Ferien-Vorschlag 04

 

Ferienbericht einer Gruppe, die 03 in Le Gurp war

Ab in den Süden der Sonne entgegen...
...was erleben einen heben und dann Bikinis erleben!"

  ....Ein schöner abgelegener Pinienwald, umgeben von noch mehr Pinienwald, durchzogen von gradlinig zu einander verlaufenden asphaltierten Straßen und sandigen Feuerschutzschneisen ist der Ort, an dem wir unsere wohlverdienten Sommerferien 2003 verbracht haben.

  100km nördlich von Bordeaux, südlich der Girondemündung und direkt an der Atlantikküste - grob gesagt also in Frankreich - befindet sich der "Camping Munizipal du Gurp", kurz gesagt: "Le Gurp".

  Mit einer Kapazität von 1000 Urlaubern, einer drei Sterne Auszeichnung und je einem Wasserhahn, einem Waschbecken und einer Toilette für 25 Personen, bietet dieser Campingplatz allen nötigen Komfort für alternative Jugendliche und Althippies inkl. Anhang.

  Man könnte es übrigens als deutschsprachige Kommune auf französischem Terrain bezeichnen, da traditionell fast nur Deutsche auf diesem Campingplatz ihren Urlaub verbringen. Des weiteren zeichnet sich vor den Bäumen südlich der Rezeption gelegen ein mehr oder weniger großflächiges "Freizeitparadies" ab: Tennis-, Volleyball-, Fußball-, Basketballplätze, ein Minigolfplatz, eine Kegelbahn und ein typisch französischer Bouleplatz verwaltet von einer Bar, die sich zusätzlich als Spielhalle auszeichnet, bieten das Portal zu einem reichhaltigen Tages- und Abendprogramm.

  Womit wir das Abendessen vergessen hätten! Um dieses anzuschaffen muss man entweder motorisiert in den 15km entfernten Supermarkt heizen oder sich mit der "Le Gurper Einkaufsmeile" zufrieden geben. Dort bereitet ein dörflich anmutender supermarché mit seiner farbenfrohen Warenpracht den Grundstein für ausgewogene Ernährung.

  Trotz dieser Vorraussetzungen ernährten wir uns ausschließlich von Bier, Ravioli und Wein aus dem 15km entfernten "Champion"Solch ein Abendessen lieferte immer genug um einen sinnvollen Start in die Nacht zu zelebrieren. In einer Prozession schritt man in großen Gruppen Bier- und Feuerholz tragend zum nicht weit entfernten Strand um dort schon von zahlreichen andern Lagerfeuern begrüßt zu werden. Nach der Gestaltung des Abends sollte nicht gefragt werden... denn außer Feuer anmachen, chillen, baden, Gitarre spielen, Holz nachlegen, flirten, schlafen, träumen, galt es nicht nur den von Frauen begleiteten Weg in die Dünen einzuschlagen sondern vor allem die Bierressourcen zu vernichten, was immer super gelang. Lob Jungs!!!

  Infolgedessen erschien es kaum möglich geschlossen als Gruppe zum Campingplatz zurückzukehren; vereinzelt, vereinsamt, verdreckt und besoffen trudelten die einzelnen Bewohner Le Gurps aus Solingen in die Stätten der Nachtruhen, die manchmal aber schon von dichteren Zeltgenossen, leider in weiblicher "Begleitung", belegt waren. Hatte jeder dann gen Sonnenaufgang ein Bettchen gefunden, verfielen nicht wenige in ein nur von Hitzestrahlen der französischen Sonne unterbrochenes Dilyrium. Voila! Ein neuer sonniger Tag beginnt und der zweiwöchige Zyklus einer wunderbaren Sommerzeit kann beginnen. Die Tage nach solch langen Nächten wurden immer mit ausgedehntem Strandbesuch möglich gemacht, bei denen man sich entweder eine ordentliche Mütze Sonne, Meer und Schlaf einfangen oder zwischen anderen belanglosen Tätigkeiten wie Lesen, Gras rauchen, Fußball, spannen oder krebsroten Sonnenbrand kriegen wählen konnte.

  Vital-, mental- sowie physisch gestärkt strebte man gegen Nachmittag, wenn sich die Sonne schon über die Hälfte der gläsernen Kupel über uns bewegt hatte, dem motorisierten vehicule entgegen um den Forderungen des Magentrakts (Matthias Forderung kamen leider immer aus dem Darmtrakt!!! 3x Stuhlgang täglich!!!) nachzukommen und Nahrungs- und Betäubungsmittel (Bier und Gouleoises) ranzukarren. An dieser Stelle schließt sich nun der oben schon erwähnte Tagrhythmus und die Teilnehmer der Le Gurp 2003 - Reise werden jetzt im Moment (Frühjahr 2004) schon wieder in freudigen Erinnerungen schwelgend Vorfreude empfinden um begründete Tradition vorallem in diesem Jahr aufleben zu lassen und wieder zur westfranzösischen Atlantikküste auzubrechen.

  Dort treffen sie mit absoluter Sicherheit, wie auch im Vorjahr, auf super nette Leute, fette Bräute, grottenschlechte Sanitäre Anlagen, viel Marihuana und Alkohol, Punk und Reggae, Sonne, Strand, Meer, Fußball, Taschenbillard, verdreckte Zeltplätze, abendliche Lagerfeuer und die netten Gorillas von der Campingpolizei!!

Meine Erfahrungen:

Also Jungs, hört sich doch nicht schlecht an oder?
Genau so habe ich es auch in erinnerung. Meiner Meinung nach waren aber
nicht nur alternative Jugentliche da. Eingentlich bin ich mir da zimlich sicher
Was die Jungs bei ihrer Beschreibung auf jeden Fall noch vergessen haben ist das
nächtliche Flunkyball spielen! ich hoffe nicht das es vom Campingplatz aus verboten wurde.
Der Strand ist im vergleich zu Rom der absolute Hammer!
Sportmöglichkeiten: Fussball ohne ende, Botscha(weis nicht ob man es so schreibt), Basketball, Volleyball, Beachvoleyball, Tischtennis(bestimmt 5 Platten) "Tennis, surfen, angeln und Minigolf"(FÜR die in anführungsstrichen muss man leider zahlen)

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