Es ist wahrscheinlich allgemein bekannt, da? die USA und Europa ein
Handelsembargo gegen den Irak verhängt haben. Aus diesem Grund ist
im Moment ausschlie?lich finanzielle Hilfe möglich. Es ist au?erdem
günstiger, das benötigte Material vor Ort anzuschaffen. Auch
die lokale Wirtschaft profitiert dann hiervon. HEWAR will den volgenden
Bevölkerungsgruppen durch finanzielle Unterstützung helfen:
1. Schulkinder
Die Schulen haben ungenügend Leermaterial, viele Schulgebäude
und Klassenräume sind schwer beschädigt, es gibt fast nirgendwo
Strom und Wasser. Oft fehlen die finanziellen Mittel, um Kinder, die einen
weiten Schulweg haben, zur Schule zu bringen. Sogar Kleidung und Nahrungsmittel
sind Mangelware. Dort wo die Schulen zerstört sind, wird in Zelten
Unterricht gegeben.
2. Kriegswitwen
Im Kampf gegen die irakische Armee sind zahllose Kurden gefallen, “verschwunden”
oder ermordet. Ihre Witwen sind oft nicht in der Lage, um sich und ihre
Kinder zu ernähren. HEWAR unterstützt diese Witwen durch die
Einrichtung von Nähateliers und Teppichwebereien. Hierdurch haben
sowohl sie selbst als auch ihre Kinder wieder Aussicht auf eine lebenswerte
Zukunft.
3. Behinderte Kinder
Für behinderte Kinder gibt es kaum Möglichkeiten für
medizinische Versorgung und Betreuung. Auch Hilfsmittel, z.B. Rollstühle,
sind nicht vorhanden. Ein Zentrum für physiotherapeutische Behandlung
mit einer Werkstatt in der Hilfsmittel, so wie Rollstühle, Krücken
und orthopädische Schuhe hergestellt werden können, ist daher
dringend nötig.