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Import von Daten:
Dieses
Beispiel zeigt ihnen, wie sie eine Text-Datei mit allen mäglichen
Währungen (waehrungen.txt) in eine
Access-Datei importieren.
Achtung: Der Inhalt wird ohne Gewähr weitergegeben,
für die Daten besteht keine Garantie der Richtigkeit oder Vollständigkeit.
Währungskurse unterliegen außerdem häufigem Wechsel.
Verwechseln die den Menüpunkt "Import" nicht mit "Verknüpfung"...
Der
Import-Assistent führt sie durch eine Reihe weiterer Entscheidungen.
Zuerst wählen sie einmal im üblichen Auswahl-Fenster ihres
Betriebssystems die zu importierende Datei. (Speichern sie dazu die
Datei waehrungen.txt auf ihrer Festplatte
- mit dem Mauszeiger rechts klicken, "Ziel speichern..." bzw.
"Save target as...").
Danach
erhalten sie bereits einen "Einblick" in die Daten:
Die Felder sind offenbar unterschiedlich lang ("z.B. "Andorranische
Franc" oder "Albanische Lek" und durch Trennzeichen (kleine
Rechtecke) getrennt.
Außerdem scheint die erste Zeile Feldnamen als Überschriften
zu enthalten.

Nun können sie mit den zur Auswahl stehenden Trennzeichen experimentieren.
Bei richtiger Auswahl "Tab", "Erste Zeile enthält
Feldnamen" odnen sich die Daten zu übersichtlichen Spalten.
Die Überschrift der Spalten ist bereits durch Grau-Färbung
von den Daten getrennt, diese können sie durch Rollen (scroll)
nach rechts und nach unten untersuchen.
Wenn sie die richtigen Einstellungen gewählt haben, gelangen sie
zu Bild 5 des Assistenten:
Sichern
sie die Daten in einer neuen Tabelle mit dem Namen "Waehrungen"
oder noch besser "waehrungen" (Großbuchstaben, Sonderzeichen
und Umlaute sind in Dateinamen nicht ideal, da die Funktion evtl. je
nach verwendetem Betreibssystem unterschiedlich ausfallen kann).
Für die Namen der Felder (der "Spalten" ihrer neuen Tabelle
gelten ähnliche Regeln. - Am Bildschirm können sie die Daten
natürlich wie gewohnt mit Großbuchstaben und Umlauten anzeigen,
das Betreibssystem sollten sie aber damit besser nicht befassen. 
In diesem Assistenten-Fenster können sie die aus der Datei importierten
Feldnamen kontrollieren oder ändern.
Ein Tipp, der zur "Lesbarkeit" von Feldnamen beitragen kann:
Verwenden sie das Underline"-Zeichen (shift-minus) zur Trennung
von Wort_Teilen !

Wenn sie nicht gan sicher sind, dass die importierte Datei bereits ein
garantiert sicheres Schlüsselfeld (keine Dubletten, keine leeren
Felder !!!) enthält, dann lassen sie lieber gleich ein neues Schlüsselfeld
(automatische Numerierung) anlegen. Access nennt es fantasielos "ID"
- sie können es später z.B. in whrg_nr umbenennen.
Nun sind sie schon fast am Ziel aller Import-Fragen:

Zuletzt legen sie noch den Namen der Datei fest und stellen den Import
fertig.

Die fertige Datei öffnen sie in der Entwurfs-Ansicht, um die Felder
zu kontrollieren und z.B. das Schlüsselfeld anders zu bennennen.
Wie sie sehen, enthält die Datei mehrere Informationen:
In jeder Version benötigen sie die Felder "Whrg_Nr" (Schlüsselfeld),
"Whrg_Code" (international übliche Abkürzung) und
die Bezeichnung "Waehrung".
Wenn sie sich für die "Kurzform" entscheiden, so benötigen
sie darüber hinaus nur den "Mittelkurs_EUR". - Alle anderen
Felder können sie löschen oder brauchen sie gar nicht erst
zu importieren.
In der aufwendigeren "Langform" erhalten sie mehrere verschiedene
Kurse (Devisen, Valuten, Ein- oder Verkauf durch die Bank). In diesem
Fall benötigen sie keine Devisen- oder Valuten-Mittelkurse und
keinen EUR-Mittelkurs, da sie diese selbst berechnen.
Stammformular "Währungen":
Dazu
lassen sie sich vom Formular-Assistenten helfen: erzeugen sie ein Formular,
das alle in ihrer Tabelle enthaltenen Felder enthält.

Wählen sie für das Stammblatt einer Datei immer die Darstellung
"Einspaltig" als Muster.
Kurzform: Nun ist ihr Stammblatt fertig. Formatieren sie es so angenehm
und bedienungsfreundlich wie möglich.
Langform: Ihr Formular soll nicht nur die 4 verschiedenen Basis-Kurse
anzeigen, sondern auch die 3 Mittelkurse richtig berechnen und den inversen
Kurs (nicht nur EUR->Währung, sondern auch Währung->EUR)
anzeigen - das aber auch dann, wenn einige der Basis-Kurse fehlen !
Vorschlag für die zu verwendenden Formeln:
Zur Beschriftung (erzeugt hier das "ATS":
Whrg_Code$ =Wenn(Länge([Whrg_Code])>0;[Whrg_Code];"W"
& [Whrg_Nr])
Versteckte Felder:
Dev_EK_EUR$ = Wenn([Devisen_EK_EUR]>0;[Devisen_EK_EUR];[Devisen_VK_EUR])
Dev_VK_EUR$ = Wenn([Devisen_VK_EUR]>0;[Devisen_VK_EUR];[Devisen_EK_EUR])
Val_EK_EUR$ = Wenn([Valuten_EK_EUR]>0;[Valuten_EK_EUR];[Valuten_VK_EUR])
Val_VK_EUR$ = Wenn([Valuten_VK_EUR]>0;[Valuten_VK_EUR];[Valuten_EK_EUR])
Mittelkurse:
Dev_Mittel_EUR$ = Wenn([Dev_EK_Eur$]>0;([Dev_EK_Eur$]+[Dev_VK_EUR$])/2;0)
Val_Mittel_EUR$ = Wenn([Val_EK_Eur$]>0;([Val_EK_Eur$]+[Val_VK_Eur$])/2;0)
Mittelkurs_EUR$ = Wenn(([Dev_Mittel_Eur$]>0) Und ([Val_Mittel_Eur$]>0);
([Dev_Mittel_Eur$] + [Val_Mittel_Eur$]) / 2; Wenn([Dev_Mittel_Eur$]
> 0; [Dev_Mittel_Eur$]; Wenn([Val_Mittel_Eur$] > 0; [Val_Mittel_Eur$];0)))
Inverse Kurse:
Dev_EK_W$ = Wenn([Dev_VK_EUR$]>0;1/[Dev_VK_EUR$];0)
Dev_VK_W$ = Wenn([Dev_EK_EUR$]>0;1/[Dev_EK_EUR$];0)
Dev_Mittel_W$ = ([Dev_EK_W$]+[Dev_VK_W$])/2
und analog für den Valutenbereich. (Achtung, sie dürfen keinesfalls
durch Null dividieren !)
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