetzt und diese dann auf die Herba de Mate im Becher gegossen und getrunken. Die Stadt am Fluss hat mir echt gut gefallen. Eigentlich hätte ich liebend gerne noch mehr von Paraguay gesehen, aber nach meiner Berechnung der Fahrtzeiten war klar, dass ich das auf ein andermal verschieben musste. Am 13.8. hatte ich nämlich eine Tour in die National Parks Ischigualasto und Talampaya in san Juan und La Rioja gebucht. Ich entschied mich die Reisegruppe in der Mitte zu treffen, was Cordoba hiess. Bei der Gelegenheit konnte ich mir auch diese schöne Studentenstadt mal anschauen....