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James Cameron wurde 1954 in Ontario/Kanada geboren und wuchs in Chippewa Falls nahe der Niagara-Fälle auf. Schon früh war er von der Welt der Filme fasziniert, besonders beeindruckte ihn Stanley Kubricks “2001:Odyssee im Weltraum” und er zerbrach sich den Kopf darüber, wie die technischen Tricks wohl funktioniert haben. An der Schule zeigte der kleine James nicht mal halb so viel Interesse; angeblich ist die Basisstory zu seinem späteren Film “Abyss” in einer besonders langweiligen Biologie-Stunde entstanden. 1971 zog die Familie Cameron nach Orange County, Kalifornien – worüber sich James natürlich am meisten freute. Doch nachdem er feststellen musste, dass ihm auch die Nähe zu Hollywood nicht unbedingt einen Job in der heißgeliebten Traumfabrik verschaffen konnte, studierte er zunächst an der Universität Physik und Englisch, heiratete und verdiente seine Brötchen als Maschinist und Lkw-Fahrer. Doch seine Träume wollte und konnte James Cameron nicht begraben und so schmiss er bald das Studium und begann als Miniaturbauer in den Roger Corman Studios zu arbeiten. Während er rasch die Karriereleiter nach oben kletterte und als Art-Director an dem Sci-Fi-Film “Sador – Herrscher im Weltraum” (1980) und dem Kultfilm “Die Klapperschlange” (1981) mitarbeitete, zerbrach seine Ehe. 1981 arbeitete James Cameron zum ersten Mal als Second Unit Regisseur; beim Film “Planet des Schreckens”. Die Arbeit mit den Schauspielern faszinierte ihn so sehr, dass er anfing, ein Skript zu schreiben, das er selber verfilmen wollte: “Terminator”. Doch es dauerte lange, bis Cameron Finanziers für den Film bekam, der mit einem Budget von knapp sieben Millionen Dollar gedreht wurde und mit über 80 Millionen Dollar Einspielergebnissen zu den erfolgreichsten seiner Zeit gehört. Dank “Terminator” (1984) gehörte Cameron mit einem Mal zur ersten Riege der Hollywood-Regisseure, außerdem heiratete er zum zweiten Mal: Gale Anne Hurd, Produzentin und Co-Autorin von “Terminator”. Während er auf die Finanzierung von “Terminator” wartete, schrieb James Cameron zwei Drehbücher: “Rambo II”, der 1985 verfilmt wurde und den Kultstreifen “Aliens – Die Rückkehr” (1986), der vier Oscars gewann und weltweit über 180 Millionen Dollar einspielte. 1989 machte sich Cameron an die Verfilmung von “Abyss” – und begründete mit diesem Film zum ersten Mal seinen Ruf als diktatorischer Regisseur, der von seiner Crew alles fordert. Schauspielerin Mary Elizabeth Mastrantonio, die Hauptdarstellerin in “Abyss”, sagte nach dem Dreh über Cameron: “Als ich ihn traf, war ich beeindruckt von seinen Visionen und Ideen, aber während des Drehs wollte ich ihn umbringen.” Doch die Plackerei lohnte sich – Abyss heimste immerhin einen Oscar und 110 Millionen Dollar weltweit ein. Allerdings ging Camerons zweite Ehe mir Gale Anne Hurd während der Produktion in die Brüche. |