HDD-Protect
(c) Gottfried Siehs, Innsbruck
1. Was ist der Zweck von HDD-Protect?
2. Was ist das Besondere an HDD-Protect?
3. Wer sollte HDD-Protect benutzen?
4. Versionen
5. Wie kann HDD-Protect wieder entfernt werden?
HDD-Protect ist eine Erweiterung des Dateisystems von Windows 95/98. Es ist als VxD in 32-Bit-Technik programmiert, sodass keine Geschwindigkeitsverluste zu beobachten sind.
Sie können HDD-Protect auf Einzelplatz-PCs vverwenden und auf PCs, die mit einem Netzwerk verbunden sind.
Sie können HDD-Protect verwenden, um Dateien und Folder auf den lokalen Festplatten Ihres Windows 95/98 PC zu schützen, sodass gewisse Eingriffe - ob versehentlich oder absichtlich - verhindert werden, die zu einem Absturz des Systems führen könnten: Löschen, Verschieben, Umbenennen oder Überschreiben der geschützten Dateien ist nicht mehr möglich.
Dieser Schutz ist aktiv für Windows, alle Windows-Programme und in der DOS-Box. Er ist nicht unter "nacktem DOS" aktiv, wenn Sie also Ihren PC mit "Nur Eingabeaufforderung" starten oder beim Herunterfahren den DOS-Modus wählen. Diese Möglichkeiten sollten Sie daher verhindern, wie im Anhang beschrieben.
Sie können auch verhindern, dass die Benutzer neue Dateien anlegen, sodass es z.B. nicht möglich ist, neue Desktop-Icons zu erzeugen (die in Wirklichkeit Dateien oder Folder im Verzeichnis C:\Windows\Desktop sind).
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In der Praxis hat sich gezeigt, dass die Absicherung der Festplatte beim Installieren von Programmen häufig zu Problemen führt. Nämlich dann, wenn diese Programme Schreibzugriff auf bestimmte Dateien benötigen, diese Dateien aber geschützt sind. Nur: welche Dateien?
Ein Beispiel soll dies erläutern: Nach der Installation eines Scanners eines renommierten Herstellers zeigte sich, dass dieser im Windows-Verzeichnis (!) in zwei Dateien aktuelle Daten des letzten Scan-Vorgangs abspeichert. Wurde das Windows-Verzeichnis geschützt, funktionierte der Scanner nicht mehr.
Das Problem ist nun, herauszufinden, welche Dateien dies sind. Denn leider gab es keine Fehlermeldung der Art "Der Zugriff auf Datei XY führte zu einem Fehler", sondern der Scanner stellte einfach die Arbeit ein - schlimmer noch, er brachte das System zum Absturz.
Mit HDD-Protect war die Lösung kein Problem! Denn für dieses Programm wurde genau die Funktion entwickelt, die diese Arbeit auf wenige Mausklicks reduziert!
Im Protokoll-Modus wurden alle "verbotenen" Zugriffe zwar durchgeführt (sodass der Scanner funktionierte), aber aufgezeichnet. Sie konnten dann in einem eigenen Fenster aufgelistet werden, sodass die nötigen Rechte per Mausklick direkt aus diesem Fenster hinzugefügt werden konnten.
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Jeder PC, auf dem mehrere Benutzer arbeiten, sollte geschützt werden - z.B. in Schulen. Aber auch die Installation von HDD-Protect auf einem "Ein-Benutzer-PC" ist durchaus sinnvoll, da dadurch verhindert werden kann, dass der Benutzer versehentlich Dateien löscht, verschiebt oder überschreibt - was bei kritischen Dateien leicht zu einer Neuinstallation von Windows führen kann. Zugleich ist dies ein wirksamer Schutz gegen viele Computerviren.
Natürlich kann jeder Software-Schutz prinzipiell geknackt werden. Bei der Entwicklung von HDD-Protect wurde aber besonders darauf geachtet, dies so schwierig wie möglich zu machen.
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HDD-Protect ersetzt HD95Protect.
1.x Testversionen (nur intern verwendet)
2.1 (10. Mai 1999) erste freigegebene Version
2.2 (20. Mai 1999) Problem mit Virus-Shield gelöst
2.3 (22. Mai 1999) Fehler beseitigt (manchmal zeigte das Protokoll WRITE
statt OPEN)
2.4 (1. Juni 1999)
Fehler in HDDAdmin beseitigt: Korrektes Einlesen der Rechte CREATE und DELETE
Neu: Deinstallationsprogramm
2.4a (15. Juni 1999) Fehler beseitigt: Abhängig von den Rechten konnte HDDAdmin
manchmal HDDPROT.RGT nicht finden.
2.5c (6. Okt. 1999) Fehler beseitigt: readonly compatibility führte unter Umständen zu einer Datei mit Länge Null.
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Benützen Sie dazu einfach das beigefügte Uninstall-Programm.
Um HDD-Protect nur vorübergehend zu entfernen, können Sie auch so vorgehen:
- Starten Sie HDDAdmin und geben Sie den Zugriff frei
- Editieren Sie im Windows-Verzeichnis die Datei SYSTEM.INI.
- Setzen Sie im Abschnitt [386Enh] vor die Zeile "device=...\hddprot.vxd" ein Semikolon (;), sodass HDD-Protect nicht mehr automatisch gestartet wird.
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