Telefone
Grundsätzlich können alle Telefone, gleich wie sie funktionieren, abgehört werden. Die Technik ist so weit fortgeschritten, daß wir selten Hinweise über Knacken oder Rauschen in der Leitung bekommen.
Der letzte Stand der Abhörtechnik von Funktelefonen (gleich welches Netzt) ist uns nicht bekannt, aber auch hier müssen wir davon ausgehen, daß die Kanäle angezapft werden können.
Telefonzellen sind ebenfalls beliebte Objekte der "Horcher". Kann mensch in Städten vielleicht davon ausgehen, daß nur die Zellen in der Nähe von inkriminierten Wohnungen oder Szenetreffs angezapft sind, sollten wir im Wendland wohl davon ausgehen, daß alle Telefonzellen unsicher sind. (Soviele giebt's ja hier nicht und unser Aktionsradius ist reichlich groß).
Kalender, Adressbücher, Aufzeichnungen etc.
haben im Demo-Handgepäck und auch im PKW nichts zu suchen. Schnell ist eine Person oder ein Auto durchsucht. Auch in Privat- oder Gastwohnung sollten keine solche Dinge rumliegen.
Wer steht da eigentlich neben mir..?
Verdeckte Ermittler, Kripo in Zivil, V-Leute.... alle tragen sie nicht mehr den langen Trench Coat oder eine Sonnenbrille. Von bieder bis sportlich, von Tee-socke bis Punk ist ihr Repertoire unserem Out Fit angepaßt. D.h. bevor ich mich mit FreundInnen oder meiner Gruppe bespreche, schaue ich mich mal um, wer da noch so rumsteht und große Ohren bekommt. Aber vergeßt dabei nicht, daß wir immer mehr Menschen werden. Viele sind neu. Es mangelt ihnen an Informationen. Nicht alle, die unmotiviert in der Gegend rum stehen, gehören zum Staatsschutz.
Nach Aktionen haben die meisten Menschen das Bedürfnis über ihre Erlebnisse zu sprechen, entweder weil sie einen besonders fiesen Polizeieinsatz erlebt haben oder weil die Aktion so wunderbar und pfiffig gelaufen ist. Auch hier bedenkt, wer neben Euch steht, wo ihr redet und ob es überhaupt nötig ist. Wenn Aktionen gelaufen sind, geht es niemanden mehr etwas an, wer geplant hat oder dabei war. "Wir brauchen keine HeldInnen".
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