
Wachstumsplan
Stufen auf dem Weg zur sauberen Energiewirtschaft
Ein Einzelner kann ein Konzept entwerfen, das die Grenzen des technisch Machbaren weit verschiebt, und es in Stufen weiter ausbauen, wie das hier 1999/2000, 2001 und 2004 geschehen ist.
Sofern es um ein Grossprojekt geht und um sehr teuere Maschinen, muss er sich wegen Umsetzung eine Mannschaft von Mitwirkenden an die Seite holen, Verstärkung durch Spezialisten und durch finanzierende Stellen.
inAus einer winzig kleinen Flamme, doch mit gewaltigem Potential, kann ein grosses Feuer werden. Genauso ist es hier. Die Flamme braucht Nahrung. Sie kann leicht gelöscht werden. Deshalb muss sie beschützt und genährt werden. Sie brennt nicht von allein, zumal auch Feinde da sind, die den Wert ihrer Lager an schmutziger Energie um viele Milliarden Euro schrumpfen sehen, wenn saubere Energie grossschalig auf den Plan tritt. Natürlich haben wir es hier, wie überall in unserer Welt, mit einem Kräftefeld zwischen positiven und negativen Mächten zu tun. Um ein Tauziehen zwischen Plus und Minus. Deshalb gibt es keinen glatten Plan der Umsetzung unseres Konzeptes, sondern allein einen Schlachtplan, der aktuell anzupassen ist.
Unsere nächsten Schritte zielen darauf, einen Denktank von ungefähr 10 weithin bekannten und anerkannten Leuten zusammenzubringen (mindestens die Hälfte davon Top-Techniker, daneben aber auch Poltiker und andere), der sich für die Umsetzung des Konzeptes einsetzt und gesellschaftliche Kräfte losmacht, die Nahrung für die Flamme heranbringen.
In der nächsten Stufe könnten es Gruppen von Spezialisten sein, die sich mit dem Bau von Komponenten beschäftigen, die für den nächsten Prototypen benötigt werden. Komponenten aus Hightech-Material, weil die Anforderungen hoch sind. Bezahlte Spezialisten und bezahltes Material, nachdem gesellschaftliche Kräfte einen ersten Schub von Nahrung für das Feuer herangebracht haben. Nehmen wir an, dass die Gruppen von eingespannten Spezialisten, verteilt über einige Firmen und einige Universitäten, die im Projekt zusammenarbeiten, zusammen 100 Mann ausmachen.
Wenn das Feuer brennt, wenn der Prototyp in wesentlichen Teilen oder schon als Ganzes funktioniert, dann ist die Zeit da, noch mehr Nahrung zum Feuer zu bringen, einen weiter verbesserten bzw. einen grösseren Prototypen zu bauen. Dabei können schon 1.000 Leute einbezogen sein, und ein 10-Faches an Kapital.
In der vorläufigen Endphase, wenn es darum geht, einsatzfertige Prototypen zu multiplizieren und als neue Produkte zu verkaufen, wird eine ganze Industrie von z.B. 10.000 Leuten damit beschäftigt sein. Stromerzeugende Firmen und Wasserstoff erzeugende Firmen, die ihren Kunden saubere Energie in grossen Mengen zur Verfügung stellen wollen, sind die Abnehmer der neuen Produkte, Abnehmer von Sturmvogel-Kraftwerken.
1 – 10 – 100 – 1.000 – 10.000 Mitarbeiter sind Grössenstufen auf dem Weg zur sauberen Energiewirtschaft.
Der Grenzen verschiebende Charakter der neuen Technik wird darin deutlich, dass heute null % unserer Energie aus der grossen sauberen Quelle kommt, die in Zukunft soviel bringen kann. Die Quelle ist Höhensturm, der fast ständig bläst. Die Quelle ist da. Und sie ist gross, ohne Zweifel. Doch wir kommen nicht daran. Uns fehlt schlaue Technik, daranzukommen. Sie anzuzapfen und auszubeuten, darauf zielt das Sturmvogel-Projekt.
In Anbetracht der Zahlen ist es deutlich, dass auch eine Grossfirma von mehreren 10.000 Mitarbeitern die Entwicklung in die Hand nehmen und eine Bresche schlagen kann. Inzwischen gibt es Resonanzen zwischen uns und einigen Grossfirmen, deutlich positive Klänge. Wie sich das weiterentwickelt, wird die nahe Zukunft zeigen.
Unser Blick geht voraus. Doch im Blick zurück können wir aus einer Reihe von Ereignissen in den letzten 5 Jahren, bewiesen durch Zeugen und schriftliche Dokumente, einiges lernen. Wir können sie so deuten: Gegenkräfte wollten die Flamme ersticken. Das ist nicht geglückt. Im Gegenteil: durch zusätzliche Innovationen, die die bisherigen verstärken, ist die Enrwicklung lebendiger denn je. Wir haben dabei dazugelernt: Die Gegenseite hat Muskeln, hat Macht, unübersehbar. Damit kann sie öffentliches Geld abschneiden. Unsere Erfahrung zeigt: sogar soviel Macht, dass sie auch schon zugesagtes Geld abschneiden kann. (Da passieren dann ganz seltsame Dinge. Dann ein Schulterzucken: ‘Sorry, doch kein Geld’)
Eines wissen wir sicher: dass die wünschenswerte Entwicklung zur sauberen Energiewirtschaft, die als grosse Chance in unserem Projekt steckt, noch nie einen Pfennig öffentlichen Geldes bekommen hat, während in andere höchst umstrittene Projekte, vertreten von starken Lobbies, Millionen bzw. Milliarden Euros geflossen sind. So ist die Frage sehr berechtigt: Wer bestimmt letzten Endes über öffentliche Gelder (unser Geld) ? Nach welchen Kriterien geschieht dies?
Nach schriftlicher Auskunft eines Ministeriums besteht nicht einmal eine öffentliche Liste aller Energieprojekte, geschweige denn eine Liste von Energieprojekten mit Punkte-Rangordnung ihrer Wichtigkeit, unter Zusehen der Öffentlichkeit festgestellt von sachverständigen Gutachtern. Soetwas besteht schlicht nicht ! Obwohl es so wichtig wäre! In solchem Grauland können relativ unwichtige Projekte viel Geld und wichtige Projekte kein Geld bekommen. In solchem Grauland lässt sich prächtig schieben! Lesen Sie in dem Zusammenhang den Text: "Konstruktionsfehler im Innovationssektor". Die Liste wird vielleicht kommen, doch nicht heute und nicht morgen. Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt einen Denktank von ca. 10 Personen zusammenbringen, der den Stellenwert unseres Energieprojektes bestimmt. Seine Aufgabe ist Nachprüfung des Urteils von Top-Ingenieuren einer Energiefirma "Das beste Energie-Konzept seit 25 Jahren!" (eine [unabhängige, fachkundige, doch private] Rangordnung also, wo wir an der ersten Stelle stehen) und bei Bestätigung finanziellen Zufluss organisiert, der in Stufen zur Umsetzung führt, zur sauberen Energiewirtschaft, wie die Öffentlichkeit sie will.
Die politische Dimension, Ausfluss unserer Erfahrungen und Ausfluss unseres Vorschlages, negative Abläufe mit power play durch geordnete Abläufe mit fair play zu ersetzen, steht neben der technischen Dimension.
E.T. Energie-Technik, Delft, NL
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