In den Jahren 1998, 1999 und 2002 verbrachte ich meinen Urlaub in einem Land, welches ich als das Paradies bezeichne: Die Malediven. (Für die nächsten Jahre steht dieses Paradies wieder ganz vorne...) Die Menschen sind sehr aufmerksam und äusserst freundlich. Fast jeder Wunsch wurde mir von den Augen abgelesen... Wer die absolute Ruhe sucht und Erholung pur braucht - glasklares, smaragdgrünes Wasser, schneeweisser Sandstrand und rauschende Palmenblätter, der sich im sanften Wind bewegenden Palmen liebt - wer sonnenhungrig oder eine Wasserratte (Taucher, Schnorchel, Schwimmer) ist - die Malediven wären bestimmt die richtige Feriendestination!
Die Atolle der Malediven im Indischen Ozean umfassen 1196 kleine bis kleinste Inseln und Inselchen, wovon nur etwa 220 bewohnt sind. Inzwischen stehen knapp 80 dieser Inseln mit gut ausgestatteten Hotelanlagen - sogenannten Resorts - den Feriengästen zur Verfügung. Die Mehrheit der einheimischen Bevölkerung lebt auf der Insel Male, in der gleichnamigen Hauptstadt des Archipels. Die günstige Lage oberhalb des Aequators beschert den Malediven während des ganzen Jahres ein sehr ausgewogenes Klima mit viel Sonnenschein! Ausserdem gibt es nur wenige Tauchreviere, die ein solch vielfältige Unterwasserwelt präsentieren, wie sie bei den Korallenriffen der Atolle zu finden sind. Hier liegen die schönsten Tauch- und Schnorchelplätze direkt "vor der Haustüre".
Von den über 200'000 Einwohnern der Malediven lebt rund ein Viertel in der Hauptstadt Male. Auf den 220 bewohnten Inseln leben im Schnitt 200 bis 300 Personen. Daneben gibt es rund 80 Inselresorts, die praktisch ausschliesslich Touristen beherbergen.
Die Republik der
Malediven liegen im Indischen Ozean (ca. 600 km südwestlich von Sri Lanka)
und haben, von der Schweiz aus, vier Stunden Zeitdifferenz. Statt einem Auto
besitzen die Familien ihr eigenes Dhoni (Transport-Boot) oder Motorboot. Strassen
gibt es nur wenige. Die Malediven besitzen 2 offizielle Flughafen, den Male
International Airport (Hulule) und den ehemaligen Militärflughafen von
Gan.
1645 bis 1887 waren die Malediven unter niederländischem Schutz und ab 1887 britisch. Mit der Unabhängigkeit Ceylons bzw. Sri Lankas, an das die Malediven angeschlossen waren, erhielten die Inseln ihre innere Selbstverwaltung; im 1965 dann die völlige Souveränität. Seit 1982 ist die Republik Sondermitglied des Commonwealth.
Woher die Malediver kommen, die sich selbst auch Dhivehi nennen, steht nicht genau fest. Sicher ist, dass die ersten Einwohner Singhalesen aus Nordindien waren. Später folgten Araber und Afrikaner. 1153 löste der Islam der Buddhismus ab und ist bis heute Staatsreligion geblieben. Aus religiösen Gründen ist auf allen Inseln Nackt- und Oben-ohne-Baden verboten.
