Syria, 1000 km

DEUTSCH

Am Schalter der Grenzabfertigung der Einwanderungsbehoerde verhiess ein Schild in schlechtem Englisch, dass nur Staatsbuerger aus Laendern ohne syrische Vertretung im eigenen Land ein Visum bei der Einreise beantragen koennten. Das liess meine Hoffnungen auf eine problemlose Einreise sinken. Doch der nette Beamte stellte ohne Problem ein Visum aus. Es kam auch eine Lastwagenladung voll Touristen vorbei, deren englischer Fuehrer mir einen Blick auf seine Strassenkarte werfen liess, sodass ich mir einen Ueberblick ueber die Strasse in die Hauptstadt verschaffen konnte.

Ich hatte von der ausgepraegten Gastfreundschaft im Land gehoert und schon in der ersten Stadt musste ich die ersten Einladungen ablehnen. Es waren viele Motorraeder unterwegs, meist chinesische Fabrikate, die russischen nachgebaut sind, die auf deutschen Vorkriegsmodellen basieren. Aber die Autos sind recht modern, seit der 300 prozentige Einfuhrzoll aufgehoben ist, sind scheinbar die bis vor wenigen Jahren verbreiteten Oldtimer aus dem Strassenbild verschwunden.

Eine Zeit lang schaffte ich es mich auf der Landstrasse durchzuschlagen, dann landete ich doch noch auf der Autobahn, nachdem ich 2 Stunden in einer Stadt im Kreis herum geschickt worden war. Ich hatte wohl irgendwo die falsche Abzweigung genommen und nahm mir fest vor in Damaskus als Erstes eine Strassenkarte zu besorgen.

Doch bald wurde ich von Beduinen aufgegabelt, sie organisieren mir einen Uebernachtung im Pfoertnerhaus einer ummauerten Anlage. Es gab eine tolle Dusche, der Waechter zeigte mir seine Pumpgun, die Beschriftung“Made in USA“ kommentiert er mit einem ironischen „Thank you Mr. Bush!“. Syrien ist „boese“ und von den Vereinigten Staaten mit einem Embargo belegt.

Auf einem Motorrad werde ich zu einer Hochzeit chauffiert, mit Suessigkeiten vollgestopft. Das grosse Beduinenzelt war in zwei Haelften getrennt, die Geraeusche von nebenan verrieten, dort tanzten Frauen und Kinder. Ich sollte mit meinen paar Brocken arabisch den Nahostkonflikt diskutieren, aber das war mir doch zu heikel. Mein Gastgeber hat auch noch ein Haus in der Stadt, aber er zieht das Zelt auf dem abgeernteten Acker diesem vor.

Am naechsten Tag war ich in Damaskus. Die Leute machten mich bald mit einem Landsmann, bekannt, der nebenan beim Friseur sass. Er war als UNO Soldat auf den Golan Hoehen stationiert und gab mir einige interessante Einblicke in die politischen Verwirrungen der Region. Damaskus ist fuer ein islamisches Land eine erstaunlich offene Stadt, es gibt offensichtlich auch viele russische Gastarbeiterinnen, ich brauche wohl nicht zu erklaeren in welchem Gewerbe. Ich versuchte meine chaotische Reiseplanung und –organisation etwas zu konsolidieren und tourte durch die verzweigten Gassen der interessanten Altstadt, die anlaesslich der Fussballweltmeisterschaft mit vielen Flaggen geschmueckt war, in erste Linie brasilianische, auch franzoesische und gelegentlich deutsche, mit Italien rechnete noch niemand.

Wie so oft in grossen Staedten verschob sich meine Abfahrt aus Damaskus auf den Nachmittag. Auf einem Platz sah ich eine elektronische Anzeige: 16:07 h, 42 ° C. Ueber die Hitzewelle in Oesterreich konnte ich nur laecheln. Am Strassenrand fand sich immer wieder Gemuese, welches wohl von offenen Ladeflaechen gefallen war. Am Abend baute ich an einem ruhigen Lagerplatz meinen Kocher auf, und wollte mir daraus einen Eintopf kochen. Doch wo war mein Kochtopf? Ich hatte ihn am Vormittag ausnahmsweise wieder einmal gewaschen und ihn im Hotel stehen lassen. Er war noch einer der wenigen Gegenstaende, mit denen ich von zuhause losgezogen war. Eines Abends kam ich an ein Gebaeude mit der Aufschrift „Bagdad Cafe“. Endlich eine Gelegenheit Wasser aufzufuellen. Doch die Leute weigerten sich meine Flaschen aufzufuellen. Zuerst musste ich Tee trinken, schliesslich ueberzeugten sie mich im Nachbargebaeude zu uebernachten, es blieb gerade noch Zeit zu duschen, bevor das Abendessen serviert wurde. Man sagte mir, Radfahrer wuerden immer gratis bewirtet.

Dann kam ich nach Palmyra, einer Oasenstadt mit gut erhaltenen Ruinen aus der Antike. Ich konnte mit dem Fahrrad zwischen Sauelen und den Ueberresten roemischer Tempel herumfahren. Einer der Fuehrer bot mir an, sein Kamel gegen mein Rad einzutauschen. Hierher zu kommen waren ein paar hundert Kilometer Umweg, aber es hatte sich gelohnt.

Ich habe von anderen Radfahrern gehoert, die auf Grund starker Rueckenwinde in Syrien Kilometerrekorde aufstellten, doch bei mir stellten sich diese nie richtig ein. Dafuer war ich nun auf einer Strasse die durch ausgedehnte Militaeranlagen fuehrte. Insgesamt sollte ich in Syrien in zwei Wochen an vier Militaerflughaefen vorbeikommen. Bevor ich das noch wusste, hielt vor mir ein Gelaendewagen. Vier merkwuerdig gekleidete Maenner, sie trugen kurzaermelige Hemden, Sonnenbrillen und Strohhuete, stiegen aus und deuteten mir herrisch stehen zu bleiben. Das war die beste Methode mich zum Weiterfahren zu animieren, doch ein paar hundert Meter weiter standen sie wieder da. Ich deutete an, ich haette es eilig, machte einen Bogen um das Fahrzeug. Beim dritten Mal sprangen sie mit Kalashnikovs aus dem Jeep, ich musste also doch noch stehen bleiben. Nun waren die Typen schon nicht mehr so gut aufgelegt, wollten meinen Pass sehen. Ich lamentierte zunehmend lautstark, beschwerte mich darueber, alle paar Kilometer aufgehalten zu werden und meinen Pass jedes Mal in der Hitze ganz unten aus den Taschen hervorkramen zu muessen. Worauf sie mich wider Erwarten unkontrolliert weiter ziehen liessen. Noch zweimal hatte ich auf dieser Strecke Probleme mit Uniformierten, die gerne meinen Pass gesehen haetten, wozu es aber nie kam. .

Ich war zu faul viel Wasser mit mir herumzuschleppen und hatte es mir daher angewoehnt, Fernfahrer anzubetteln, die alle einen grossen Tank mit Wasserhahn unter ihrem Sattelauflieger montiert hatten. Allerdings war es auf der gut ausgebauten Fernstrasse gar nicht so leicht sie zum Stehenbleiben zu motivieren, falls man sie nicht schon parkend antraf. Irgendwann klappte es aber immer. Einer fuhr gleich von der Strasse hinab in die Wueste. Bis ich bei ihm war, war er schon dabei den Teekessel aufzusetzen, forderte mich auf mir den Kopf an seinem Tank zu waschen, den Turban gleich mit und schenkte mir ein nagelneues Beduinentuch, damit ich etwas Trockenes aufzusetzen haette. Bald ass ich auch diverse Delikatessen, die ihm von seinen drei Frauen als Reiseproviant zubereitet worden waren. Dass er mehrere Frauen hatte, liess darauf schliessen, dass er nicht gerade arm war. Obwohl der Islam bis zu vier Frauen erlaubt, kommt Polygamie doch nur eher selten vor. Ein anderes Mal lud mich ein baertiger Kerl am Pannenstreifen gleich in die Fuehrerkabine seines Fernlastzuges ein. Als er mir aber Komplimente ueber die Schoenheit meiner Haare machte und mir sanft ueber den Arm strich, sprang ich voll Entsetzen ins Freie. Auch der Kellner eines Hotels, machte mir einmal eindeutige Komplimente. Meist und auch am besten schlief ich jedoch im Freien und achtete nach diesen Erlebnissen noch mehr darauf, einen einsamen Platz zu waehlen. Ich wurde auch nur ein einziges Mal entdeckt, von einem schoenen, grossen Dachs. Sonst hatte ich mit den Lastwagen hier ein aussergewoehnlich kollegiales Verhaeltnis, nur ein einziges Mal wurde ich in den Strassengraben abgedraengt, da dafuer mit Absicht und ohne den geringsten Grund, denn die Strasse war leer.

Ein anderer Ort, den ich unbedingt sehen wollte, war die Kreuzfahrerfestung Krak de Chevalier. In diesem Fall war der Umweg nicht allzu gross, aber umso schlimmer, sehr steil. Noch dazu war ich von der Anlage leicht enttaeuscht. Ich entschied mich wieder einmal fuer eine Abkuerzung, die mich bald zwischen Obstplantagen steile Haenge hinauf fuehrte. Dazu war es heiss, sodass ich die schoene Gegend gar nicht richtig geniessen konnte. Die Bewohner waren ueberwiegend Christen, die mir bewiesen, dass sie den Moslems in Sachen Gastlichkeit nicht nachstehen. Einige aeltere Leute sassen beim Mittagessen im Garten, als ich sie nach dem Weg fragte. Bald sass ich bei ihnen am Tisch, nach dem Essen tranken sie Schnaps. Als der aeltere Herr dann seinen Pritschenwagen aus der Einfahrt fahren wollte, fuhr er halb ueber den Hinterreifen meines dort liegenden Fahrrades. Mishmushkela – kein Problem. Glueklicherweise war es das wirklich nicht, meine chinesische Felge die mich schon 70.000 Kilometer begleitete, erwies sich einmal mehr als unverwuestlich.

Meine Schlaueche jedoch nicht. Nachdem ich stundenlang an meinem Hinterrad herumgebastelt hatte, war ich im Rueckstand und es wurde bereits dunkel. Dann traf ich auf ein Armeelager im Wald. Erst gab es einige Verstaendigkeitsschwierigkeiten, doch dann kam der Chef persoenlich. Er war im Zivilberuf Tierarzt, sprach englisch. Er wollte mich unbedingt einladen. Zivilisten durften aber nicht ins Lager, kurzer Hand liess er seinen Leuten Tisch und Sessel auf der Strasse aufbauen, Essen servieren. Dann rief er mit dem Mobiltelefon seine Freunde an, damit sie kaemen und uns Gesellschaft leisteten. Danach zeigte er mir einen Platz im Wald, an dem ich sicher vor Schlangen biwakieren konnte.

In der Stadt Hama stehen noch riesige Schoepfraeder, die in tausende Jahre alter Tradition und mit einem Laerm, der an ein Motorradrennen erinnert, Wasser in Bewaesserungskanaele pumpen. Sie produzieren aber ein angenehm kuehles Klima und bieten im starken Licht der Mittagssonne einen beeindruckenden Anblick.

Nun hielt ich mich wieder an die Autobahn, um extremen Bergetappen aus dem Weg zu gehen. Eines Abendes begleitete mich ueber 20 Kilometer lang ein Mann mit einem Motorrad, auf dessen Tank sein kleiner Sohn sass. Schliesslich nahm er mich noch nach Hause mit. Hier trennte ich mich dann von meiner treuen Begleiterin durch Afrika, meiner Gummischlange. Ich hatte sie nie wie geplant als Abschreckung gegen Paviane eingesetzt, aber sie hatte mir so manch lustige Stunde mit Kindern wie Erwachsenen beschert.

Mein letztes Ziel in Syrien war Aleppo. Das Stadtbild ist beherrscht von einer gigantischen Festung, die im Zentrum auf einem Huegel aus der Stadt hervorwaechst und besitzt einen ausgedehnten, ueberdachten Basar. Doch das wichtigste war fuer mich eine deutsche Studentin, die im Hotel in Damaskus meinen Kochtopf gefunden hatte und mir das treue Stueck hierher mitbrachte.

Ich investierte mein letztes syrisches Geld im Fahrradladen und in lokale Delikatessen. Ich hatte auf meiner Karte einen netten kleinen Grenzuebergang ausgemacht, da dort auch eine Eisenbahnlinie verlief, erwartete ich keine Schwierigkeiten beim Grenzuebertritt und erkundigte mich nicht weiter darueber. Irgendwie hatte ich aber ein merkwuerdiges Gefuehl, als ich die sehr steilen Serpentinen zu einem kleinen Fluss hinunterrollte, an dessen anderer Seite ein grosses Aufgebot an tuerkischem Militaer zu sehen war. Als ich im Grenzort angekommen war, hatte ich bald erfahren, dass die Tuerken die Strasse vermint haetten und die Grenze hier nur im Zug ueberquert werden koennte. Reflexartig wiess ich diese Moeglichkeit sofort energisch zurueck, also musste ich umkehren. Zuvor luden mich noch einige Kurden nach Hause ein, einer von ihnen zeigte mir seine Narben, die von tuerkischen Kugeln stammten. Ich wollte nicht den gleichen Weg zurueckfahren und entschloss mich entgegen der Empfehlung der ansaessigen Leute eine Abkuerzung zu nehmen. Diese fuehrte die sehr steilen von Olivenhainen bedeckten Haenge hinauf und war nicht einmal ueberall geteert. Wiedereinmal kam ein Typ in Zivilkleidern angerannt und wollte mich aufhalten. Man sah ihm schon von Weitem an, dass er Polizist sein muesste, was meine Lust zu stoppen extrem minderte. Auf dem extrem steilen Anstieg genuegte sein Zerren an meiner Tasche, um mich zu Fall zu bringen. Da erwachten nochmals meine schon recht mueden Lebensgeister und ich schrie ihn an. Sein Kollege erschien, drehte mir meine Arme auf den Ruecken und warf mich zu Boden. So bekamen sie letztlich meinen Pass zu Gesicht, verschwanden damit in einer kleinen Huette. Nach zwanzig Minuten kehrten sie zurueck. Sie hatten wohl nur die Nummer abgemalt und die wenigen arabischen Zeichen auf den Stempeln entziffert, denn ich musste sie erst aufklaeren, dass ich Tourist aus Oesterreich und weder Israeli noch Tuerke sei. Der eine Typ presste sogar eine halbe Entschuldigung heraus und glaubte, er koenne sich nun seinem eigentlichen und urspruenglichen Interesse widmen, mich ueber mein komisches Gefaehrt auszufragen.

Auf den letzten brutalen Anstiegen fing auch noch die Kette an ueberzuspringen, nach 45 000 Kilometern durch Suedamerika, Afrika und den Nahen Osten durfte sie das auch. In einem hellen Moment hatte ich in Aleppo noch schnell eine Fahrradkette gekauft, natuerlich nicht wieder ein deutsches Qualitaetsprodukt sondern eine chinesische mit dem bezeichneden Namen Yaban. In einer Traktorenwerkstaette half man mir die Ritzel zu wechseln, sodass ich die neue Kette auflegen konnte. Nochmals wurde ich zum Tee eingeladen, dann natuerlich noch eine letzte Polizeikontrolle und ich stand an der tuerkischen Grenze.

Irgendwie war ich sehr froh, die arabischen Polizeistaaten hinter mir zu lassen und nicht mehr ueberall von omnipraesenten Plakaten diverser Staatsfuehrer angestarrt zu werden. Doch leise meldete sich ein Zweifel, auch das tuerkische Militaer konnte einem das Leben unangenehm machen. Doch ich wuerde ja nicht durch die Berge Kurdistans fahren, sondern schoen an der Kueste Richtung Europa rollen. Dachte ich.

ENGLISH

When I arrived at the Syrian border, I saw a big sign in broken English in front of the immigration office. I read, everybody from a country with an Syrian embassy had to get his visa at home. No good news for me, but the gentleman at the counter did not make any troubles.

I was told before about the extraordinary hospitality of Syrian people. Already in Jordan I had been invited by Syrian truck drivers and as soon as I entered the country, invitations, usually by Beduins, started. Though I was less happy about the kids on motorcycles around me.

On my way to the capital Damascus I tried to avoid the motorway but despite long discussions I was not able to close the communication gap and did not succed. I even did not find out how to say Damascus in Arab because, like the people in Egypt and Jordan, Syrians tend to use their country’ s name for its capital, too. Thus I decided to delay my arrival in Damaskus and visited a Beduin wedding party not far of the motorway. A watchman provided me a bed for the night and he showed me his gun with the words “Made in USA, thank you Mr. Bush!”.

Damascus was a quite open city for an Islamic country and many people thought I am Russian. There are a lot of Russians workers around, usually young blond women, guess what was their business. The city has a big historical center, a old bazar, old mosques and fortifications. Between them I saw many Brazilian flags, the football world cup had started.

Because of the heat I should have started early in the morning, but in big cities, this is always difficult for me. When I left Damascus I saw an electronic watch on a square: 16:07, temperature 42°C. I found a lot of fresh vegetables next to the road, open trucks on the way to the markets had lost them. In the evening I found a nice spot in the desert and prepared my stove to cook the stuff, but then I did not find my pot, had forgotten it in the hotel.

Another evening I was short of water, when finally a building appeared on the horizon. Big letters introduced it: Bagdad Cafe. But the people refused to fill my bottels, I had to drink tea and they forced me (though it was propably not that difficult) to stay with them. They told me, cyclists never pay anything here.

The next day I was in Palmyra. I had done several hundred kilometers extra way to come there. It is famous for its ancient ruins and I rode my bike between roman columns and temples. A tour guide wanted to trade his camel for my bicycle, but I refused. I had heard about the nice tailwinds in the flat dessert around, that would be a lot funnier with the bike than on a camel. But they did not blow from the right direction anyway. I was crossing a big military area, when a jeep overtook me and stopped. Four men with straw hats jumped out and tried to stopped me, too but they looked a little bit strange. I made a sign towards my watch, I was in a hurry. They were not, they overtook me and stopped again. That time they showed more determination, but I changed to the other side of the road and continued. One more time the guys stopped in front of me, jumped out of the car and pointed with kalashnikovs towards me, they had convinced me to stop. They were policemen and wanted to see my passport. I was anoyed because half an hour before an army truck had stopped and the soldiers asked for my passport. This time I started to argue, finally shouted at the “mafiosi” style police and suddenly they allowed me to go.

Of course I met a number of trucks, too. Some of them horned at me, if there was not enough space to overtake me. I was not keen to jump over the edge of the tarr into the gravel of the shoulder, they had to slow down. But one truck driver decided to force me of the road on purpose, while the road was clear and and absolutely no reason for that.

Nevertheless most of the time the truck drivers were quite cooperative and I depended on it. Because I was too lazy to carry too much water I tried to get it from trucks. They had all a big tank, one time a driver even told me to wash myself, while he was preparing tea for me. Therefore I was not suspicious when a man invited me into the cabin of his truck. But when he touched my arm and started to speak about my beauty I jumped out again quickly. In a hostel the barkeeper made me some strange compliments, too.

I did another extra way to see the cruzaders castle Krak de Chevalier. This time I was a little bit disappointed and and in addition I had to do some steep climbs. In the area many people were christians and they showed me that their hospitality was not less then that of the muslims. Once I was invited to join the lunch of some elderly people who finished the meal with a lot of local brandy. When the old gentlemen then left with his pick up he had difficulties to calculate the distance to my bicycle which I had put down just next to the gate. He drove over the rear tire and I barely could hide my shock. But the wheel had survived, the good Chinese rim was just a little bit out of center.

In the city of Hama I saw one of the giant waterwheels, which have been used to pump water for irrigation for thousands of years. Actually there were three wheels, they produced a curtain of water and would have been a relaxing view but they made a lot of less relaxing noise, too. It sounded like a motorcycle race.

I ended up on the motorway again and was accompanied by a motorcyclist for a long time. He carried his son on the tank and worked hard to convince me to stay at his home. Finally I agreed and again ended up with a Beduin family. I had to disappoint a lady who wanted to marry me and parted from my passenger through Africa, my rubber snake. I never used it to chase away paboons as planned but together we had a lot of fun with children and adults, too.

Aleppo was the last big Arab city on my way. Its skyline is dominated by an old castle, situated on a hill in the centre. There is also a huge souq, a traditional Arab market, where I spent my last Syrian money. And I saw a bicycle shop where I bought a Chinese chain with the name “Yaban”. And a nice person who had stayed at same hotel in Damascus even took my pot with her to Aleppo.

The last kilometers I did not want to ride on the motorway again, but took a small road to a minor border post. Again it became very hilly and hot, thus my disappointment was big when I arrived and had to learn that the turkish army had blocked the road connection with land mines. There was an option to take a train, but I dislike that. I took a rest in the house of a kurdish family. The people did like neither Syria nor Turkey and a guy showed me the scar of a Turkish bullet on his shoulder.

I had to climb up a steep hill because I had decided to take a short cut when a guy told me to stop. He did not wear an uniform but soon he told me he was police man. Finally he tore on my bicycle and I fell down, as I was very slow, in the lowest gear struggeling to climb the hill. I yelled at the guy, that arlamed his collegue, he came and pushed me down on the road again. They took my passport away, probably they studied it but could not understand anything as there was nothing written in Arabic. Finally I had to explain that I am neither Israeli nor Turkish but an Austrian tourist. By then everything was fine and the first man came back to his major intrest. “How does this bicycle work? Is there a motor? ...”

On the final climbs on the road to Turkey my chain started to jump, after it pulled me 45,000 kilometers through South America, Africa and the Middle East. But I had already my new chain and I found a tractor workshop where I could find some help with changing the sprocket. Then I was invited for a last glass of tea, passed a last police control without showing my passport and reached the Turkish border.

I was a little bit sad on the one hand but happy on the other hand, no more Arab police to expect.

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