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V. G. Barba

 

 

DIE REPUBLIK MAZEDONIEN

EINE ZWEITE  „SCHWEIZ“ ? *

 

  

   Der neue kleine Staat auf dem Balkan, die Republik Mazedonien, ist zweifellos/ bekanntich eine multiethnische Region Europas, wo die Völker wie in einem schönen Mosaik beieinander leben und sich durch ihre Abstammung, Sprache und Kultur voneinander unterscheiden.

   Als im VI. – VII. Jh. slawische Völker auf den Balkan kamen, waren die thrako-illyrischen Einwohner der etwa 600 Jahre von Rom und hernach weitere 200 Jahre von der byzantinischen Herrschaft verwalteten großen „Provincia Macedonia“ sprachlich bereits vereinheitlicht, sie waren Latinophonen.

   Die Latinisierung/Romanisierung wurde wohl nicht allein durch die im Laufe vieler Jahrhunderete erfolgten Vermengung der Autochthonen mit den zahlreichen römischen Kolonisten verwirklicht. Wenn die Legende der historischen Wahrheit entspricht, dass nämlich Eneas aus Troja den „Ursprung des romanischen Volksstammes“ darstellt, so ist eine rasche sprachliche Homogenisierung der Bevölkerung der „Provincia Macedonia“ erklärlich. Als Eneas und seine thrakischen Genossen aus Troja flohen, waren sie wohl nicht stumm. Sie nahmen auch ihre Sprache mit sich, die wohl dieselbe oder zumindest verwandt war mit der Sprache der    Thraker aus der Provincia Macedonia. Deshalb dürfte es den Urenkeln der aus Troja geflohenen Thraker, die nach 500 Jahren die Herrscher in Mazedonien waren, nicht schwer gefallen sein, sich mit der autochthonen Bevölkerung zu verständigen, die etwa dieselbe Sprache sprach wie sie selbst. Nachdem Hunderte von Jahren vergangen waren, hatte sich die Sprache der aus Latium Gekommenen sowie auch die der Autochthonen Mazedoniens weiter entwickelt und auch ihren Wortschatz bereichert, und so entstand das Mazedo-Lateinische/Romanische, welches auch heute noch die Sprache des aromunichen Volkes ist.

   Es ist nichtr verwunderlich, dass nicht nur Sofia und Athen mit der Benennung „mazedonisches Volk“ und „mazedonische Sprache“ nicht einverstanden sind, die die Slawen aus dem neuen Vielvölkerstaat, genannt „Republik Mazedonien“, für sich allein in Anspruch nehmen und so in aller Welt bekannt sein wollen. Weder die Aromunen, noch die Albaner, neben die die Slawophonen viel später gekommen waren, können es dulden, dass die neu zu ihnen Gekommenen sich als Herrscher aufspielen, und dabei (durch Slawisierung von über 96 % der aromunischen Namen und nach unglaubwürdigen Statistiken) die Begründung anführen, dass sie eine große Mehrheit bilden und – so behaupten sie – dass sie mazedonischer Abstammung und Sprache seien, wo doch die slawischen Stämme des Balkans in Wahrheit damit auch nicht die Geringste direkte Verbindung haben.

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   Nachdem Mazedonien 1371 von den Osmanen erobert worden war, ließen sich neben sie Latinophonen, Albanophonen, Slawophonen und auch neuangekommene Turkophonen nieder. Hunderte von Jahren lebten diese Völker unter der osmanischen Herrschaft beisammen. Die alten Völker, die Latinophonen und Albanophonen blieben die Beherrscher der Berge, während sich die Slawophonen und Turkophonen in der Ebene ausbreiteten. An die Meeresküste, in kleine Siedlungen, die von Mauern umgeben und geschützt waren, gelangte auch eine griechische Bevölkerung. Auf diese Weise wurde aus der alten „Provincia Macedonia“ ein Vielvölkergebiet.

Die gegenwärtige „Republik Mazedonien“ ist nur ein kleiner Teil der ehemaligen römischen „Provincia Macedonia“. Sie ist jetzt aus 4 Völkern zusammengesetzt, die seit vielen Jahrhunderten beieinander leben: Albaner, Aromunen, Slawen, Türken. Alle können als „Mazedonier“  bezeichnet werden, ebenso wie in der Schweiz alle Bewohner „Schweizer“ sind. Aber ebenso wie keines der Völker der Schweiz (72,6 % haben Deutsch als Muttersprache, 22 % Französisch, 7 % Italienisch, 0,6 % Rätoromanisch) den Namen des Staates für sich allein monopolisiert und seine Sprache als „Schweizer Sprache“ benennt, ebenso haben auch die Slawophonen/Bulgaren aus der Republik Mazedonien nicht das Recht, den Namen dieses Staates mit Monopol zu  belegen. Alle Völker, die dort leben, sind, nach dem Namen des Ortes, wo sie leben, Mazedonier, alle haben ihre eigene Sprache: die aromunische, albanische, bulgarische (oder, um sich von derjenenigen zu unterscheiden, die in Bulgarien gesprochen wird, mazedobulgarische, oder, wenn es ihnen besser entspricht mazedoslawische), türkische Sprache – alles Muttersprachen der Völker, die die Republik Mazedonien bilden.

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   Seit eh und jeh waren die Aromunen, einer der ältesten Bewohner dieser Gegend, der Auffassung, dass allen Völkern, mit denen sie beisammen leben, die gleichen Rechte zustehen. Sie ertrugen keine Tyrannei der Herrscher, die ihnen befehlen wollten; aber sie erhoben sich auch nicht als Herrscher über andere. Wir erinnern hierbei an einen Verfassungsentwurf, den der Aromune Riga Fereu Welestinul vor 200 Jahren verfasst hatte, wobei er eine große Republik auf dem Balkan vor Augen hatte, die durch ihre Verfassung allen Völkern gleiche Rechte zusicherte, unabhängig von ihrer Sprache, Farbe und Religion.

   Als im Jahre 1903 die Völker der europäischen Türkei die Tyrannei des Sultans abschütteln wollten, wurde in Krushuva eine „Vielvölker-Regierung“ gegründet, die die Bewohner jener Gegend vertrat: Alle, die die Fahne der Revolution erhoben hatten, waren sich darüber einig, eine „Vielvölker-Republik“ zu gründen, mit dem Namen „Mazedonien“, also eine Republik aller ihrer Bewohner, und keine solche, in der die Slawen die alleinige herrschende Nation sein sollte, während die übrigen Völker nur das Recht hätten „neben dem slawischen Volk zu leben“ (wie es in der Präambel der gegenwärtigen Verfassung heißt), mit anderen Worten, dass die übrigen Völker in der neuen Republik, für die der Kampf gemeinsam geführt worden war, nur „toleriert“ werden. Nein, mitnichten! In jener Regierung von 1903 hatten die Aromunen (Latinophonen Mazedonier) als Gründungsnation des neuen Staates 4

wichtige Ministerien inne, darunter das Ministerium für Kultur und das Ministerium

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für Verteidigung – dieses Letztere stand unter dem Kommando von Pitu Guli, der mit seinen Kriegern der „Sklaverei“, der zu entkommen sie damals nicht die Kraft und auch nicht das Glück hatten, den Tod bevorzugten. Als Carev, der Slawophone, der damals zum Präsidenten der Republik gewählt worden war, in den 10 Tagen, wahrend welcher die Regierung von Crushuva an der Macht war, auf dem Marktplatz ausrief: „Es lebe Bulgarien!“, zog Pitu Guli das Schwert und erwiderte ihm: „Es lebe die Republik Mazedonien!, denn für sie, für ein Vaterland, das uns gehört, uns allen Völkern dieser Gegend, haben wir gekämpft, und nicht für ein Vaterland allein der Bulgaren!“1)

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   Nach weiteren 10 Jahren wurde dieser kleine Teil Mazedoniens, der an die neuen Balkanstaaten aufgeteilt worden war, an Serbien angeschlossen, welches von diesem „Südserbien“ getauft wurde und wo als offizielle Sprache das Serbische erklärt wurde.

Für die Aromunen garantierte Serbien durch die Unterschrift des Ministerpräsidenten Pasici nicht nur Schulen in der koutsowlachischen (aromunischen) Sprache, sondern auch einen Bischofssitz unter dem Schirm des Bukarester Patriarchen, der dazu verhelfen sollte, dass die koutsowlachische (aromunische) Sprache in allen ihren Kirchen verwendet wurde.

   Als der Erste Weltkrieg begann, verstieß Serbien gegen alle natürlichen Rechte des aromunischen Volkes; damit auch ihre Spur verschwand, serbisierte es auch ihre Namen. So wurde auch der Name des Aromunen Martin, der als großer Maler berühmt wurde, zu Martinovici serbisiert.

Dann kam auch das Unglück mit der Besetzung Südserbiens durch die bulgarische Armee (1916 – 1918), als die Aromunen noch nie dagewesenes Leid ertragen mussten: Verschleppung, Raub ihres Vermögens. Und, damit die Zahl der Slawen – diesmal der Bulgaren – zunahm, wurde Martin, der zu Martinovici sebisiert worden war, Martinof getauft.

   Nachdem die Bulgaren 1918 vertrieben worden waren, hatte Martin erneut das „Glück“, Serbe zu werden, mit dem Namen Martinovici, doch lediglich bis zum Zweiten Weltkrieg, wo die Aromunen, wieder unter bulgarischer Besatzung, sich derselben Behandlung erfreuten. Unzufrieden mit dem Zustand, in den die Völker Mazedoniens gelangt waren - das 1918 geteilt worden war –, entsandten sie eine Delegation zum ersten „Internationalen Kongress für die Rechte der Nationen“, der vom 1. – 10. September 1921 in Genf stattfand. Die Delegation vertrat die Mazedonier albanischer, aromunischer, türkischer und bulgarischer Sprache. Das waren die Völker, die damals in Mazedonien bedeutendere Gemeinschaften bildeten. Eine besondere Nation mit dem Namen „Mazedonier“ wurde bis dahin nirgends erwähnt. Die Slawen in Mazedonien fühlten sich als Bulgaren. Und bei jener Zusammenkunft in Genf vereinbarten die Völker Mazedoniens, gemeinsam für einen Vielvölkerstaat mit dem Namen „Mazedonien“ zu kämpfen, in dem für alle Nationen die gleichen Rechte zugesichert waren. In seiner Rede erklärte der Abgeordnete der Slawophonen,

der „Bulgare“ Jouroukoff: „Alle Völker, die Mazedonien bilden, haben vereinbart, dass unser Staat unabhängig sein soll. Jedes Volk wird seine Religion ausüben können. Damit Gleichheit zwischen den Völkern herrsche, haben wir vereinbart, dass

 

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die Staatssprache Esperanto sein solle“. 2  

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   Die europäischen Diplomaten haben den Willen des Mosaiks von Völkern der alten römichen „Republica Macedonia“ nicht beachtet und überließen sie den unglücklichen diplomatischen Verfügungen von 1913.

   Es kam auch der Zweite Weltkrieg, mit neuen Herren aus Sofia und mit weiteren Schicksalsschlägen für die Aromunen.

Als die Partisanen den Kampf zur Befreiung Jugoslawiens eröffneten, erschien für eine kurze Zeit ein Hoffnungsschimmer für die Aromunen. Beim Kongress der Partisanen Jugoslawiens (02.08.1944) wurde den Aromunen, die aufgefordert wurden, Hilfe zu leisten, zugesichert, dass auch sie sich nach der Befreiung gleicher Rechte erfreuen werden, wie die anderen Völker Jugoslawiens. Und damals, als die ersten Wahlen durchgeführt wurden, fand Tito sowohl Papier als auch das lateinische Alphabet, um die Aromunen auf seine Seite zu ziehen. In unserem Freiburger Archiv bewahren wir große Plakate auf mit dem damaligen Aufruf in aromunischer Sprache: „Gebt eure Stimme der Volksfront!“. Nachdem sie ihre Stimmen abgegeben hatten, waren plötzlich alle früheren Versprechungen vergessen, und es fand sich weder Papier, noch das Alphabet für die Aromunen. Es kam die Zeit, wo Tito denen aus Sofia sagte: „Es ist wahr, dass die Slawen aus Mazedonien keine Serben sind. Aber sie sind auch keine Bulgaren,“ Und so fabrizierte er ein slawisches Volk, das er nach dem Namen des Ortes taufte, auf dem sie lebten „Mazedonier“. Tito fand auch Grammatiker, die für dieses neue Volk eine neue Grammatik für eine neue Variante des Bulgarischen schufen, der auch einige serbische Wörte hinzugefügt wurden. Viele Aromunen, denen eine neue slawische Endung („ski“, „ev“, „ov“) an ihren Namen angehängt wurde, haben gegenwärtig das Glück, als „Mazedonier“ mit „mazedonischer Sprache“ betrachtet zu werden – oder aber als ein kleines Volk, genannt „Vlasi“, das neben den Herren, den „Mazedoniern“ lebt. So wird das aromunische Volk gezwungen, mit slawisierten Namen zu leben, seine eigene Sprache zu vergessen und von nun an zwei offizielle Sprache zu lernen: Serbo-Kroatisch und „Mazedonisch“ („Bulgarisch-Serbisch“).

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   Wir haben auch die Zeit erlebt, wo der Kommunismus zusammenbrach. Die Jugoslawische Republik Mazedonien wurde unabhängig, die Aromunen begannen wieder freier zu atmen, nachdem die „Empfehlung 1333/97“ in Straßburg errungen wurde. Aber die Macht in der neuen Republik blieb in den Händen der Bulgaren – der Slawo-Mazedonier, die es nicht verstanden haben, dass in dem neuen Vaterland, in das auch Mazedonien eintretren muss, alle Völker die gleichen Rechte haben müssen.*

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   Die gegenwärtigen Unruhen werden sich legen und es wird wieder Ruhe und Ordnung einkehren, wenn auch die „Herren“ von heute, die in Skopje regieren, begreifen werden, dass die Stunde für eine zweite „Vielvölker-Schweiz“ gekommenist, für die alle Bewohner der neuen europäischen Region mit dem Namen „Mazedonien“ im XX. Jh. gemeinsam gekämpft haben. Und damit wirklich Gleichheit

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herrsche zwischen allen Völkern, die diese zweite Schweiz in Europa gegründet

haben, wird es vielleicht gut sein, wenn statt des Esperanto, wie 1921 in Genf beschlossen wurde, Französisch als Staatssprache angenommen wird, eine neutrale  Sprache, die eine internationale Sprache des vereinten Europa ist. Wir erinnern hier daran, dass die Republik Mazedonien seit dem Jahre 1999 Mitglied der „Internationalen Organisation der Frankophonen“ ist.

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*"Die F.J.R. Macedonien ist eine europäische Region, die von den autochtonen Mazedo-Romanen und Albanern sowie von den später hier niedergelassenen Völkerschaften wie: Slawen, Türken, Romas usw. bewohnt ist. Daher kann eine Ämderung der Status dieser Region nur unter der Bedingung akzeptiert werden, dass eindeutige und nicht nur formale Zusicherungen gleicher Rechte für alle dort wohnenden Völker garantiert werden...

   Wir sind der Überzeugung dass sich die Völker dieser multinationalen Republik nur dann die Hände als Brüder und Freunde werden reichen können, wenn sie gleiche Rechte haben werden und ihre heutige kleine Provinz in eine balkanische Schweiz verwandelt wird, in der weniger als zwei Millionen Einwohner leben werden, die aber eine große Vielfalt von Völkern und Kulturen aufweist, und die ein Bestandteil des europäischen Kulturschatzes ist.“

(Auszug aus einem Anruf der <Union für aromunische Sprache und Kultur.Freiburg e.V>. von 14.01.1992, die an die EG geschikt wurde. Siehe auch <Zborlu a nostru> Nr.1/1992 S.4)

 

1) Nach den Aussagen eines Zeugen jener Tage, des Crushuvaers Dabija, aufgezeichnet vom Historiker Liviu Marcu, der nach dem Zweiten Weltkrieg eine Dokumentation übern Crushuva verfasste.

 

2) In der Nummer 1/1997 der Zeitschrift „Zborlu a Nostru“ (Seite 41 – 42) haben wir Auszüge aus der Publikation „Buletin .pour 1´independence de la Macédoine“ <Nr. 3/1921 >) gegeben.

 

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INTERVIU

 

"SPIEGEL" easti ună revistă ilustrată pi limba germană, cu mari arăspăndiri. Tu nr.13/26.03.01 publică unu interviu cu domnul IMER IMERI – câpia a unui partidu a  Arbineshiloru ditu Ripublica slavo-machedonă. Dămu ma nghiosu interviulu la cari va s-adavgămu sh-noi  ndoauă di minduerli a noastri, atsâloru tsi dămu giueapi ti ULCA:

 

“Yiaturlu Imeri, 58 di anj, easti Prezidentul a partidlui ditu Opozitsiuni (PDP) ditu Makidunie.”

Spiegel: Va s-andreagâ noaua crizâ tu Balcanu fârâ s-curâ diznou sândzâ?

Imeri: Partidlu-a nostu dzâsi di multu a vâsiliiloru ditu Ascâpitatâ (Vestu) vâ va s-yinâ aestu conflictu. Bânâtorilji slavo-machiduneanj suntu di daima antiarbineshi (contra arbineshloru).

 

 

 

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Apruchearea a partidiloru polititsi a arbineshiloru tu Guvernulu ali Ripublica Makidunia vru mashi tra s-aspunâ a duneauâljei câ multili etnii bâneadzâ ghini deadunu. Ma câftărili-a nosti polititsi nu furâ canâoarâ hâbârsiti.

Spiegel: Câftats unâ alâxeari ali Constitutsiljei ali Makidunie iu populu arbinesu deadunu cu-atselu slavo-makedonu s-hibâ strateghi.Nu easti aestâ câftari prota jgljioatâ trâ setsesiuni (ampârtsari)?

Imeri: Nu. Noi, Arbineshlji ditu Makidunie, andrupâmu independentsa ali naia/regiuni Kosovo.

Ma nu himu simfuni cu minarea di arupeari a cumatâljei ditu Makidunia ditu Ascâpitatâ(Vestulu ali Makidunie) ni cu idheea di Marea Arbinishilje. Noi câftămu intrari tu Evropa shi sinuri dishcljisi. Câftămu idyili-ndrepturi cu populu slav-machedonu,câftămu pricunushtearea a limbâljei a noasti ca doaua limbâ ofitsialâ di cratu.

Parlamentul lipseashti s-hibâ ca unâ casâ cu doauâ patomati: unu-ndzeanâ shi-unu dighiosu.

Ma s-hibâ ashi, atumtsea va s-trâdzemu mânâ di idheea di federatsiuni.

Spiegel: Shi cumu armâni cu Autonomia?

Imeri: Makidunia lipseashti s-anvârtusheadzâ autonomia trâ Arbineshi. Mashi ashi va s-armânemu ca parti ditu Makidunia di adzâ.

Spiegel: Minduits câ aesti câftări va s-hibâ amintati cu aguderi teroristi?

Imeri: Aesti arpi (grupi) di arbineshi tsânu tu unâ mânâ tufechea shi tu-alantâ hlambura di irini.

Aguderili-a loru va s-dânâseascâ cându va s-ahurheascâ muabetea (dialoglu) anamisa di doauli etnii ma mări ditu aestâ ripublicâ. Pânâ tora nu duchimu canu semnu bunu di la chivernisi (guvernu) trâ aestu dialogu.

Spiegel: Sh-cara s-ahurheascâ alumtili sh-tu câsâbadz?

Imeri: Cu pâreari di-arău lipseashti s-dzâcu câ shi-ahtari lucru poati s-yinâ. Numirlu a alumtâtoriloru tu muntsâ creashti cu dzua. Suntu andrupâts shi di bânâtorilji ditu hoari, câsâbadz. Nj-u fricâ câ, ma s-nu hibâ hâbârsiti câftărili a noasti, tu prumvearâ va s-ahurheascâ unâ ofensivâ sh-cama mari. Atumtsea s-poati ca shi bânâtorilji arbineshi ditu Makidunie s-bagâ mâna pi tufechi.

Spiegel: Tu NATO creashti cârtearea pi arbineshi. Tsi va s-facâ ma NATO va s-da agiutoru ali Makidunie?

Imeri: Va s-hibâ unâ dealihea catastrofâ shi chirearea a vâsililjei di-adzâ, Makidunia.

Noi ashtiptămu ca organismili internatsionali s-cândâseascâ chivernisea (guvernulu)

ali Makidunie s-yinâ la unâ measâ di azburari dishcljisâ a câftăriloru a noasti.

Ascâpitata (Vestul) va s-pâlteascâ scumpu câ nu-avu canâoarâ chiro tra s-ascultâ argumentili/câftărili-a noasti. (...)

Spiegel: Bânats Gostivar - câsâbă iu magioritatea a bânâtoriloru suntu arbineshi shi iu dhimarhulu easti arbinesu. Cumu di v-aduchits avinats shi nitinjisits?

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Imeri: Dhimarhulu arbinesu nu ari canâ puteari. Putearea easti Skopja. Himu daima hâbârsits ca bânâtori di doauâ catiyurie. Tu zânatea icunomicâ nu-ari locu tr-arbineshi. Cându agiumshiu prezidentu a partidlui PDP, doi di ficiorilji-a mei sh-chirurâ lucurlu.

Spiegel: Ama putemu s-dzâtsemu câ Arbineshlji tu Makedonie nu trapsirâ tirânlji tsi li trapsirâ atselj di Kosovo, sumu Miloshevici.

Imeri: Nj-u fricâ câ aoa lucârli va s-hibâ ma greali, ma uruti di Kosovo. Trâ tuti tsi s-featsirâ sâptâmânjli tsi tricurâ Slavilji- Makidonj va s-caftâ arâzbunari.

Spiegel: Cu-alti zboarâ: tuti câljiurili ducu câtâ polimu?

Imeri: Nica nu-nj chiruiu dipu nâdia câ oaminjlji di politicâ va s-caftâ calea atsea

mintimena”                                                                         

 

(Interviu: Renate Flottau)

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   Domnul Imeri cilăstăseashti – cu fuvirseri di tufechi - tra s-amintă nica unu statu cumăndusitu di Albanezi – aestă oară deadunu cu Văryarlji ditu R. Macedonia di tora. Cu tută simpatia tsi u avemu tră tuts cari voru andrepturi isa cu atselj tsi cumândasescu tora (atselj tsi au pânea sh-câtsutlu tu mânjli a loru - tra s-nu dzatsemu “ciumaglu” -), vremu s-lji adutsemu aminti shi a domnului Imeri că tu R.Macedonia bâneadzâ. sh-armânamea  cari nu ari umuti s-ascapâ di “unu “nicuchiru”, atselu di adzâ, tra s-amintâ “doi nicuchiri”. Armânamea easti acasâ la ea, pisti tutu Balcanlu sh-nu va s-hibâ simfunâ vârâ oara s-hibâ mileti di categoria a doaua. R. Macedonia – sh-nu mashi ea, tu Balcani - lipseashti s-hibâ patria di deadunu trâ tuti miletsli cari bâneadzâ deadunu di suti di anj. Cu idyili andrepturi. Ca tu Elvetsii. Ashi cumu s-avea achicâsitâ anaintashlji, Crushuva la 1903, Geneva la 1922,  etc. Domnul Imeri shtii multu ghini că tu chiro di irinji/pace, pi ziya andrepturilor lipseashti s-angreacă isa/egal andrepturli a tutâloru miletsloru – ma njitsi i ma mări ca numiru di oaminj. Aestu easti nomlu  andriptatiljei sh-Europa nu va s-hibâ vârâ oarâ simfunâ ca “mashi Arbineshlji s-aibâ tuti andrepturli” emu aclo iu au putearea tu mânjli a loru (tu Albania) emu aljurea  iu voru s-li amintâ cu tufechea tu mână. Dommnul Imeri va s-adarâ ghini ma s-mutreascâ putsânu didindi di sinuri shi si s-antreabâ câtse latinofonjlji ditu R. Albania nu au idyili andrepturi cu Arbineshlji? Poati că vini oara ca sinurli cari dispartu lumea ditu Balcani s-hibâ mashi istorie, ca murlu chinizescu, tra s-putemu s-bânâmu frătseashti,  cu idyili andrepturi, tuts, di itsi limbâ sh-dii itsi pisti – sh-nu mashi slavofonjlji shi albanofonjlji ditu aestâ njicâ cumatâ a Europiljei                                                                                                                                                                                                                                                             v. b.