Mit Secondhirns Esbit Kocher und 3 Dosen Ravioli alleine in der Pampa, 2 Stunden zum nächsten Supermarkt, nur noch schwacher Handy-Akku
und wir haben es doch überlebt......

Alles hat ganz harmlos angefangen: 3 Jugendliche wollten einfach nur mal weg von zu Hause ein bißchen Spaß erleben.

Zuerst hatten wir den Langener Waldsee als Zielpunkt. Aber dort darf man erst ab 18 oder in Begleitung der Eltern Campen, außerdem entsprachen die hygienischen Bedingungen dort nicht so ganz unseren Vorstellungen.

Nach langem hin und her entschieden wir uns für die Krombachtalsperre, riefen dort an und man sagte "alles kein Problem, keine Anmeldung nötig..." usw.

Voller Vorfreude und mit Gedanken an den See aus der Krombach-Bier Werbung packten wir unsere Sachen

Naja, dann sind wir dann auch in Richtung Hinterkaffland gefahren und nachdem wir uns drei Mal verfahren hatten, kamen wir auch endlich an. Ein dicker Mann an der Pforte stieg in sein Auto ein und fuhr ca. 300 Meter und zeigte uns, wo wir unsere Zelte aufschlagen sollten. Ein schöner Platz direkt am See. Aber Moment - das ist nicht der See aus der Bierwerbung, der ist ja viel kleiner und...naja, egal, trotzdem ganz schön hier...

Kurz nachdem unser netter Fahrer (Das Deufelschen sein Vater) uns wieder verlassen hatte und die Zelte aufgebaut waren, bekamen wir doch leicht Hunger....Ravioli kochen war angesagt und wäre da nicht so starker Wind gewesen und hätte der blöde Esbit Kocher etwas wärmer gemacht hätte das alles nicht so ewig gedauert....Aber gegessen haben wir dann doch noch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inzwischen hatten wir auch Bekanntschaft mit unseren netten Nachbarn gemacht. Ein paar etwa 20-jährige Landeier, deren Hauptnahrungsmittel Bier war. Das sind die ersten Menschen, die ich kenne, die morgens um 9Uhr schon betrunken waren....

Später am Abend haben wir dann Würstchen gegrillt und gefroren. Deshalb haben wir uns dann auch zu den kleinen Kindern von nebenan ans Lagerfeuer gesetzt....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach nicht allzugutem Schlaf sind wir dann am nächsten Morgen erwacht. Nachdem uns auffiel, dass die bestellten Brötchen bis 10.00 Uhr abgeholt werden mussten und es aber schon 11.00 Uhr war, mussten wir Toastbrot und Kellogs essen. Zu Mittag gab es dann wieder Würstchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Nachmittag haben wir dann eine "Wanderung" zum nächsten Penny-Markt gemacht, der doch leider 6 km vom Campingplatz entfernt war. Das nächste war ein als Spar-Markt getarnter Bäcker, der war aber auch 3 km entfernt. Naja, für ein Päckchen Toast sind wir dann 2 1/2 Stunden gelaufen, haben uns zwei Mal verlaufen und am Abend waren wir so müde, dass wir ins Restaurant essen gegangen sind.

Nach einem wunderschönen Sonnenuntergang und einem netten Gespräch mit zwei 30-jährigen Frauen am Grill sind wir dann auch früh ins "Bett" gegangen....        ;-)

 

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Morgen wurden wir so gegen 9 Uhr von einem lauten Rasenmäher geweckt, nachdem ein kleines Kind schon den genzan Platz zusammengekrischen hatte. Wie das Deufelsche auf den Krach reagiert hat, sehen wir links.

Wir sind erstmal duschen gegangen..... Naja, auf dem Campingplatz kostet heißes Wasser Geld, und so mussten wir uns Duschmarken für das Stück 1,20DM kaufen....Scheiße, aber zum Glück hatten wir schon vorher dran gedacht und haben uns beim dicken Pförtner Duschmarken gekauft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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An unserem letzten Tag haben wir alles abgebaut und haben eigentlich nur noch faul rumghangen bis unser Fahrer (diesmal Erlenbachers Vater) uns abgeholt hat. Der dicke Pförtner hat die Rechnung wahrscheinlich aus mathematischen Unkentnissen ziemlich niedrig gemacht, so dass wir nachdem wir bezahlt hatten doch ziemlich schnell Richtung Heimat gezogen sind. Nach 20 Minuten Stau war die Straße zum Glück frei.....

Es war aber auf alle Fälle lustig und wir haben auch vor, bald wieder mit mehr Leuten an den gleichen Platz zu fahren...