Des Träumers Wahrheit
               Für einige bin ich ein Träumer,für Andere ein Phantast,
              nur so kann ich überleben,die Realität-eine zu große Last.
In meiner Phantasie kann alles gescheh'n,ich alleine bestimme die Grenzen,
hier kann ich Zauber und Wunder seh'n und Wesen mit magischen Tänzen.
Mal bin ich der Held,der die Jungfrau befreit,mal ein Dieb,mal ein Vampir,
und manchmal bin ich der König der Welt,die Entscheidung liegt nur bei mir.
      Ich fliege durchs All,greif mir einen Stern und ziehe ihn zu mir her,
              die Wirklichkeit ist trist und öd,die Tage grau und leer.
           Und kommt einst der Traumzug und nimmt mich nicht mit,
                                 hilft nur noch eins-der Suizid!
Letzter Gedanke
   Die Sonne scheint am Himmel klar,
     die Mengen finden's wunderbar.
        Für einen ist das unerheblich,
      das Leben ist für ihn vergeblich.
       Er hält sein Leben für verloren,
      er wünschte,er wär' nie geboren.
     Die Massen zieh'n an ihm vorbei,
           jedoch ihm ist das einerlei.
     Die Anderen interessier'n ihn nicht,
     die Sonne bringt für ihn kein Licht-
  Kein Licht in das Dunkel,das ihn beseelt,
       es ist sein Leben,das ihm fehlt.
  Er geht durch die Straßen,und er träumt-
       zu vieles hat er schon versäumt.
         In seinem Herzen wird es kalt,
      er weiss,er wird schon langsam alt.
        Ganz in Gedanken läuft er dann
           direkt vor eine Straßenbahn.
  Bevor er stirbt,zieht ein Gedanke vorbei:
,, Too old to rock'n roll, too young to die..."
Gefangener des Lebens
        Nie sagen wie man fühlt,was man denkt,
mich selbst belügen,damit man mir Beachtung schenkt.
    Der Norm entsprechen und tun,was man mir sagt,
   nie gegen den Strom,Individuen sind nicht gefragt.
            Dinge,die das Leben wirklich lohnen,
    verboten durch gesellschaftliche Konventionen.
     ich hoffe,ihr könnt meinen Schmerz verstehen,
                   und dass mir verziehen sei,
               ich werde aus dem Leben gehen,
                denn nur im Tode bin ich frei.
Paranoia
      Hörst du meinen Ruf der Nacht ?
       Spürst du der Dämonen Macht ?
     Merkst du, wie sie näher kommen ?
     Macht dich das Gefühl beklommen ?
    War da nicht ein Geräusch im Keller ?
Hast du Angst, schlägt dein Herz schneller ?
    Sind Türen und Fenster gut versperrt ?
Merkst du, wie deine Atmung sich erschwert ?
     Hat sich da im Schatten was bewegt ?
  Spürst du, wie sich Kälte über dich legt ?
      Bevor du stirbst ein letzter Schrei.
       Dein Leben zieht an dir vorbei.
   Am Morgen findet dich dein Schatz,
       Herzinfakt, wegen einer Katz'.
Dieser Schmerz in mir
Das lodern der Flammen, tief in meinem Herz...
Dieses dumpfe Gefühl, von flackernden Schmerz...
Diese qualvolle Marter, wurde in mir geboren...
Sticht in meiner Seele, seitdem ich Dich Verlor'n...

Augen blind von Tränen, kann nichts mehr sehen...
Melanchonisch versunken, kann es nicht versteh'n...
Ich habe Dich verloren, Du bist für immer weg...
Er tötet mein Herz, dieser Dorn der in mir steckt...

Dieser große Schmerz, eine andauernde Eruption...
Ich werde innerlich gesprengt, von dieser Emotion...
Meine Liebe hat keine Bedeutung mehr für Dich...
Schreie den Schmerz raus, ganz allein für mich...

Sitze einsam in meinem Zimmer, ziehe ein Resümee...
Tränen tropfen auf Dein Foto, das ich mir ansehe...
Verzweiflung, ich könnte es in die Ecke schmeißen...
Die Leere die Du hinterlässt, wird mich zerreißen...

Erfroren
Du hast mir ewige Liebe geschworen,
gesagt ich soll Dich nie verlassen,
doch jetzt hast Du mich sitzenlassen.

Was ist passiert, was ist geschehn,
ich hab das nicht mal kommen sehn.

Wir wollten unser Leben zusammen gestalten,
immer und ewig zusammenhalten.
Ich wollt bei Dir sein, und Du bei mir,
doch bist Du einfach nicht mehr hier.

Jetzt rufst Du an, willst mich auch sehn,
bloß um nach 'ner Weile wieder fortzugehn.
Spar Dir das, das hilft mir nicht,
ich schaff das besser ohne Dich.
Es macht doch alles mehr beschwerlich,
denn Du meinst es eh nicht ehrlich.

Ich habe verstanden, hab kapiert,
-unsere Liebe- die erfriert.

Trotzallem vermiss ich Dich sehr,
mein inneres ist ziemlich leer,
doch weiss ich schon,ist es auch schwer,
für uns gibts keine Chance mehr.
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