| Mit dem Wind |
| Als der Wind mein Haar berührte- sanft und streichelnd- tröstend fast und mich langsam mit sich führte, fiel von mir des Lebens Last. Und er trug mich auf seinen Schwingen, die sonst niemals sichtbar sind, fort aus des Lebens engen Schlingen- dieser warme, sachte Wind. Ich sah Orte, die verborgen sonst dem Menschenauge bleiben. Und ich dachte nicht ans Morgen- Ließ mich einfach von ihm treiben. Und dann setzte er mich wieder- nach einer kleinen Ewigkeit- an dem alten Platze nieder, voll zartester Behutsamkeit. Zum Abschied schien er fast zu singen- ein Lied von der Unendlichkeit- ließ Baum und Strauch dabei erklingen und zog hinaus. weit in die Zeit. Und manches Mal, wenn ich ihn spüre- wie einen Freund sprech ich ihn an. Und wenn ich sacht das Nichts berühre- sein warmer Hauch dankt es mir dann. woelfin |
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