Herrscher | Seine allerhöchste Majestät, Kaiser Gaius JuliusMarascanus |
Bevölkerung | 1,250,000 |
Bevölkerungsanteile | Menschen
50%, Grau- und Waldelfen 15%, Zwerge 10%, Halblinge 10%, andere Nicht-
menschen 15% |
Sprachen | Sindanic 70%, Khazalid 10%, Eleova 10%, andere Sprachen 10% |
Hauptstadt | Golba (Einwohner: 156,300) |
Nationalfarben | Purpur und Weiß |
Währung | Aureus, Argentus, Denarius |
Bodenschätze und hergestellte Waren | Aufgrund seiner immensen Größe und den verschiedenen Klimazonen besitzt das Land ausgedehnte natürliche Ressourcen. Die obersten Zehn sind: Weizen, Holz, Fisch, Eisenvorkommen, Marmor, Baumwolle, Kartoffeln, Schweine, Schafe und Rinder. |
Reichtum | Sehr Reich |
Regierungsart | Autokratie |
Stabilität der Regierung | Sehr Stabil |
Verbündete | Felsheim, Krulusien, Kadistan |
Feinde | Kuruwai, Al'Quadim, Arakisches Imperium |
Technologiestufe | Spätes Mittelalter |
Hauptreligion | Zwölfgötter |
Weitere Religionen | Die Alten Götter |
Klima | Gemäßigt |
Gelände | Grasland |
Allgemeines: Die Iralonier sind bekannt für ihre Disziplin.Wahrscheinlich
liegt es genau daran, daß sie die besten Fußtruppen auf der
ganzen Welt hat. Ihre Legionen haben Mython einst erzittern lassen und
kein anderes Volk kann sich rühmen, einst die halbe Welt beherrscht
zu haben. Diesen Stolz tragen die Iralonier noch immer im Herzen, und viele
von ihnen wünschen sich die alten Zeiten zurück. Heutzutage ist
jedoch niemand mehr an einem richtigen Krieg interessiert, würde er
doch nur Armut, Leid und Elend über das Kaiserreich bringen. Und so
hält in steigendem Maß Dekadenz und Verantwortungslosigkeit
Einzug in die Kreise des Adels und der Wohlhabenden des Landes.
Die größte Unterhaltung bietet den Iraloniern das Snotball-Spiel,
welches den Gladiatorenkämpfen im Kolliseum und dem Theater den Rang
abgelaufen hat. Sie lieben rauschende Feste, und die Gastgeber freuen sich
darüber, jedem zeigen zu können, wie reich und gebildet er ist.
Regierung: Im Wesentlichen besteht der iralonische Staat aus
fünf Körperschaften:
- der Thron; er wird durch die Erbfolge bestimmt, wobei es auch
nicht unüblich ist, daß die verwitwete Kaiserin alleine weiterregiert.
Der Kaiser ernennt den Obersten Richter, die Minister und die Generäle
der Armee.
- der Senat; jede große Stadt (15.000 + Einwohner) wählt
2 Senatoren, jeder Herzog oder Fürst, der eine Provinz verwaltet,
wählt einen Senator und jede Allianz aus 10 oder mehr Orten (1000
+ Einwohner) wählen einen Senator. Daraus ergibt sich eine Größe
von etwa 200 Senatoren, je nach der augenblicklichen Größe des
Reiches. Der Senat erläßt die Gesetze gegen die der Kaiser jedoch
sein Veto einlegen kann.Außerdem muß der Senat jeder Aggression
gegen andere Länder zustimmen.
- das Gericht; sie vollstrecken die Gesetze, die vom Senat erlassen
werden.Die Gerichte können auch über Präzedenzfälle
entscheiden und Strafen verhängen.
- die Ministerien; diese verwalten das ganze Reich. Sie erheben
und treiben die Steuern ein, entsenden Diplomaten in ferne Länder,
wachen über die Ländereien- und Titelvergaben, setzen Zölle
fest, kümmert sich um die Aufspürung von Spionen und sorgen dafür,
daß man im Rüstungswettlauf mit anderen Nationen nicht ins Hintertreffen
gerät.
- das Militär; es besteht zur Zeit nur noch aus vier Reichslegionen,
der V Marascan (benannt nach dem ersten Land, welches sie eroberte),
die X Fretensis (abstammend von den Elite-Veteranen aus den "Riesen-Kriegen"),
die VII Valeria Victrix (diese Legion hatte sich einst in Golgorath
dem Heerzug des Chaos gestellt und bis zuletzt um Golba gekämpft)
und die XII Gemina (sie entstand aus der IX.Legion, dem berühmten
"Kamelkorps"). Jede Legion besteht aus 10 Kohorten zu jeweils 600 Mann
(mit Ausnahme der 1.Kohorte, die doppelte Mannstärke hat), die sich
wiederum in 3 Manipel zu je 200 Mann unterteilen. Ein Manipel wiederum
besteht aus 2 Centurien, also jweils 100 Mann. Die Ränge in der Legion
sind wie folgt:
Legionär
Decurio (befehligt eine 10-Mann-Einheit)
Optio (Stellvertreter des Centurio)
Aquilifer (Standartenträger der Legion, entspricht weitgehend
dem Optio. Er trägt das Banner mit dem silbernen Adler, dem Aquila.
Es gilt als größte Schande für eine Legion, ihren Aquila
zu verlieren.)
Beneficiarius (dies sind Soldaten mit einer besonderen Aubildung,
z.B. Heiler, Zauberer u.ä.)
Centurio (befehligt eine 100-Mann-Einheit = Centurie; sie
bilden das Offizierskorps der Legion)
Tribun (befehligt eine 600-Mann-Einheit = Kohorte; es sind
vom Senat ernannte Stabsoffiziere)
Legat (ist der General und Befehlshaber der ganzen Legion.Die
meisten von ihnen haben eine Leibgarde, rekrutiert aus der I. Kohorte.
Meist sind es altgediente Politiker denn Berufssoldaten)
Kleidung: Die gewöhnliche Kleidung von Männern besteht
aus einer knielangen, gerafften Tunika, die vor der Hüfte mit einem
Gürtel zusammengebunden wird. Frauen bevorzugen hingegen knöchellange,
schnürlose Gewänder mit Knöpfen oder Broschen an den Schultern,
an der Hüfte mit einem Gürtel oder einer Kordel zusammengehalten.
Soldaten tragen neben der Tunika noch Hosen, einen über die Schulter
getragenen Waffengurt sowie kniehohe Stiefel. Auf dem Kopf tragen sie einen
Helm. Offiziere haben außerdem einen Federbusch auf ihrem Helm und
einen Umhang. Die unterschiedlichen Einheiten tragen zudem auch verschiedenfarbige
Tuniken. Seesoldaten tragen ein Königsblau, Reiter haben beige Uniformen,
Waldläufer und Kundschafter trägt Grün und Fußsoldaten
Rot. Der Aquilifer und die Beneficiarii tragen hingegen schwarze Tuniken
mit goldener Umrandung. Hingegen kleidet sich der Legat und die Tribune
in Weiß. Metallgepanzerte Truppen tragen zudem einen Umhang über
ihrer Rüstung, der bis zu den Knien reicht. Er hat dieselbe Farbe
wie die Uniform.Einzige Ausnahme ist der Aquilifer, der einen Umhang aus
dem Fell eines Löwen über der Rüstung trägt.
Außerdem tragen alle Fußsoldaten Kettenrüstungen,
große Schilde und verwenden Kurzschwerter, Pilum und Stoßspeer.
Die Seesoldaten des Kaiserreiches sind hingegen nur mit Lederrüstungen
gerüstet und mit großen Schilden, Kurzschwert, Dolch und Bogen
bewaffnet. Die Kavallerie trägt Kettenrüstungen oder Plattenrüstungen
(je nachdem, ob es sich um leichte oder schwere Reiterei handelt), kleinen
Schild, Kurzschwert und Stoßspeer. Viele sind auch noch mit Bögen
ausgerüstet.
Namen: Traditionelle aristokratische Männernamen bestehen
aus drei Teilen: das Praenomen (Vorname), das Nomen (Name)
und das Cognomen (Zuname). Das Praenomen tragen meist nur adlige
Iralonier. Das Nomen gibt über die Familienzugehörigkeit Auskunft.
Das Cognomen dient dazu, verschiedene Familien auseinanderzuhalten. Das
Cognomen wird ebenfalls fast nur vom Adel verwendet. Sklaven können
ihren eigenen Geburtsnamen behalten, einen neuen Namen bekommen oder eine
Form des Nomens ihres Herrn verwenden, wobei die Endsilbe -ius zum dienerhaften
-ioper wird. Ein befreiter Sklave, der das Nomen seines Herrn trägt,
kann die Endsilbe -ioper durch -ianus ersetzen. Frauen tragen bis zu ihrer
Heirat in ihrem Nomen die feminine Form des Namens ihres Vaters. Hierbei
werden die letzten beiden Buchstaben durch ein -a ersetzt; so wird z.B.
aus Claudius eine Claudia. Diesem folgt ein zweiter Name, der über
die Geburtsfolge Auskunft gibt. Major bedeutet Erstgeborene, Secunda
die
Zweitgeborene usw.Nach ihrer Heirat wird dieser zweite Name durch die feminine
Form des Cognomens ihres Ehemannes ersetzt. Heiratet z.B. Julia Secunda
den Senator Lutius Plinius Plautius, würde sie fortan Julia Plinia
heißen.
PRAENOMEN: Appius, Aulus, Gaius, Lucius, Mamercus, Manius, Marcus,
Publius, Quintus, Servius, Sextus, Spurius, Tiberius, Titus
NOMEN: Aelius, Aemilius, Annius, Antistius, Antonius, Appuleius, Aquilius,
Atilus, Aurelius, Billenius, Caecillius, Caelius, Calpurnius, Cassius,
Claudius, Clodius, Cornelius, Curtius, Decimus, Didius, Domitius, Equitius,
Fabius, Fabricus, Flavius, Fulvius, Furius, Gavius, Granius, Gratidius,
Herrenius, Hortensius, Julius, Labeienius, Licinius, Livius, Lucilus, Lucius,
Lutatius, Macrinus, Maelius, Magius, Mamilius, Manlius, Marcius, Marius,
Matius, Memmius, Menucius, Nonius, Norbanus, Octavius, Oppius, Ovidius,
Papirius, Papinius, Petronius, Plautius, Plotius, Pompeius, Poppilius,
Poppaedius, Porcius, Postumius, Publius, Rutilius, Servilius, Siccius,
Sulpicius, Sullustius, Terrentius, Titius, Tullius, Turpillius, Vettius
COGNOMEN: Agelastus, Ahala, Ahenobarbus, Albinus, Augur, Belearicus,
Bombalio, Bertia, Brocchus, Brutus, Caecus, Caepio, Caesar, Caestoninus,
Caldus, Calvus, Camillus, Caprarius, Carbo, Cato, Catulus, Cicero, Cotta,
Crassus, Cunctator, Damaticus, Dentatus, Dives, Drusus, Eburnus, Fimbria,
Flaccus, Galba, Getha, Glaucia, Gracchus, Laenas, Lentulus, Lepidus, Limentanus,
Longius, Lucculus, Mactator, Magnus, Mancinus, Marascanus, Maximus, Meminus,
Merula, Metullus, Nasica, Nerva, Numidicus, Orator, Orestes, Paulus, Phillipus,
Piso, Posthumus, Pulcher, Ravilla, Reginus, Rufinus, Rufus, Ruso, Saturnius,
Scaevola, Scaurus, Scipio, Serranus, Sesquiculus, Siculus, Stichus, Strabo,
Sulla, Tuburo, Varro, Varus, Verracosis, Vopiscus