Romantik W.
A. Mozart F.
Schubert P.I.
Tschaikowsky
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Romantik
und Klassik
Die Romantik ist eine Epoche der europäischen Literatur, Malerei
und Musik vom Ende des 18. Jahrhunderts bis etwa 1850. Die Romantik betont
Äußerungen des Gefühls und der Phantasie.
Die Klassik ist eine Kulturepoche oder Kunstrichtung, die sich
durch Ausgewogenheit, Harmonie und Vollkommenheit in ihren Werken
auszeichnet.
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W. A. Mozart

W. A. Mozart (Kupferstich)
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Wolfgang
Amadeus Mozart (1756 - 1791)
Mozarts Musik
unterscheidet sich wesentlich von der seines älteren Freundes Haydn.
Dessen musikalischer Stil und Ausdruck gewinnen beinahe von Werk zu Werk
an Fülle und Reife, tragen immer stärker das Gepräge des Gearbeiteten
und Gedachten, offenbaren den Niederschlag des ringenden und ständig sich
erneuernden Geistes. Bei Mozart dagegen scheinen die musikalischen
Schöpfungen der Meisterjahre in sich zu ruhen, muten an wie reife
Früchte, deren Werden weniger von Belang ist als ihre zauberhafte
Vollendung, Wohl gibt es Einzelheiten, von denen sich Ausblicke öffnen
auf musikalische Landschaften, die uns Mozart würde geschaffen haben,
wäre er nicht so früh abberufen worden. |
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In der frühen bis mittleren
Schaffenszeit sind Mozarts Kammermusik, Sinfonien und Violinkonzerte
hervorzuheben.
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Franz Schubert
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Franz Schubert
(1797 - 1828)
Schubert ist mit echter
Kammermusik groß geworden, weil er fast immer im Kreise von Menschen
gelebt hat, denen künstlerische Hausmusik etwas Selbstverständliches
war. Man spielte geschwind ein Duo, ein Trio oder ein Quartett, man
spielte den Freunden ein noch tintennasses Klavierstück, man erprobte mit
ihnen ein eben fertig gewordenes Quartett. Das "Handwerkliche"
der Musik ist Schubert auf solche Weise einfach zugewachsen. Anders als
den Musikern des 18. Jahrhunderts, die sich so oft die schwierigsten
Aufgaben stellten; anders auch als dem großen Zeitgenossen Beethoven, dem
Musik in jedem Augenblick eine Probe höchster künstlerischer Bewährung
bedeutete. So wurde denn auch Schuberts Musik nicht zu einer geistigen
Auseinandersetzung vor aller Welt und mit aller Welt, sondern zu einem
gemüthaften Verströmen für die Freunde. Beethovens Musik zwingt den
Blick in geistige Höhen und überzeitliche Fernen, sie stellt Ansprüche,
fordert; Schuberts Musik quillt aus dem Gemüt und verdichtet die Ewigkeit
zum Augenblick, verschenkt sich, gewährt. Immer wieder — selbst im
Grübeln und Aufbegehren — richtet sie sich nach innen, bleibt still
auch im Fortissimo.
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Die musikalischen Schöpfungen
Schuberts sind farbiger, harmonisch satter, klangfülliger als alles vor
ihnen und gleichzeitig mit ihnen Geschriebene, und doch bleiben sie
bescheiden, unaufdringlich, wollen nicht "wirken" und wirken doch
auf eigene Weise. Es sind Liederdichtungen in Tönen und Klängen, und sie
verleugnen das Lyrische auch nicht im heftigen Ausbruch oder im
leidenschaftlichen Aufbegehren. Das eigentliche Geheimnis liegt aber darin,
dass sie in jedem Takt die unverkennbare Handschrift ihres Schöpfers
zeigen, ohne die Person des Schöpfers in den Vordergrund zu drängen.
Zu den bekanntesten Werken
gehören neben dem berühmten "Forellenquintett" und seinen
vielen Liedkompositionen die sog. Unvollendete Sinfonie in h-moll.
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P. I. Tschaikowsky |
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Peter Iljitsch Tschaikowsky
(1840 - 1893)
Tschaikowskys musikalisches Werk ist vielfach gebrochen: es ist russisch
und westeuropäisch, allgemeinvolkhaft und zugleich höchst
eigenpersönlich, umspannt innerhalb des National-Russischen die beiden
Gegensätze des Schwermütig-Eintönigen und des Barbarisch-Entfesselten.
Man spürt immer wieder Tschaikowskys künstlerische Liebe zur deutschen
Musik (und hier besonders zu den Romantikern), zugleich aber seine tiefe
Verwurzelung in russischem Musikgut. |
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Tschaikowskys
berühmtes b-moll Klavierkonzert gehört zu seinen bekanntesten
Werken. Sein D-Dur Violinkonzert galt seinerzeit als unspielbar und
hatte keine gute Kritik. Heute zählt es neben Brahms und Beethovens D-Dur
Violinkonzerten zu den sog. großen Violinkonzerten.
Die "Variations on a
Rococo Theme" für Violoncello Solo und Orchester wurden vom
Orchester Benjamin Franklin aufgeführt:
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