Sachsenenten
Sachsenenten wurden wie der Namen schon sagt in Sachsen erzüchtet.

In den Dreizigern und schließlich dann in den Fünfzigern wurden sie aus Rouenenten, Pommernenten und Deutschen Pekingenten gekreuzt. Offiziell wurden sie 1958 anerkannt.
Gesamteindruck:

Die Sachsenente ist eine kräftige Landentenform mit einem langen und breitem Körper ohne jede Kielbildung. Ihre Haltung ist nahezu waagerecht.

Rassemerkmale:

Der Rumpf ist lang und fleischig, der Rücken breit und lang und leicht nach hinten abfallend.

Die breite, tiefe Brust (ohne Kiel) geht harmonisch zum gut entwickelten Bauch über, der jedoch nicht schleppend getragen werden sollte.

Der Kopf ist lang und hat eine flache Stirn.

Ein mittellanger, breiter Schnabel sorgt dafür, dass sich auch diese Rasse lautstark bei der Fütterung zu Wort melden kann. Der Schabel des Erpels ist dabei gelb mit blaßgrüner Tönung und gelber Schnabelbohne, wobei die Ente eine bräunliche Tönung aufweist.

Dukelbraune Augen sorgen für den notwendigen Durchblick der Enten.

Ein auf keinen Fall schlank wirkender Hals hält Kopf und Rumpf zusammen.

Nicht zu lange Flügel liegen geschlossen gleich dem waagerechten getragenen Schwanz am Körper an.

Die Schenkel müssen vom Bauchgefieder vollständig verdekt sein.

Die Läufe sind mittellang, fast in der Mitte des Körpers, feinkochig und dunkelgelb.

Das Gefieder sollte wie bei fast allen Wassergeflügelrasen fest am Körper anliegen und auf keinen Fall zu lose sein.

Bisher ist nur der blau-gelbe Farbenschlag anerkannt.
Sachsenenten in unserem Verein:
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Detlef Rütz