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Kalanchoe

Herkunft der Sukkulenten Pflegehinweise für diese Sukkulenten Arten von Sukkulenten Infos und Hinweise über Sukkulenten

 

Herkunft der Sukkulenten:
Die blattsukkulenten Kalanchoen aus der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) sind als Zimmerpflanzen pflegeleicht und dankbar. Die schönsten Arten kommen aus Madagaskar, andere sind in Afrika und Asien beheimatet. Kaum eine andere Sukkulenten-Gattung ist so vielgestaltig. Kräuter, aber auch zwergige, niedrige Stauden, Bäumchen bis über 2-3 m Höhe, ja sogar Epiphyten und lianenartige Hängepflanzen gehören dazu. Die oft sehr dekorativen Blätter sind kahl oder behaart, glatt oder gelappt, sogar gefiedert; oft tragen sie oder die Blütenstände Brutpflänzchen, die bewurzelt sind. Die Blüten stehen aufrecht oder hängend in Blütenständen und erscheinen in vielen Farben von Weiß oder Grünlich über alle Schattierungen von Rot und Gelb. Als Kurztagpflanzen blühen Kalanchoen nur, wenn sie weniger als 12 Stunden Licht am Tag haben. Deshalb können sie durch die Tageslichtdauer »gesteuert« ganzjährig zum Blühen gebracht werden, obwohl sie allgemein als Winter oder Vorfrühjahrsblüher gelten.

 

Pflegehinweise für diese Sukkulente:

Die Pflanzen möchten hell, sonnig, warm und luftig stehen, nur die kahlblättrigen Arten im Sommer auch im Freien. Das Substrat sollte sandig-humos (pH 5,5 - 6,5), locker und stickstoffarm sein. Gegossen wird reichlich. Winterstand ziemlich trocken und unter 10°C. Häufig fehlen ausgeprägte Ruhezeiten. Vermehrung durch Kopf- oder Blattstecklinge, Brutblätter, für Massenanzuchten vor allem über Samen.

sukkulenten_kalanchoe_beharensis

 

Arten dieser Sukkulente:
K. beauverdü mit dunklen, gefleckten Blüten. Für Ampeln geeignet.

K. blossfeldiana, als »Flammendes Käthchen« eine gärtnerische Massenpflanze in den Blütenfarben Gelb, Orange, Lila, Rot (mehr auf Seite 1 04). K. daigremontiana ( syn. Bryophyllum daigremontianum), Brutblattpflanze mit winzigen, bewurzelten Pflänzchen in den Achseln der dreieckigen Blätter. Grauviolette Blüten.

K. manginü, Ampelpflanze mit leuchtend roten Blüten (Abb. Seite 104).

K. marmorata mit langen, graubereiften, gesprenkelten Blättern und hübschen rahmweißen Blüten.

K. pinnata (Goethepflänzchen), mit Blättern, die zuerst gezähnt, später gefiedert sind

und an ihrem Rand Brutpflänzchen entwickeln.

K. pumila, Ampelpflanze mit mehlig weiß bereiften Blättern und vielen rötlich-violetten Blüten.

K. rhombopilosa, zierlicher Strauch mit silbergrauen, weinrot gefleckten Blättern und unscheinbaren Blüten.

K. scapigera, dekorative, aber bei uns recht seltene Art mit grauwachsigen Blättern und leuchtendroten Blüten.

K. tomentosa (Katzenohr), eine der schönsten Kalanchoen! In einer lockeren Rosette um eine dicht behaarte Sprossachse sitzen die mit einem weißen Filz überzogenen, an den oberen, gezähnten Rändern fuchsrot behaarten Blätter. Blüht selten.

K. tubiflora hat röhrenförmige, graugrüne, rötlich gefleckte Blätter mit Brutknospen, die an der Mutterpflanze nur bei hoher Luftfeuchtigkeit Wurzeln bilden.

K. uniflora, hübsche (epiphytische) Ampelpflanze mit dickfleischigen kahlen, am Rande gekerbten Blättern, die an langen, hängenden Sprossen stehen. Große, leuchtendrote Blüten.

sukkulenten/sukkulenten_kalanchoe_blossfeldiana
Tipps, Tricks, Infos und Hinweise für diese Sukkulente:
Kalanchoe beharensis sieht am Heimatstandort lange nicht so attraktiv aus wie als Solitärpflanze beim Liebhaber. Die dreieckig-lanzettlichen, dicht wollig behaarten Blätter die Elefantenohren ähneln, werden bis zu 30 cm lang.

Die relativ großen, glockigen, orangefarbenen Blütenkelche der robusten Kalanchoe tubiflora hängen an kompakten Blütenständen. Die Pflanze entwickelt rötlichbraun gefleckte Brutknospen und heißt deshalb auch Lebensblatt

Die aufrechten Sprosse von Kalanchoe daigremontiana tragen gestielte, 1520 cm lange, schmale, spitze Blätter, in deren gekerbten Rändern Brutknospen wachsen.

 

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