Hilfsmittel und Arbeitstechnik beim professionellen Webdesign Homepage von PS-Trainer
- Webdesign -
an PS-Trainer
Die Herstellung einiger Webseiten ist heute auch für
ungelernte Personen kein Problem mehr, die Präsentation einiger Daten
(Texte, Bilder, ...) auf einer Webseite zählt fast schon zu den Grundfertigkeiten,
die man von durchschnittlichen Büro-Angestellten erwartet.
Wenn es allerdings darum geht, ein Web zu erstellen, dann wird die Arbeit
für Amateure aufwendig, dsas Ergebnis lässt zu wünschen
übrig.
Auf dieser Seite finden sie einige Tips für den Übergang
zum professionellen Webdesign, hier an Hand des Web-Editors Dreamweaver.
Selbstverständlich ist die Arbeitstechnik mit allen Profi-Webeditoren
gültig, die entsprechenden Befehle lauten lediglich etwas anders
und sind an anderen Stellen der Menüs zu finden.
Website anlegen:
Der Site.Manager sieht nur aus wie der kleine Bruder eines beliebigen
FileManagers. Sie benötigen ihn hauptsächlich für die automatische
Verwaltung der relativen Links (Links auf Seiten des eigenen Webs):
Wenn sie eine Webseite mit dem SiteManager an einen anderen Speicherplatz
verschieben, dann werden die relativen Links automatisch richtiggestellt.
Legen sie
einen Web-Ordner auf ihrem PC an. Definieren
sie eine Website: Befehl Site-Neue Site. Der
"lokale Stammordner" ist ihr selbst erstellter Web-Ordner. Legen sie
die wichtigsten Ordner an, zumindest einen für die Bilder (hier:
pics).
Verwenden sie für Namen von Dateien und Ordnern nur Kleinbuchstaben,
keine Leer- oder Sonderzeichen. Legen sie
mit Datei-Neues Fenster eine Webseite an und
speichern sie diese in ihrem Webordner. Aus dieser Seite entsteht später
ein "Template". Verschieben
sie ihre bestehende Startseite (index.htm) in ihren Webordner oder legen
sie eine Startseite dort neu an. Mit dieser Seite öffnet später
der Webserver ihr Web, wenn im Browser keine andere Seite angegeben wird.
Tip: Mit dem SiteManager können sie beliebig viele verschiedene Webs
verwalten.
Templates anlegen:
Damit sie das "Rad nicht ständig neu erfinden" müssen,
ist es notwendig, Vorlagen für Webseiten zu erstellen. Die Vorlage
enthält alle Elemente, die auf jeder ihrer Webseiten vorkommen (z.B.
Logo, Titel, Navigation, ...).
Sie sollten ein "master"-template anlegen, dazu eigene templates
für jede Art von Webseiten, die in ihrem Web öfters vorkommen.
Herstellung
des master-Templates: Stellen sie zunächst eine Webseite her, die
keine Details enthält, aber alle wichtigen Elemente, die auf allen
ihren Webseiten vorkommen. Speichern sie die Seite zuerst normal, dann
"Als Vorlage speichern"
Planen sie
"Bearbeitbare Bereiche":
+ Alles, was sich innerhalb dieses Bereichs befindet, wird später
beim Anlegen neuer Seite dorthin kopiert, kann aber geändert werden.
+ Alles ausserhalb der Bearbeitbaren Bereiche ist zwar auf jeder neuen
Webseite vorhanden, kann aber nicht geändet werden.
+ Eine spätere Änderung des Templates wirkt sich auf bestehende
Webseiten so aus: Bearbeitbare Bereiche bleiben unverändert, der
Bereich ausserhalb wird jedoch automatisch auf den neuen Stand des templates
aktualisiert.
+ Sie können auf den späteren Webseiten auch den gesamten Inhalt
von Bearbeitbaren Bereichen löschen
Herstellung
eines Bearbeitbaren Bereichs: Bereich markieren, Befehl Modifizieren-Vorlagen-Neuer
bearbeitbarer Bereich
Die Strategie
beim Anlegen jedes Templates ist es den besten Kompromiss zu finden: Mehr
und grössere Bearbeitbare bereiche bedeutet mehr Flexibilität
bei den späteren Webseiten. Je mehr Seiten-Teile sich in nicht-bearbeitbaren
Bereichen befinden, desto mehr Möglichkeiten und weniger Aufwand
haben sie bei späteren Änderungen des templates.
Legen sie
bearbeitbare Bereiche auch für unsichtbare Seitenteile an, wie z.B.
meta-tags, styles und scripts. Das können sie tun, wenn sie in der
Code-Ansicht einen Bereich markieren, dann in die Seitenansicht umschalten
und den Bereich (obwohl hier nicht sichtbar) als Editable definieren.
Die Editor-Tags bestehen aus speziell formatierten HTML-Kommentaren: diese
können sie auch selbst kopieren, einsetzen, verschieben, etc. , danach
muss die Vorlage jedoch aktualisiert werden.
Speichern
sie die Vorlage - sie befindet sich nun im automatisch angelegten Ordner
Templates.
Neue Seiten
auf Grundlage dieses Templates erstellen sie mit Befehl Datei-Neu
von Vorlage. Führen sie auf einer neuen Seite nur einige Änderungen
durch (damit sie die neue Seite wiedererkennen) und speichern sie diese
möglichst bald am gewünschten Zielort. Ab nun arbeitet das automatische
Management der relativen Links auf dieser Seite und von Links zu dieser
Seite.
Änderung
von Templates: Bevor sie Templates ändern, schliessen sie alle anderen
bearbeiteten Webseiten, denn sonst scheitert deren Aktualisierung. Speichern
sie das Template nach Änderung - sie werden gefragt, ob alle angeschlossenen
Seiten aktualisiert werden sollen. Wenn sie bestätigen, werden die
von ihenn durchgeführten Änderungen auf allen betroffenen Webseiten
ausgeführt.
Library anlegen:
Library-Bausteine eignen sich für Teile ihrer Webseite, die sie
an vielen verschiedenen Stellen einsetzen wollen. Jeder HTML-Code eignet
sich dazu, auch <script>...</script>
u.a. Elemente.
Library-Bausteine können sie sowohl in den editierbaren Bereichen
ihrer Webseiten als auch auf den Templates einsetzen.
Library-Bausteine enthalten keine editierbaren Bereiche. Sie können
trotzdem unterschiedliche Wirkung haben, wenn sie darin dynamischen
HTML-Code unterbringen.
Herstellung
eines Library-Bausteins: Bereich markieren, Befehl Modifizieren-Bibliothek-Objekt
in Bibliothek einfügen. Der Baustein befindet sich nun im
automatisch angelegten Ordner Library.
Einfügen
eines Library-Bausteins: Befehl Fenster-Bibliothek
zeigt das Library-Fenster. Einfügemarke an die gewünschte Stelle,
Im Lib-Fenster den gewünschten Baustein auswählen, Klick auf
Einfügen. Sie können später den
gesamten Baustein wieder netfernen, ihn jedoch nicht ändern.
Änderung
eines Library-Bausteins: Schliessen sie vorher alle anderen bearbeiteten
Webseiten, denn sonst scheitert deren Aktualisierung.
Befehl Fenster-Bibliothek zeigt das Library-Fenster.
Doppelklick auf einen Baustein öffnet diesen zum Editieren.
Speichern sie den Baustein nach Änderung - sie werden gefragt, ob
alle angeschlossenen Seiten aktualisiert werden sollen. Wenn sie bestätigen,
werden die von ihenn durchgeführten Änderungen auf allen betroffenen
Webseiten ausgeführt.
Javascript-Library anlegen:
Wenn sie Javascript überhaupt verwenden, dann sammeln sich im Laufe
der Zeit scripts an, die sie auf jeder oder zumindest auf den meisten
Webseiten verwenden. Diese scripts gehören in eine zentrale Javascript-Library.
Damit sind ihre Standard-scripts sind automatisch auf jeder ihrer Webseiten
verfügbar. Einzelne scripts mit lokaler Bedeutung können sie
zusätzlich auf ihre Webseiten stellen.
Herstellung
einer Javascript-Library: Erstellen sie ein allgemein verwendbares script
und testen sie es sorgfältig.
Kopieren
sie den Javascript-Code in eine Text-Datei und speichern sie diese in
ihrem Webordner unter dem Namen *.js . Schalten
sie den Code auf ihrer Webseite mit Hilfe von Kommentaren /*
... */ ab, entfernen sie ihen vorläufig noch nicht.
Integrieren
sie die Library auf ihre Testseite: <script type="text/javascript" src="mylib.js"></script>
Testen sie die Funktion ihrer Library (Webseite neu laden).
Integrieren
sie die getestete Library in alle Templates, welche mit diesen scripts
arbeiten sollen. Testen sie nach erfolgter Aktualisierung, ob die scripts
auf allen Webseiten richtig funktionieren. Falls Fehler auftreten, liegt
das meistens daran, dass die Library falsch adressiert ist:
Wenn sich die Library in ihrem Webordner befindet, das Template im Ordner
Templates, dann sieht die Einbindung so aus: <script type="text/javascript" src="../mylib.js"></script>
Änderung
und Ergänzung der Javascript-Bibliothek: Ihre Webseiten benötigen
keine Änderung, lediglich die im Browser geöffneten Fenster
müssen aktualisiert werden.
Stylesheet anlegen:
Für die Formatierung allgemeiner Bausteine ihrer Webseiten definieren
sie eigene Styles. Der <body> sollte
unbedingt so definiert werden.
Einige Tips für Styles:
+ Tabellen, insbesondere spezialisierte, wie z.B. Inhaltsverzeichnis
+ Überschriften, Bild-Unterschriften, usw. - alle wiederkehrenden
Textarten
+ Quellcode
Falls sie auf einzelnen Seiten zusätzliche Styles benötigen,
so definieren sie diese lokal in <style>-Objekten.
Hinweise für die Erstellung und Verwendung von Styles finden sie
u.a. auf der Styles-Seite PS-Trainer.
Stylesheet
anlegen: Erstellen sie ein <style>-Objekt
im <header> einer Webseite: Befehl Text-CSS-Stile-Neuer
Stil, Option Nur dieses Dokument.
Testen
sie diesen Style durch Anwendung auf einige Elemente ihrer Webseite:
Element markieren, Befehl Text-CSS-Stile
Legen sie
unbedingt einen CSS-Style für ihr <body>-Element
an. Entfernen sie alle formatierenden Attribute aus dem <body>-tag
und testen sie die Wirkung des CSS-body-Styles.
Kopieren
sie die getesteten Styles in eine Textdatei *.css.
Dort befindet sich nur CSS-Code, nicht die HTML-tags <style>
... </style>. Schalten sie die CSS-Styles ihrer Webseite
ab, damit sie das externe Stylesheet testen können.
Integrieren
sie das Stylesheet auf ihre Testseite: <link rel=stylesheet type="text/css" href="mystyles.css">
Testen sie die Funktion ihres stylesheets.
Integrieren
sie das getestete Stylesheet in alle Templates, welche mit diesen Styles
arbeiten sollen. Testen sie nach erfolgter Aktualisierung, ob die Styles
auf allen Webseiten richtig funktionieren. Falls Fehler auftreten, liegt
das meistens daran, dass das Stylesheet falsch adressiert ist:
Wenn sich das Stylesheet in ihrem Webordner befindet, das Template im
Ordner Templates, dann sieht die Einbindung so aus: <link rel=stylesheet type="text/css" href="../mystyles.css">
Änderung
und Ergänzung in Stylesheets: Befehl Text-CSS-Stile-Stylesheet bearbeiten.
Auf ihren Webseiten müssen sie sonst keine Änderung durchführen.
Nun steht ihnen die Möglichkeit zur Verfügung, mit einer kleinen
Änderung im Stylesheet die Formatierung zahlreicher Webseiten in
wenigen sekunden zu ändern.