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Karriere: Image ist alles
Mauerblümchen haben keine Chance


Pflegen Sie Ihr Image!
Jeder angehende Wirtschaftswissenschaftler lernt im ersten Semester, dass gutes Marketing sich an den Bedürfnissen der Kunden orientiert. Was für den Verkauf von Dienstleistungen und Produkten gilt, läßt sich aber auch aufs Fortkommen im Berufsleben anwenden. Wer die Karriereleiter erklimmen will, muss eine Fachfrau oder Fachmann in Sachen Imagepflege sein.


Sicheres Auftreten ist das A und O
Denn das Erstaunliche ist: Auf die Leistung allein kommt es nicht an. Dass Mauerblümchen beim Aufstieg nur selten eine echte Chance haben, verdeutlicht eine Untersuchung beim Computerriesen IBM. Personalverantwortliche und Führungskräfte wurden befragt, von welchen Kriterien eine Karriere abhängt. Leistung wurde dabei als geringste Einflußgröße gewertet, Bekanntheitsgrad dagegen galt als dreifach wichtiger, Image gar sechsfach wichtiger als Leistung. Zahlen, die für sich sprechen.

Wenn es um die Vermarktung der eigenen Person geht, haben selbst Marketingfachleute oft Probleme. Wir halten hier sieben Tipps für Sie bereit, wie Sie Ihr Image im Job nicht nur kurzfristig kräftig aufpolieren können, sondern auch nachhaltig auf Hochglanz bringen.

Quelle: icp




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Sieben Schritte zum Erfolg
Image ist alles


Tipp 1: Verstecken Sie Ihre Erfolge nicht
Sie haben den Umsatz kräftig gesteigert? Prima. Die neue Filiale hat sich unter Ihrer Leitung bestens entwickelt? Super. Aber weiß das auch Ihr Chef? Bescheidenheit ist beim Karrieremachen wirklich keine Tugend. Gehen Sie mit Ihren Erfolgen, Ideen und Talenten gezielt nach außen und machen Sie sie publik. So sorgen Sie ganz nebenbei auch dafür, dass Sie Erfolge mehr genießen können. Lassen Sie auch andere daran teilhaben. Das ist ein wichtiger Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit in eigener Sache.


Tipp 2: Analysieren Sie Ihre Stärken
Kennen Sie Ihre eigenen Werte? Nur wenn Sie sich über Ihre Stärken wirklich im Klaren sind, können Sie diese auch nach außen glaubhaft vertreten. Listen Sie Ihre Vorlieben, Fachkenntnisse und Qualifikationen doch einmal schriftlich auf. Welche Vorteile bringen Ihnen diese Stärken gegenüber anderen Mitarbeitern? Welchen besonderen Nutzen können Sie Ihrer Firma dadurch bieten? Nur wer reichlich Pluspunkte ins Unternehmen trägt, wird auf Dauer gefördert.


Tipp 3: Verfolgen Sie ein klares Ziel
Nur ein konkretes Ziel hilft Ihnen, sinnvoll zu planen. Was wollen Sie erreichen? In welcher Position arbeiten? Und wie heißt Ihr Traum-Arbeitgeber? Möchten Sie sich gar selbstständig machen? Ist das Ziel gesteckt, können Sie die Schritte dorthin genau planen. Zwischenbilanzen zu ziehen, ist hier hilfreich: Wie gut haben Sie Ihr Ziel im Auge behalten? Was ist Ihnen gelungen, wo gab es Probleme und Stolpersteine? Und wo können Sie's noch besser anpacken?


Tipp 4: Behalten Sie die Konkurrenz im Auge
Auch das, was andere tun, hat Einfluss auf Ihre Karriere. Die unmittelbare Konkurrenz sollten Sie deshalb genau im Auge behalten. Verfolgen Sie deren Schachzüge und versuchen Sie, . Seien Sie Stratege und entscheiden Sie immer wieder neu: Lohnt Kräftemessen und Machtkampf oder sollten Sie sich lieber für ein Weilchen zurückziehen?


Tipp 5: Knüpfen Sie Kontakte
Keine Frage: Einzelkämpfer haben es beim Karrieremachen ziemlich schwer. Knüpfen Sie deshalb ein Netz aus nützlichen Beziehungen, suchen Sie sich Förderer. Das hat nichts mit Beziehungsklüngel oder "Vitamin B" zu tun. Nur wenn Sie es schaffen, einflußreiche Personen von Ihren Talenten und Fertigkeiten, Ihrer Persönlichkeit und Qualifikation zu begeistern, werden diese Sie auf dem weiteren Berufsweg unterstützen. Aber Achtung: Solche Kontakte haben nichts mit Freundschaften zu tun, sondern funktionieren als strategische Allianzen. Die besten Orte, um hier fündig zu werden: Messen, Kongresse und Weiterbildungsveranstaltungen.


Tipp 6: Betonen Sie Ihre Individualität
Graue Mäuse fallen niemandem auf. Nur wer prägnant und individuell auftritt, bleibt bei Vorgesetzten in Erinnerung. Das ist freilich kein Freibrief für plumpes Angebergehabe oder Aufschneiderei. Vielmehr zählen hier unkonventionelle Ideen und Mut zum Außergewöhnlichen. Akzente, die Individualität schaffen, ohne marktschreierisch aufzufallen, sind dabei der beste Weg.


Tipp 7: Setzen Sie Ihr Äußeres gezielt ein
Der optische Eindruck ist nicht zu unterschätzen. Immerhin ist das das Erste, was man an Ihnen wahrnimmt. Und viele Menschen fällen nachgewiesenermaßen sekundenschnell die Entscheidung darüber, wie sympathisch Sie erscheinen. Runden Sie also mit Ihrem Äußeren den Gesamteindruck ab, setzen Sie damit das Tüpfelchen aufs i. Wirken Sie im rosa Spaghettiträger-Top und Fransenjeans bei einem Vortrag wirklich glaubhaft? Poliert es Ihr Image, wenn Sie in Hochwasserhosen, Tennissocken und mit ausgebeultem Jackett zum Meeting kommen? Wie Sie sich im Job und in Ihrer Branche optimal kleiden können, zeigt Ihnen ein professioneller Stilberater. Diese Investition lohnt sich, denn es ist ein wichtiger Baustein für Ihr perfektes Image.

Quelle: icp