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Hundedressur
eine Story von Herby
Die ersten Jahre nach unserer Hochzeit verliefen sehr harmonisch und wie viele junge Paare experimentierten wir ausgiebig. Dabei stießen
wir - nicht zuletzt durch viele anregende Fernsehberichte - auf das Thema Fetisch und S/M und stellten fest, daß uns dieser Themenkreis ganz besonders anmachte. Doch alle unsere Spiele endeten immer wieder
damit, daß wir beide den devoten Part bilden wollten und uns daher nach einer dominanten Person sehnten, die uns gemeinsam unter seine
Fittiche nahm. Wir beschlossen daher als masochistisch veranlagtes Paar ein entsprechendes Inserat in einem einschlägigen Magazin aufzugeben, in dem wir einen dominanten Meister für uns beide suchten.
Unsere Phantasien halfen uns über die ersten enttäuschenden Zuschriften hinweg. Sie sorgten sogar dafür, daß wir uns immer mehr auf einen strengen Meister fixierten, der uns zum Sklavenpaar machte.
Durch einen Zufall stießen wir dann schließlich auf ein ansprechendes Inserat in einem der Szene-Magazine, wo ein unterwürfiges Paar für eine etwas abgewandelte Hundedressur gesucht
wurde. Schon das Lesen der Anzeige hatte ein geiles Kribbeln in meinem Unterleib ausgelöst und auch mein Mann war sofort einverstanden, ein aussagekräftiges Antwortschreiben zu verfassen.
Erfreulicherweise kam schon bald die Antwort und es entwickelnde sich rasch ein intensiver Briefwechsel, bei dem sich herausstellte, daß der Schreiber ein sehr erfahrener Meister war. Er verstand es
ausgezeichnet, uns seine Vorstellungen näherzubringen, so daß wir uns schon bald danach sehnten, als läufiges Hundepärchen das zu erleben, was unser Meister in seinen Briefen geschildert hatte.
Wir konnten es kaum erwarten, als er endlich den Wunsch äußerte, uns in Natura kennenzulernen. Gemeinerweise beorderte er uns - natürlich mit den nötigen Befehlen hinsichtlich Kleidung,
Zeitpunkt, Ablauf und Verhalten - dazu an einem Sonntagnachmittag in einen belebten Park, um uns zu ”besichtigen”.
Zuerst hatten wir als verliebtes Pärchen durch den Park zu spazieren.
Dann hatten wir uns auf eine eher abgelegene, aber aus der Entfernung - z. B. mit einem Fernglas - bestens einsehbare Bank zu setzen und die
uns aufgetragenen Handlungen wie öffnen der Bluse oder herausnehmen des Schwanzes zu erledigen.
Es waren sowohl die Vorbereitungen auf unseren ”Auftritt” als auch
der Nachmittag selbst ein irres Erlebnis gewesen, zumal sich unser Meister unter den vielen flanierenden Spaziergängern nicht zu erkennen gab. Um so überraschter waren wir, als wir - immer noch mit
überhöhtem Puls und total aufgegeilt - bei der Rückkehr an der Windschutzscheibe unseres Autos zwei Hundehalsbänder und die Nachricht fanden, daß er unsere Dressur übernehmen würde. Als
”PS” fand sich noch der Nachsatz, daß wir heute letztmalig die Gelegenheit hätten, uns nach eigenen Ermessen sexuell zu vergnügen, da die Genehmigung solcher Handlungen - ob gemeinsam oder jeder für
sich alleine - zukünftig von ihm befohlen oder verlangt würden. Ich glaube, ich muß nicht eigens erwähnen, daß wir gegen manche Verkehrsregel verstießen, damit wir nur möglichst schnell nach
hause kamen und so etwas wie eine letztmalige ”Hochzeitsnacht” veranstalteten.
Bereits am nächsten Tag hörten wir erstmals die Stimme unseres
Meisters am Telefon und nahmen - nackt vor das Telefon zu kniend - seine Anweisungen für das erste tatsächliche Zusammentreffen mit ihm entgegen, das am darauffolgenden Wochenende stattfinden sollte. So
hatten wir genügend Zeit, alle erforderlichen Vorkehrungen zu treffen und uns auch emotional - es waren uns sämtliche gegenseitigen Berührungen untersagt worden - auf das bevorstehende Erlebnis
einzustellen.
Pünktlich erwarteten wir am Samstag an der vereinbarten Stelle das Eintreffen unseres Meisters. Mein Mann und ich gingen stiegen
befehlsgemäß aus, grüßten unseren neuen Meister mittels einem tiefen Knicks und bekundeten durch Küssen des ”Ringes mit dem Ring” an seiner linken Hand unsere Unterwürfigkeit. Dieses
Begrüßungszeremoniell blieb übrigens als fester Bestandteil in unserer Beziehung erhalten und wurde nur in wenigen Ausnahmen den Gegebenheiten angepaßt.
Mir wurde aufgetragen, unsere Habseligkeiten im Autos unseres Meisters zu verstauen, da er inzwischen mit meinem unterwürfigen Ehemann etwas
zu besprechen habe. Gerade als ich mit dem Einladen fertig war, hörte ich den satten Klatsch einer Ohrfeige, die dafür sorgte, daß sein neuer Sklave - den er inzwischen an einer Hundeleine führte - sich
fast die Kleider vom Leib riß. Mit einem Ast, den der Meister von einem Strauch brach, sorgte er dafür, daß dieser folgsam in eine Gitterbox im Fond des Wagens kletterte.
Das strenge Auftreten des Meisters gegenüber meinem Mann hatte eine kurz in mir aufkommende Gegenwehr bereits im Keim erstickt und so ließ ich mir gerne den Karabiner der Hundeleine einhängen, was auch
mich zur unterwürfigen Hündin machte. Irgendwie war ich stolz, als ich unverzüglich seinen Befehl, mich ihm nackt zu präsentieren, ausführte und konnte ein lautes Aufstöhnen nicht verhindern, als er
- von den gierigen Blicken meines Mannes beobachtet - die Festigkeit meiner Brüste und Pobacken prüfte. Danach mußte auch ich in die zweite Transportbox kriechen.
Gut gesichert - auch gegen unerlaubte Körperberührungen - transportierte uns der Meister zu seinem abgelegenen Jagdhaus, wo er uns die Grundkenntnisse der Hundedressur näherbringen würde.
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Vielen Dank an Herby für die freundliche Genehmigung zum Abdruck seiner Story auf meiner Site.
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