Walbert (Wolpert) von Ringelheim
Urkundlich 834-872, schenkt um 873 Wildeshausen an das dort von ihm 851 gegründete Alexanderstift
Sein Tod wird auch auf die Zeit zwischen 811 und 820 datiert. Fraglich.
Er unterwarf sich 783 Karl dem Großen, daraufhin Graf im Dreini-und Ittergau, Herzog der Sachsen. Ekberts Machtbereich umfaßte den ganzen sächsischen Raum. Seine Stellung ging in Ostsachsen auf die Liudolfinger über, in Westfalen auf die Cobbonen und von diesen vermutlich durch die Eheschließung von Hermann I. auf die Grafen von Werl, in deren ungeteiltem Besitz diese 'Großgrafschaft Westfalen'bis Bernhard I.blieb.
Beigesetzt in dem von seiner Frau errichteten Bethaus zu Herfeld, das bis zur Errichtung von Gandersheim auch Erbbegräbnis der Liudolfinger war.
Ekbert war nicht, wie teilweise angenommen, Gründer der Stadt Itzehoe, wie Ausgrabungen Ende der 50er Jahre eindeutig beweisen. Im Jahr 809 wurde ihm die Anlage der fränkischen Burg Esesfeld an der Stör übertragen. Die Burg lag nicht auf Itzehoer Stadtgebiet, sondern in der Oldenburgkuhle,in der Nähe von Heiligenstädten. Er war durch seine Frau eng mit Franken verbunden und muß in Sachsen eine überragende Stellung eingenommen haben, denn er wird gelegentlich als 'dux' (Anführer, Feldherr, Herrscher,Fürst,Kaiser,Graf,Herzog, Großer des Reichs) bezeichnet. Er war auf jeden Fall im sächsischen Dreinigau begütert,wo seine Frau ein Kloster gründete. In der Geschichte der Nordgrenze hat er und sein Geschlecht auch später eine gewisse Rolle gespielt. Im Jahr 811 war er Mitglied der fränkischen Gesandtschaft zum
Abschluß des Friedens mit den Dänen. Er war offenbar der militärische Befehlshaber der Franken nördlich der Elbe und ist dort als einziger Graf bezeugt. Seinen Sitz hatte er wohl zeitweise wenigstens in der fränkischen Burg Esesfeld. Aus der Wahl des Platzes und aus dem Zeitpunkt, an dem diese Befestigung angelegt wurde, ergibt sich, daß die Aufgaben des Grafen nicht nur in der Übernahme der militärischen Gewalt nördlich der Elbe gelegen haben, sondern darüber hinaus eng mit den Spannungsverhltnissen zwischen dem Frankenreich und Dänemark zusammenhingen.
In der Zeit Ludwig des Frommen haben sich die Verhältnisse anscheinend geändert. Zum Jahre 817 nämlich berichten die Fränkischen Reichsannalen von mehreren Grafen, die an der Elbe ihren Sitz hatten und zu deren Aufgaben offenbar auch der Schutz der Slawengrenze gehörte. Im Stadtteil Sude-West von Itzehoe ist eine Straße nach ihm benannt, der 'Graf-Egbert-Ring'. Name auch Egbert der Getreue.
Als Heilige verehrt, deren Gebeine 980 als Reliquien teils nach Mainz, teils nach Werden kamen. Als Zeitpunkt ihres Todes wird auch der 04.09. ca. 813 (825?) angenommen. Nach dem Tode ihres Gemahls führte sie zu Herzfeld in Westfalen ein der Frömmigkeit, strengen Bußwerken und werktätiger Nächstenliebe gewidmetes Leben. Ihre sich heute noch in
Herzfeld befindlichen Reliquien wurden am 26.11.980 durch Bischof Dodo von Münster erhoben; bei dieser Gelegenheit schrieb der Mönch Uffing von Werden ihre wunderreiche Vita.
König von Haithabu, Rüstringen und Jütland 844.
Nach Winkhaus ließ er sich 826 in Aachen taufen. Da aber gleichzeitig die Geburt seines Vaters von 'um 809' auf '818' korrigiert wurde, wohl nicht möglich.
Hausmeier, König der Franken 737, Majordomus 717-741. 732 bei Tours und 738 bei Narbonne siegt er über die Araber
Teilt das Reich unter seinen Söhnen Pippin III. , Karlmann und Grifo auf.
nach AL Löwenstein aus unbek. alamannischen Geschlecht
Graf, gründet 721 Kloster Prüm
BIOGRAPHIE: Graf im Linzgau 708, Herzog von Alamannien 720-724
Feldherr Karl des Großen gegen die Langobarden