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Euphorbia Wolfsmilch |
| Herkunft der Sukkulenten | Pflegehinweise für diese Sukkulenten | Arten von Sukkulenten | Infos und Hinweise über Sukkulenten |
| Von den rund 2 000 Wolfsmilchgewächsen (Euphorbiaceae) sind etwa 200 sukkulent und sehr formenreich. Wenn sie nicht blühen, gleichen bestimmte Arten so sehr den Kakteen, dass sie auch als »Kakteen der Alten Welt« bezeichnet werden, bewohnen sie doch nahezu ausschließlich Afrika, die arabische Halbinsel und Indien. Der Sammler kann zwischen polsterbildenden, strauchigen, baumförmigen Säulen- und Kugelformen, zwischen Arten mit und ohne Dornen wählen. Eigenartig sind die Blüten. |
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Euphorbien sind prädestiniert für warme, geheizte, helle und sonnige Standorte, nie unter 12 °C. Lieber zu wenig, als zuviel gießen, besonders im Winter. Substrat sandig, mit Humus- und Lehmanteil. Vermehrung durch Stecklinge (ausbluten lassen!) oder Samen (alle Kugelformen). |
| E. canariensis (Kanaren-Wolfsmilch) wächst eintriebig oder
basal verzweigt. E. candelabrum hat grünlichweiß gestreifte junge
Sprosse. E. caput-medusae (MedusenWolfsmilch) bildet Rosetten aus langen,
abste. henden, schlangenförmigen Sprossen. E. grandicornis ist derb
bedornt.
E. horrida (Wildbedornte Wolfsmilch) mit meist niedrigem, wenig verästeltem, geripptem Stamm, E. milü (Christusdorn) mit vielen sehr beliebten, rot-, gelboder cremefarben blühenden Unterarten. E. obesa hat eine melonenartige Gestalt. |
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Euphorbia canariensis wie man sie in südlichen Gefilden
wild wuchernd antrifft Die meist vierkantigen Triebe sind paarweise
bedornt. Die Äste der blatttragenden Euphorbia atropurpurea wer den bis
zu 2 cm dick und verholzen später. Nur junge Äste sind dicht
6eblättert.
Euphorbia milü var. longifolia ist eine der selteneren gelbblühenden milü-Varietäten. Wie der Name sagt sind die Blätter länglich lanzettlich. Euphorbia mammillaris bildet kaum 20 cm hohe, dichte Gruppen aus aufrechten, mehrkantigen Trieben, die kakteenähnlich aussehen. Euphorbia obesa, als Kuriosität von Sammlern geschätzt und von Laien oft als Verwandte von Astrophytum asterias angesehen, beweist einmal mehr die Vielgestaltigkeit der Euphorbien. Extra-Tip Der weiße, dicke Milchsaft der Euphorbien ist meist giftig und kann zu Hautreizungen führen. Bei Verletzung der Pflanze bringt man den Milchfluss zum Stehen, wenn man die Schnittstelle unter fließendes Wasser hält.
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