Die traurige Wahrheit
(Teil 4)
by Marion marion.binder@teleweb.at
Raphaela wachte gegen 10.00h Morgen auf. Leise stand sie aus dem Bett auf und ging ins Bad. Als sie sich das Gesicht waschen wollten, spürte sie abermals diesen stechenden Schmerz. Aber diesmal viel stärker. Als sie auf den Boden blickte sah sie, daß der auf einmal naß war. Dann durchfuhr sie wieder dieser stechende Schmerz. Krampfhaft hielt sie sich am Waschbecken fest. Und ließ einen lauten Schrei aus und rief:" PATRICK!!. Patrick, der davon wach wurde, kam sogleich ins Badezimmer kam und fragte:" Was ist passiert?" "Die Fruchtblase ist geplatzt. Ich glaube, daß unsere Tochter heute auf die Welt kommt." stammelte sie. Patrick half ihr zum Bett. "Ich werde mal die Hebamme, mit der Patrick & Raphaela die letzten Monaten die Schwangerschaftsübungen machten anrufen." meinte er. "Guten Tag! Patrick Kelly spricht." meldetet er sich. "Guten Tag! Herr Kelly. Ist was mit ihrer Freundin?" sagte die Hebammen. "Die Fruchtblase ist vor ca. 10 Min. geplatzt." sagte Patrick. "Dann ist es zu spät, ihre Freundin in die Klinik zu bringen." entgegnete sie. "Was sollen wir denn machen?" fragte er. "Also: sie legen eine alte Decke auf den Boden und ein Kissen. Dort soll sich dann ihre Freundin hinlegen. Sie stoppen mit der Uhr in wie vielen Abständen die Wehen kommen. Wenn der Abstand so 6 Minuten beträgt, rufen sie mich wieder an. Wenn ich dann gekommen bin, brauche ich heißes Wasser, eine Decke, wo ich dann das Baby einwickeln kann. Wenn die Wehen stärker werden, können sie ihrer Freundin kalte Umschläge auf die Stirn machen und ihr damit den Schweiß von der Stirn wischen. gab sie Patrick als Anweisungen. Patrick bedankte sich und legte auf. Während Patrick alles herrichtete, saß Raphaela auf dem Bett und schaute ihm zu, wie er von einem Zimmer ins Andere eilte. "Ach ja, Deine Mutter werden ich anrufen." rief er. "Aber sie braucht nicht herkommen." rief sie zurück. Zuletzt sagte Patrick Kathy noch bescheid und bat sie, daß sie und die Anderen ihn und Raphaela nicht stören sollen.
Dann halft Patrick Raphaela sich auf den Boden zu legen. "Patrick! Ich muß Dir da was sagen." begann sie. "Ja, was denn?" fragte Patrick neugierig. "Ich hatte schon gestern Abend stechende Scherzen." "Warum hast Du nichts gesagt? unterbrach Patrick sie. "Ich wollte Dich nicht beängstigen und nach dem Du vom Konzert Heim bekommen bist, warst Du so müde." sagte sie. "Du hättest es mir sagen müssen." ermahnte Patrick sie. Patrick stoppte die Wehen. Die jetzt alle 30 Minuten kamen. Patrick. Bei jeder neuen Wehe, hielt Patrick sie ganz fest und streichelte ihr über den Kopf. So gegen 16.30 Uhr kamen die Wehen alle 6 Minuten. Patrick wollte aufstehen, um die Hebamme anzurufen. Doch da hielt ihn Raphaela zurück und sagte mit leiser Stimmen:" Laß mich nicht alleine." "Das würde ich doch nie machen. Ich rufe nur schnell die Hebamme an und bin dann gleich wieder bei Dir." beruhigte Patrick sie. Schnell ging er ins Schlafzimmer, wo sein Handy lag und rief die Hebamme an. "Sie kommt in ein paar Minuten." sagte er, als er zurückkam.
Dann kam die Hebamme endlich! "Jetzt kommen wir langsam dem Ende zu." sie und kniete sich vor Raphaela hin. Desto öfters und stärker die Wehen waren und kamen desto laute schrie Raphaela. "Patrick, ich kann nicht mehr. Ich schaffe das nicht." keuchte sie. Patrick strich ihr über den Kopf und sprach ihr aufbauende Worte zu. Immer wieder machte er den Lappen naß und wischte ihr den Schweiß von der Stirne. "Gleich haben sie es geschafft. Ich kann schon den Kopf sehen. Also bei der nächsten Wehe kräftig pressen." sagte die Hebamme. Dann kam die Wehe. Raphaela biß die Zähne zusammen und preßte so fest so konnte. Dabei umklammerte sie die Hand von Patrick so feste, daß ihm die Hand etwas weh tat. Dann vernahmen die zwei den Schrei ihrer Tochter. "Ich gratuliere ihnen zu ihrer Tochter." sagte die Hebammen und legte das Baby Raphaela auf den Bauch. Patrick kamen fast die Tränen. Überglücklich schauten sich Raphaela und Patrick an. "Wollen sie die Nabelschnur durchschneiden? Herr Kelly." fragte die Hebammen. Mit zittrigen Händen nahm Patrick die Schere und durchtrennte die Nabelschnur. "Ein tolles Gefühl" dachte sich Patrick. Die Hebamme stand auf wickelte das Baby in eine Decke und gab es Raphaela in die Arme. Die Hebamme rief einen Krankenwagen und brachte Patrick, Raphaela und das Baby in die Klinik. Dort wurde Patrick in den Warteraum gebeten. Während die Ärzte Raphaela und das Baby untersuchten. Nach etwa 15 Minuten kam der Arzt zu Patrick und sagte ihm daß Mutter und Kind ganz gesund sind. Leise öffnete Patrick die Türe zu Raphaelas Zimmer. Als er rein kam, sah ihn Raphaela schon entgegen. "Ich bin mächtig stolz auf Dich." flüsterte Patrick ihr zu. Dann nahm Patrick das erstemal seine Tochter in seine Arme. Mit Stolz aber doch mit Wehmut schaute er seine Tochter an. Dies blieb auch Raphaela nicht verborgen. "He.Patrick! Was ist los?" fragte sie ihn. Mit einem tiefen Atem sagte Patrick :" Könnte das doch nur meine Mutter sehen:" "Raphaela ergriff seine Hand und sagte:" Ich bin sicher, daß sie es sieht." Patrick lächelte ihr zu und legte seine Tochter in das kleine Bett, was neben dem von Raphaela stand. Raphaela war sehr erschöpft und schlief ziemlich bald ein. Patrick nahm sich einen Stuhl und setzte sich neben ihr Bett.
So gegen 9.15h wachte Raphaela auf und wollte zu ihrem Baby schauen. ABER DAS WAR WEG!! "Patrick! Wach auf! rief sie. Patrick fuhr erschrocken hoch "Ja, was ist denn?" Hast Du Schmerzen?" fragte er. "Ja, Aber unsere Tochter ist weg!" entgegnete Raphaela. Patrick nahm schmunzelt ihr Hand und sagte mit sanfter Stimme:" Beruhige Dich! Die Schwester hat sie auf die Säuglingsstation gebracht." Raphaela atmete erleichtert auf. "Ach ja, wir müssen noch den Namen von unserer Tochter auf die Anmeldung schreiben." sagte Patrick. Er nahm die Anmeldung vom Nachtisch und einen Stift und schrieb "SARAH"! Dann brachte er die Anmeldung zur Schwester. Fünf Minuten später war er auch wieder zurück. Da Raphaela zu Sarah schauen wollte, half Patrick ihr aus dem Bett und in den Morgenmantel. Langsam gingen sie zur Säuglingsstation. Als die Schwester sie kommen sah, kam sie ihnen gleich mit Sarah entgegen und sagte:" Ihrer Tochter geht es sehr gut." Strahlend nahm Patrick Sarah in seine Arme. "Frau Winkler! Sie können es gerne mal mit dem Stillen versuchen." sagte die Schwester. Raphaela nahm Patrick die Kleine aus der Hand und setzte sich auf einen Sessel. Die Schwester zeigte ihr, wie sie die Kleine zur Brust halten muß und wie sie Sarah dazu bringt an der Brust zu saugen. Nach einem kleine Fehlstart klappte es dann. Patrick beobachtete das Ganze mit großen Augen. Dann gingen sie wieder ins Zimmer zurück. Und die Schwester sagte, daß sie Sarah später wieder bringen wird.
Als sie ins Zimmer zurück kamen, bemerkten sie gar nicht, daß ein zweites Mädchen im Zimmer lag. Mit einem Hallo begrüßten sie das Mädchen. Raphaela legte sich wieder ins Bett. Patrick deckte sie zu und küßte sie. Auf einmal fing das Mädchen an zu weinen. "Soll ich einen Schwester rufen?" fragte Patrick. "Nein, danke!" schluchzte das Mädchen. Dann sah Patrick erst, daß sie schwanger und das Kind bald bekommen müßten. "Darf ich fragen?, wieso Du weinst? Ein Kind zu bekommen ist doch das tollste auf der Welt." sprach er. Das Mädchen erzählte ihm, daß ihr Freund sich zuerst sehr auf das Baby gefreut hat. Aber vor einem Monat Schluß gemacht hat. Patrick versuchte sie auf zu muntern. Nach einer Weile sagte das Mädchen:" He! Jetzt erkenne ich Dich! Du bist Paddy Kelly von der Kelly Family". "Ja, der bin ich." schmunzelte Patrick. "Bist Du ein Fan?" fragte Patrick vorsichtig. "Ja, aber kein hysterischer!" entgegnete das Mädchen. "Euer Baby scheint ja schon auf der Welt zu sein." sagte das Mädchen. Patrick nickte zustimmen. Im weiter Gespräch erfuhr sie, daß das Mädchen Alexandra hieß und 19 Jahre war. Patrick bat sie dann, noch niemandem von der Geburt zu erzählen. "Würde es zwar gerne meinen Freundinnen erzählen. Aber wenn ihr es nicht wollte, dann behalte ich es einstweilen für mich." versprach das Mädchen. Dann wurde Alexandra in den Kreissaal geführt. Patrick war sehr betroffen von dem Schicksal. "Wie kann man nur seine schwanger Freundin sitzen lassen?" fragte er Raphaela. "Ich verstehe das auch nicht. Aber ich wünsche ihr, daß sie genau so einen lieben Freund kennenlernt wie ich." entgegnete Raphaela. So gegen Mittag beschloß Patrick kurz nach Gymnich zu fahren, um seine Geschwister alles zu berichten. Er verließ die Klinik durch einen Hinterausgang. Denn die Fans, die gestern vor dem Schloß standen, sahen natürlich den Krankenwagen und fuhren ihm nach. Jetzt wartete sie schon seit der Früh vor der Klinik. Mit einem Taxi fuhr er nach Gymnich. Auch dort waren viele Fans. Aber Patrick blieb im Taxi sitzen und fuhr ins Schloß hinein. Als er ausstieg, kamen ihm auch schon Kathy & Patricia entgegen. Und? Alles Okay? Wie geht es Raphaela? Ist das Baby gesund? Wie heißt es den? überhäuften sie ihn mit Fragen. Sie folgten ihn ins Haus. Dort trommelte Patrick seine Geschwister zusammen. Alle saßen mit großer Spannung im Kaminzimmer. Dann fing Patrick zum Erzählen an. "Sie ist 47cm groß, hat dunkel blaue, blonde Haare und wog 4635Kilogramm. "Und wie heißt sie?" fragte Barby. "Schon gut! Schon gut!" rief Patrick. "Sie heißt Sarah! beendete Patrick seine Erzählung. Alle fanden den Namen sehr schön. Dann verabschiedete sich Patrick und fuhr wieder ins Krankenhaus.
Als er ins Zimmer rein kam, hatte die Schwester die kleine Sarah schon gebracht. Raphaela hatte sie gerade auf ihrem Arm. "Wie geht es meinen zwei Frauen." begrüßte Patrick sie. "Sehr gut." antwortete Raphaela. Patrick beugte sich zu ihr, gab zuerst Sarah einen Kuß auf die Stirn und dann küßte er Raphaela. Alexandra sah etwas traurig zu ihnen rüber. "Kopf hoch! Du wirst einen guten Vater für Dein Baby finde." sagte Rapaela und lächelte dabei Patrick an. "Ich hoffe, daß ich so eine Vater finde, wie Du hast." entgegnete Alexandra. Patrick sagte dann Raphaela, daß er sie heute am späten Nachmittag nach Hause mitnehmen kann. Nur Sarah soll noch bis Montag in der Klinik bleiben. Daraufhin gab Raphaela einen dicken Kuß. "Wann wollt ihr eigentlich uns Fans sagen, daß der Nachwuchs da ist?" fragte Alexandra zögernd. " In den nächsten Tagen." beantwortete Patrick die Frage. "Schade, daß ich nicht aufs Loreley Konzert kann." sprach Alexandra weiter. "Wenn Du mir Deine Andresse gibst, dann schicke ich Dir ein Video von dem Konzert." entgegnete Patrick. "Echt? Das wäre total super von Dir. Vielen Dank! bedankte sich Alexandra und gab Patrick ihre Visitenkarte.
Gegen 17.00h verließen Patrick & Raphaela die Klinik. Rahaela war bei der Rückfahrt nach Gymnich sehr ruhig. "He, Wieso bist Du so ruhig?" fragte Patrick. Oder bist Du eifersüchtig wegen Alexandra?" scherzte Patrick. "Nein, aber ihr Geschichte macht mich traurig. Da muß sie mit ansehen, wie ihr geliebter Paddy Kelly von der Geburt seiner Tochter schwärmt und einen andere küßt." sagte sie. "Also erstens bin ich nicht ihr geliebt Paddy Kelly! zweitens finde ich es auch traurig, daß ihr Freund sie so kurz vor der Entbindung sitzen gelassen hat. Und 3. Der Paddy Kelly gehört und liebt nur eine." antwortete Patrick. "Du liebst nur eine?" fragte Raphaela nach hackend.. "Meine natürlich Sarah und Dich." verteidigte sich Patrick und legte seine Hand um ihre Schultern. Dann waren sie auch schon in Gymnich. Die Geschwister fragten Raphaela gleich, wie es ihr geht. Nachdem Patrick & Raphaela alle Fragen beantwortet hatten und mit den Anderen mit einem Glas Sekt anstieße, gingen sie in ihr Gebäude.
Raphaela zog sich um, dabei beobachtete Patrick sie mit großen Augen. "Na? Noch nie eine Frau gesehen?" witzelte Raphaela. "Ha Ha. Aber ich sehe Dich seit längerem ohne Bauch. Daran muß ich mich erst wieder gewöhnen." entgegnete Patrick. Patrick stand auf und gab ihr einen leidenschaftlichen Kuß. Den sie sogleich erwiderte. Dabei wanderte Patricks Hand zu ihrem Bauch, der wieder flach geworden ist. Vorsichtig streichelte er ihn.
Das einzige Gesprächsthema an diesem Abend war Sarah. Alle Kellys und besonders Papa Kelly waren sehr stolz auf Patrick & Raphaela.
Am nächsten Tag, fuhren Patrick & Raphaela gleich in die Klinik. Strahlend nahm Patrick seine Tochter auf den Arm. Aber leider konnte er nicht lange bleiben, denn er mußte wieder nach Gymnich. Da die Kellys für das Konzert auf der Loreley proben wollten. Zuvor organisierte Patrick noch ein Video für Alexandra.
Am nächsten Tag ging es dann auf die Loreley. Patrick stand mit Raphaela vor dem Bus und küßte sie. Da wurde er auch schon von Kathy in den Bus geholt. Mit einem Murren folgte Patrick seiner Schwester in den Bus. "He Patrick! Ich weiß, daß Du lieber hier bleiben würdest. Aber das ist eh das letzte Konzert von der Sommertour. Dann haben wir Pause bis Ende Oktober." sagte Kathy zu Patrick und legte ihm ihre Hand auf die Schulter. Patrick nickte nur.
Um 19:00h stürmten die Kellys die Bühne auf der Loreley. Als Patrick nach vorne lief, flogen ihm Babysachen zu. Mit einem schüchternem Lächeln begann Patrick das erste Lied zu singen. Als Maite "Every Baby" ankündigte, konnte sie es natürlich nicht lassen, zu sagen, daß sie diese Lied an diesem Abend ihrem Bruder Patrick widmet, da er vor zwei Tagen zum ersten Mal Vater geworden ist. Worauf ein stürmischer Jubel unter den Fans los ging. Und erneut Stofftiere auf die Bühne flogen. Barby sagte vor "Baby Smile", daß sie sehr stolz auf ihren kleine Bruder ist und das sie diesmal "Baby Smile" ihm gehört. Kathy sagte vor "Father`s Nose" etwas auf spanisch. Was aber so viel hieß wie, daß sie ebenfalls sehr stolz auf Patrick ist und das sie sich sehr über ihre Nichte sehr freut.
Nach 2h und 20 Minuten war das Konzert zu Ende. Patrick war der erste, der im Tour Bus war. Er konnte es gar nicht erwarten, bis der Bus losfuhr. Aber leider dauert das einige Zeit, weil Patrica & Kathy beim Backstagezaun noch Autogramme gaben. Dann endlich kamen sie auch in den Bus. "Hier Patrick, ist von den Fans für Sarah." riefen die zwei ihm zu. Patrick nahm die Sachen entgegen. Es waren Babygewand, Schnuller, Schuhe dabei. Patrick überkam ein Gefühl der Erleichterung, daß die Fans sich auch mit ihm freuten.
Nach 2h Autofahrt waren sie endlich wieder in Gymnich. Patrick konnte gar nicht schnell genug aus dem Bus aussteigen. Er winkte den Anderen nur zu und verschwand in dem Nebengebäude, wo er jetzt schon seit ein paar Monaten mit Raphaela wohnte. Er wunderte sich, weil im Schlafzimmer noch Licht brannte. Leise ging er zum Schlafzimmer. Langsam öffnete er die Türe und betrat das Zimmer. "Du bist ja noch auf?" rief er. "Ich konnte nicht einschlafen und außerdem wollte ich auf Dich warten." entgegnete Raphaela. ..Hast Du noch Scherzen?" fragte Patrick besorgt. "Nur mehr bei einigen Bewegungen." antwortete sie. Dann ging Patrick ins Bad und duschte sich schnell und ging dann auch ins Bett. "Was ließt Du denn da?" fragte er neugierig. "Das Buch heißt: Mein erstes Baby. Hat mir meine Mutter geschenkt. Ach ja, wir sollen sie bald mit Sarah besuchen kommen." gab sie als Antwort. "Sie kann ja am Montag, wenn wir Sarah zu uns holen nach Gymnich kommen." meinte Patrick. "Super! Das werde ich ihr gleich morgen sagen." rief sie. Dann nahm Patrick ihr das Buch aus der Hand, legte sich auf sie und fing an sie zu küssen. Mit der einen Hand, schob er den Träger ihres Nachtgewandes runter. Doch da schob Raphaela ihn zur Seite. "Hast Du nicht gehört, was der Arzt gesagt hat? Bis drei Monate nach der Geburt keinen Sex." mahnte sie Patrick. "Ich wollte ja gar nicht. Wollte nur kuscheln:" verteidigte sich Patrick und drehte sich beleidigt auf die andere Seite. Raphaela beugte sich von hinten über ihn und sagte:" Brauchst nicht beleidigt sein. Ich weiß ja, daß Du nur kuscheln wolltest." und streichelte ihm über den Rücken. Patrick drehte sich zu ihr wieder um und küßte sie.
Endlich war Montag! Am späten Vormittag fuhren Patrick und Raphaela in die Klinik um Sarah abzuholen. Sie fuhren aber nicht mit dem Taxi. Patrick wollte mit seinem Auto fahren. Er fuhr vor die Klinik, wo auch schon einige Fans standen. Er stieg aus und holten die Tragetasche aus dem Kofferraum. Dann gingen sie zur Säuglingsstation. Die Schwester sagte ihnen, daß es keine Probleme gab. Aber sie muß trotzdem in den nächsten Tagen zu ihrem künftigem Kinderarzt gehen. Raphaela nahm Sarah aus dem Bett der Säuglingsstation und legte sie vorsichtig in die Tragetasche. Sie verabschiedeten sich von der Schwester und gingen zum Ausgang. Dort blieb er kurz stehen, atmete tief und sagte:;, Auf nach draußen. Einmal muß es sein." Raphaele legte ihm behutsam die Hand auf die Schulter. Dann gingen sie nach draußen. Als sie draußen waren, stürmten die Fans zu ihnen um Sarah zu sehen. Patrick versuchte durchzugehen. Aber das ging nicht. Einige Fans fingen wild zum Fotographieren an. Schützend legte Patrick die Hand über die Augen von Sarah. Doch dann reichte es ihm. Er nahm Raphaela an Hand und kämpfte sich bis zum Auto durch. Raphaela setzte nach hinten und Patrick gab ihr die Tragetasche, worin Sarah friedlich schlief. Patrick stieg ein, knallte die Türe zu und startete den Motor und fuhr los.
Nach ca. 20 Min. kamen sie in Gymnich an. Dort warteten schon sehr viele Fans. Sie versuchten auch Patrick im Auto aufzuhalten. Patrick hupte nur und fuhr an den Fans vorbei.
Als sie ausstiegen, liefen ihnen schon Sean & Luke entgegen. Sie stritten, wer Sarah als erste halten darf. "Stimmt es Onkel Patrick! Ich darf Sarah als erster halten." rief ihnen Luke entgegen. "He, Ich bin älter, also darf ich Sarah als erste halten." rief Sean dazwischen. "He, Jungs! Ihr dürft beide Sarah halten." versuchte Patrick die Beiden zu stoppen. Da kamen auch schon Kathy & Tanja, die ihre Söhne zurückholten. Papa Kelly kam gestützt von Patricia. James blieb extra länger in Köln, damit er seine Nichte sehen kann. Sonst wäre er gleich nach dem Loreley Konzert nach Irland geflogen. Auch die Mutter von Raphaela kam, um ihre Enkelin zu sehen. Mit großen Augen schauten sie zu, wie Patrick Sarah aus der Tragetasche nahm und sie auf dem Arm hielt. Jeder bestaunte die kleine Sarah. Jeder wollte sie halten. Aber Patrick gab sie zuerst Papa Kelly und dann bekam Raphaela Mutter sie. "Das ist gemein! Onkel Patrick!" rief Sean. "Du kannst sie auch gleich halten." beschwichtigte Patrick seinen Neffen. Sean konnte es kaum erwarten, bis er an der Reihe war. Dann gab Patrick Sarah ihm in die Hände. "Die ist ja noch so kein." staunte Sean. Nachdem jeder das Baby gehalten hatte, konnten Patrick & Raphaela in ihr Gebäude rüber gehen. Raphaelas Mutter ging nicht mit. Sie blieb aber nicht lange und verabschiedete sich dann.
Patrick legte Sarah in ihre Wiege. Und sang ihr was vor. "Ich liebe es, wenn Du singst." sagte Raphaela und umarmte Patrick. Nach ein paar Minuten war Sarah auch eingeschlafen. Patrick & Raphaela standen noch ein Weilchen vor der Wiege und schauten ihre Tochter an. Patrick nahm Raphaela in die Arme und küßte sie. Dabei schob er sie immer weiter zum Bett, bis sie auf das Bett fiel. "Mensch! Du bist verrückt!" quietschte Raphaela. Patrick legte ihr den Zeigefinger auf den Mund und fing wieder an sie zu küssen. Nebenbei knöpfte er ihr ihre Bluse auf. Raphaela umfaßte seine Hände und drückte ihn auf die Seite. "Das geht doch nicht! Was soll Sarah von ihren Eltern denken?" flüsterte sie. "Hm? Das sich ihre Eltern sehr lieben?" gab Patrick als Anwort. Raphaela legte ihren Kopf auf Patricks Schulter und flüsterte :" Ich liebe Dich:" Patrick schaute ihr in die Augen und entgegnete:" Ich liebe Dich auch." Und dann küßten sich die Beiden. Raphaela legte ihren Kopf wieder auf Patricks Schultern und schloß die Augen. Patrick streichelte ihr über den Kopf. Raphaela schlief ein. Eine drei viertel Stunden später öffnete sie wieder Augen. Und schaute Patrick an, der ein Buch las. "Ich bin ja richtig eingeschlafen." sagte sie. "Ja, das habe ich gemerkt." entgegnete er. Da find dann auch schon Sarah zum weinen an. Raphaela stand auf und nahm Sarah zu sich. "Sie hat Hunger." meinte sie. Patrick nickte. Raphaela knöpfte ihr Bluse auf und führte Sarah zu ihrer Brust. Die begann sogleich zu saugen. Patrick schaut mit großen Augen zu. Nachdem sie Sarah gestillt hatte, legte Raphaela sie wieder in ihre Wiege. Danach beschlossen die Beiden Mittag zu essen.
Patrick genoß die Tour freie Zeit. Da konnte er sich um Sarah und Raphaela kümmern.
Eines Tages ginge Patrick und Raphaela mit Sarah im Kinderwagen spazieren. Vom Tor aus, sahen die Fans sie spazieren gehen. Sie riefen immer wieder nach Patrick. Patrick machte ihnen die Freude und kam zum Tor. Raphaela blieb mit Sarah weiter weg stehen. Bevor Patrick zu den Fans ging, gab er Raphaela noch einen innigen Kuß. Ihm war es egal, ob das die Fans sehen oder nicht. Dann ging er zu den Fans. Gab Autogramme und beantwortete die Fragen der Fan.
Mittlerweile brach der Winter über Deutschland herein. Und bald war es Weihnachten. Patrick war in den letzten Tagen vor Weihnachten sehr nervös. Aber keiner bekam heraus wieso.
Dann war auch schon Heiliger Abend. Alle Geschwister und deren ihr Partner oder Partnerrinnen waren in Gymnich versammelt. Nach dem gemeinsamen Abendessen, gingen alle zum großen Weihnachtsbaum. Jeder gab jedem sein Geschenk. Patrick holten ein kleines Päckchen unter dem Weihnachtsbaum hervor und ging langsam auf Raphaela zu. Er nahm ihre Hand und kniete vor sie nieder und begann:" Liebe Raphaela! Du gibst mir Kraft den Streß zu überstehen. Jetzt haben wir auch einen Tochter. Und damit wir einen richtige Familie sind, fragte ich Dich hiermit, ob Du meine Frau werden willst." Raphaela umarmte ihn stürmisch und schrie:" JA; JA, ich will!" Es folgte ein langer zärtlicher Kuß. Die anderen Kellys klatschten Beifall und gratulierten
Patrick und Raphaela wollten im Juni heiraten. Wegen der Presse und der Fans hielten sie es für besser, wenn sie im Ausland heiraten. Sie einigten sie auf Südfrankreich in einer kleine Kabele.
Im Mai begann die Vorbereitungen. Alle Geschwister halfen mit. Barby ging mit Raphaela ein Hochzeitskleid zu kaufen. Als sie wieder zurück kamen, kam ihnen Patrick schon entgegen und nervte sie mit Frage, wie denn das Kleid aussieht. Aber beide gaben keine Antwort. Johnny & James kümmerten sie um das Video von der Hochzeit. Maite sollte die Hochzeitstorte backen backen. Joey übte mit Luke und Sean ein Gedicht ein. Kathy und Patrick kümmerten sich um die Dekoration. Und Angelo half Patrick.
Patrick saß mit Patricia im Wohnzimmer und probte Songs. Er mußte was holen und verließ das Zimmer. Da klingelte sein Handy. Patricia ging rann und meldete sich mit :" Patricia Kelly." "Schwester Klara von der Kölner Klinik spricht. Kann ich bitte Herrn Patrick Kelly sprechen." sagte eine Stimme am anderen Ende. Patricia wurde ganz blaß im Gesicht, als sie dies hörte und setzte sich. Da kam Patrick gerade wieder zurück. Patricia reichte ihm sein Handy und sagte:" Eine Schwester von der Kölner Klinik will Dich sprechen." Patrick nahm das Handy und meldete sich:" Patrick Kelly." "Guten Tag Herr Kelly! Schwester Klara von der Kölner Klinik spricht. Es geht um ihre Verlobte Raphaela Winkler." sagte die Schwester. Patrick mußte sich erst mal setzen. "Was ist mit Frau Winkler." stammelte er. :"Sie hatte einen Verkehrsunfall. Mehr kann ich ihnen leider nicht sagen." bedauerte die Schwester. Patrick sagte nur, daß er gleich da ist und legte auf. Patricia sagte:" Du bist nicht in der Verfassung zum zu Fahren. Ich bringen Dich hin." bestand Patricia. Sie schrieben den Anderen nur einen Zettel und fuhren zur Klinik.
Die Schwester am Empfang schicke sie zur Intensivstation. Eine Schwester führte Patrick ins Zimmer von Raphaela. Er mußte sich einen grünen Schutzmantel anziehen. Patrick betrat das Zimmer. Es war totenstille. Man hörte nur die Beatmungsmaschine und die anderen Geräte. Raphaela hing an einigen Schläuchen. Patrick nahm sich einen Stuhl und setzte sich neben ihr Bett und griff nach ihrer Hand. Tränen tropften auf das Bett. "Bitte verlaß mich nicht! Sarah und ich brauchen Dich! schluchzte er. Da griff einen Hand nach Patrick. Als er aufsah, sah er Kathy neben ihm stehen. " Kathy ich will so was, wie bei Mama nicht wieder erleben." schluchzte er. "Das wirst Du nicht. Raphaela wird wieder gesund." beruhigte sie ihn und strich ihn über den Kopf. Nach ein paar Minuten mußten sie das Zimmer verlassen. "Kommen sie morgen wieder Herr Kelly! Wenn sich der Zustand verändert, informieren wir sie." sagte die Schwester. Patrick sah sie nur an. Brachte aber kein Wort raus. Da kam Patricia ihnen entgegen und sagte:" Ich habe einstweilen mit dem behandelten Arzt geredet. Raphaela wurde von einem Auto angefahren, obwohl es grün für die Füßgänger war. Haben Passanten gesagt. Sie hat einen Beckenbruch und eine Kopfverletzung. Die Kopfverletzung macht dem Arzt sogen." Kathy und Patricia brachten Patrick wieder nach Gymnich und legten ihn ins Bett. Da Patrick momentan nicht in der Lage war, sich um Sarah zu kümmern, brachte Patricia ihre Nichte zur ihrer Mutter und erzählte ihr gleich, was passiert war.
Kathy blieb bei Patrick am Bett setzen. Patrick weinte, weinte und weinte. Kathy begann dann ihm was vorzusingen. Patrick weinte sich in den Schlaf.
Als Patrick am nächsten Tag aufwachte, taten ihm seinen Augen sehr weh. Als er seine Augen öffnete, sah er Barby neben seinem Bett auf einem Stuhl sitzen. "Barby." flüsterte er. Barby, die auch eingeschlafen war, öffnete ihre Augen und sagte:" JA, brauchst Du was?" "Wo ist Kathy?" "Sie saß bis fünf Uhr Morgens bei Dir. Dann habe ich mich her gesetzt." gab sie als Antwort. "Ich fühle mich so leer und kraftlos." sprach Patrick weiter. "Ja, das glaube ich Dir. Aber Du bist stark. Denke an Deine Tochter." entgegnete Barby.
Zu Mittag fuhr Patrick mit Johnny wieder zur Klinik. Mit schweren Schritten ging Patrick den Gang zur Intensivstation entlang. Langsam öffnete er die Türe zu Raphaelas Zimmer. Er setzte sich neben das Bett und streichelte ihr über den Kopf. Dann betrat ein Arzt das Zimmer. "Herr Kelly. Kann ich sie einen Augenblick sprechen?" sagte der Arzt. Patrick verließ mit dem Arzt das Zimmer. "Ich bin mit dem Zustand ihrer Verlobten zu frieden. Was mir sorgen macht, ist die Kopfverletzung." "Wir sie Schäden davon tragen?" unterbrach Patrick den Arzt. "Das kann man erst sagen, wenn sie aufgewacht ist." antwortete der Arzt.. "Und durch die Beckenverletzung, wird eine Schwangerschaft und eine Geburt nicht sehr leicht für sie werden." sprach der Arzt weiter. "Wie meinen Sie das?" fragte Patrick. " Wir mußten einen kleine Teil des Beckenknochen, mit einem künstlichen ersetzen." antwortete der Arzt.
Nachdem Gespräch durfte Patrick wieder zu Raphaela.
Patrick verbrachte jeden Tag in der Klinik. Auch die Sommertour wurde abgesagt.
Nach etwa zwei Wochen;
Patrick saß neben Raphaela auf einen Stuhl, als Raphaela plötzlich die Augen öffnete. Sie versuchte was zu sagen, aber durch den Beatmungsschlauch konnte sie nichts reden. Patrick sprang auf und holten den Arzt. Nach 10 Minuten kam der Arzt raus und sagte:" Herr Kelly! Ich kann sie beruhigen. Raphaela wird keine bleibend Schäden davontragen." Auf Patrick`s Gesicht zauberte sich ein lächeln. Er umarmte den Arzt und ging wieder zu Raphaela zurück. "Sag nichts! Du brauchst Ruhe." flüsterte Patrick ihr zu.
Nach weiter drei Wochen Klinik konnte Patrick Raphaela wieder nach Hause holen. Einen Tag vorher holte er Sarah von Raphaelas Mutter wieder zu ihm.
Raphaela freute sich sehr auf Zuhause und natürlich auf Sarah. Als sie das Schlafzimmer betrat, nahm sie gleich ihre Tochter in die Arme. "Tut mir leid, daß ich unsere Hochzeit versaut habe." sagte Raphaela. "Sag doch so was nicht! Du bist doch nicht schuld!" sagte Patrick beschwichtigend und legte ihr den Arm auf die Schulter. Da Raphaela noch sehr erschöpft war, ging sie früh zu Bett. Patrick blieb noch mit Kathy und Johnny auf. So gegen 2.00h gingen die Geschwister schlafen.
Patrick wachte so gegen 9.15h auf. Leise stand er aus dem Bett auf, denn er wollte Raphaela und Sarah nicht wecken. Er ging in die Küche um für Raphaela das Frühstück zu machen. Er machte Tee, nahm drei Schnitten frisch gebackenes Brot, Wurst und Marmelade. Zu guter letzt stellte er eine Vase mit einer Rose auf das Tablett. Dann ging er wieder ins Nebengebäude zurück. Langsam öffnete er die Türe zum Schlafzimmer. Leise stellte er das Tablett auf den Boden und ging auf Raphaelas Bettseite. Er beugte zu ihr runter und weckte sie mit einem Kuß auf die Wange. Raphaela öffnete die Augen und sagte:" Guten Morgen Liebling"! "Guten Morgen! Maus! Ich habe Frühstück für Dich gemacht." entgegnete er. Sie richtete sie auf und Patrick brachte ihr das Tablett mit dem Frühstück.
Raphaela ging es von Tag zu Tag besser.
Nach zwei Wochen konnten sie die Hochzeit nachholen.
James und Johnny folgen schon vier Tage vorher nach Südfrankreich um die Videokamera aufzubauen. Patricia, Barby, Kathy und Maite flogen drei Tage vorher nach Südfrankreich. Alle Geschwister waren mit den letzten Vorbereitungen beschäftigt. Patrick und Raphaela kamen erst zwei Tage vorher.
Dann war endlich der große Tag von Patrick und Raphaela!
Um 10.00h Vormittags versammelten sich alle in der kleinen Kirch.
Patrick zog seinen schwarzen Anzug an und machte sich auf den Weg zur Kirche. Barby half Raphaela beim Anziehen des Hochzeitskleides.
Mir Herzklopfen ging Patrick den Gang zum Altar entlang. Alle Blicke waren auf ihn gerichteten. Dann betrat Raphaela die Kirche. Sie hatten ein weißes langes mit Spitzen besetztes Kleid an und einen langen Schleier. Bei diesem wunderschönen Anblick kamen Patrick Tränen in die Augen.
Dann fragte der Priester den Satz:" Wollen sie! Frau Winkler den hier anwesenden Patrick Kelly zu ihrem angetrauten Ehemann nehmen. Ihn ehren und lieben in guten sowie in schlechte Zeiten? So antworten sie mit JA:" Raphaela beantwortete die Fragte mit einem "JA, Ich will." Auch Patrick bekam den selben Satz zu hören. "JA, ich will." Gab er als Antwort. "Jetzt dürfen sie die Braut küssen." Sagte der Priester. Patrick nahm Raphaela vorsichtig in die Arme und dann küßten sie sich.
Anschließend gab es eine große Feier. Patrick und Raphaela bekamen eine Menge Geschenke. Sie tanzten und feierten bis in die frühen Morgenstunden.
Erst so gegen 3.40h kamen Patrick und Raphaela ins Bett. Da sie am nächsten Tag für zwei Wochen in die Flitterwochen fliegen, nahm Raphaela`s Mutter Sarah zu sich. Bei der Türe ins Schlafzimmer hob Patrick Raphaela in die Höhe und trug sie ins Zimmer. Dort legte er sie vorsichtig aufs das Bett. Patrick legte sich zu ihr aufs Bett und zog ihr langsam das Hochzeitskleid aus. Auf einmal schrie Raphaela auf. "He, was ist los? Habe ich Dir weh getan?" fragte Patrick geschockt." "Du hast mich zu fest gedrückt. Aber geht schon wieder." beschwichtigte sie ihn. "Tut mir leid. Ich habe für einen Augenblick den Unfall vergessen." sagte Patrick. Raphaela umarmten ihn und begann sein Hemd aufzuknöpfen.
Die Beiden verbrachten eine heiße Nacht! ...
Am nächsten Tag flogen Patrick und Raphaela nach California in die Flitterwochen.
Sie hatten ein Zimmer in einem Hotel, daß gleich am Stand war. Vom Zimmer konnten sie genau auf das Meer sehen. Raphaela stand am Balkon und schaute auf das Meer hinaus. Patrick kam auch auf den Balkon. Er umarmte Raphaela von hinten und küßte sie auf den Hals. Raphaela drehte sich zu ihm um und erwiderte seinen Kuß. Die Beiden landeten auf den Bett.
Am nächsten Tag gingen sie an den Strand. Raphaela lief sogleich ins Meer. Patrick suchte einen Platz für die Badesachen und folgte ihr dann. Im Wasser alberten die Zwei ausgelassen herum. Sie genossen es, ohne die Blicke der Fans sich küssen zu können. Und mit jedem Tag wurden die Schmerzen bei Raphaelas Becken weniger. Bis Ende der Flitterwochen waren sie sogar ganz verschwunden.
Die Flitterwochen vergingen sehr schnell. Und schon saßen sie wieder im Flieger nach Köln.
Am Flughafen wurden sie von Joey und Luke, der unbedingt mitwollte, zur Überraschung abgeholt. "Dort sind sie!" rief Luke auf einmal und rannte Patrick und Raphaela entgegen. Joey begrüße die Beiden und nahm Patrick einen Koffer ab. Auf de Fahrt nach Gymnich fingen sie auch schon zum Erzählen an.
In Gymnich angekommen lief ihnen Sean entgegen Auch die Anderen kamen um sie zu begrüßen. Nach der großen Begrüßung gingen Patrick und Raphaela erst in ihr Nebengebäude, um die Koffer aus zu backen. Vor der Türe nahm Patrick Raphaela auf den Arm und trug sie ins Gebäude rein. "Jetzt habe ich meine Braut über die Schwelle getragen." strahlte er. Raphaela küßten ihn darauf.
Beim gemeinsamen Abendessen erzählten Patrick und Raphaela von ihren Flitterwochen. Alle hörten gespannt zu. Und freuten sich, daß Patrick sein Glück gefunden hat. Auch Papa Kelly hörte aufmerksam zu. Nachdem Abendessen verabschiedeten sich Raphaela und Patrick und gingen wieder in ihr Nebengebäude zurück. Raphaela ging gleich ins Badezimmer. Patrick folgte ihr ins Badezimmer.
Damit Patrick Zeit für Raphaela und Sarah hat, machten die Kellys noch zwei Monate eine Konzertpause. Diese verging jedoch sehr schnell.
Raphaela begleitete mit Sarah Patrick bei der Tour. Jede freie Minute verbracht Patrick mit seiner Tochter.
Patrick saß gerade mit Raphaela im Backstageberich. Er legte Sarah gerade wieder in den Kinderwagen, als Joey kam um ihn zum Sound Check zu holen. Patrick gab Raphaela und Sarah noch einen Kuß. Dann ging er mit Joey mit.
Nachdem Sound Check ging Patrick wieder zu Raphaela und Sarah zurück. Als er raus kam, sah er wie Fans wie wild zum Fotographieren anfingen, als sie Raphaela mit dem Kinderwagen sahen. Sein Gesicht verfinsterte sich. Mit festen Schritten ging er auf die Fans zu und bat sie, mit dem Fotographieren aufzuhören. Aber die hörten einfach nicht auf! Patrick nahm Raphaela an der Hand in der Anderen Hand schob er den Kinderwagen und brachte sie in die Halle. Dort fluchte er nur herum: "Diese blöden Fans! Können die nicht wenigstens ein Baby in Ruhe lassen!" Raphaela versuchte in zu besänftigen. Aber es gelang ihr nicht. Patrick schrie nur herum und fluchte. "Bitte Patrick hör auf! So kenne ich Dich gar nicht. Du machst mir Angst!" sagte Raphaela. "Du brauchst keine Angst haben! Mich ärgert das nur so, daß die nicht einmal Baby in Ruhe lassen können! Tut mir leid." entgegnete Patrick. "Mich ärgert das doch auch. Aber was will man dagegen machen?" sagte Raphaela. Patrick zuckte mit den Schultern. Sie nahm Patrick in die Arme und gab ihn einen Kuß. Dann mußt Patrick in die Garderobe um sich umzuziehen für das Konzert.
Während dem Konzert machte sich Patrick noch Gedanken wegen den Fans. Er versuchte dann die Gedanken auf die Seite zu schieben. Patrick konnte es kaum erwarten, bis das Konzert vorbei war und er wieder bei Raphaela und Sarah sein konnte. Nach 2h und 25h Minuten war das Konzert vorbei. Patrick lief gleich zu Raphaela und Sarah.
Es vergingen mehrere Monate. Patrick erlebte, wie Sarah die ersten Schritte machte und die ersten Worten sagen.
An einem schönen Sommertag, wollten Sean und Luke Sarah mit in den Schloßpark nehmen. "Paßt aber auf sie auf." mahnte Patrick die zwei Buben. "Ja, klar!" riefen die Beiden und waren auch schon im Park. Patrick wollte die Sean und Sarah gerade zum Mittagessen holen, Luke wurde schon vorher von Tanja abgeholt, als er sah, daß Sean mit Sarah bei den Fans stand. Mit einem ersten Blick ging er zu Sean und Sarah und nahm die Beiden an der Hand und führte sie wieder ins Haus. Drinnen sagte Patrick zu Sean:" Habe ich Dir nicht, daß Du mit Sarah nicht zu den Fans gehen sollst!" Sean schaute ihn nur mit großen Augen an. Da kam Kathy dazu und sagte:" Sean, daß nächste Mal, gehst Du mit Sarah nicht zum Tor." "Ja, Mama! Tut mir leid." entgegnete Sean. "War ja nicht so böse gemeint! Aber bitte, geh das nächste Mal mit Sarah nicht zum Tor." sagte Patrick zu Sean. Der lächelte ihn nur an und lief dann in den Speisesaal. Patrick nahm Sarah auf den Arm und ging ebenfalls in den Speisesaal.
Raphaela kam erst gegen 14.00h von einem Vorstellungsgespräch zurück. Als Patrick sie kommen sah, lief er ihr gleich entgegen und fragte:" Wie ist das Vorstellungsgespräch gelaufen?" "Sie werden sich in ca. einer Woche melden." antwortete sie. Da kam ihr auch schon Sarah entgegen gelaufen.
Eine Woche später meldete sich die Firma bei Raphaela. Sie teilten ihr mit, daß sie Anfang des nächsten Monats anfangen kann. "Patrick Du wirst es nicht glaube! Ich habe den Job!" rief sie ihm zu. "Super! Ich freue mich für Dich!" Wann kannst Du denn anfangen?" entgegnete er. "Anfang des nächsten Monats." sagte sie. "Dann wirst Du mich ja nicht mehr bei der Tour, die ab Montag beginnt begleiten können." sagte Patrick mit einer traurige Stimmen. "Du kommst ja wieder! Und in Gedanken bin ich immer bei Dir." beschwichtigte Raphaela ihn. Patrick nahm sie in den Arm und küßte. Da wurde plötzlich die Türe aufgerissen und Sarah lief ins Zimmer und rief:" Papa, der Sean gibt mir meine Puppe nicht." Patrick ging in den Park, wo Sean gerade mit Luke spielte und rief ihn. "Was ist denn?" fragte Sean. "Du sollst Sarah nicht immer die Puppe wegnehmen. Gib sie ihr wieder." mahnte Patrick seinen Neffen. Mit einem Murren gab Sean Sarah die Puppe wieder.
Am Montag begann die Tour wieder. Da Raphaela erst nächstes Monat arbeiten mußte, begleitete sie Patrick noch in diesem Monat.
Das Konzert hatte vor 15Min. angefangen. Sie spielten gerade "Warriors of Love". Raphaela hatte Sarah schlafen gelegt. Sie verließ kurz den Raum, wo Sarah schlief um auf die Toilette zu gehen. Da wachte Sarah auf. Sie erschreckte, weil niemand da war. Sie begann zu weinen und lief aus dem Raum. Da sie weder Raphaela noch Patrick fand, lief sie zum Bühnenaufgang. Sie wollte auf die Bühne rauf um zu Patrick zu gehen. Aber der eine Bühnenarbeiter wollte sie nicht auf die Bühne lassen und hielt sie zurück. Da fing sie noch mehr zum Weinen an. Patrick stand am Keyboard, als er sah, daß Sarah total verheult beim Bühnenaufgang stand. Patrick deutete Patricia, daß sie sich zum Keyboard stellen sollte, damit er zu Sarah gehen kann.
Patrick ging zu Sarah, nahm sie gleich auf den Arm und fragte :" Sarah, was ist passiert? Warum weinst Du?" "Papa, die Mama ist weg." schluchzte sie. "Die Mama ist sicher nicht weg." beruhigte Patrick seine Tochter. Da kam auch schon Raphaela und rief:" Sarah da bist Du ja." "Na siehst Du. Da ist ja die Mama." sagte Patrick zu Sarah. "Ich habe sie schlafen gelegt und bin nur kurz auf die Toilette gegangen und als ich wieder gekommen bin, war sie weg." sagte Raphaela. "Na, jetzt ist ja jeder wieder da." sagte Patrick aufmunternd. Er gab Raphaela und Sarah einen Kuß und ging dann wieder auf die Bühne. Raphaela nahm Sarah an der Hand und ging in Kantine.
Nach zwei Stunden war das Konzert vorbei.
© by Marion