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Aktualisierung:
08.06.2002
München
- mehr
als nur das Oktoberfest
Der
Marienplatz mit Rathaus.
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München,
die Hauptstadt Bayerns, hat was zu bieten. Spontan fällt einem Besucher,
welcher an München denk, das Oktoberfest ein. Mit seinen 6 Millionen Besuchern
und beinahe einem so hohen Bierkonsum, ist das Volksvergnügen eine spektakuläre
Schau. Doch auch in München ist das Leben kein permanentes Oktoberfest.
Nach dem 2. Weltkrieg begann man mit dem Wiederaufbau der Stadt. Die Münchner
bewiesen damals ihr Traditionsbewusstsein, indem sie ihre wertvollen historischen
Bauten mit unendlicher Mühe restaurierten und rekonstruierten. Die Innenstadt
ist attraktiver geworden, seit man die Autos aus ihr verbannt und die öffentlichen
Verkehrsmittel unter die Erde verlegt hat. Mit ihrem Blumenschmuck, ihren Brunnen
und Strassencafés lädt sie zum kunsthistorischen Streifzug oder Einkaufsbummel
ein.
Aber München hat sich bei aller Urbanität auch seinen ganz eigenen Charme bewahren
können. Die Verbindung mit dem bäuerlichen Hinterland verleiht der Stadt ein
malerisches, barockes und herzliches Bild, das Besucher besonders schätzen.
Sehenswertes
Der Marienplatz ist das Herz der Stadt, Zentrum der Fussgängerzone,
Kreuzungspunkt der

der
wichtigsten S- und U-Bahn-Linien, Treffpunkt des internationalen Tourismus -
speziell zu den Zeiten des Glockenspiels im Rathausturm. Schon zu Zeiten der
Stadtgründung im Jahre 1158, war der frühere Schrannenplatz, Marktplatz
für Korn und Salz.
Ganz in der Nähe befindet sich die Frauenkirche. Sie beherrscht
mit ihren beiden roten Backsteintürmen noch immer die
See nördlich vom Chinesischen Turm kannst Du ein Ruderboot mieten oder von der
Tivolibrücke aus den Surfern zusehen. Das Teehaus in der Südwestecke des Parks
war ein Geschenk Japans anlässlich der Olympischen Spiele von 1972.
Auf dem ehemaligen Oberwiesenfeld wurde für die XX. Olympischen Spiele
1972 der Olympiapark entworfen. Er wird heute von der Bevölkerung
rege genutzt: bei sportlichen Veranstaltungen gleichermassen wie bei musikalischen
Ereignissen oder einfach nur für einen Spaziergang. Der Olympia-
der
Eisbach im englischen Garten. Hier findet man immer einen Platz an der Sonne
oder im Schatten - oder auch im Wasser.
Silhouette der Stadt. Der Dom, ein schlichter gotischer Bau, wurde 1468 – 1488
von Jörg
von
Halsbach geschaffen; die beiden Rundkuppeln wurden 1524 hinzugefügt. Im Chor,
den die über den Krieg hinweg geretteten Glasfenster aus dem 15. Jh. sanft erhellen,
siehst Du schöne Apostel- und Prophetenfiguren von Erasmus Grasser (1502).
München verdankt seine "grüne Lunge", der englische Garten, drei Zugereisten:
dem aus Mannheim stammenden Wittelsbacher Kurfürsten Karl Theodor, seinem Landsmann
Friedrich von Sckell und dem Amerikaner Benjamin Thompson, alias Graf Rumford.
Dieser überredete 1785 den Souverän, sein Hirschgehege zur Anlage eines Militärgartens
freizugeben. Das Trio brach mit der Tradition des streng geometrischen französischen
Gartens und schuf nach den Ideen englischer
Gehört
zu München, wie der englische Garten: Die Frauenkirche.
Landschaftsgärtner
einen Park, der sich 5 km nach Norden erstreckt. Auf dem Kleinhesseloher
oder
Fernsehturm ist 290 m hoch und auf 190 m können die Besucher auf einer
Aussichtsplattform und einem Drehrestaurant München von oben geniessen.
Zum eigentlichen
Symbol
der Münchner Spiele ist das berühmte Zeltdach geworden, das den westlichen
Teil des 67'000 Personen fassenden Olympiastadions sowie Olympiahalle und Olympiaschwimmhalle
überspannt.
Das
Symbol der Münchner Spiele, das berühmte Zeltdach aus dem Jahre 1972
In Dachau, nordwestlich von München entstand im März 1933 in einer alten Pulverfabrik
das erste Konzentrationslager
Deutschlands,
in dem über 30'000 Menschen vergast wurden. Das Museum, bzw. Gedenkstätte
auf dem Gelände des ehemaligen Lagers dokumentiert auf unpathetische, aber aufrichtige
Weise seine Geschichte.
Bewachungsturm
des alten Konzentrationslagers in Dachau