von Patricia Foidl
In Zeiten, die gekennzeichnet sind durch rasante und tiefgreifende
Veränderungsprozesse in allen Bereichen des Lebens, in denen
Menschen, Teams und Unternehmen auf der Suche nach ihrer Vision
sind, um eine Orientierung für ihr heutiges Tun zu haben,
stellen sich für uns als Unternehmensberater und Coaches
die Fragen:
Wo gibt es neue Lernfelder, auf denen Menschen als einzelne und
Teams losgelöst vom betrieblichen Alltag experimentell
neues Verhalten ausprobieren, ihr Fähigkeitenspektrum erweitern,
neue Einstellungen und Sichtweisen erproben, ihre Identität
kritisch überprüfen können?
Wie kann die Grenze rein kognitiven Lernens überschritten
und ein ganzheitlicher Lernprozeß ermöglicht werden?
Als Antwort auf diese Frage entstand das Winner's Edge-Outdoor als innovatives Instrument der betrieblichen Personal- und Organisationsentwicklung. Outdoor nimmt die Herausforderungen ganzheitlichen Lernens auf, indem es ein Lernumfeld schafft, welches die Prozeßstrukturen des Arbeitsumfeldes weitgehend analog abbildet.
Outdoor steht für ein erlebnis-und erfahrugsreiches ganzheitliches Lernprojekt, welches an der Schnittstelle zwischen Individuum, Team und Aufgabe angesiedelt ist:
Daraus ergeben sich an der Schnittstelle 3 Lernchancen:
1. Individuum-Team (häufig)
2. Individuum-Aufgabe (selten)
3. Team-Aufgabe (häufig)
ad 1): Fähigkeit des einzelnen sich in ein Team zu integrieren und Fähigkeit des Teams, einzelne zu integrieren, erweitern.
Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln, gemeinsam gezielte Vision und Werte erarbeiteten, Erfolgsfaktoren von Spitzenteams transparent machen, Service und Unterstützung des Individuums durch das Team, Akzeptanz, Offnheit, Ehrlichkeit, Vertrauen, Respekt, Konfliktregelung.
ad 2): Den Mut finden, die wahrgenommenen persönlichen Grenzen zu erweitern/ überschreiten.
ad 3): Ein der Aufgabe dienliches Organisations- und Führungskonzept gemeinsam entwickeln und umsetzen. Vorhandene Ressourcen erkennen und effizient nutzen (im Outdoor Programm: Zeit, Manpower, Kontrolle)
Outdoor bricht auf, löst aus, fordert heraus, die Grenzen neu zu bestimmen. Aber es sind nicht die Veränderungen, die das ganze System verbessern und wachsen lassen, dieser Prozeß wird in der intelligenten Organisation durch eine Reihe von Disziplinen sichergestellt, wie insbesondere die gemeinsame Vision und das Systemdenken.
Ganzheitliche Veränderungsprozesse erfordern Outdoor-Modelle, um realitätsbezogene Veränderungen initiieren und transferieren zu können. Am ehesten werden sie im Camp-Konzept verwirklicht, bei dem eine Gruppe von ca. 20 Personen zum Beispiel vier Tage zusammen ist, um eine Aufgabe zu erfüllen, eine Vision umzusetzen.
Ganzheitliche Veränderung heißt keine notwendige Makro-Veränderung für die gesamte Organisation.Ganzheitlich ist auch die Veränderung, die in einem Teilsystem stattfindet und die insgesamt im System integriert wird. Wenn die intelligente Organisation sich durch viele kleine Prozesse verändert, brauchen diese einen gemeinsamen Nenner, eine gemeinsame Richtung, die Optimierung der Ressourcenverteilung, Interessenparallelitäten zwischen Mitarbeiter und Unternehmen oder Marktmechanismen und deren Integration durch Vision und Mission.
Indoor: Schlagwort : Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie
Indoor-Elemente dienen dazu, eine Klammer um die draußen stattfindenden Übungen nebst Coaching zu bilden, dazu gehören: themenbezogene Kurzvorträge, moderierte Fragende und die Arbeit mit Lernmodellen.
"Wer überleben will, muß aus der Normalspur heraus."