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Hieroglyphen


Die Kenntnis der Schrift war in Ägypten Schlüssel zur Macht. Heute ist die Hieroglyphenschrift Schlüssel zur alt + mittelägyptischen Kultur. Dank der Entzifferung durch Gardiner und u.a., dank neuerer Forschungen zahlreicher Ägyptologinnen und Ägyptologen, sind wir heute in der Lage, die schriftlichen Hinterlassenschaften der alten Ägypter immer besser zu verstehen.

Bei den Hieroglyphen handelt es sich um eine Lapidar- bzw. Memorialschrift, d.h. um eine Schrift, die hauptsächlich zum Einritzen in Stein oder ähnlichen haltbaren Materialien gedacht war. Ihre Entwicklung beginnt im 4. Jahrtausend v.Chr. Entgegen des Irrglaubens, Hieroglyphen seien eine Bilderschrift, handelt es sich um ein komplexes System aus Laut- und Deutzeichen. Die ägyptische Hieroglyphenschrift kennt keine Selbstlaute, sondern schreibt nur Mitlaute. 

Hieroglyphen können wahlweise von rechts nach links oder von links nach rechts, in Zeilen oder Kolumnen (von oben nach unten) angeordnet werden. Die Schriftrichtung wird meist vom Anbringungsort bestimmt, z.B. werden auf Toreinfassungen die Zeilen symmetrisch an der Mittelachse ausgerichtet. Wo die Zeile anfängt, kann man an der Blickrichtung der Tier- und Menschenfiguren erkennen. Die schauen nämlich immer zum Zeilenanfang. In wissenschaftlichen Veröffentlichungen hat es sich eingebürgert, Hieroglyphen wie den lateinischen Text von links nach rechts zu schreiben.


Um die die alten Ägypter besser zu verstehen, gibt es hier einige  hilfreiche  Seiten

Einkonsonanten
Zweikonsonanten
Dreikonsonanten
Determinative
Ideogramme
Link zu Hieroglyphen Symbolliste
Link zuThe Royal Titulary
Limk zu A Concise Middle-Egyptian Grammar




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