| Erstaufführung | Filmtitel | Dauer | Verleih |
14.01.1955![]() | Ludwig II. Glanz und Elend eines Königs | 114' / 3121 m | Schorcht-Film |
| [unbekannte kürzere Fassung] | 109' | ||
1955![]() | Luis II de Bavière |
Produktion: Conrad von Molo und Wolfgang Reinhardt für Aura-Filmproduktion GmbH (München)
Entstehungsgeschichte: Regisseur Helmut Käutner inszenierte diese Lebensbeschreibung des leicht wahnsinnigen König Ludwig II. von Bayern, dessen Vita bereits in späten 20er Jahren als Stummfilm bekannt gemacht worden war. "Es war kein grosser Film. Intellektuelle Filmkritiker haben ihn ein weiss-blaues Märchen genannt. Trotzdem hatte der Film etwas von der Unwirklichkeit des Schicksals, die Ludwig II. umgab. Man konnte ihr nur nachtwandelnd folgen, um ihr gerecht zu werden", beschrieb O. W. Fischer seine Annäherung an den mystischen Alpenkönig, den er als religiösen Einzelgänger versatnd. Er schrieb sich einige Szenen auf den Leib, die diesen Zug herausarbeiteten, aber vom entsetzten Helmut Käutner ersatzlos gestrichen wurden: "Der König war ja wohl fromm, aber Ludwig II. auf du und du mit Jesus wäre nun wirklich zu abstrus gewesen." Schliesslich unterbreitete man das Drehbuch dem Hause Wittelsbach, um sich durch Vorzensur die Drehgenehmigung in Hohenschwangau, Neuschwanstein und Herrenchiemsee zu erkaufen.

