Ganzheitliches Lehren und Trainieren
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Bei der Methode des Ganzheitliches Lehren und Trainieren steht der Mensch im Mittelpunkt, Es ist zwar wichtig, den vorgegebenen Stoff zu beherrschen, doch noch wichtiger ist, daß sich jeder einzelne Teilnehmer wohlfühlt.
Ganzheitlich bedeutet aber auch, mit allen Sinnen lernen und wichtige Dinge mehrmals in verschiedenster Weise zu erfahren und zu be-greifen. Ganzheitliches Lehren und Trainieren ist sehr eng verwandt mit Suggestopädie und basiert auf den gleichen Grundlagen.
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Auch in einem Seminar über Gehirn-Jogging lernte ich im Prinzip ähnliche Dinge, speziell über die Funktionsweise unseres Gehirns. Und wenn Sie sich mit esoterischen Bereichen beschäftigen, werden Sie auch hier immer wieder mit Suggestionen und Affirmationen konfrontiert werden.
Ich habe auch an 3 unterschiedlichen Seminaren über Rhetorik teilgenommen und habe die erste Stufe auch wiederholt. Und auch hier beachtete ich beim zweiten Anlauf andere Dinge als beim ersten Mal.
Da man nicht immer die (vor allem finanzielle) Möglichkeiten hat, alle Seminare doppelt und dreifach zu besuchen, ist es wichtig, während des einen Seminars so viele unterschiedliche Blickwinkel zu sehen, wie nur irgendwie möglich.
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Und darauf zielt die Methode des Ganzheitlichen Lehren und Trainierens vor allem ab:
In möglichst kurzer Zeit
unter Einsatz aller Sinne
möglichst viel aufzunehmen und zu behalten
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Alpha-Zustand
Sowohl bei Suggestopädie, als auch beim Ganzheitlichen Lehren und Trainieren beendet man einen Abschnitt mit einer Zusammenfassung im entspannten Zustand, d.h. die Teilnehmer werden in einen Entspannungszustand begleitet und sobald die Gehirnfrequenz absinkt, werden alle wichtigen Dinge dieses Kapitels vom Trainer wiederholt.
Dies kann in einer geführten Phantasiereise oder in einem normalen Entspannungszustand sein.
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Auch ich lerne nach diesen Prinzipien: Je öfter man etwas hört oder erlebt, desto besser merkt man es sich. Und wenn dann auch noch etwas Zeit dazwischen vergeht, sind meist auch die Themen an die aktuelle Situation angepaßt.
Ich nahm 1993 an meinem ersten Seminar "Ganzheitliches Lehren und Trainieren" teil und wiederholte es im Dezember 1997. Die Vortragende des 2. Seminares war Schülerin meines ersten Vortragenden, doch ihre Inhalte unterschieden sich ganz gewaltig.
Im Sommer 1996 und 1998 besuchte ich Seminare über Suggestopädie und ich erhielt im Wiederholungsseminar viel tiefere Einblicke in die Wirkungsweise, da ich viel mehr auf der Prozeßebene beobachten konnte und mich nicht mehr auf die Methode konzentrieren mußte.
Doch in allen Fällen arbeiten die Trainer entweder mit den Erfahrungen des Neuro-Linguisitschen Programmieren, der Transaktionsanalyse oder ähnlichen psychologischen Ausbildungen und Grundlagen der Gehirnforschung.
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Inhalte:
Die Inhalte müssen teilnehmergerecht aufbereitet sein, möglichst mit vielen Metaphern und anderen nachvollziehbaren Vergleichen. Je mehr die Vergleiche den Interessen der Teilnehmer angepaßt werden können, desto besser wird der Inhalt angenommen und verstanden.
Präsentstionstechnik:
Die Präsentation muß abwechselnd und spannend gehalten werden, damit die Teilnehmer nicht zu sehr ermüden und auch auf längere Zeit motiviert bleiben. Es müssen aktive und passive Phasen immer wieder abwechseln.
Voraussetzung:
Meiner Meinung nach sollte jeder Trainer sich selbst genau kennen, wissen, wo seine Stärken und Schwächen liegen und das wichtigste ist, er muß einen roten Faden haben, eine Struktur, und er muß wissen, welche Ziele er erreichen will.
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