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DIE
REPUBLIK MAZEDONIEN
EINE
ZWEITE „SCHWEIZ“ ? *
Der neue kleine Staat auf dem Balkan, die
Republik Mazedonien, ist zweifellos/ bekanntich eine multiethnische Region
Europas, wo die Völker wie in einem schönen Mosaik beieinander leben und sich
durch ihre Abstammung, Sprache und Kultur voneinander unterscheiden.
Als im VI. – VII. Jh. slawische Völker auf
den Balkan kamen, waren die thrako-illyrischen Einwohner der etwa 600 Jahre von
Rom und hernach weitere 200 Jahre von der byzantinischen Herrschaft verwalteten
großen „Provincia Macedonia“ sprachlich bereits vereinheitlicht, sie waren
Latinophonen.
Die Latinisierung/Romanisierung
wurde wohl nicht allein durch die im Laufe vieler Jahrhunderete erfolgten
Vermengung der Autochthonen mit den zahlreichen römischen Kolonisten
verwirklicht. Wenn die Legende der historischen Wahrheit entspricht, dass
nämlich Eneas aus Troja den „Ursprung des romanischen Volksstammes“ darstellt,
so ist eine rasche sprachliche Homogenisierung der Bevölkerung der „Provincia
Macedonia“ erklärlich. Als Eneas und seine thrakischen Genossen aus Troja
flohen, waren sie wohl nicht stumm. Sie nahmen auch ihre Sprache mit sich, die
wohl dieselbe oder zumindest verwandt war mit der Sprache der Thraker aus der Provincia Macedonia.
Deshalb dürfte es den Urenkeln der aus Troja geflohenen Thraker, die nach 500 Jahren
die Herrscher in Mazedonien waren, nicht schwer gefallen sein, sich mit der
autochthonen Bevölkerung zu verständigen, die etwa dieselbe Sprache sprach wie
sie selbst. Nachdem Hunderte von Jahren vergangen waren, hatte sich die Sprache
der aus Latium Gekommenen sowie auch die der Autochthonen Mazedoniens weiter
entwickelt und auch ihren Wortschatz bereichert, und so entstand das
Mazedo-Lateinische/Romanische, welches auch heute noch die Sprache des
aromunichen Volkes ist.
Es ist nichtr verwunderlich, dass nicht nur
Sofia und Athen mit der Benennung „mazedonisches Volk“ und „mazedonische
Sprache“ nicht einverstanden sind, die die Slawen aus dem neuen
Vielvölkerstaat, genannt „Republik Mazedonien“, für sich allein in Anspruch
nehmen und so in aller Welt bekannt sein wollen. Weder die Aromunen, noch die
Albaner, neben die die Slawophonen viel später gekommen waren, können es
dulden, dass die neu zu ihnen Gekommenen sich als Herrscher aufspielen, und
dabei (durch Slawisierung von über 96 % der aromunischen Namen und nach
unglaubwürdigen Statistiken) die Begründung anführen, dass sie eine große
Mehrheit bilden und – so behaupten sie – dass sie mazedonischer Abstammung und
Sprache seien, wo doch die slawischen Stämme des Balkans in Wahrheit damit auch
nicht die Geringste direkte Verbindung haben.
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Nachdem
Mazedonien 1371 von den Osmanen erobert worden war, ließen sich neben sie
Latinophonen, Albanophonen, Slawophonen und auch neuangekommene Turkophonen
nieder. Hunderte von Jahren lebten diese Völker unter der osmanischen
Herrschaft beisammen. Die alten Völker, die Latinophonen und Albanophonen
blieben die Beherrscher der Berge, während sich die Slawophonen und Turkophonen
in der Ebene ausbreiteten. An die Meeresküste, in kleine Siedlungen, die von Mauern
umgeben und geschützt waren, gelangte auch eine griechische Bevölkerung. Auf
diese Weise wurde aus der alten „Provincia Macedonia“ ein Vielvölkergebiet.
Die
gegenwärtige „Republik Mazedonien“ ist nur ein kleiner Teil der ehemaligen
römischen „Provincia Macedonia“. Sie ist jetzt aus 4 Völkern zusammengesetzt,
die seit vielen Jahrhunderten beieinander leben: Albaner, Aromunen, Slawen,
Türken. Alle können als „Mazedonier“
bezeichnet werden, ebenso wie in der Schweiz alle Bewohner „Schweizer“
sind. Aber ebenso wie keines der Völker der Schweiz (72,6 % haben Deutsch als
Muttersprache, 22 % Französisch, 7 % Italienisch, 0,6 % Rätoromanisch) den
Namen des Staates für sich allein monopolisiert und seine Sprache als
„Schweizer Sprache“ benennt, ebenso haben auch die Slawophonen/Bulgaren aus der
Republik Mazedonien nicht das Recht, den Namen dieses Staates mit Monopol
zu belegen. Alle Völker, die dort
leben, sind, nach dem Namen des Ortes, wo sie leben, Mazedonier, alle haben
ihre eigene Sprache: die aromunische, albanische, bulgarische (oder, um sich
von derjenenigen zu unterscheiden, die in Bulgarien gesprochen wird,
mazedobulgarische, oder, wenn es ihnen besser entspricht mazedoslawische),
türkische Sprache – alles Muttersprachen der Völker, die die Republik Mazedonien
bilden.
*
Seit eh und jeh waren die Aromunen, einer
der ältesten Bewohner dieser Gegend, der Auffassung, dass allen Völkern, mit
denen sie beisammen leben, die gleichen Rechte zustehen. Sie ertrugen keine
Tyrannei der Herrscher, die ihnen befehlen wollten; aber sie erhoben sich auch
nicht als Herrscher über andere. Wir erinnern hierbei an einen
Verfassungsentwurf, den der Aromune Riga Fereu Welestinul vor 200 Jahren
verfasst hatte, wobei er eine große Republik auf dem Balkan vor Augen hatte, die
durch ihre Verfassung allen Völkern gleiche Rechte zusicherte, unabhängig von
ihrer Sprache, Farbe und Religion.
Als im Jahre 1903 die Völker der
europäischen Türkei die Tyrannei des Sultans abschütteln wollten, wurde in
Krushuva eine „Vielvölker-Regierung“ gegründet, die die Bewohner jener Gegend
vertrat: Alle, die die Fahne der Revolution erhoben hatten, waren sich darüber
einig, eine „Vielvölker-Republik“ zu gründen, mit dem Namen „Mazedonien“, also
eine Republik aller ihrer Bewohner, und keine solche, in der die Slawen die
alleinige herrschende Nation sein sollte, während die übrigen Völker nur das
Recht hätten „neben dem slawischen Volk zu leben“ (wie es in der Präambel der
gegenwärtigen Verfassung heißt), mit anderen Worten, dass die übrigen Völker in
der neuen Republik, für die der Kampf gemeinsam geführt worden war, nur
„toleriert“ werden. Nein, mitnichten! In jener Regierung von 1903 hatten die
Aromunen (Latinophonen Mazedonier) als Gründungsnation des neuen Staates 4
wichtige
Ministerien inne, darunter das Ministerium für Kultur und das Ministerium
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für
Verteidigung – dieses Letztere stand unter dem Kommando von Pitu Guli, der mit
seinen Kriegern der „Sklaverei“, der zu entkommen sie damals nicht die Kraft
und auch nicht das Glück hatten, den Tod bevorzugten. Als Carev, der
Slawophone, der damals zum Präsidenten der Republik gewählt worden war, in den
10 Tagen, wahrend welcher die Regierung von Crushuva an der Macht war, auf dem
Marktplatz ausrief: „Es lebe Bulgarien!“, zog Pitu Guli das Schwert und
erwiderte ihm: „Es lebe die Republik Mazedonien!, denn für sie, für ein
Vaterland, das uns gehört, uns allen Völkern dieser Gegend, haben wir gekämpft,
und nicht für ein Vaterland allein der Bulgaren!“1)
*
Nach weiteren 10 Jahren wurde dieser kleine
Teil Mazedoniens, der an die neuen Balkanstaaten aufgeteilt worden war, an
Serbien angeschlossen, welches von diesem „Südserbien“ getauft wurde und wo als
offizielle Sprache das Serbische erklärt wurde.
Für die
Aromunen garantierte Serbien durch die Unterschrift des Ministerpräsidenten
Pasici nicht nur Schulen in der koutsowlachischen (aromunischen) Sprache,
sondern auch einen Bischofssitz unter dem Schirm des Bukarester Patriarchen,
der dazu verhelfen sollte, dass die koutsowlachische (aromunische) Sprache in
allen ihren Kirchen verwendet wurde.
Als der Erste Weltkrieg begann, verstieß
Serbien gegen alle natürlichen Rechte des aromunischen Volkes; damit auch ihre
Spur verschwand, serbisierte es auch ihre Namen. So wurde auch der Name des
Aromunen Martin, der als großer Maler berühmt wurde, zu Martinovici serbisiert.
Dann kam
auch das Unglück mit der Besetzung Südserbiens durch die bulgarische Armee
(1916 – 1918), als die Aromunen noch nie dagewesenes Leid ertragen mussten:
Verschleppung, Raub ihres Vermögens. Und, damit die Zahl der Slawen – diesmal
der Bulgaren – zunahm, wurde Martin, der zu Martinovici sebisiert worden war,
Martinof getauft.
Nachdem die Bulgaren 1918 vertrieben worden
waren, hatte Martin erneut das „Glück“, Serbe zu werden, mit dem Namen
Martinovici, doch lediglich bis zum Zweiten Weltkrieg, wo die Aromunen, wieder
unter bulgarischer Besatzung, sich derselben Behandlung erfreuten. Unzufrieden
mit dem Zustand, in den die Völker Mazedoniens gelangt waren - das 1918 geteilt
worden war –, entsandten sie eine Delegation zum ersten „Internationalen
Kongress für die Rechte der Nationen“, der vom 1. – 10. September 1921 in Genf
stattfand. Die Delegation vertrat die Mazedonier albanischer, aromunischer,
türkischer und bulgarischer Sprache. Das waren die Völker, die damals in
Mazedonien bedeutendere Gemeinschaften bildeten. Eine besondere Nation mit dem
Namen „Mazedonier“ wurde bis dahin nirgends erwähnt. Die Slawen in Mazedonien
fühlten sich als Bulgaren. Und bei jener Zusammenkunft in Genf vereinbarten die
Völker Mazedoniens, gemeinsam für einen Vielvölkerstaat mit dem Namen
„Mazedonien“ zu kämpfen, in dem für alle Nationen die gleichen Rechte
zugesichert waren. In seiner Rede erklärte der Abgeordnete der Slawophonen,
der
„Bulgare“ Jouroukoff: „Alle Völker, die Mazedonien bilden, haben vereinbart,
dass unser Staat unabhängig sein soll. Jedes Volk wird seine Religion ausüben
können. Damit Gleichheit zwischen den Völkern herrsche, haben wir
vereinbart, dass
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die
Staatssprache Esperanto sein solle“. 2
*
Die europäischen Diplomaten haben den
Willen des Mosaiks von Völkern der alten römichen „Republica Macedonia“ nicht
beachtet und überließen sie den unglücklichen diplomatischen Verfügungen von
1913.
Es kam auch der Zweite Weltkrieg, mit neuen
Herren aus Sofia und mit weiteren Schicksalsschlägen für die Aromunen.
Als die
Partisanen den Kampf zur Befreiung Jugoslawiens eröffneten, erschien für eine
kurze Zeit ein Hoffnungsschimmer für die Aromunen. Beim Kongress der Partisanen
Jugoslawiens (02.08.1944) wurde den Aromunen, die aufgefordert wurden, Hilfe zu
leisten, zugesichert, dass auch sie sich nach der Befreiung gleicher Rechte
erfreuen werden, wie die anderen Völker Jugoslawiens. Und damals, als die
ersten Wahlen durchgeführt wurden, fand Tito sowohl Papier als auch das
lateinische Alphabet, um die Aromunen auf seine Seite zu ziehen. In unserem
Freiburger Archiv bewahren wir große Plakate auf mit dem damaligen Aufruf in
aromunischer Sprache: „Gebt eure Stimme der Volksfront!“. Nachdem sie ihre
Stimmen abgegeben hatten, waren plötzlich alle früheren Versprechungen
vergessen, und es fand sich weder Papier, noch das Alphabet für die Aromunen.
Es kam die Zeit, wo Tito denen aus Sofia sagte: „Es ist wahr, dass die Slawen
aus Mazedonien keine Serben sind. Aber sie sind auch keine Bulgaren,“ Und so
fabrizierte er ein slawisches Volk, das er nach dem Namen des Ortes taufte, auf
dem sie lebten „Mazedonier“. Tito fand auch Grammatiker, die für dieses neue
Volk eine neue Grammatik für eine neue Variante des Bulgarischen schufen, der
auch einige serbische Wörte hinzugefügt wurden. Viele Aromunen, denen eine neue
slawische Endung („ski“, „ev“, „ov“) an ihren Namen angehängt wurde, haben
gegenwärtig das Glück, als „Mazedonier“ mit „mazedonischer Sprache“ betrachtet
zu werden – oder aber als ein kleines Volk, genannt „Vlasi“, das neben den Herren,
den „Mazedoniern“ lebt. So wird das aromunische Volk gezwungen, mit
slawisierten Namen zu leben, seine eigene Sprache zu vergessen und von nun an
zwei offizielle Sprache zu lernen: Serbo-Kroatisch und „Mazedonisch“
(„Bulgarisch-Serbisch“).
*
Wir haben auch die Zeit erlebt, wo der
Kommunismus zusammenbrach. Die Jugoslawische Republik Mazedonien wurde
unabhängig, die Aromunen begannen wieder freier zu atmen, nachdem die
„Empfehlung 1333/97“ in Straßburg errungen wurde. Aber die Macht in der neuen
Republik blieb in den Händen der Bulgaren – der Slawo-Mazedonier, die es nicht
verstanden haben, dass in dem neuen Vaterland, in das auch Mazedonien
eintretren muss, alle Völker die gleichen Rechte haben müssen.*
*
Die gegenwärtigen Unruhen werden sich legen
und es wird wieder Ruhe und Ordnung einkehren, wenn auch die „Herren“ von
heute, die in Skopje regieren, begreifen werden, dass die Stunde für eine
zweite „Vielvölker-Schweiz“ gekommenist, für die alle Bewohner der neuen
europäischen Region mit dem Namen „Mazedonien“ im XX. Jh. gemeinsam gekämpft
haben. Und damit wirklich Gleichheit
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herrsche
zwischen allen Völkern, die diese zweite Schweiz in Europa gegründet
haben,
wird es vielleicht gut sein, wenn statt des Esperanto, wie 1921 in Genf
beschlossen wurde, Französisch als
Staatssprache angenommen wird, eine
neutrale Sprache, die eine
internationale Sprache des vereinten Europa ist. Wir erinnern hier daran, dass die Republik
Mazedonien seit dem Jahre 1999 Mitglied der „Internationalen Organisation der
Frankophonen“ ist.
_________________
*"Die F.J.R. Macedonien ist eine europäische Region, die von den
autochtonen Mazedo-Romanen und Albanern sowie von den später hier
niedergelassenen Völkerschaften wie: Slawen, Türken, Romas usw. bewohnt ist.
Daher kann eine Ämderung der Status dieser Region nur unter der Bedingung
akzeptiert werden, dass eindeutige und nicht nur formale Zusicherungen gleicher
Rechte für alle dort wohnenden Völker garantiert werden...
Wir sind der Überzeugung dass
sich die Völker dieser multinationalen Republik nur dann die Hände als Brüder
und Freunde werden reichen können, wenn sie gleiche Rechte haben werden und
ihre heutige kleine Provinz in eine balkanische Schweiz verwandelt wird, in der
weniger als zwei Millionen Einwohner leben werden, die aber eine große Vielfalt
von Völkern und Kulturen aufweist, und die ein Bestandteil des europäischen
Kulturschatzes ist.“
(Auszug aus einem Anruf der <Union für aromunische Sprache und
Kultur.Freiburg e.V>. von 14.01.1992, die an die EG geschikt wurde. Siehe
auch <Zborlu a nostru> Nr.1/1992 S.4)
1) Nach den Aussagen eines Zeugen
jener Tage, des Crushuvaers Dabija, aufgezeichnet vom Historiker Liviu Marcu,
der nach dem Zweiten Weltkrieg eine Dokumentation übern Crushuva verfasste.
2) In der Nummer 1/1997 der Zeitschrift „Zborlu a Nostru“ (Seite 41 – 42)
haben wir Auszüge aus der Publikation „Buletin
.pour 1´independence de la Macédoine“ <Nr. 3/1921 >) gegeben.
* * *
"SPIEGEL" easti ună revistă ilustrată pi limba germană, cu mari arăspăndiri. Tu
nr.13/26.03.01 publică unu interviu cu domnul IMER IMERI – câpia a unui
partidu a Arbineshiloru ditu Ripublica
slavo-machedonă. Dămu ma nghiosu interviulu la cari va s-adavgămu sh-noi ndoauă di minduerli a noastri, atsâloru tsi
dămu giueapi ti ULCA:
“Yiaturlu Imeri, 58 di
anj, easti Prezidentul a partidlui ditu Opozitsiuni (PDP) ditu Makidunie.”
Spiegel: Va s-andreagâ noaua crizâ tu
Balcanu fârâ s-curâ diznou sândzâ?
Imeri: Partidlu-a nostu dzâsi di multu
a vâsiliiloru ditu Ascâpitatâ (Vestu) vâ va s-yinâ aestu conflictu. Bânâtorilji
slavo-machiduneanj suntu di daima antiarbineshi
(contra arbineshloru).
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Apruchearea a
partidiloru polititsi a arbineshiloru tu Guvernulu ali Ripublica Makidunia vru
mashi tra s-aspunâ a duneauâljei câ multili etnii bâneadzâ ghini deadunu. Ma
câftărili-a nosti polititsi nu furâ canâoarâ hâbârsiti.
Spiegel: Câftats unâ alâxeari ali
Constitutsiljei ali Makidunie iu populu arbinesu deadunu cu-atselu
slavo-makedonu s-hibâ strateghi.Nu easti aestâ câftari prota jgljioatâ trâ
setsesiuni (ampârtsari)?
Imeri: Nu. Noi, Arbineshlji ditu
Makidunie, andrupâmu independentsa ali naia/regiuni Kosovo.
Ma nu himu simfuni cu
minarea di arupeari a cumatâljei ditu Makidunia ditu Ascâpitatâ(Vestulu ali
Makidunie) ni cu idheea di Marea Arbinishilje. Noi câftămu intrari tu Evropa
shi sinuri dishcljisi. Câftămu idyili-ndrepturi
cu populu slav-machedonu,câftămu pricunushtearea a limbâljei a noasti ca doaua
limbâ ofitsialâ di cratu.
Parlamentul lipseashti
s-hibâ ca unâ casâ cu doauâ patomati: unu-ndzeanâ shi-unu dighiosu.
Ma s-hibâ ashi, atumtsea
va s-trâdzemu mânâ di idheea di federatsiuni.
Spiegel: Shi cumu armâni cu Autonomia?
Imeri: Makidunia lipseashti
s-anvârtusheadzâ autonomia trâ Arbineshi. Mashi ashi va s-armânemu ca parti
ditu Makidunia di adzâ.
Spiegel: Minduits câ aesti câftări va
s-hibâ amintati cu aguderi teroristi?
Imeri: Aesti arpi (grupi) di arbineshi
tsânu tu unâ mânâ tufechea shi tu-alantâ hlambura di irini.
Aguderili-a loru va
s-dânâseascâ cându va s-ahurheascâ muabetea (dialoglu) anamisa di doauli etnii
ma mări ditu aestâ ripublicâ. Pânâ tora nu duchimu canu semnu bunu di la
chivernisi (guvernu) trâ aestu dialogu.
Spiegel: Sh-cara s-ahurheascâ alumtili
sh-tu câsâbadz?
Imeri: Cu pâreari di-arău lipseashti
s-dzâcu câ shi-ahtari lucru poati s-yinâ. Numirlu a alumtâtoriloru tu muntsâ
creashti cu dzua. Suntu andrupâts shi di bânâtorilji ditu hoari, câsâbadz. Nj-u
fricâ câ, ma s-nu hibâ hâbârsiti câftărili a noasti, tu prumvearâ va
s-ahurheascâ unâ ofensivâ sh-cama mari. Atumtsea s-poati ca shi bânâtorilji
arbineshi ditu Makidunie s-bagâ mâna pi tufechi.
Spiegel: Tu NATO creashti cârtearea pi
arbineshi. Tsi va s-facâ ma NATO va s-da agiutoru ali Makidunie?
Imeri: Va s-hibâ unâ dealihea
catastrofâ shi chirearea a vâsililjei di-adzâ, Makidunia.
Noi ashtiptămu ca
organismili internatsionali s-cândâseascâ chivernisea (guvernulu)
ali Makidunie s-yinâ la
unâ measâ di azburari dishcljisâ a câftăriloru a noasti.
Ascâpitata (Vestul) va
s-pâlteascâ scumpu câ nu-avu canâoarâ chiro tra s-ascultâ
argumentili/câftărili-a noasti. (...)
Spiegel: Bânats Gostivar - câsâbă iu
magioritatea a bânâtoriloru suntu arbineshi shi iu dhimarhulu easti arbinesu.
Cumu di v-aduchits avinats shi nitinjisits?
ZBORLU A NOSTRU – 1/2001 29
Imeri: Dhimarhulu arbinesu nu ari canâ
puteari. Putearea easti Skopja. Himu daima hâbârsits ca
bânâtori di doauâ catiyurie. Tu zânatea icunomicâ nu-ari locu tr-arbineshi.
Cându agiumshiu prezidentu a partidlui PDP, doi di ficiorilji-a mei sh-chirurâ
lucurlu.
Spiegel:
Ama putemu s-dzâtsemu câ Arbineshlji tu Makedonie nu
trapsirâ tirânlji tsi li trapsirâ atselj di Kosovo, sumu Miloshevici.
Imeri: Nj-u fricâ câ aoa lucârli va s-hibâ ma greali, ma uruti di Kosovo. Trâ tuti
tsi s-featsirâ sâptâmânjli tsi tricurâ Slavilji- Makidonj va s-caftâ
arâzbunari.
Spiegel: Cu-alti zboarâ: tuti
câljiurili ducu câtâ polimu?
Imeri: Nica nu-nj chiruiu
dipu nâdia câ oaminjlji di politicâ va s-caftâ calea atsea
mintimena”
(Interviu: Renate Flottau)
* * *
Domnul Imeri cilăstăseashti – cu fuvirseri di tufechi - tra
s-amintă nica unu statu cumăndusitu di Albanezi – aestă oară deadunu cu
Văryarlji ditu R. Macedonia di tora. Cu tută simpatia tsi u avemu tră tuts cari
voru andrepturi isa cu atselj tsi cumândasescu tora (atselj tsi au pânea
sh-câtsutlu tu mânjli a loru - tra s-nu dzatsemu “ciumaglu” -), vremu s-lji
adutsemu aminti shi a domnului Imeri că tu R.Macedonia bâneadzâ.
sh-armânamea cari nu ari umuti s-ascapâ
di “unu “nicuchiru”, atselu di adzâ, tra s-amintâ “doi nicuchiri”. Armânamea
easti acasâ la ea, pisti tutu Balcanlu sh-nu va s-hibâ simfunâ vârâ oara s-hibâ
mileti di categoria a doaua. R. Macedonia – sh-nu mashi ea, tu Balcani -
lipseashti s-hibâ patria di deadunu trâ tuti miletsli cari bâneadzâ deadunu di
suti di anj. Cu idyili andrepturi. Ca tu
Elvetsii. Ashi cumu s-avea achicâsitâ anaintashlji, Crushuva la 1903, Geneva la
1922, etc. Domnul Imeri shtii multu
ghini că tu chiro di irinji/pace, pi ziya andrepturilor lipseashti s-angreacă
isa/egal andrepturli a tutâloru miletsloru – ma njitsi i ma mări ca numiru di
oaminj. Aestu easti nomlu
andriptatiljei sh-Europa nu va s-hibâ vârâ oarâ simfunâ ca “mashi
Arbineshlji s-aibâ tuti andrepturli” emu aclo iu au putearea tu mânjli a loru
(tu Albania) emu aljurea iu voru s-li
amintâ cu tufechea tu mână. Dommnul Imeri va s-adarâ ghini ma s-mutreascâ
putsânu didindi di sinuri shi si s-antreabâ câtse latinofonjlji ditu R. Albania
nu au idyili andrepturi cu Arbineshlji? Poati că vini oara ca sinurli cari
dispartu lumea ditu Balcani s-hibâ mashi istorie, ca murlu chinizescu, tra
s-putemu s-bânâmu frătseashti, cu
idyili andrepturi, tuts, di itsi limbâ sh-dii itsi pisti – sh-nu mashi
slavofonjlji shi albanofonjlji ditu aestâ njicâ cumatâ a Europiljei v. b.