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ACADEMICS ÜBERRENNEN FREUDENBERG 2

 
 . . I II III IV höchste Führung
107 Uni Siegen 31 30 31 15 Uni mit 44
65 TV Freudenberg 2 13 19 19 14 Freudenberg mit 1

Im ersten Playoff-Halbfinale haben die Siegen Academics eindrucksvoll ihre Titelambitionen unter Beweis gestellt. Mit 107:65 besiegten die Studenten überraschend deutlich den TV Freudenberg 2. Mit bestechenden Vorstellungen waren Janni Tsiatsios und Alex Vraja, die besonders aus der Distanz auftrumpften, in der ersten Halbzeit dabei die Wegbereiter für den deutlichen Erfolg.

Mit 21 seiner insgesamt 30 Punkte hatte Tsiatsios großen Anteil an der zweitbesten Uni-Offensivleistung gegen ein Top-4-Team in einer ersten Halbzeit dieser Saison. Lediglich am 11. Spieltag erzielte man - ebenfalls gegen Freudenberg 2 - mehr Punkte. Alex Vraja fügte 29 Punkte hinzu, 18 davon aus der Distanz und erzielte zudem kurz vor Ende des dritten Viertels seinen 250. Punkt für die Uni. Insgesamt trafen beide Teams 16 Dreipunktwürfe, 11 davon gingen auf das Konto der Studenten.

Bereits nach dem ersten Angriff kam der Vorrundenvierte aus Freudenberg zu seiner ersten Führung. Nach einem erfolgreichen Freiwurf von Alfes gaben Janni Tsiatsios und Hannes Tonak jedoch die schnelle Antwort, und das Gäste-Team um Kapitan Niehuser lag für die verbliebenen 39 Minuten nur noch zurück.

Anders als in der Vorsaison, als die Studenten nach drei knappen Spielen dem späteren Titelträger TV Kirchhundem unterlegen waren, beseitigten die Uni-Basketballer in diesem Jahr bereits frühzeitig alle Zweifel am Ausgang des Spiels. Bis zur Halbzeitpause hatte man sich einen deutlichen 30-Punkte-Vorsprung herausgespielt, den man in der zweiten Hälfte souverän verwaltete. Trotz der Abstinenz zweier Stammspieler haben die Academics so ihre Überlegenheit in der diesjährigen Serie mit dem Freudenberger Team demonstriert, während der man alle drei bisherigen Begegnungen mit durchschnittlich 39 Punkten Vorsprung gewinnen konnte. Am kommenden Donnerstag soll mit einem weiteren Sieg nicht nur diese Serie ausgebaut, sondern gleichzeitig der erste Finaleinzug eines Uni-Teams gesichert werden. 

Bei den Gästen, die mit lediglich sechs Akteuren am Haardter Berg angetreten waren, konnten eldiglich Alfes mit 21 und Niehuser mit 15 Punkten überzeugen. Nach den in letzter Zeit nicht enden wollenden Diskussionen um Schiedsrichterleistungen, bleibt für dieses Spiel fest zu halten, dass der unauffällig leitende Refereee gut daran tat, den Großteil des Spiels laufen zu lassen.Resultat war nicht nur die für ein Playoffspiel geringe Anzahl von Fouls (26), sondern auch ein von beiden Seiten schnelles und mitreißend geführtes Spiel.

Universität: Holger Leweke (Nummer 5, 4 Punkte), Jan Kunze (6/4 - 0/2 Freiwürfe), Frank Stier (8/2), Horacio Martinez (10/13), Alexander Vraja (11/29 - 1/1), Amgad El-Moghier (12/9 - 1/9), Andreas Georgoglu (13/8), Hannes Tonak (14/8), Janni Tsiatsios (15/30)