Die traurige Wahrheit
(Teil 5)

by Marion   marion.binder@teleweb.at

 

4.12.:

Ein Tag vor Patricks Geburtstag. Patrick war total neugierig, was er denn bekommt. Aber keiner wollte ihm was sagen. "Bitte Raphaela sag mir, was Du mir schenkst!" bettelte Patrick sie an. "Nein, ich sag nichts! Die einen Nacht, wirst Du auch noch aushalten." sagte Raphaela.

Dann endlich. Maite backte eine große Geburtstagstorte. Barby schmückte das Kaminzimmer. Patrick und James fuhren noch nach Köln um ein paar Sachen zu besorgen.

Um 18.00h begann dann die Feier. Maite brachte die große Torte herein und Patrick mußte alle Kerzen ausblasen. Er wurde mit Glückwünschen überhäuft. Es wurde getanzt und gesungen. Patrick nahm seine Gitarre und Kathy nahm ihr Akkordeon und sie spielten ein paar Songs.
So gegen 1.00h gingen Patrick und Raphaela in ihr Gebäude zurück. Bei der Eingangstüre blieben sie stehen und küßten sich leidenschaftlich. "Ich habe dann noch ein Geschenkt." flüsterte Raphaela ihm zu. "JA? Was denn?" fragte Patrick. Ohne ein Wort zu sagen, nahm Raphaela Patrick an der Hand und führte ihn ins Schlafzimmer. "Du machst es aber spannend." rief Patrick. "Naja, das Geschenkt, kannst Du jetzt noch nicht haben." begann Raphaela. Patrick hob fragend die Augenbrauen. "Das Geschenkt ist noch nicht fertig." sprach sie weiter. "Na, sag schon." wandte Patrick ein. Raphaela nahm seine Hand und legte sie auf ihren Bauch. "Das andere Geschenkt ist noch hier drinnen." entgegnete sie. "Wie? Was? Du bist schwanger?" rief Patrick. "Ja, in der 9 Wochen." gab sie als Antwort. Patrick umarmte und küßte sie. "Warum hast Du mir nicht gesagt?" fragte er. "Ich weiß es erst seit einer Woche und da wollte ich es als Geburtstagsgeschenk aufheben." antwortete sie. "Ich freue mich so." strahlte Patrick.
Am nächsten Tag erzählte sie sogleich den Anderen, daß sie wieder Eltern werden. Sarah freute sich sehr auf ihren Bruder oder Schwester.

Im Februar ging es ins Studio. Patrick kam gerade vom Studio zurück. Da kam ihm Raphaela mit einem besorgten Gesichtsausdruck auf ihn zu. "Warum schaust Du so besorgt?" fragte Patrick. Raphaela hielt ihm eine Tablettenschachtel entgegen und rief :, Und? Was ist das?" "Das sind sicher irgendwelche Kopfweh Tabletten." entgegnete Patrick. "Nein, daß sind Schlaftabletten." besserte sie ihn aus. "Und was soll ich damit?" schmunzelte Patrick. "Also ich nehme die nicht.." fuhr Raphaela fort. "Woher hast Du die denn?" fragte er. "Ich habe die in deinem Nachtkasten gefunden." gab sie als Antwort. "Was machst Du in meinem Nachkasten?" rief Patrick. "Ich habe Taschentücher gesucht." verteidigte sich Raphaela. "Und da stöberst Du in einem Nachtkasten herum?" schrie Patrick. "Patrick, bitte sei ehrlich zu mir. Seit wann nimmst Du diese Tabletten?" bat sie. "Seit ein paar Wochen." antwortete er. "Aber wozu?" fragte sie. "Ich bin halt manchmal zu aufgewühlt. Und dann nehme ich diese Dinger." entgegnete er. "Bitte versprich mir, daß Du diese Schlaftabletten nicht mehr nimmst." bat sie. Patrick gab nur ein kurzes "JA" als Antwort.

Es vergingen ein paar Wochen. Patrick war jeden Tag bis Mitternacht im Studio. Fuhr immer wieder nach Hause um sich um Sarah zu kümmern. Dann mußte er für drei Tage in ein Studio in der USA gehen.

Total übermüdet kam Patrick um 22.30h am Flughafen Köln/Bonn an. "Nicht einmal abholen können die Dich." dachte sich Patrick ärgerlich. Er nahm den Koffer und ging zum Taxistandplatz.
Nach etwa 20Min. war er dann endlich in Gymnich. Raphaela und Sarah kamen ihm schon entgegen. "PAPA!" rief Sarah und lief ihn in die Arme. Patrick gab ihr einen Kuß auf die Stirne und begrüßte Raphaela.
Patrick legte den Koffer auf das Bett und ging ins Bad um sich zu duschen. Er drehte das Wasser auf kalt. Aber es half nichts. Er wurde nicht davon muntern. Er stieg aus der dusche aus und schaute sich in den Spiegel. Er erschreckte bei dem Anblick. Er hatte tiefe Ringe und Schatten unter den Augen. Er fühlte sich total leer. Die Weihnachtstour, die Aufnahmen für das neue Album und immer wieder hin und her fliegen hinterließen ihren Spuren. Da griff Patrick in die Hosentasche, die auf den Sessel neben ihm lag. Er nahm einen Schachtel mit Tabletten heraus. Er drückte sich 2 nein sogar vier dieser Tabletten raus. Füllte sich Wasser in seinen Zahnputz Becher und schluckte die 4Tabletten. Er zog sich an und öffnete die Türe. Doch da wurde ihm plötzlich schwarz vor den Augen und er verlor das Bewußtsein.

Da kam Raphaela ins Zimmer und sah Patrick auf den Boden liegen. "Patrick!!" rief sie. Doch dieser rührte sich nicht. Da klopfte es an der Türe und Kathy betrat das Zimmer. Erschrocken blieb sie stehen, als sie Patrick auf dem Boden liegen sah. "Er wollte sich mit Schlaftabletten umbringen." Stammelte Raphaela. Kathy griff zum Telefon und rief einen Krankenwagen. Nach etwa 10Min. kam der Krankenwagen und brachte Patrick in die Klinik. Kathy begleitete Raphaela. Und Patricia blieb bei Sarah, die schon schlief.
Patrick wurde sogleich in den Behandlungsraum gebracht. Raphaela und Kathy mußten im Warteraum Platz nehmen.

Nach etwa 25Min. kam der behandelte Arzt aus dem Behandlungsraum. Raphaela ging gleich auf ihn zu und fragte :"Was ist mit Patrick?" "Frau Kelly! Ich kann sie beruhigen. Der Zustand ist stabil. Er wird noch ein Weilchen schlafen. Er wird jetzt auf das Zimmer gebracht. Sie können dann zu ihm." sagte der Arzt. Kathy und Raphaela bedankten sich und gingen zu Patrick ins Zimmer. Raphaela & Kathy blieben die ganze Nacht an seinem Bett sitzen.

Beim Einkaufen, sah Joey eine große Schlagzeile bei der Bild Zeitung: DRAMA IM SCHLOß GYMNLCH! PADDY KELLY IM KRANKENHAUS!
Joey war stink sauer auf diese Schlagzeile rief Joey gleich bei der Zeitung an und machte ihnen die Hölle heiß.

Wütend fuhr er nach Gymnich zurück. Dort traf er auf Patricia und erzählt ihr gleich, was die Zeitung über gestern Abend geschrieben haben. "Rege Dich nicht so auf! Das ist diese Zeitung doch gar nicht wert." versucht Patricia ihn zu beruhigen. Patricia und Joey überlegten, was sie den wartenden Fans vor dem Schloß sagen sollen. Da sehr viele den Artikel in der Zeitungen gelesen haben, sind sie gleich nach Gymnich gekommen. Viele Fans standen vor dem Tor und weinten. Joey und Patricia beschlossen erst zu den Fans gehen, wenn Kathy oder Raphaela aus der Klinik anrufen.

So gegen 12.00h Mittags öffnete Patrick die Augen. "Raphaela." sagte er mit leiser Stimme. "Raphaela ist sich was zum Trinken holen gegangen." sagte Kathy. "Ich kann einfach nicht mehr." begann Patrick. "Rede nicht! Du brauchst Ruhe." sagte Kathy. Da kam auch schon Raphaela ins Zimmer. Kathy hielt es für besser, wenn sie die Beiden mal alleine läßt. "Warum hast Du das gemacht?" fragte Raphaela mit weinender Stimme. "Ich kann einfach nicht mehr. Mir wird das alles zu viel. Die Konzert, Alben aufnehmen, Sarah und jetzt noch ein Kind. Ich habe Angst kein guter Vater zu sein, weil ich so wenig Zeit habe." entgegnete Patrick. "Du bist ein sehr guter Vater." sagte Raphaela. Ich werde aufhören." sagte Patrick plötzlich. "Was sagst Du da? Du liebst die Musik. Du kannst doch gar nicht ohne Musik leben." sprach Raphaela weiter. Einstweilen rief Kathy Patricia an und sagte ihr, daß es Patrick schon wieder besser geht. Patricia sagte dies sogleich Joey und die Beiden gingen zum Tor um die Fans dort zu beruhigen.

Nach zwei Tagen konnten Patrick wieder nach Hause. Er redet immer wieder davon, daß er aufhört. Raphaela ging darauf zu Kathy um mit ihr mal drüber zu reden. "Kathy! Patrick braucht einen Pause. Und er redet dauernd davon, daß er aufhören will. Ich mache mir Sorgen." "Ich werde mal mit ihm reden." entgegnete Kathy und ging zu Patrick. "Patrick wir machen sich alle Sorgen um Dich." begann Kathy. "Ich kann einfach nicht mehr. Und ich möchte mehr Zeit für Sarah, Raphaela und dem Baby haben." sagte Patrick. "Ich verstehe Dich ja. Aber wir können doch nicht ohne Dich auf Tour gehen. Die Fans wären sehr böse." sprach Kathy weiter. "Ja, Ja, immer die Fans. Auf die wird Rücksicht gekommen. Aber auf mich nicht." schrie Patrick und verließ das Zimmer. Patrick ging im Schloßpark spazieren. Raphaela hielt es für besser, ihn alleine zu lassen. Als Sarah ihn im Park entdeckte, lief sie gleich mit weit geöffneten Armen auf ihn zu und ihm fiel ihm um den Hals. Patrick nahm seine Tochter in die Arme und drückte sie fest an sich.

Patrick weigerte sich beim gemeinsamen Abendessen dabei zu sein. Raphaela bracht ihm was. Beim Abendessen besprachen die Anderen die momentane Situation. "Ich glaube Patrick, daß er eine Pause braucht. Nach all den Jahren." meinte Barby. Die Geschwister redeten noch lange. Und kamen zu dem Entschluß, die nächste Tour ohne Patrick zu beginnen. Patricia wird James anrufen und ihn bitten, daß er bei der Tour dabei sein wird. Kathy wird Paul anrufen und ihn bitten, daß er ihnen hilft. "Bitte Paul! Wir brauchen Deine Hilfe. begann Kathy das Gespräch. "Patrick braucht einen Pause und wir brauchen Dich!" sprach Kathy weiter. "Jahrelang habt ihr mich für eure Musik nicht gebraucht. Und auf einmal braucht ihr mich! Aber ich verstehe Patrick! Und werde Euch helfen:" entgegnete er. Kathy bedankte sich herzlich und beendete das Telefoniert.
Kathy ging darauf zu Patrick und Raphaela ins Nebengebäude. "Patrick ich muß mit Dir reden." rief sie. "Aber ich nicht mit Dir! rief der zurück. "Nun beruhige Dich mal. Und höre mir zu." entgegnete Kathy. Sie setzte sich neben Patrick auf die Couch. " Wir haben heute Abend sehr lange darüber gesprochen, wie es in den nächsten Monaten weitergehen soll. Wir haben beschlossen, daß wir die kommende Tour ohne Dich beginnen. Paul und James werden dabei sein. Die Fans werden es schon verkraften. Und die weiteren Aufnahmen für das neue Album werde ich übernehmen." erzählte sie. Patrick konnte nicht glauben, was er da gehört hat. "Meinst Du das ernst?" fragte er zögernd. "Aber sicher." gab Kathy als Antwort. Patrick viel seiner großen Schwester um den Hals. Patrick konnte es einfach nicht glauben, er mußte nicht mit auf Tour.

Die Anderen flogen für ein Monat in ein Studio in Spanien. Patrick nahm seine Songs im Kölner Studio auf.

Dann begann die Tour. Die Kellys gaben ein paar Tage vor Tour Beginn bekannt, daß Patrick diesmal nicht dabei sein wird. Daraufhin folgte einen Belagerung vor dem Schloß. Viele Fans sagten, daß sie traurig darüber sind. Einige waren richtig böse.

Patrick zeigte sich in den ersten Tagen der Tour nicht beim Tour. Er ging mir Raphaela und Sarah im Park spazieren. Wenn er ins Studio mußte, verließ er das Schloß über einen Seitenausgang.
Patrick warte ungeduldig auf den Anruf von Kathy nach dem ersten Konzert ohne ihn. Sie berichtete, daß die Fans etwas enttäuscht waren. Aber trotzdem eine gute Stimmung war.

Patrick begleitete Raphaela zur Schwangerschaftsuntersuchung. Es erstaunte ihn vom neuen, wie das Baby heranwuchs. Mit dem Taxi fuhren sie wieder nach Gymnich zurück. Raphaela hatte sich für diesen Tag frei genommen. Viele Fans standen an diesem Tag vor dem Tor. Patrick und Raphaela stiegen aus dem Taxi aus. Patrick ging noch zum Tor. Er wurde mit Fragen überhäuft. Wie: Warum er nicht bei der Tour dabei ist? Macht er ein Soloalbum?. Patrick beantwortete alle Fragen und gab Autogrammen. Aber nach eine drei viertel Stunde verabschiedete Patrick sich und ging zu Sarah und Raphaela.

Raphaela lag auf einer Decke in der Wiese und laß ein Buch. Patrick legte sich zur ihr auf die Decke. Er umarmte sie und küßte sie, dabei strich er ihr vorsichtig über den kleinen Bauch. Den man schon sehen konnte.

Am nächsten Tag mußte Raphaela wieder arbeiten. Patrick begleitete sie noch bis zum Tor. Dort wartete schon das Taxi auf Raphaela. Sarah lief natürlich auch mit. Patrick gab Raphaela noch einen Kuß und dann fuhr auch schon das Taxi los. Einige Fans standen beim Tor. Es warnen nur so 10 Fans. Patrick ging zu ihnen und gab Autogramme. Sarah hielt er an einer Hand fest. Da Sarah bei den Fans mit wahr, bat Patrick die Fans keine Fotos zumachen. Zu Patricks Überraschung steckten die Fans ihre Fotoapparate wieder ein. Sarah schaute die Fans mit großen Augen an. Ein Fan wollte Sarah was geben. Aber die versteckte sich hinter ihrem Papa. Der Fan gab dann Patrick das Geschenk für Sarah. Sarah umklammerte Patricks Fuß. Nach etwa 10Min. nahm Patrick Sarah auf den Arm und verabschiedete sich von den Fans. Nach dem Mittagessen, legte Patrick Sarah schlafen. "Papa! Ich bin aber nicht müde!" rief Sarah. "Ein Mittagsschlaf schadet nicht." entgegnete Patrick. "Aber nur, wenn Du hier bleibst." sagte Sarah. Er legte Sarah in ihr Bett und dann legte er sich auf sein Bett. Beide schliefen ein. Nach etwa einer Stunden wachte Patrick auf. Leise verließ er das Zimmer. Er ging im Schloßpark spazieren. Er dachte über die Zukunft nach. Da merkte er gar nicht, daß ihn jemand folgte. "Patrick?" rief eine Stimme. Erschrocken drehte sich Patrick um und sah Raphaela. "Was machst Du denn schon zu Hause?" fragte Patrick. "Weil ich..." fing Raphaela an. Da unterbrach Patrick sie:" Geht es Dir nicht gut? Hast Du Schmerzen?" Und legte schützend seine Hand auf ihren Bauch. "Keine Sorge! Mir geht es gut. War schon mit der Arbeit fertig. Da hat meine Chefin gemeint, daß ich schon heimfahren kann." beschwichtigte Raphaela Patrick. Patrick atmete erleichtert auf und gab Raphaela einen Kuß. Gemeinsam gingen sie dann zu Sarah. Während Raphaela sie wecken ging, macht Patrick einen Kakao für Sarah. Nach wenigen Minuten kam Raphaela mit Sarah in die Küche. Sarah lief gleich auf ihn zu und streckte ihm ihre kleinen Hände entgegen. Patrick hob sie hoch und setzte sie auf den Sessel. Dann stellte Patrick die Tasse mit dem Kakao auf den Tisch. Vorsichtig nahm Sarah die Tasse in die Hand und trank.

Am Abend kamen die Anderen vom Konzert zurück. Kathy erzählte ihm gleich, wie das Konzert war. Patrick war froh zu hören, daß alles gut gegangen ist.

Desto länger die Pause von Patrick dauerte, desto besser ging es ihn. An einem Wochenende beschlossen Patrick und Raphaela mit Sarah an die Nordsee zu fahren. Nachdem sie die Sachen eingepackt hatten, fuhren sie los. Da Raphaela am Montag frei hatte, konnten sie sogar einen Tag länger an der Nordsee bleiben. Patrick hatte ein kleines Hotel mit Blick auf die Nordsee ausgesucht. Die Abreise der Drei blieb auch den Fans vor dem Schloß nicht verborgen. Und so machten sie ein paar auf den Weg zur Nordsee.

Am nächsten Tag gingen Patrick, Raphaela und Sarah am Strand spazieren. Patrick lief mit Sarah um die Wette. Auf einmal sah Patrick, wie drei Mädchen auf ihn zu liefen und ihn riefen. Wie die so näher kamen, ergriff Sarah Patricks Hand und zog ihn weiter. Patrick wußte, daß wenn er seine Ruhe haben will, den Mädchen Autogramme geben mußte. Er hob Sarah hoch und gab sie Raphaela in die Hände. Raphaela nahm Sarah an die Hand und ging mit ihr weiter. Einstweilen waren die Mädchen bei Patrick, fragten nach Autogramme und Fotos. Eine wollte Raphaela und Sarah hinterher. Aber Patrick hielt sie am Arm fest und warf ihr einen finsteren Blick zu. Dann verabschiedete sich Patrick von den Mädchen und lief Raphaela und Sarah nach.

Das Wochenende war vorbei und Raphaela mußt wieder arbeiten. Sarah schlief noch, als Raphaela in die Arbeit fahren mußte. Patrick brachte sie zum Taxi. Er öffnete ihr die Türe und küßte sie, dabei streichelte er den Bauch von Raphaela. Patrick schaute dem Taxi noch nach. Da kamen ihm seine Geschwister entgegen, die zu einem Konzert fahren mußten. Sie verabschiedeten sich von Patrick und stiegen in den Bus ein. Patrick gab sich dann selber zu, daß er gerne mitgefahren wäre. Patrick ging dann zu seiner Ziege und fütterte sie. Dann ging er in sein Nebengebäude und weckte Sarah auf. Die ihn gleich anstrahlte und in die Küche getragen werden wollten. Patrick nahm sich hoch und trug sie in die Küche. Und machte ihr Frühstück. Nachdem Frühstück ging Sarah mit Sean und Luke in den Schloßpark spielen.

Am Nachmittag liefen die Drei wieder im Schloßpark herum. Patrick saß in der Wiese und spielte ein paar Songs auf seiner Gitarre. Plötzlich klatsche jemand hinter ihm. Es war Raphaela. "Ich finde es so schön, wie Du spielst." sagte Raphaela. Patrick spielte Raphaela seinen neuen Song vor. "Ich finden den Song wunderschön." entgegnete sie. "Ich möchte am Samstag bei dem Konzert in Bonn dabei sein." sagte Patrick. "Aber sicher kannst Du das." antwortete Raphaela. "Wenn Du nichts dagegen hast." sprach Patrick weiter. "Ich habe nichts dagegen. Ich sehe ja, wie es Dich auf die Bühne zieht." sagte Raphaela. Patrick umarmte Raphaela und küßte sie.

Am nächsten Tag erzählte Patrick Kathy, daß er am Samstag nach Bonn mitkommt. "Wenn Du es willst. Dann freut es uns" antwortet Kathy. Patrick lächelte Kathy nur an und verließ ihr Zimmer wieder.

Am Samstag Vormittag ging es nach Bonn. Raphaela fuhr mit Sarah mit. Die Fans jubelten, als sie Patrick aus dem Bus aussteigen sahen.

Dann begann das Konzert. Die Kellys hatten das Programm kurzfristig geändert. Und so fingen sie mit Ares Qui an. Auch James und Paul waren bei dem Konzert dabei. Als Patrick die Bühne betrat, jubelten die Fans und einige fingen sogar zum Weinen an. Raphaela blieb mit Sarah im Backstage Bereich. Doch da stolperte Sarah und erschreckte sich. Raphaela versuchte sie zu beruhigen aber Sarah hörte einfach nicht zum Weinen auf. Sarah wollte nur zu Papa. Daraufhin ging Raphaela mit ihr zum Bühnenaufgang. Sarah lief gleich auf Bühne und zu Patrick, der gerade am Keyboard stand. Als die Fans Sarah sahen, fingen sie zu jubeln an. Weinend lief Sarah zu Patrick. Patrick nahm sie hoch und fragte, was passiert ist. "Bin gestolpert." erzählt Sarah. Zur Ablenkung ließ Patrick Sarah aufs Keyboard greifen. Seine Geschwister fingen zu lachen an und auch die Fans lachten. Dann mußte Patrick nach vorne. Als er mit Sarah auf den Arm nach vorne kam, jubelten die Fans noch lauter. Patrick sang seinen Part und dann brachte er Sarah zu Raphaela, die am Bühnenaufgang wartete. Dann eilte Patrick auf die Bühne zurück. Nach 20h und 25h war das Konzert zu Ende. Und es ging für Patrick, Raphaela und Sarah wieder nach Gymnich. Die Anderen fuhren zum Konzert nach Erfurt weiter.

Sarah legten sie gleich schlafen. Patrick ging schnell unter die Dusche. Danach ging Raphaela ins Bad. Patrick legte sich ins Bett und schrieb an einem Song. Ein paar Minuten später kam auch Raphaela ins Bett. Sie kuschelte sich unter Patricks Decke und legte ihren Kopf auf seine Schulter. Patrick umarmte sie mit seiner linken Hand und streichelte ihren Bauch. Raphaela schlief sehr bald ein. Patrick drehte dann auch das Licht ab.

Am nächsten Wochenende ging Patrick mit Joey und James in eine Bar. Raphaela ging an diesem Abend sehr früh schlafen. So gegen 2.00h wurde sie von einem Klopfen aufgeweckt. Raphaela zog sich ihren Schlafmantel an und ging zur Eingangstüre. Vor der Türe standen Joey und James, die Patrick stützten. "Patrick! Du bist ja total betrunken!" sagte Raphaela schockiert. Patrick laberte irgend etwas unverständliches daher. Joey und James brachten Patrick dann ins Bett. Wünschten Raphaela noch eine gute Nacht und gingen. Raphaela zog Patrick das Gewand aus und deckte ihn zu. Raphaela schlief in dieser Nacht im Wohnzimmer auf der Couch. Sie wachte so gegen 9.00h auf. Als erstes ging sie mal ins Schlafzimmer um nach Patrick zu sehen. Aber der schlief noch tief und fest. Dann weckte sie Sarah und machte Frühstück. Sarah lief dann gleich los, um mit Sean zu spielen. Raphaela ging zu James seinen Zimmer und klopfte. Als sie ein "Komm rein" hörte, betrat sie das Zimmer. "Warum habt ihr gestern nicht auf Patrick aufgepaßt. Mußte es sein, daß er so betrinkt." sagte sie. "Jeder trinkt mal zu viel. Zuerst sind wir an einem Tisch gesessen. Aber dann war Patrick weg. Als wir gehen wollten, fanden wir ihn an der Bar sitzen. Und außerdem ist er alt genug um auf sich alleine aufzupassen." entgegnete James. Raphaela macht nur eine Handbewegung und verließ das Zimmer. Dann ging sie wieder ins Nebengebäude zurück. Als sie ins Haus rein kam, hörte sie Patricks Handy läuten. Raphaela meldete :"Hallo." "Hallo Chrisi spricht. Kann ich bitte Patrick sprächen." Vor schreck legte Raphaela einfach auf. Und ging ins Schlafzimmer. Da sah sie, daß das Bett leer war. Aber aus der Toilette hörte sie, daß sich Patrick übergeben mußten. Dann kam Patrick wieder aus der Toilette und schleppte sich wieder ins Bett. "Wer ist Chrisi?" fragte Raphaela. "Chrisi? Ist eine alte Freundin, die ich gestern wieder getroffen habe. Warum?" entgegnete Patrick. "Sie hat angerufen." gab Raphaela zur Antwort und verließ das Zimmer. Patrick überkam wieder das Gefühl, daß er wieder kotzen mußten und rannte zur Toilette. Er hatte furchtbare Kopfschmerzen. Er quälte sich dann doch aus dem Bett und suchte nach Raphaela. Er ging in den Schloßpark. Da sah er sie auf einer Bank sitzen. "Bist Du böse? Oder eifersüchtig wegen Chrisi?" fragte er vorsichtig. "Warum hast Du Dich so betrunken? Und von einer Chrisi hast Du mir erzählt." entgegnete Raphaela. " Also Chrisi ist eine sehr gute, alte Freundin und lebt in der USA. Und jetzt ist sie für 3 Wochen auf Urlaub in Deutschland. Gestern haben wir uns in der Bar wieder gesehen. Naja, irgendwann verliert man halt den Überblick, was man Trinkt. antwortete Patrick. "Aber ihr wart mehr als gute Freunde?" sagte Raphaela. " Da war ich 15 Jahre. Mehr als nur ein Küßchen war ja nicht." schmunzelte Patrick. "Glaubst Du im Ernst, daß ich eine Andere lieben könnte?" fragte Patrick. "Nein, aber ich bin erschrocken, als Chrisi angerufen hat." gab Raphaela zu. Patrick setzte sich zu ihr auf die Bank und nahm ihre Hände und sagte:" Meine Maus! Ich liebe Dich. Für mich gibt es keine Andere." "Tut mir leid." entschuldigte sich Raphaela. Patrick nahm sie in die Arme und küßte sie. "Ich hoffe, daß Du Dich nicht mehr so betrinkst:" sagte Raphaela dann. "Ich wird mein bestes tun." entgegnete Patrick. "Du mußt Chrisi kennenlernen." sprach Patrick weiter. "Ja, würde ich gerne." antwortete Raphaela. Da kam Sarah mit Patricks Handy angelaufen und rief:" Papa, Dein Handy läutet." Dankend nahm Patrick seiner Tochter das Handy ab und meldete sich :" Patrick Kelly." "HI! Ich bin`s Chrisi." hörte er am Anderen Ende. "Hi! Aber bitte redete nicht so laute. Habe einen ordentlichen Brummschädel." sagte Patrick. Raphaela die neben ihm saß mußte lachen. Patrick machte sich mit Chrisi aus, daß sie sich am kommenden Samstag treffen. Dann beendete er das Gespräch und wandte sich Raphaela zu :"Warum lachst Du? Weil ich einen Brummschädel habe?" fragte er etwas ärgerlich. "Bist ja selber schuld." entgegnete Raphaela. "Ab jetzt nenne ich Dich Brummbär." witzelte Raphaela. "JA JA, mach Dich nur lustig über mich! Anstatt Sorgen zu machen:" sagte Patrick. Raphaela strich ihn versöhnend über die Wange. Patrick zog sie an sich und küßte sie leidenschaftlich. Dabei streichelte er ihr vorsichtig über den Bauch.

Am nächsten Samstag kam Chrisi nach Gymnich. Patrick kam ihr mit Sarah an der Hand entgegen. "Hi! begrüßte er sie und gab ihr eine Kuß auf die Wange. "Hi! Patrick." grüßte ihn Chrisi. Sarah schaute die Beiden mit großen Augen an. "Darf ich Dir meine Tochter Sarah vorstellen:" sagte Patrick. "Hallo. Ich bin Chrisi." sagte sie zu Sarah. Sarah hielt sie an Patricks Hand fest und versteckte sich dann hinter ihm. Da kam auch schon Raphaela. Als Sarah sie sah, lief sie ihr gleich entgegen und rief :;, Mum! Papa hat die Frau auf die Wange geküßt." "Das ist schon in Ordnung." lachte Raphaela. Sarah lief dann wieder zu Sean. "Das ist meine Frau Raphaela." stellte Patrick Raphaela Chrisi vor. "Hallo! Sorry, wenn ich Dich am Telefon erschreckte habe." sagte Chrisi. "Ist schon okay." sagte Raphaela. Die Drei verbrachten einen sehr schönen Nachmittag. Aber um 17.00h mußte sich Chrisi wieder verabschieden:" Also dann, macht es gut! Und alles Gute für die Geburt." "Danke! Komm gut Heim." sagte Patrick. "Danke, wünsche gute Heim fahrt." sagte Raphaela. Patrick und Raphaela gingen dann noch im Park spazieren.

Zum Abendessen versammelte sich die ganze Familie im Speisesaal. Natürlich fragten die Geschwister was denn das Baby wird. Aber Patrick und Raphaela gaben keine Antwort. "Ihr werdet noch die paar Monate euch gedulden können." rief Patrick.

Nachdem Abendessen gingen Patrick und Raphaela wieder in ihr Gebäude. Sarah mußte von Patrick getragen werden, da sie schon eingeschlafen war. Patrick legte sie in ihr Bett und deckte sie zu. Dann ging er zu Raphaela ins Schlafzimmer. Die lag schon im Bett und laß ein Buch. Patrick zog sich um, ging ins Bad und dann ging er ins Bett. Patrick drehte sich zu Raphaela und nahm ihr das Buch aus der Hand. Dann fing er an sie zu küssen, dabei wanderte seine Hand zu ihrem Bauch, den er streichelte. Raphaela erwiderte seine Küsse und griff ihm unter sein Nachthemd.

Patrick wachte so gegen 9.30h auf. Er suchte nach seinem Nachthemd. Dies fand er unten am Boden. Er zog es sich an und stieg aus dem Bett. Zuerst ging er ins Bad. Dann ging er Sarah wecken. Da war auch Raphaela schon wach. Die drei Frühstückten gemeinsam.

Ein paar Tage später wurden Patrick und Raphaela von Sarah geweckt. Sarah öffnete die Türe und kletterte zu Patrick ins Bett. "Papa, mir ist so heiß. Und der Hals tut mir auch weh." sagte sie. Patrick griff ihr auf die Stirne "Du hast Fieber. Wir werden mal messen." sagte er. Patrick hob Sarah hoch und trug sie wieder in ihr Bett. Dann holte er den Fieberthermometer. Den man nur ins Ohr stecken mußten. ;,So, jetzt warten wir ein paar Minuten, dann wissen wir, ob Du wirklich Fieber hast. Patrick wollte das Zimmer von Sarah verlassen, als diese rief:" Papa, bleibe da!" "Ich komme ja gleich wieder." sagte er mit ruhiger Stimme. Nach fünf Minuten kam er wieder und schaute auf den Thermometer. "38 Grad! Ja, Du hast Fieber. Bleibst im Bett und ich bringe Dir einen Tee." stellte Patrick fest. Da kam auch Raphaela ins Zimmer und fragte :" Und? Hat sie Fieber?." " Ja, 38 Grad." antwortete Patrick. Raphaela rief sogleich die Kinderärztin an. Die versprach um 12.00h zu kommen. Um 12.00h kam sie dann, sie verschrieb ein paar Medikamente und verordnete Bettruhe.
Da Raphaela arbeiten mußte, ging Patrick am Nachmittag zu der Apotheke in Gymnich und besorgte die Medikamente für Sarah. Die Fans vor Gymnich gingen ihm natürlich nach. Und warteten, bis er wieder aus der Apotheke kam. Die Fans fragte ihm, was er denn in der Apotheke gekauft hat?, Wann das neue Album raus kommt? Oder ob er bei der nächsten Tour dabei sein wird?. Patrick beantwortete die Fragen: Sarah ist krank. Das neue Album kommt im Oktober raus. Und zu 99% ist er bei der nächsten Tour dabei. Die Fans wünschen Sarah gute Besserung. Patrick verabschiedete sich von den Fans und ging zu Sarah. Als Sarah ihn kommen hörte, rief sich gleich :"Papa! Mein Hals tut so weh!" "Habe ja die Medikamente geholt und wenn Du die jetzt brav nimmst, dann wird Dein Hals bald wieder besser. Damit Sarah einschlafen kann, sag Patrick ihr was vor. Nach wenigen Minuten schlief sie auch wirklich ein.

Nach ein paar Tagen ging es Sarah wieder besser. Aber dafür spürte Patrick, daß er eine Grippe bekommt. Am Nachmittag legte er sich ins Bett und schlief ein. Als Raphaela Heim kam, wunderte sie sich, daß Patrick ihr gar nicht entgegen kam. Da kam ihr schon Sarah entgegen und sagte ihr, daß der Papa im Bett liegt. Leise öffnete Raphaela die Türe ins Schlafzimmer. Da lag Patrick im Bett und schlief. Leise öffnete sie den Kleiderschrank und nahm sich ein Hausgewand raus. "Wie spät ist es?" fragte Patrick auf einmal. "Habe ich Dich aufgeweckt?" fragte Raphaela. "Nein, hast Du nicht. Wie spät ist es denn?" antwortete Patrick. "Es ist 18.00h." gab Raphaela als Antwort. "Geht es Dir gut?" fragte Raphaela besorg. "Nein, Habe einen Schnupfen, Hals und einen Husten habe ich auch." entgegnete er. "Werde ich mal Fieber messen." sagte Raphaela. Nach fünf Minuten schaute sie auf den Thermometer. "39. Grad." sagte sie. Raphaela rief sogleich den Hausarzt an, der nach etwa 15Min. kam. ,Eine Grippe. Sie sollten sich nicht zu lange bei ihrem Mann aufhalten. Schwanger sollte nicht krank werden." sagte der Arzt. Raphaela bedankte sich und verabschiedete den Arzt. Am nächsten Tag hatte Patrick sogar 39,9 Grad Fieber. Raphaela machte sich große Sorgen. "Er wird schon wieder gesund." versuchte Kathy sie zu beruhigen.

Nach einer Woche ging es Patrick wieder besser und er konnte sogar das Bett verlassen.

Die letzten Monate der Schwangerschaft vergingen sehr rasch.

Am Abend des 1. Augustes war es dann soweit. Bei Raphaela setzten die Wehen ein. Patrick rief sofort einen Krankenwagen.

Patrick wich keine Sekunden von Raphaelas Seite. Aber diesmal schrie Raphaela viel lauter. Patrick redete ihr Mut zu und tupfte ihr die Stirn ab.

Als es dann wirklich so weit war, beschloß der Arzt einen Kaiserschnitt zu machen. Patrick wollte zwar dabei sein. aber in den OP durfte er nicht. Er mußte im Warteraum Platz nehmen. Er schaute alle paar Minuten auf die Uhr. Keiner seiner Geschwister konnte da sein, da sie ein Konzert in Magdeburg geben.
Um 23.15h kam der Arzt mit dem Baby aus dem OP. "Herzlichen Glückwunsch zu ihrem Sohn Herr Kelly." sagte der Arzt. Patrick nahm seinen Sohn gleich in die Arme und fragte :"Wie geht es meiner Frau?" "Es ist alles Problemlos gelaufen. Sie können auf ihre Frau stolz sein. Sie hat das super gemacht. Wir mußten ja einen Kaiserschnitt machen. Deswegen wird sie noch eine Woche in der Klinik bleiben müssen." sagte der Arzt. Und führt Patrick zu dem Zimmer, wo Raphaela lag. Leise betrat Patrick das Zimmer und legte seinen Sohn in das kleinen Bett neben dem von Raphaela. Er nahm sich einen Stuhl und setzte sich neben Raphaelas Bett. Er hätte ihr gerne über die Wange gestreichelt. Aber er wollte sie nicht aufwecken.

Gegen 10.00h Vormittags öffnete Raphaela die Augen. "Schatz?" sagte sie leise. Patrick, der eingeschlafen war, öffnete die Augen. "Darling, Wie geht es Dir? Hast Du Schmerzen?" fragte er. "Mir tut die ganze untere Hälfte weh:" gab Raphaela als Antwort. "In ein paar Tage spürst Du nichts mehr davon. Ich bin so stolz auf Dich." sagte Patrick und gab ihr einen Kuß auf die Stirne. Dann kam die Schwester um nach dem Rechten zu sehen und brachte das Baby auf die Säuglingsstation. Patrick und Raphaela einigten sich auf den Namen "MANFRED". Dann rief Patrick Patricia an und sagte ihr, daß das Baby gesund ist und ein Bub namens "MANFRED" ist und das es Raphaela den Umständen gut geht. Patricia beglückwünschte ihn gleich und gab ihm Kathy. Jeder seiner Geschwister beglückwünschte ihn. Leider konnten sie erst übermorgen da sein, da sie noch zwei Konzerte hatten.

Viele Fans warteten vor der Klinik. Aber Patrick verließ die Klinik immer über den Hintereingang und kam auch so wieder rein.

Zwei Tage später kam Patrick mit Sarah in die Klinik. In der Klinik lief Sarah gleich voraus. Patrick nahm sie dann an der Hand und zu Raphaelas Zimmer und klopfte. "Da will Dich wer besuchen." rief er. "MAMA!" rief Sarah freudig und hüpfte auf das Bett. "Sarah nicht so übermütig." ermahnte Patrick seine Tochter.

Am dritten Tag kamen die Geschwister auf Besuch. Jeder bestaunte den kleinen Manfred. Patricia verließ als letzte das Zimmer und Patrick sagte ihr, da sie den Fans sagen können, daß der Kleine schon auf der Welt ist. Patricia nickte und verließ das Zimmer.

Mit Joey und Kathy ging sie vor die Klinik. Dann sagten sie, daß das Baby auf der Welt ist. Ein Jubelschrei ging durch die Fans.

Nach weiter vier Tagen konnten Patrick Raphaela und Manfred nach Hause holen. Mit voller stolz trug er seinen Sohn ins Nebengebäude und legte ihn in seine Wiege. Raphaela war auch noch sehr müde und legte sich ins Bett.

Sarah ging mit Sean und Luke spielen. "Aber seit leise." rief Patrick ihnen hinter her. "Ja ja" riefen die zurück.

Das Abendessen brachte Patrick Raphaela aufs Zimmer. "Hast Du noch Schmerzen?" fragte er besorgt. "Ja schon." Aber der Arzt hat mir was gegeben, wenn es schlimmer wird. Patrick streichelte ihr über den Kopf und sagte :" Weißt Du eigentlich wie stolz ich auf Dich bin?" "Das hast Du auch in der Klinik gesagt. Ich bin froh, wenn ich Dich stolz machen." entgegnete sie. "Ich liebe Dich." sagte Patrick. "Ich liebe Dich auch." sagte Raphaela und gab ihn einen Kuß.

Da Patrick auch sehr müde war, ging er früh ins Bett.

Beim nächsten Konzert erzählten die Geschwister natürlich, daß Patrick zum zweiten Mal Vater und sie sehr stolz auf ihn sind.

Es vergingen zwei Monate.

Raphaela lag schon im Bett, als Patrick aus der Dusche kam. Er legte sich dann auch ins Bett und nahm sie in die Arme. Er fang an sie zu küssen und mit der einen Hand wanderte er unter ihr Nachthemd und zu ihrem Bauch. Dann wollte er ihr das Nachthemd ausziehen. Doch da schob ihn Raphaela auf die Seite. Patrick schaute sie fragend an. "Tut mir leid. Ich kann einfach nicht." sagte Raphaela. Patrick drehte sich um und schaltete sein Licht an seinem Nachtkasten aus. So gegen fünf Uhr morgens schrie Manfred und Raphaela stand auf und stillte ihn. Als sie ins Bett zurück ging, merkte sie, daß Patricks Seite leer war. Leise ging sie aus dem Schlafzimmer raus und sah, daß im Wohnzimmer Licht brannte. Sie öffnete die Türe und sah Patrick auf der Couch liegen und ein Buch lesen., "Kannst Du nicht schlafen?" fragte sie. "Wie Du siehst nein." gab Patrick als Anwort. "Du bist sauer! Stimmt es?" sprach Raphaela weiter. "Tut mir leid, wegen gestern Abend. Aber ich schäme mich wegen der Narbe und wollte nicht, daß Du sie siehst." sagte Raphaela weiter. Patrick stand auf und nahm sie in die Arme :" Glaubst Du, daß mich eine Narbe stört? Die stört mich ganz bestimmt nicht." entgegnete Patrick. Raphaela umarmte ihn und fing an ihn zu küssen. Sie schob ihn immer weiter zur Couch hin, bis sie auf die Couch vielen. Dabei zog sie Patrick das Oberteil von seinem Nachthemd aus. Patrick stoppte sie dann und sagte:" Im Schlafzimmer ist es gemütlicher." Und trug Raphaela ins Schlafzimmer zurück.


© by Marion



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