Nicht zuletzt für den Bau der Zemmkraftwerke benötigte die
Zillertalbahn neue Diesellokomotiven. Von Orenstein & Koppel wurde
1967 eine ungewöhnliche Lösung geliefert: für die beiden vierachsigen
Lokomotiven wurde eine Ausführung mit einem Steifrahmen gewählt. Durch
das Entfallen der Drehgstelle konnten beträchtliche Kosten eingespart
werden. Der Jenbacher Dieselmotor leistet 397 kW. Die
Kraftübertragung erfolgt dieselhydraulisch auf alle Radsätze, welche
paarweise gegeneinander verschiebbar sind. Die Höchstgeschwindigkeit
der 36 t schweren Lokomotiven beträgt 50 km/h.