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(Klassik)

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Johann Sebastian Bach

Ludwig van Beethoven

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Die Klassik ist eine Kulturepoche oder Kunstrichtung, die sich durch Ausgewogenheit, Harmonie und Vollkommenheit in ihren Werken auszeichnet. Die Klassik der Musik war durch das Wirken von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven und Franz Schubert bestimmt. Die Klassik der deutschen Literatur war durch das Wirken Schillers und Goethes bestimmt.

Werke von klassischer Schönheit: Dem antiken Ideal von Schönheit entsprechend und wegen der künstlerisch hervorragenden Qualität über die Zeiten gültig.

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Der junge J. S. Bach (Gemälde)
Der junge J. S. Bach

J. S. Bach in späteren Jahren (Gemälde)
J. S. Bach

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
Bachs Musik wendet sich - wie der größte Teil seines Schaffens überhaupt - an den ganzen Menschen. Sie will erarbeitet sein, vom Ausführenden und vom Aufnehmenden. Es genügt nicht sich von ihren Gefühlswerten überströmen zu lassen. Vielmehr verlangt sie technisches Können, kompositorisches Wissen, Fähigkeit zum Zergliedern und zur Zusammenschau, kristallkühles Denken und unmittelbare Erlebniskraft. Die überwältigende Schichtung von musikalisch-geistigen und stimmunghaften Ebenen des "Wohltemperierten Klaviers" wird in den Werken für Violine allein nicht erreicht. Dafür stoßen sie in künstlerischen Ebenen vor, die vor und nach Bach niemand wieder betreten hat. Die hervortretende Polyphonie wirkt für eine reines Melodieinstrument eher ungewöhnlich.



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Ludwig van Beethoven (Gemälde)
Ludwig van Beethoven
Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)
Was die klassische Musik aller Art an Hochgeistigem und Tiefsinnigem überhaupt angesprochen werden kann, ermisst man erst dann, wenn man vor Beethovens musikalischem Werk tritt. Damit soll keineswegs  gesagt sein, Ph. Emanuel Bach, Haydn, Mozart - um nur die wichtigsten seiner Vorbilder zu nennen -  seien lediglich Vorläufer eines Größeren gewesen. Wohl schufen sie das technische Rüstzeug, dessen sich Beethoven einst so überlegen bedienen sollte; aber was er in dem übernommenen und kühn weitergebildeten Formen anderer Meister angesprochen hat, war weniger eine Vollendung früheren Beginnens als etwa grundsätzlich Neues. Beethovens Musik wendet sich an den Willen des Hörers, beschwört ihn, verlangt von ihm den Einsatz seines ganzen Menschen für ein ganz bestimmtes Ziel: Bejahung des Schicksals. In der gespannten, einheitlichen Thematik, in der ihr gleichgestellten wuchtigen Rhythmik und geballten Harmonie legt der Tondichter ein Bekenntnis seiner Weltanschauung ab. 


Schon einige Takte aus seiner mittleren Schaffenszeit genügen, um den neuen Geist und die ganz andere Artung erkennen zu lassen, die in Beethovens Musik lebendig geworden sind.

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