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Wohnungsbau im 20. Jahrhundert Bruno Taut's Siedlung "Carl Legien" "Licht, Luft, Sonne" alle Zimmer beheizbar, immer mit Bad, Gemeinschaftsräume Anfänge des sozialen Wohnungsbau; war revolutionär -kostenlose Verfügungstellung des Grundstückes durch die Kommune an den Bauherren (außerhalb des wilhelm. Wohngürtels) -Kommunale Wohnbauten -standartisierter Bau, Wohngebietskonzept dadurch industrielle Vorfertigung -Genossenschaftgründungen ohne Gewinnabsicht, Mitglieder= Mieter -kommunale Gesellschaften ohne Gewinnabsicht ->für Kleinverdiener -Siedlung Karl Legien: U-förmige Häuser (in Reihen mit Riegel für Versorgungseinrichtung) incl: wohnen, Versorgen, Erholen excl: Arbeiten (neu) Charta von Athen Visionen von Archiekten Fktn: wohnen, erholen, arbeiten, fortbewegen beeinlusste Städtebau der nächsten Jahrzehnte Nach dem 2.Weltkrieg 3 Etappen der Stadterneuerung (Ost, West) 1.Etappe (West-Berlin) 50er Jahre -Instandsetzung kriegsbeschädigter Bebauung (für Bewohner, Flüchtlinge, Besatzungstruppen, Vertriebene) -erstes Neubauviertel Hansaviertel" 2.Etappe 60er Jahre (61 Mauerbau) "Altes muss weg!" ->"Flächensanierung" = Kahlschlag =Abriss von 56000 Wohnungen, dort moderne Neubauten (Wedding ost) mit kleinen Wohnungen -Großwohnsiedlungen entstanden am Stadtrand (Märkisches Viertel, Gropiusstadt, Falkenhagener Feld) diese entstanden am Reißbrett und sind nicht auf gewachsenen Strukturen; große Wohnungen, verbesserte Wohnungen, Durchgrünung -reines Wohngebiet mit nur wenig Erholung, Bildung, Versorgung, kein Arbeitsplatz Problem: Abbruch der Kommunikationsbeziehungen, sterile Atmosphäre, wegen günstiger Mieten (Sozialwohnungsbau): schlechte Sozialstruktur, höhere Mietbelastung; Betriebe in der Innenstadt verloren Belegschaft ->Bedürfnisse der Bewohner wurden ignoriert 3. "behutsame Stadterneuerung" Ende der 70er bis 80er 2.Stadterneuerungsprogramm 1974: Umdenken bei den Stadtplanern: keine "Flächensanierung" mehr, sondern "Sanfte Sanierung", behutsames Instandsetzung, so sollte Altbausubstanz erhalten und saniert, modernisiert werden. Hier haben wir die Entkernung der Innenhöfe. Strangerneuerung (Wasser, Stromversorgung), Lückenbebauung Mieterwünsche wurden miteinbezogen. Nähe von Arbeiten zu Wohnen, aber keine Stockerksfabriken (Raum ber erhalten (Loft)). Stuck nicht mehr abgeschlagen. Bedarfsgerechte Erneuerung der öffentlichen Einrichtungen -Stadtbild soll erhalten bleiben, Identifikation der Mieter gewollt 4.Phase 80er Jahre bis heute Modernisierung vor Sanierung =einzelne Häuser werden punktuell erneuert odr verbessert Im 2. Weltkrieg erlitt Berlin schwere Zerstörungen. Aufgrund einer Vereinbarung zwischen den Siegermächten (USA, Großbritannien, Frankreich, UdSSR) wurde es von diesen gemeinsam besetzt und verwaltet. Unter der alliierten Kommandantur amtierte eine deutsche Stadtverwaltung. Angesichts der zunehmenden Differenzen zwischen den Siegermächten erwies sich die gemeinsame Verwaltung Berlins als undurchführbar. 1948 kam es zur politischen und administrativen Spaltung der Stadt in Berlin (West) (amerikanischer, britischer und französischer Sektor) und Berlin (Ost) (sowjetischer Sektor). Berlin (Ost) wurde 1949 zur Hauptstadt der DDR erklärt. In der Folge unternahmen die Sowjetunion und die DDR immer wieder Versuche, den Status von Berlin (West) durch wirtschaftlichen und politischen Druck auszuhöhlen und die Stadt von der Bundesrepublik Deutschland zu trennen. Ostberliner Stadterneuerung 1.Etappe: 50er Jahre: Instantsetzung kriegsbeschädigter Gebäude Neubauten in der Stalinallee vom Straußberger Platz bis hinter das Frankfurter Tor (heute Frankfurter Allee) (mit Diensleistung, Läden in der ersten Etage, Versorgung vorhanden) Stil: russischer Zuckerbäckerstil Luxusausstattung mit Farstuhl, Müllschlucker, Parkett, große Zimmer, Telefonanschluss, Gegensprechanlage, niedr. Mieten 2.Etappe: 60er Jahre -Verdichtung im Stadtinneren (Beseitigung von Kleingärten) Wohnbauserie (standartisiert, Zeilenbauweise, Stein auf Stein) "Q3A" mit Bad, Küche, Zentralheizung -Hochhäser in Punktbauweise (Sichelement) noch Stein auf Stein, 12 Stockwerke 3. Etappe: 70er und 80er Jahre: I) Großwohnsiedlungen in Marzahn (ab '74) und Hohenschönhausen/Hellersdorf (ab '86) (Parteimotto: jedem eine Wohnung) II) Verdichtung- Neubausiedlung Greifswalder Straße -kommunale Wohnungen -Genossenschaftswohnungen Serie: WBS70 11-Geschosser (riesige, offene Höfe) III) Sanierung Arnimplatz Städtbauliche Mißstände liegen vor, wenn ein Gebiet nach seiner vorhandenen Bebauung oder nach seiner sonstigen Beschaffenheit den algemeinen Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitverhältnisse oder an die Sicherheit der in ihm wohnenden oder Arbeitenden Menschen nicht entspricht (Substanzschwäche) oder wenn ein gebiet in der Erfüllung der Aufgaben erheblich beeeinträchtigt ist, die ihm nach seiner Lage und Funktion obliegen (Funktionsschwäche) Faktoren, die auf die Stadtsanierung einfluß genommen haben: -Städtebauförderungsgesetz (1971): Es bildet die rechtliche Grundlage für Stadterneuerung und schuf einen größeren finanziellen Rahmen für Bund, Länder und Gemeinden, -Europäisches Denkmalschutzjahr (1975): Es kennzeichnet den Beginn der europaweiten Hinwendung zur erhaltenden Stadterneuerung, -Finazielle Sonderprogramme zur speziellen Förderung historischer Stadtkerne (1977-1979) -Förderung derBauwirtschaft wegen Rückgangs des Wohnungsbaus (1986-1988) Grundsätze der behutsamen Staterneuerung 1. Die bSt.ern. geht von Bedürfnissen der jetzigen Bewohner im Quartier. Vorhandene Strukuren werden genuzt /nicht zerstört. 2. Zwischen Bewohnern, Gewerbetreibenden und Bauherren muss Einigkeit über Ziele und Verfahren bestehen. 3. Kiez soll mit seinn typischen Merkmalen erhalten werden, Sicherheit der Bewohner am wichtigsten 4. Die Erneuerung vob Häusern wird zeitlich gestaffelt durchgeführt, der Einbau moderner Sanitäranlagen kann später nachgelegt werden. 5. Alte Häuser sollen erhalten werden, dafür können Wohnungsform und Grundrisse geändert werden. 6. Umfeld wird durch Begrünung schrittweise verbessert 7. öffentliche Einrichtunben, Straßen und Parks müssen instand gesezt werden, die Wohngebiete sollen dem Bewohner Wohbefinden spenden. 8. Dafür müssen Grundsätzliche Sozialplanunge verabschiedet werden 9. Über Ziele, Maßnamen und Verlauf wird offe diskutiert und etschieden. Die Rehte der Betroffenen werde gestärkt. Entschieden wird vor Ort. 10. Zum Vertrauensgewinn werde feste Finanzzusageb gemacht und eingehalten. 11. Verbesserng der Orgnjsatio bei den Saniernbsträger notwedig. 12. Die behutsamer Stadterneuerung ist eine Daueraufgabe. Singapur (Stadtstaat) Hauptinsel und 60 Nebeninseln hohe Wohndichte -Religionsfreiheit -kulturelle Vielfalt(Chinesen, Inder...) -medizinische Versorgung & Bildung auf internationalem Niveau(sehr gut). Bildung hat hohen Stellenwert, Leistungssystem. -Regierung ähnlich wie in Dtl. (aber) Kampangenstaat (Propagansa?) -Rauchverbot, Kaugummiverbot -Seit Holl. Kol.Zeit Handel bestimmend -internationales Dienstkleitungszentrum & Bankenzentrum | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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