Disclaimer: "Weiß Kreuz" gehört mir nicht und ist hier nur für nicht kommerzielle Zwecke - 
sprich Vergnügen - ausgeliehen.


Autorin: ryushin 
Email: yaoikizuna@yahoo.de


Teil 4

Er hatte sich geschworen das Koneko heute Abend zu meiden. Nicht noch einmal wollte 
er hören müssen, wie Aya Kens Namen stöhnte. Sein Herz krampfte sich allein beim 
Gedanken daran zusammen. Aya, wieso? 

Aber Yohji war selbst Schuld. Warum nur hatte er sich mit Omi eingelassen? Es war vor 
vier Wochen passiert, als er das jüngste Weiß Mitglied zu einer Tour durch die Bars 
mitgenommen hatte. Dabei hatte er keine Hintergedanken gehabt, wollte nur ein wenig 
Spaß mit einem Freund haben. Doch es kam ganz anders! 

Nach ein paar Drinks hatten sie angefangen, angefeuert von allen Frauen – wohl alle 
Yaoi Fans – eine heiße Tanzorgie hinzulegen. Zum Beat der Musik stießen sie ihre 
Hüften zusammen, Hände überall auf ihren Körpern. Der Song endete und wie im 
Rausch zog er Omi an sich und küsste ihn bis ihm die Luft wegblieb. 

Eng umschlungen verließen sie den Club, immer wieder inne haltend um sich 
leidenschaftlichen Zungenspielen hinzugeben. Omis süße Lippen, die großen, glasigen 
Augen, die ihn angebettelt hatten. Am Ende waren sie in Yohjis Wagen gestiegen. 
Obwohl es für den Jüngeren das erste Mal gewesen war, hatte er sich auf Yohji gesetzt 
und ihn geritten. Kopf in den Nacken gelegt, seine Ekstase wild heraus schreiend. 

Es war unbestreitbar geil, darum war Yohji auch gewillt sich auf Omi einzulassen, um zu 
sehen, wo es hinführen würde. Sie hatten versucht ihre Affäre vor Ken und Aya zu 
verstecken. Aber Aya hatte es wohl bemerkt, denn Omi warf, wenn er sich unbeobachtet 
fühlte, Yohji Blicke zu, die einen Flächenbrand auslösen konnten und Yohji spielte mit. 

Es war in den ersten Tagen einfach zu aufregend gewesen: Omis Neugier, erwachte, 
ungebremste Lust! Yohji wurde davon mitgerissen, aber nach zwei Wochen fiel ihm auf, 
wie Aya ihn eines Morgens in der Küche von der Seite musterte. Es lag kein Verlangen in 
seinem Blick, eher so etwas wie Wut, vielleicht Abscheu. 

Zuerst konnte Yohji sich keinen Reim darauf machen, aber als Aya anfing ihn zu meiden, 
bekam der Ältere Angst. Ekelte Aya sich vor ihm? War er sauer oder besorgt, dass sich 
das auf ihre Arbeit auswirken würde? 

Yohji suchte daraufhin immer wieder die Nähe des Weißanführers. Er wollte Gewissheit, 
was der andere tatsächlich dachte. Das Aya ihm auswich, versetzte ihm Stiche in sein 
Herz. Der Gedanke, dass Aya ihn hassen könnte, bereitete ihm Bauchschmerzen. Je 
mehr der blasse Rothaarige ihn miet, desto stärker verlangte Yohji nach ihm. 

Aber erst, als er zufällig eines Abends heimlicher Zeuge wurde, wie Ken lustvoll immer 
wieder in Ayas schlanken Körper stieß, während der andere fortwährend Kens Namen 
rief, wurde Yohji klar, was ihm an Ayas Ablehnung so weh tat. 

Tränen schossen dem großen Killer in die Augen. Ken und Aya unter der Dusche, 
zusammen. Er war leise aus dem Bad geschlichen ohne das die anderen ihn bemerkt 
hätten. Kopflos war er auf die Straße gestürzt und ziellos durch die Stadt gelaufen.

Aber es gab kein Entrinnen. Zwar versuchten auch Ken und Aya so diskret wie möglich 
zu sein, aber wenn die beiden allein in einem Zimmer waren und die einzigen Laute, die 
man draußen hören konnte: „Fick mich, Baby! Ja, mmmh!" waren, blieb nicht viel Raum 
für Phantasie. 

Oder vielleicht doch eher zu viel Raum! Denn Yohji sah die beiden in den wildesten 
Positionen vor seinem inneren Auge und glaubte, er müsse sterben. 

Schließlich gestand er Omi, dass er doch lieber nur mit ihm befreundet sein würde, sagte 
ihm aber nicht warum, weil er die Gefühle des Jüngeren nicht zu sehr verletzen wollte. 
Omis Reaktion war erstaunlich gut gewesen, ein paar Tränen, aber dann lächelte er und 
umarmte Yohji, wofür der andere ihm sehr dankbar war.

Das war vor drei Nächten gewesen. Diese Nacht hatte er sich so fest vorgenommen nicht 
im Haus zu sein. Aber, das war er auch in der ganzen letzten Woche nicht gewesen. 
Auch ein Yohji Kudoh konnte nicht sieben Tage die Woche auf Zechtour sein, also fragte 
er Omi, ob er mit ihm ausgehen würde – als Freunde. 

Zu seiner Enttäuschung lehnte der Jüngere ab, hatte aber eine geniale Alternative auf 
Lager. Sie würden Aya und Ken erzählen, sie hätten einen kleinen Auftrag. Das war zwar 
ungewöhnlich, aber nicht unüblich. Auf diese Weise konnten sie lange ausbleiben ohne 
Verdacht zu erregen. Schließlich war Omi immer noch überzeugt, Ken und Aya wüssten 
nichts von ihrer Affäre. Ausgehen klang ihm zu sehr nach Date, ein Auftrag war 
unverfänglich.

„Dann können die beiden ungestört vögeln!" hatte Omi grinsend hinzu gefügt. Yohji 
sperrte Mund und Nase auf, Omi wusste es. 
„Klar Mann, dagegen waren wir Top Secret. Also, wir treffen uns um halb vier, okay? Ich 
habe eigene Pläne für heute Nacht." Dann war Omi mit einer großen Tasche auf dem 
Rücken in die Nacht verschwunden.

Yohji versuchte sich abzulenken in dem er seinen Lieblingsclub aufsuchte, doch die 
kreischende Meute von Yohji Otakus hatte ihn fluchtartig das Etablissement verlassen 
lassen.
Seine Füße folgten unbewusst seinem inneren Verlangen. Er hob den Blick, Yohji stand 
vor dem Koneko. Er schluckte hart. Langsam schlich er die Treppe hinauf zu ihren 
Zimmern. 

Warum wollte er sich selbst so quälen? „Weil du es verdienst, du hast mit Omi gefickt, 
obwohl du in deinem Inneren schon lange jemand anderen willst!" Die Stimme seines 
Unterbewusstseins schrie so laut, dass Yohji unwillkürlich die Hände über seine Ohren 
legte.

Als er die Hände wieder löste, fand er sich vor Kens Zimmertür wieder und schon hörte er 
die Worte, die sein Herz verbrannten: „Oh ja, mmmh, härter.. bitte, Ken-kun—ich brauche 
dich.. oh ja.. ."
Heiße Tränen rannen über Yohjis Wangen. Er brach in die Knie, lehnte die Stirn gegen 
die kühle Tür. 

„Oh Baby, ja!" Ayas Stimme. Yohjis Schultern bebten, er konnte sein Schluchzen nicht 
mehr unterdrücken. Plötzlich wurde es still, aber Yohji bemerkte es nicht wirklich, alles in 
ihm war taub geworden. „Aya!" flüsterte er. 

Erschrocken hörte er, wie die dunkle Stimme seines Geliebten sich von Ken 
verabschiedete: „Schlaf gut, Baby. Träum von mir! Ich gehe wieder rüber bevor die 
beiden nach Hause kommen!" 

Schritte, sie kamen zur Tür. Yohji sprang auf und rannte zurück zur Treppe.

Aya seufzte leise als er die Tür öffnete: „Wieso mache ich das nur?" fragte er sich 
innerlich. 
Da! War da nicht ein Schatten gewesen? Einer von der sich schnell bewegenden Sorte. 
Konnten Omi und Yohji schon zurück sein? 

„Oh, scheiße. Bitte Gott, lass mich Halluzinationen haben." dachte Aya und eilte die 
Treppe hinunter, nur in Jeans und barfuss. 

Aya stand im Laden. Er war sich sicher, dass er jemanden gesehen hatte. Es gab nur 
eine Möglichkeit, wo der Schatten hin sein konnte. Die Ladentür war verschlossen, das 
Glöckchen hatte nicht gebimmelt – blieb nur das Lager. 

Langsam schritt Aya auf die Tür zu, tatsächlich, sie war nur angelehnt. Scheiße! Aya 
hatte irgendwie doch gehofft, er habe sich das eingebildet. Na schön, eine Konfrontation 
war unvermeidbar, er holte tief Luft und öffnete langsam die Tür.

„Ich Idiot! Warum habe ich nicht den anderen Ausgang genommen? Warum bin ich in 
den Laden? Warum ...?" Seine Gedanken rissen ab. Ayas Umrisse zeichneten sich im 
Türrahmen ab. 

Sekunden zogen sich wie Stunden. Yohji und Aya starrten sich im Halbdunkel des Lagers 
an. Keiner wagte es auch nur zu atmen; ihre Blicke voller Angst und Fragen. 

Aya löste sich als erster aus ihrer Trance und machte einen Schritt auf Yohji zu, der 
unbewusst dabei einen Schritt rückwärts machte. Er stieß gegen eine große Plastikvase 
voll mit roten Rosen. Die Vase fiel, die Blumen verstreuten sich auf dem Boden. Aya blieb 
stehen, sein Mund öffnete sich leicht. 

Da stand Yohji Kudoh in seinem langen, engen Mantel in einem Meer von Rosen. Das 
war zu schön um wahr zu sein. 

Yohjis Augen waren immer noch schreckensweit aufgerissen. Er konnte keinen klaren 
Gedanken fassen, von reden ganz zu schweigen. 
„Aya, Aya sieht mich an. Aya – nur in Jeans." Das war alles, was durch seinen Kopf ging. 

Aya machte einen weiteren Schritt auf Yohji zu. Diesmal blieb Kudoh stehen, wo sollte er 
auch hin. Der Rothaarige stellte sich vor den größeren Mann und sah ihm ins Gesicht. 

Yohji blickte weg. Er konnte jetzt nicht in diese herrlichen Augen sehen, die ihn – lustvoll? 
..ansahen. Aya lächelte und legte ein Hand an Yohjis Wange. Es war ihm nicht 
entgangen wie Yohji ihn gerade noch angesehen hatte. 
Konnte es sein? Der Anführer von Weiß bis sich auf die Unterlippe und beugte sich dann 
vor. Seine Lippen fanden die Yohjis. Die Zeit blieb stehen.

Hände, die an seinem Mantel zerrten. Lippen, die auf seinen lagen. Zungen, die 
miteinander tanzten in der feuchten Wärme von Ayas süßem Mund. 

Der Mantel fiel und bedeckte die Blumen. Sie sanken auf ihr Bett aus Rosen. Ineinander 
verschlungen, jeder den Namen des anderen zwischen ihren heißen Küssen wispernd. 

„Aya – so sehr..!" Yohjis Hände vergruben sich in den wilden, roten Haaren. Aya lag auf 
ihm, küsste seinen Hals, seine Brust, ließ seine Hände tiefer gleiten. 

„Yohji!" Aya seufzte glücklich den Namen seines Geliebten. Wollte ihn nur noch spüren, 
zerrte an dessen Kleidung, verlangte nach seiner heißen Haut. 

Endlich hatte sich auch Aya aus seiner Jeans gewunden, küsste sich den Weg nach 
unten zu Yohjis hartem Fleisch, das sich an seinem schlankem Körper rieb. Seine Lippen 
umschlossen die Erregung des Älteren, nahmen sie einige Male ganz in den Mund. Yohji 
biss sich in die Hand, wölbte sich seinem Liebsten entgegen. 

Ayas Hand tastete tiefer, spielte um den Eingang von Yohjis kleinem Hintern, drückten 
zärtlich dagegen ohne einzudringen. Yohji keuchte, hörte das Rauschen seines Blutes in 
den Ohren. Er leckte seine Finger, ließ sie immer wieder in seinen Mund gleiten, saugte 
an ihnen. Aya, die Welt bestand nur aus Aya und dem Duft von hundert, blutroten Rosen.

Seine eigene Härte verlangt nach Aufmerksamkeit. Aya küsste sich seinen Weg wieder 
nach oben zu Yohjis Mund, spielte auf dem Weg kurz mit den erregten Nippeln, entlockte 
dem Älteren Laute der Lust. 

Yohjis Blick war verschleiert als er Ayas traf. Er zog den Jüngeren in seine Arme, küsste 
ihm verlangend die Seele aus dem Leib. 
„Willst du ihn auch so küssen?" flüsterte Ayas Stimme an seinem Ohr und drückte dabei 
seine Erregung gegen Yohjis Schenkel. 

Yohjis Zunge strich über Ayas Hals, seine Hände eng um dessen Rücken geschlungen, 
ihn fester an sich pressend. „Dreh dich um!" hauchte er ebenso zärtlich zurück und ließ 
ihn los.

Aya drehte sich, so dass sein Kopf zwischen Yohjis Schenkeln lag. Wieder fanden seine 
Lippen den harten Schaft, saugten an der Spitze, während seine Hand die Wurzel 
umfasste. 

Yohji rieb seine Wange gegen Ayas Härte über seinem Gesicht. Er genoss das leichte 
Zittern, das durch das heiße Fleisch bei jeder Berührung lief. Er hörte Aya kehlige Laute 
ausstoßen ohne jedoch Yohjis eigene Erregung preis zu geben. 

Yohjis Hand umspannte Aya und nahm ihn sofort ganz tief in sich auf. Jetzt musste Aya 
doch von ihm ablassen. Er warf seinen Kopf in den Nacken und schrie erregt auf: „Yohji – 
Yoh.. mmmh .. oh, ja!" 

Yohji grinste in Gedanken, dabei ließ er vorsichtig seine Zähne über Ayas gesamte 
Länge gleiten als er seinen Mund wieder zurück zog. Ayas Griff wurde härter, er pumpte 
Yohji unter ihm in einem schnellen Rhythmus, leckte immer wieder mit der Zunge über 
die Spitze und glaubte vor Geilheit zu zerfließen.

Dem anderen erging es nicht anders, angespornt von Ayas Hand, passte er sich dessen 
Rhythmus an. Ließ das heiße Fleisch rein und raus gleiten, verstärkte den Druck der 
Lippen.

Aya verlor endgültig die Beherrschung und begann in Yohjis Mund zu stoßen. Yohji 
klammerte sich an Ayas Hintern, massierte ihn, spornte ihn an. Sie kamen zusammen, 
jeder tief im Mund des anderen. 

Aya schaffte es mit letzter Kraft sich umzudrehen und küsste Yohji leidenschaftlich auf 
die geschwollenen Lippen. Sie schmeckten sich gegenseitig im Mund des anderen und 
hielten sich dabei eng umschlungen. 

Nach einer Weile fand Yohji seine Stimme wieder: „Und da sagen manche Leute, 
Blümchensex wäre langweilig!" Sie mussten laut lachen. 

Aya setzte sich auf und lächelte auf Yohji hinab, strich ihm gedankenverloren über die 
Wange. Kudoh lächelte zurück, dann wurde sein Blick ernster: 
„Wieso bist du mit Ken zusammen?" 

Ayas Lächeln verschwand. „Du bist doch mit Omi zusammen. Ich ..ich.. Ken konnte mich 
vergessen lassen. Wir sind uns einig, dass es nur Sex ist."

Yohji starrte Aya an und stützte sich auf die Ellenbogen. „Du warst – eifersüchtig?!"

Aya schluckte: „Ich liebe dich, Yohji, es tat so schrecklich weh." Yohji drückte den 
anderen an sich: sein Aya liebte ihn!
„Ich liebe dich doch auch. Verzeih mir, dass ich so dumm war. Das mit Omi und mir ist 
vorbei."

Eine Träne rann über Ayas Wange. Yohji küsste sie zärtlich weg. Sie lagen einander in 
den Armen bis Yohji einfiel, dass er gleich Omi treffen musste.

Sie beschlossen sich anzuziehen und den anderen vorerst nichts zu erzählen. Allerdings 
würde Aya mit Ken reden und ihm gestehen, dass es aus war zwischen ihnen. Auf die 
Unterhaltung freute Aya sich nicht gerade, aber er wusste, Ken würde das verstehen.

„Wie wäre es, wenn wir das nächste Mal irgendwo hingehen, wo wir uns mehr Zeit 
füreinander nehmen können? Ich kenne da ein nettes Lovemotel. Sagen wir, nächsten 
Freitag?" Yohji blickte Aya bei diesen Worten tief in die Augen. Er wollte ihn so gerne für 
sich allein haben. 

Aya fiel Yohji um den Hals und nickte. Sie küssten sich noch einmal bevor Aya dann 
voller Vorfreude die Treppe zu seinem Zimmer hinauf stieg. Nächsten Freitag würden sie 
ungestört sein.


TBC

Zurück ] Nach oben ] Weiter ]