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Hauptcharas:Jay ,Ebony ,und Luna (anfangs 2 Monate alt)

Copyright:Die Charas gehören Cloud9,die Story ist meiner Feder entsprungen.Mit der Fanfic wird kein Geld verdient,sondern sie ist aus reiner Liebe zu TT entstanden.

Kurze Zusammenfassung: Ebony lebt anfangs glücklich mit ihrem Jay und der kleinen Luna in der Mall.Doch unvorhergesehene Ereignisse,stellen die Liebe der beiden auf eine harte Probe... Kurzum:Ein Muss für alle Jebony-Fans,da die kleine Familie im Laufe der Story immer mehr in den Mittelpunkt gerät:-)

It´s time to go von ~Red-Dragon~

Da ich mich nicht so recht mit Zoot anfreunden konnte,habe ich erneut eine Jebonystory aufs Paper gebracht

"Schatz,hältst du es wirklich für eine gute Idee,bei diesem Wetter nach deiner Schwester zu suchen?" Besorgt verweilte sein Arm auf der Schulter seiner Freundin,welche nachdenklich mit dem Rücken zu ihm am Fenster stand und durch das etwas verschmutzte Fensterglas,den Regentropfen zusah,wie diese mit einem lautlosen Geräusch auf die Dachrinne fielen und schließlich versickerten.
"Jay,ich bin es Siva schuldig.Du musst mich verstehen"bat diese flüsternd und strich sich nervös eine ihrer Braids hinter das Ohr. Die junge Frau wischte unbemerkt mit ihrem Handrücken über die Fensterscheibe ,welche durch den unverhofften Regenguss schon leicht beschlagen war. In diesem Moment spürte sie einen forschenden Blick welcher auf ihr zu ruhen schien,sie drehte ihren Kopf zur Seite und blickte auf ihren Freund,welcher sie ansah und offensichtlich eine Antwort erwartete. Sie suchte Verständnis in seinen wunderschönen Augen,fand aber nur Ablehnung.Es erschien ihr als wäre eine unsichtbare Mauer zwischen ihnen enstanden,welche sie versäumt hatten zu durchbrechen.Fast schüchtern musterte Ebony ihren Freund,welcher an diesem Tag eine blaue Jeans trug und ein schwarzes Muskelshirt,welches seine Vorzüge charmant zur Geltung brachte.

"Ebony hast du nur einmal an uns gedacht und an Luna,oder hast du dein Kind völlig aus dem Gedächtnis verdrängt?" Seine sonst so sanften Augen glichen kleinen Schlitzen und sein Tonfall war mehr als kühl.Ebony meinte ein Messer zu spüren welches Stück für Stück in ihre Haut fuhr und sie schließlich zerstörte. Eine einsame Träne rann ihre Wange hinunter und landete mit einem lautlosen Geräusch auf den mit Teppichen ausgelegtem Boden. Sie glich nun einer zerbrechlichen und mehr als labilen Gestalt,unbeweglich blickte sie zu ihrem Freund auf und versuchte die Fassung zu bewahren. Veds Bruder merkte wie seine Freundin innerlich mit sich kämpfte und versuchte die richtigen Worte zu finden,um keinesfalls ihre Bindung mit ihm zu zerstören.. Etwas unbeholfen nahm Jay seine Freundin in die Arme und spürte wie sein T-Shirt von ihren Tränen durchnässt wurde. Beruhigend strich er ihr über den Kopf und betonte immer wieder,das es ihm leid tue und er sich im Ton vergriffen habe.. Ebony löste sich leicht von ihm und blickte mit tränenverschmiertem Make-up zu ihm auf.
"Bitte lass mich gehen,Siva ist meine Schwester,genauso wie Ved dein Bruder war.." erlärte sie schluchzend und merkte im selben Moment,das sie sich mit dieser Aussage mehr als unsensibel verhalten hatte..
"Ja er war es.." meinte er stockend und versuchte sich nicht anmerken zu lassen,wie sehr ihn Veds Tod getroffen hatte. "Jay,es gibt immer noch Hoffnung,vielleicht ist er noch am Leben"versuchte Ebony ihn zu ermutigen und stellte sich auf ihre Zehenspitzen um Lunas Vater zu küssen. An ihr ihr Ohr drang das Donnern des Gewitters und das laute Geräusch des Hagels,welcher sich nun über der Stadt ergoss.. Doch das war ihr im Moment egal,das Wichtigste für sie war ihrem Freund zu zeigen,wieviel er ihr bedeutete und das sie ihn keinesfalls verlassen wollte. Eine angenehme Stille umgab nun diesen Raum,welcher ihn dämmriges Licht, ausgehend von einem Kerzenmeer, getaucht war. Vorsichtig löste sie sich von Jay und wollte gerade etwas sagen,als die Ruhe durch ein ohrenbetäubendes Geschrei durchbrochen wurde..
Ebony lächelte und fing seinen Blick auf,als sich zu zu Luna begab,welche aufgewacht war und nun mit hochrotem Kopf lautstark ihre Empörung kundtat..
"Na,wer wird denn da so schreien"flüsterte die junge Mutter und hob vorsichtig das kleine Baby aus seiner Wiege.. Als das kleine Mädchen die Stimme seiner Mutter vernahm,verstummte es und sah Ebony neugierig an.. Zärtlich wiegte diese das Menschenkind in ihren Armen und ließ sich auf ihrem Bett nieder um die Kleine zu stillen. Geschickt öffnete Ebony ihr Top und legte das Baby an ihrem prallen Busen an. Lächelnd beobachtete die junge Mutter,wie das Kleine gierig an ihren Brustwarzen saugte und dabei ungeniert schmatzte..
"Ja mein Kleines,das schmeckt dir.."flüsterte die junge Frau und streichelte leicht über den dünnen blonden Flaum auf dem fast kahlen Kopf des Babys. In diesem Moment merkte Ebony,wie das Bett unter ihr nachgab ,erstaunt drehte sie den Kopf zur Seite und blickte in die Augen ihres Freundes..
"Luna,wird bestimmt auch mal so schön wie ihre Mama"meinte dieser geistesabwesend und strich leicht über den kleinen Körper seiner Tochter.
"Das wird sie.."meinte seine Freundin mit fast tonloser Stimme und bemerkte ,wie der Kopf des Babys zur Seite sank und stellte beruhigend fest,das Lunas Augen fest geschlossen waren. Vorsichtig schloß Ebony den Reißverschluss ihres Tops und stützte Lunas Köpfchen mit einer Hand, um Frühschäden zu vermeiden. Sie war im Begriff mit der Kleinen aufzustehen,als Jay sie zurückhielt:
"Darf ich die Kleine zu Bett bringen?"meinte er fast schüchtern und blickte sehnsüchtig auf das zufrieden schlafende Baby. Ebony lächelte und überreichte ihm vorsichtig das friedlich schlafende Baby.
"Du musst das Köpfchen stützen"erklärte sie ihm und sah amüsiert zu,wie Luna sich mit ihren kleinen Händchen unbewusst in sein Muskelshirt krallte.
"Na meine Kleine,jetzt gehts ins Bettchen"flüsterte Jay und löste vorsichtig die kleinen Fingerchen des Babys von seinem Oberkörper. Luna nahm davon keine Notiz,sie hatte immer noch die Augen geschlossen und lächelte zufrieden im Schlaf. Vorsichtig legte der blonde junge Mann seine Tochter in die Wiege und bettete ihren kleinen Kopf auf das weiche große Kissen,welches fast die Hälfte des Bettchens ausmachte. Jay beugte sich zu dem kleinen Wesen hinunter und gab Luna einen Kuss auf die Stirn.
"Schlaf schön ,meine Süsse"flüsterte er mit zärtlicher Stimme und deckte das Baby fürsorglich mit einer kleinen Decke zu. Leise entfernte er sich von der friedlich schlafenden Luna und gesellte sich zu seiner Freundin,die mit angezogenen Beinen und nachdenklichem Blick auf dem Bett verweilte. Der junge Mann sah Lunas Mutter von der Seite an und endeckte Spuren von Tränen in ihren Wimpern.Mitfühlend legte er den Arm um sie und war nicht überrascht,als Ebony sich in seine starken Arme kuschelte und die Augen schloß.
"Das war wohl alles etwas zuviel für dich in letzter Zeit.Zuerst die Geburt ,dann Sivas Verschwinden.." Jay brach mit seiner Erklärung ab,denn Ebony fiel ihm jäh ins Wort:
"Nein ,das ist es nicht.Gut,Lunas Geburt war kein Kinderspiel,das weisst du genauso wie ich.Doch ich zerbreche mir über etwas anderes den Kopf.Ich verstehe nicht,wie Lex zulassen konnte,das meine Schwester einfach verschwindet.." Ebony spürte wie eine warme Flüssigkeit langsam ihre Wangen hinunterann.. Ihre Umgebung verschwamm vor ihren Augen und sie hatte das Gefühl,das Zimmer drehe sich in alle Richtungen..
"Schatz,alles in Ordnung?" Jays besorgte Stimme holte die junge Frau wieder in die Wirklichkeit zurück.
"Mir geht es gut.Mir war nur einem Moment schwindelig"erklärte Ebony und löste sich etwas verwirrt von ihrem Freund. Diesem fiel nun auf,wie dünn und zerbrechlich sie in den letzten Wochen geworden war. Er schalt sich im Unterbewusstsein dafür,ihr erlaubt zu haben,sofort nach der Geburt wieder ihr Amt als Stadtanführerin zu übernehmen. Doch Ebony bekam von seinen Gedankengängen nichts mit.Wie in Trance saß sie mit zusammengefaltenden Händen,die Braids in das Gesicht hängend, auf dem Bett und starrte ins Leere. In diesem Moment drehte sich erneut alles und ihr wurde fast schwarz vor Augen,sie merkte wie eine unglaubliche Kraft versuchte sie nach unten zu ziehen,doch sie kämpfte dagegen an.
"Ebony,Ebony!"drang eine wohlbekannte Stimme von weiter Ferne an ihr Ohr. Die junge Frau versuchte Halt zu finden und krallte ihre Finger in das Kopfkissen,welches neben ihr verweilte. Ein pochender Schmerz jenseits ihrer Schläfen versuchte an die Oberfläche zu gelangen,doch die junge Frau kämpfte auch dagegen an. Langsam erkannte sie wieder Umrisse in ihrem Zimmer,diese nahmen nach wenigen Sekunden wieder Konturen an und Ebony seufzte erleichert,als sie sicher war,der drohenen Ohmnacht entgangen zu sein. Sie blickte erschöpft auf und sah geradewegs in die schönen Augen ihres Freundes, der nun vor ihr stand und sie besorgt musterte..
"Hey,ich wollte schon einen Arzt holen,was war denn los?" Er versuchte die gewohnte Lockerheit in seinen Tonfall zu legen,doch es misslang ihm und er wusste das auch Ebony spürte,wie besorgt er um sie war.
"Ich weiss es nicht,Jay.Vielleicht liegt es daran,das ich mich jeden Tag einer Doppelbelastung aussetze.Zuerst die Stadt und ihre Probleme,danach du und die kleine Luna.." Jay verstand sehr gut,was seine Freundin damit sagen wollte.Doch ihn traf keine Schuld,hatte er ihr doch schon mehrmals vorgeschlagen, das Baby für mehrere Abende zu übernehmen,sodass Ebony sich ausruhen konnte. Er wollte gerade etwas sagen,als ihm seine Freundin ins Wort fiel:"Jay,ich weiss es sehr zu schätzen,das du mir unser Baby so oft es geht abnehmen willst.Doch Luna braucht nicht nur dich,sondern ihre beiden Elternteile"erklärte sie mit fester Stimme und blickte mit einem Lächeln zu ihrer kleinen Tochter,deren Hände zu Fäustchen geballt waren . In diesem Moment fiel ihr etwas ein.Die junge Fau achtete nicht auf Jays etwas verwirrte Blicke,als sie sich leise von ihrem Bett erhob.Ihre Schritte klangen fast lautlos auf dem mit Teppichen ausgelegtem Boden. Vorsichtig ließ sie sich auf ihrem Stuhl nieder,welcher an den Kosmetiktisch angrenzte und tuschte sich sorgfältig die Wimpern. Danach trug sie etwas Lidschatten und Puder auf.Der krönende Abschluss war ein glutroter Lippenstift,welchen sie geschickt auf ihren Lippen verteilte. Nach getaner Arbeit räumte sie ihre Schminkutensielen wieder in die zugehörigen Schubladen und erhob sich . Mit einem Lächeln auf den Lippen begab sie zu ihrem Freund,der ganz versunken an der Wiege lehnte und nur Augen für seine Tochter zu haben schien. Doch dies änderte sich,als ihm seine Freundin auf die Schulter tippte und er sich zu ihr umdrehte.
"Wow,du siehst echt toll aus,mein Schatz"entfuhr es ihm bewundernd ,doch er verstummte sogleich als Ebony den Finger an ihre Lippen legte und stumm auf Luna zeigte,welche immer noch schlief.
"Zum Glück ist sie nicht aufgewacht"flüsterte Jay und gab seiner Freundin einen flüchtigen Kuss auf den Mund. Diese löste sich vorsichtig von ihm und meinte:"Schatz,ich muss nochmal weg.Wenn Luna Hunger hat,gib ihr einfach das Fläschen.Ich habe es schon warm gestellt" erklärte sie ihm lächelnd und hoffte,das Jay sie nicht wegen eines Vorwands zurückhielt. Dieser sah sie zwar etwas traurig an,akzeptierte aber ihre Entscheidung und schärfte ihr ein,auf sich aufzupassen und keinerlei Gefahren einzugehen. Ebony lächelte nur und begab sich zu ihrem Kleiderschrank.Dieser glitt mit einem Quietschen auf ,die junge Frau schob Bügel für Bügel zur Seite und fand schließlich das gewünschte Kleidungsstück.Vorsichtig nahm sie den langen schwarzen Mantel mit Pelzbesatz aus seiner Klarsichthülle und befreite ihn vom Kleiderbügel. Zufrieden schlüpfte sie in diesen und schlang sich einen passenden Schal um den Hals. Ebony schloß den Reisverschluss des Mantels und begab sich dann wieder zu ihrem Freund,um sich von ihm und Luna zu verabschieden...
Vorsichtig trat sie an die Wiege heran und beugte sich zu ihrem Baby hinunter,um Luna einen Kuss auf die Wange zu drücken. "So meine Kleine,schlaf nur schön weiter.Mummy ist bald wieder da"flüsterte sie beruhigend und zog die Decke noch etwas fester um den kleinen Körper des Babys.
"Und was ist mir?"beschwerte sich Jay,welcher direkt hinter ihr stand und ein gespielt trauriges Gesicht zur Schau trug.. Ebony drehte sich lächelnd um und gab ihrem Freund einen besonders intensiven Kuss auf seine formschönen Lippen. Nach einer halben Ewigkeit löste sich die junge Frau atemlos von ihm und meinte zum Abschied:"Ich bin bald wieder da.Wenn Luna aufwachen sollte,schaffst du es bestimmt sie wieder zu beruhigen.Wenn nicht frag einfach Amber oder Trudy." Jay nickte und ließ seine Hand in ihre gleiten.
"Keine Angst,Luna und ich sind ein gutes Team.."flüsterte er und küsste seine Freundin zärtlich auf die Stirn.. Ebony löste ihre Hand von seiner und lächelte ihm zu,bevor sie durch die Tür nach draußen verschwand...
Die junge Frau überwand die wenigen Stufen bis zu Eingangshalle der Mall und wäre fast auf einer Bananenschale ausgerutscht,welche eines der Kinder achtlos fallen gelassen hatte.. Ebony seufzte und ließ dann die Schale im Papierkorb verschwinden. Als sie sich wieder aufrichtete,drangen bekannte Kinderstimmen an ihr Ohr. Lunas Mutter drehte sich um und blickte in die feixenden Gesichter von Brady und Mouse.
"Ihr wart das also,ihr Schlingel!"regte sich die junge Frau auf und drohte den Kleinen mit ihrem erhobenen Zeigefinger. Sogleich senkten die Unglücksraben ihre Köpfe und gelobten leise Besserung,Ebony ließ sich zu einem Lächeln herab und streichelte den Mädchen liebevoll über das Haar.
"Ok ich will euch nochmal Glauben schenken.Aber sowas darf nie wieder passieren.Stellt euch nur einmal vor,ich hätte Luna auf dem Arm gehabt.." Ebony sprach mit ernster und zugleich fester Stimme, um den Kindern klar zu machen,welche Gefahr sie eingegangen waren. Doch Brady schien nicht zu gefallen,wie Jays Freundin mit ihr umsprang. Frech stellte sie sich vor die ältere Mouse und verschränkte die Arme über der Brust,um sich scheinbar Respekt zu verschaffen. Die junge Frau verdrehte die Augen und hoffte im Stillen,Trudys Tochter würde kein Theater veranstalten oder was wesentlich schlimmer war,zu ihrer Mutter rennen. Ebony wollte gerade etwas zu der Kleinen sagen,als Brady das Wort ergriff:"Aber Luna ist bei Jay und nur du wärst hingefallen.." Lunas Mutter schluckte schwer und versuchte ruhig zu bleiben,denn sie war seit Lunas Geburt ein Vorbild für die jüngere Generation der Mall Rats. Ebony legte sich gerade die richtigen Sätze zurecht,um dem aufmüpfigem Sprössling den Wind aus den Segeln zu nehmen,als sie eine bekannte Gestalt an der Treppe erblickte. Bray jrs.Mutter stand mit ihrem Sohn an der Hand am Treppengeländer und lauschte scheinbar sehr interessiert der Unterhaltung ,welche Ebony mit Brady führte. Als sie erkannte ,das Jays Freundin sie endeckt hatte,winkte sie ihr lächelnd zu und beschäftigte sich dann wieder mit ihrem kleinen Sohn. Ebony zog misstrauisch eine Augenbraue hoch und war mehr als verwundert über die Freundlichkeit Ambers. Doch ihr blieb keine Zeit darüber nachzudenken,denn der Sturm der draußen herrschte, versprach jeden Moment schlimmer zu werden.
"Aber es stimmt doch, nicht?" Verwundert drehte Ebony sich um und erkannte Bradys Hand,welche ungeduldig an ihrem Mantel zupfte.
"Hey,nimm deine Finger weg!" meinte Ebony erregt und schalt sich im gleichen Augenblick dafür ,denn eine einsame Träne rann über Bradys geschminkte Wange.
"Hey,ich habs doch nicht so gemeint." Die junge Frau beugte sich zu der Kleinen runter und wischte ihr lächelnd die Tränen aus dem Gesicht. Brady blickte Ebony stumm an und verlor kein weiteres Wort mehr über die unglückselige Bananenschale. Mouse trat neben die eingeschüchterte Brady und legte freundschaftlich den Arm um ihre Spielkameradin.
"Hey,sie hat es nicht so gemeint.Komm gehen wir spielen.." Trudys Tochter nickte stumm und wurde sogleich von der Älteren mitgezogen. Ebony sah den beiden lächelnd hinterher und setzte sich dann die Kapuze auf,um so ihr nicht wasserfestes Make-up vor dem Regen zu schützen.
"Siva,ich werde dich finden" murmelte sie und öffnete dann das Gitter,um nach draußen zu gelangen. Um keine besorgten Mall Rats auf den Plan zu rufen,fuhr sie dieses nur bis zur Hälfte hoch und schlüpfte dank ihrer geringen Größe leicht hindurch. Ebony wurde von unglaublichen Regenmassen empfangen,welche sogar durch den Stoff des Mantels drangen und ein unwohles Gefühl auf der Haut hinterließen. Die junge Frau schlenderte durch die verwaisten Straßen der Stadt und fragte sich im Stillen,ob es die richtige Idee gewesen war,Luna alleinezulassen und ihre Schwester zu suchen.Doch ihr blieb keine Zeit darüber nachzudenken,denn sie vernahm in diesem Moment aufgeregte Stimmen ,welche scheinbar immer näher kamen. Ebony blickte sich um und erkannte unbekannte Gestalten,die sie an die Moskitos erinnerten,doch ob sie recht hatte,das wollte sie lieber nicht rausfinden. Die junge Frau lief schneller durch den dichten Regen und hoffte sich im Kasino unterstellen zu können,doch bis dahin waren es noch einige Meter. Gehetzt blickte sie sich um und machte zu ihrem Entsetzen eine junge Frau aus,die ihrer ehemaligen Feindin Moz verblüffend ähnlich sah. Ungläubig wandte Ebony den Blick ab und atmete tief durch.
"Das kann doch gar nicht sein oder doch?"dachte Jays Freundin und blickte abermals über ihre Schulter,diesmal war die Gestalt fast vollständig unsichtbar,doch Ebony machte dennoch eindeutige Konturen im Dickicht des Regens aus. Sie hatte das Gefühl,ihr Herz bliebe stehen als sie für einen kurzen Augenblick das Gesicht ihrer Feindin erkannte....
Die Straßen waren in mystisches Licht getaucht,Nebelschwaden waren aufgezogen und verliehen der Stadt eine besondere Aura. Doch manche trauten sich dennoch nach draußen,um die Wände mit ihren Slogans zu besprühen.Fast die ganze umliegende Stadt war mit diesen Graffits gesäumt. Auch streunende Hunde und Katzen trieben meist in aller Hergottsfrühe ihr Unwesen und kletterten in diverse Mülltonnen,um vielleicht in diesen fündig zu werden....
Manch einen hätte dieses Szenario inspiriert,nicht so Jay. Der blonde junge Mann wartete vergeblich auf Ebony,welche schon seit Stunden zurück sein sollte.Nachdenklich saß er auf seinem Bett und versuchte die Gedangengänge seiner Freundin nachzuvollziehen.Doch ihm fiel kein Grund ein,weswegen sie sich entschlossen hatte,ihre kleine Tochter nachts alleinezulassen. Seufzend erhob er sich und wollte gerade das Zimmer verlassen,um in die Cafeteria zu gehen,als ihn eine quäckende Stimme zurückhielt. Luna war aufgewacht und strampelte nun weinend mit den Beinen.Sie hatte sich so in Ekstase geschrien,das ihr ganzer Kopf schon von einer hellroten Farbe überzogen war. Nicht einmal,die Spieluhr konnte das Baby beruhigen,welche ihr Vater Tags zuvor an dem kleinen Bettchen angebracht hatte.
"Was ist denn los mit dir,meine Kleine?" Jay beugte sich lächelnd über seine kleine Tochter ,doch sein Schatten welcher auf Lunas Gesicht fiel,erschreckte die Kleine noch mehr. Deshalb hob der junge Vater vorsichtig das kleine Baby heraus und drückte es zärtlich an seine Brust. Luna sah den blonden jungen Mann etwas verwirrt mit ihren blauen Augen an,enschied sich dann aber für Protest und fing erneut an zu schreien..
"Bitte mein Schatz,beruhige dich doch.Oder willst du das die ganze Mall aufwacht?" Ebonys Tochter schien das nicht zu kümmern,sie schrie immer lauter und Jay wurde allmählich mulmig zu Mute.
"Luna,du bist doch ein braves Baby,also sei bitte bitte still!" Jay versuchte ruhig zu bleiben,doch er merkte,das er allmählich die Nerven verlor. Unaufhörlich wiegte er das Baby hin und her und merkte wie es allmählich ruhiger wurde.
"Na also,meine Süsse." flüsterte er und setzte sich vorsichtig auf sein Bett. In diesem Moment hörte er ein Geräusch von schweren Stiefeln,Jay drehte sich um und erkannte Ebony,welche gerade unsanft die Tür zuschlug. Kein Wort des Grußes kam über ihre Lippen,seufzend zog sie ihre kniehohen Stiefel aus und befreite sich von ihren nassen Kleidern.
"Mann war das eine Nacht.."meinte sie gähnend und hielt sich beschämt die Hand vor den Mund. Jay wunderte sich sehr über das Verhalten von Ebony,es schien als hätte sie ganz vergessen,das noch zwei weitere Personen in diesem Raum waren. Die junge Frau zog sich ihr Nachthemd über,welches bis vorhin über einem Stuhl gehangen war und ließ sich auf dem Bett nieder. Erst jetzt erkannte sie scheinbar,das sie nicht alleine in ihrem Zimmer war. Schuldbewusst glitt sie hinter Jay und fing an seine Schultern zu massieren.
"Hey mein Schatz,wie lief es mit Luna?" Ihre Stimme klang müde,doch Jay war das egal. Der junge Mann fuhr wütend herum und weckte damit Luna auf,welche bis vor wenigen Sekunden noch bei ihrem Vater auf dem Arm geschlafen hatte.
"Nicht schon wieder.."seufzte Jay und wiegte die Kleine zärtlich hin und her,bis sie schließlich wieder einschlief und nur noch leise quäkte. Sein Blick fiel auf seine Freundin,welche ihn etwas gekränkt ansah,so als wüsste sie wie schlecht er auf sie zu sprechen war. Der blonde junge Mann überreichte der verblüfften jungen Mutter das schlafende Baby und erhob sich stöhnend.
"Jay,was ist denn los mit dir?" Ebonys Stimme war sehr kleinlaut,schuldbewusst streichelte sie ihrer kleinen Tochter über das Köpfchen. Der Angesprochene hatte sich gegen einen Fensterflügel gelehnt und schien ihre Worte gar nicht gehört zu haben. Seine Augen glichen kleinen Schlitzen,eine steile Falte auf seiner Stirn war zu erkennen,welche darauf schloß,das er mehr als wütend war.
"Jay,bitte sag doch was passiert ist.." flehte Ebony und versuchte seinen Blick einzufangen,doch er wich ihr aus..
"Gar nichts ist passiert,nur war ein gewisser Jay fast die ganze Nacht wach,weil seine Tochter ihm keinen Schlaf gegönnt hat . Doch das ist nicht das schlimmste.Seine Freundin war die ganze Nacht verschwunden .." Sein Tonfall war mehr als nüchtern,Jays Blick war auf einen x-beliebigen Punkt an der Wand gerichtet. Ebony verletzten dieses Worte sehr,etwas unsanft stützte sie Lunas Köpfchen und presste das schlafene Baby gegen ihre Brust. Seufzend erhob sie sich und legte die Kleine vorsichtig in ihr Bettchen. Ebony drückte ihrer Tochter einen Kuss auf die Wange und enfernte sich dann leise von ihrem Kind. Sie erkannte Jays Gestalt in der Nähe des Fensters.Durch den Lichteinfall war sie etwas verdeckt,dennoch konnte sie seine Gesichtszüge erkennen.
"Jay,bitte sei doch nicht kindisch.Ich musste einer guten Freundin helfen,das ist alles.Es tut mir leid,das ich dich scheinbar mit Luna überfordert habe.." In ihrem Tonfall schwang aufrichtige Reue mit,doch ihren Freund schien das nicht zu interesieren.
"Einer guten Freundin also und wer bitte soll das sein?Ebony du kannst mich nicht belügen,das weisst du.Also wo warst du wirklich?" Seine Stimme klang hart und vorwurfsvoll,kein liebes Wort hatte er für Lunas Mutter übrig..
"Verdammt nochmal,ich sage die Wahrheit!Frag doch Moz.." Ebony brach abrupt ab und schlug sich mit der Hand gegen die Stirn,jetzt hatte sie auch noch ihr Geheimnis verraten.. Jay sah sie verwundert an:"Hast du eben Moz gesagt?Das war doch die Anfüherin der Moskitos oder?" Ebony nickte und fuhr fort:"Jay sie hat keine Freunde,kein Dach über dem Kopf und zu allem Überfluss erwartet sie ein Kind.Ich musste ihr einfach helfen.." Jay kratzte sich nachdenklich am Kinn und erwiderte schließlich: "Klingt glaubwürdig.Aber wo ist sie jetzt?" Er sah sie durchdringend an,Ebony wich seinem Blick aus... Die junge Frau fühlte sich unwohl in ihrer Haut,wusste sie doch,das es ein wahres Donnerwetter geben würde,wenn sie ihm die Wahrheit über Moz jetzigen Aufenthaltsort mitteilte. Doch Jay war nicht auf den Kopf gefallen,er ahnte was ihm seine Freundin verschwieg..
"Du hast sie in die Mall gebracht,habe ich recht?"meinte er an sie gewandt.
"Naja ,sie..ist... in..der..Cafeteria"teilte Ebony stockend mit und wagte es nicht,ihrem Freund in die Augen zu sehen...
"Ebony,sieh mich an!"verlangte er von ihr und drehte Lunas Mutter unsanft in seine Richtung,so das ihr nichts anderes übrig blieb,als ihm in die Augen zu sehen.
"Jay,du tust mir weh,verdammt nochmal!"wehrte sich die junge Frau und schüttelte rigeros seine starken Arme ab. Der junge Vater atmete hörbar aus und versuchte ruhig zu bleiben und Ebonys blanken Hass,welcher sich in ihren Augen wiederspiegelte,zu ignorieren.
"Es tut mir leid,Schatz.Aber diese Moz kann noch immer eine Gefahr darstellen,vorallem für Luna und dich.Hast du nicht erzählt,ihr wart Feinde?"begann er und erwartete scheinbar eine zufriedenstellende Antwort von Ebony,welche frierend die Arme um ihren Körper geschlungen hatte und augrund der nackten Füßen zitternd auf und ab sprang.
"Jay,ich denke wir sollten noch etwas schlafen.Es wird mir nämlich allmählich zu kalt hier"versuchte sie abzulenken und blickte seufzend auf ihr schönes warmes Bett,welches nun zerwühlt war.
Sein Blick fiel auf ihre nackten Füße und das leichte ,fast durchsichtige Nachthemd und er verstand.
"Ebony,kein Wunder das du mir hier fast erfrierst.Leg dich schon mal ins Bett,ich komme gleich nach" meinte er mit unsicherem Lächeln und glitt dann an Ebony vorbei. Diese sah ihm etwas nervös nach und sie hatte eine Ahnung von dessem,was er vorhatte. Als Jay die Tür öffnete,welche zur Treppe der Mall führte,fühlte sich Ebony in ihrer Vorahnung bestätigt und ließ sich seufzend auf ihr Bett fallen. Gähnend breitete sie die Bettdecke über ihrem Körper aus und schüttelte das mit chinesichen Schriftzeichen versehene Kopfkissen auf,um darauf ihren müden Kopf zu betten. Ein Teil ihrer langen Braids fiel ihr in das schmale Gesicht,der andere Teil verweilte neben ihr auf dem Kissen. Erschöpft schloss sie sie Augen und versuchte einzuschlafen,doch die Abwesenheit ihres Freundes hinderte sie daran. Ebony fühlte sich gar nicht wohl bei dem Gedanken,das Jay womöglich wie ein Wilder die Cafeteria stümte und die arme Moz aus der Mall rauswarf,nur weil sie in seinen Augen hier nicht willkommen war. Die junge Mutter schüttelte über soviel Unvernunft den Kopf und ihre Braids flogen in alle Richtungen. Nun war sie wieder hellwach,grummelnd drehte sich die junge Frau auf die andere Seite und versuchte an etwas Schönes zu denken. Doch es war wie verhext,immer drängten sich Jay und Moz in ihre Gedanken,die beiden ließen ihr einfach keine Ruhe. Deshalb erhob sie sich schlaftrunken,schlüpfte in ihre roten Pantoffeln,welche unter dem Bett lagen und hatte die Hand schon an der Tür,als ihr das Baby einfiel. Schuldbewusst kehrte sie zu Luna zurück und stellte befriedigt fest,das die Kleine tief und fest schlief. Fürsorglich drückte sie ihr einen Kuss auf die Stirn und schlang die Decke noch etwas fester um den kleinen Körper.
"So meine Kleine,schlaf schön weiter.Mummy ist gleich wieder da"flüsterte sie und erhob sich stöhnend. In diesem Moment vernahm sie aufgeregte Stimmen,welche ihren Ursprung scheinbar in der Eingangshalle der Mall hatten. Ebony seufzte genervt auf und begab sich dann leise zur Tür,um Luna nicht zu wecken.Lautlos schloß sie diese hinter sich zu und sah unsicher lächelnd an sich herunter.Sie bemerkte das ,das Nachthemd ihr gerade so bis zu den Knien ging und was unter diesen lag,schonungslos der Öffentlichkeit entblößt wurde. Ebony zog ihre BH-Träger ein Stück höher und ging dann lächelnd,den Arm auf dem Geländer verweilend,die Treppe hinunter.Sie konnte schon von weitem ihren Freund erkennen,dieser lehnte an einer Säule und redete scheinbar angeregt mit ihrer früheren Feindin,welche manchmal mit den Schultern zuckte und auf seine Fragen scheinbar etwas erwiderte. Die junge Frau warf schwungvoll ihre langen Braids über die Schultern und brachte dann die noch verbliebenen Stufen hinter sich.
Zufrieden stellte sie fest,das dem blonden Mann scheinbar ihre Anwesenheit entgangen war,denn dieser hatte nur Augen für Moz,die wild mit den Armen gestikulierte und genervt wirkte. Unbemerkt schlich sich Ebony an den beiden vorbei und wollte gerade die Cafeteria betreten,als sie die Blicke ihres Freundes im Nacken spürte.Doch sie drehte sich nicht um,ihr Hunger war größer und mit Jay konnte sie nachher auch noch reden,also ignorierte sie den Vater ihres Kindes einfach und spazierte halb nackt in die Küche der Mall. Doch dieser ließ sich ihr Verhalten nicht gefallen,sondern verabschiedete sich vage von Moz und trat sogleich neben seine Freundin,welche nun abwartend am Türpfosten lehnte und gelangweilt ihre Nägel inspizierte.
"Ehm,Ebony was machst du denn hier?"stammelte er verwirrt und fuhr sich sichtlich nervös durch das wassserstoffblonde, nach allen Seiten abstehende Haar.
"Jay,ich dachte ich sehe mal nach dir und Moz"erwiderte sie und blickte demonstrativ in die Richtung ihrer früheren Feindin,die nun scheinbar genug hatte und geradewegs auf Ebony zusteuerte. "Gut das du da bist.Dein Freund wollte mich nämlich gerade elegant rauswerfen!"meinte sie empört,stellte sich mit verschränkten Armen neben die unsicher lächelnde Ebony und strafte Jay mit diskreter Verachtung. Dieser verdrehte genervt die Augen ,doch sein Lächeln erstarb abrupt,als sich Ebony zu Wort meldete:"Schatz,du kannst doch Moz nicht einfach so auf die Straße setzen,wir sind doch Freundinnen.."flötete sie und legte demonstrativ den Arm um die verblüffte ehemalige Moskito. Jay wusste nicht,was er davon halten sollte.Er versuchte Ebony in die Augen zu sehen um die Wahrheit in diesen zu erkennen,doch seine Freundin wandte den Blick ab und richtete diesen gen Boden. "Ich sehe schon,du willst es nicht anders.Ok,dann darf sie von mir aus bleiben.Aber was Amber dazu sagen wird.., er machte eine bedeutungsschwere Pause,"das steht in den Sternen.." Ebony blickte auf und sah in Jays grinsendes Gesicht,sogleich wusste sie,was er mit dieser Aktion bezweckte und spielte nun gekonnt die maßlos Beleidigte.
"Everbody´s darling wird bestimmt etwas dagegen haben.Doch das musst du ausbaden,denn ich werde mir mit Moz die Stadt anschauen.."erwidete sie hitzig und wandte sich dann an die ehemalige Moskito:
"Ich hoffe du hast nichts dagegen,Süße" Diese war so verblüfft,das sie nur den Kopf schütteln konnte. Sie wurde sogleich von Ebony mitgezogen, denn diese ignorierte die protestierenden Worte Jays und ließ ihren Freund einfach stehen..
Jay schüttelte fassungslos den Kopf und erkannte aus den Augenwinkeln,wie Ebony vorsichtig die Treppe hinaufstieg und Moz scheinbar über die Schulter etwas zurief. Diese nickte leicht und blieb dann mit verschränkten Armen am Treppenanfang stehen.Ihre schwarzen Locken fielen ihr weich über die Schultern und umrahmten gekonnt ihr schmales und hübsches Gesicht.Jay musste unwillkürlich lächeln,als er wahr nahm,das ihr langer wallender Mantel nur von Sicherheitsnadeln zusammengehalten wurde. Er verspürte in diesem Moment nur noch Mitgefühl und hegte keinen Zorn mehr auf die ehemalige Moskito.Lächelnd mit den Händen in den Taschen schlenderte er zu Moz und berührte sie freundschaftlich am Arm. Diese fuhr aufgeschreckt herum und setzte dann ein selbstgefälliges Grinsen auf,als sie den ehemaligen Techno endeckte. Jay war etwas verunsichert,er ließ seinen Arm sinken und setzte zu einer Erklärung hinsichtlich seines vorherigen Verhaltens an:"Es tut mir leid.Wenn du wirklich Ebonys Freundin bist,kannst du natürlich hierbleiben." Abwartend den Kopf etwas nach rechts geneigt blickte er sie an und wartete auf eine Antwort. Die Angesprochene verlagerte ihr Gewicht auf das andere Bein und erwiderte:"Verstehe.Gut,ich vergebe dir.Du musst ja duzende Freundinnen gehabt haben.Mit diesem Lächeln hast du bestimmt jede rumbekommen" Moz grinste schelmisch und lachte,als ihrem Gegenüber das Blut in die Wangen schoß und dieser peinlich berührt den Kopf senkte. "Hey,nicht schüchtern sein"lachte sie und grinste als Jay den Kopf hob und ihr unsicher in die Augen blickte. Aus den Augenwinkeln erkannte sie Ebony,welche mit Luna auf dem Arm die Treppe hinunterging.Das Nachthemd war nun durch ein knappes in Rottönen gehaltenes Top und eine schwarze enge Schlaghose ersetzt worden.Ihre schlanken Beine steckten in kniehohen Stiefeln mit Pfennigabsatz.Außerdem trug die junge Frau zum ersten Mal ihre Haare offen,was sie noch schöner wirken ließ.Nur ein paar vereinzelte Federn verziehrten das glodschimmernde bis zu den Hüften gehende Haar. Jay war dem Blick der ehemaligen Moskito gefolgt und war positiv überrascht als er die veränderte Frisur seiner Freundin wahrnahm. Diese stieg in diesem Moment die letzte Stufe hinunter und kam vor dem lächelnden Jay zu stehen.
"Schatz,wie findest du mich?"meinte sie neckisch und drehte sich lachend einmal um die eigene Achse. Befriedigt stellte sie fest,das ihr Freund nicht die Augen von ihr lassen konnte.Lächelnd nahm sie seine bewundernden Blicke zur Kenntnis. Bisher war Lunas Gesicht fast vollständig von Ebonys Arm verdeckt gewesen,doch als diese das Baby nun vorsichtig hochob und an ihre Brust drückte,bemerkte er das Tribalzeichen an der Wange seiner Tochter.
"Ebony,was hast du mit ihr gemacht?" Verwundert blickte seine Freundin auf und bemerkte sichtlich die Aufregung im Tonfall ihres Freundes.Dieser kratze sich nun nachdenklich am Kinn und schien nachzudenken. Gelassen übergab Ebony ,Moz ihre kleine Tochter und drückte dieser noch einen Kuss auf die Wange,bevor sie die Kleine der Obhut der ehemaligen Moskito überließ.
"Ich komme gleich nach.Geh du schon mal vor,ja?"wandte sie sich an ihre ehemalige Feindin und atmete erleichert aus,als sich diese entfernte und auf die Kanalidsation zusteuerte. Lächelnd überwand sie die Distanz zu ihrem Freund und schlang die Arme um Jays Hals.Doch dieser erwiderte die Umarmung nicht ,sondern schob sie sanft aber bestimmt von sich.
"Was soll das?Du verunstaltest nicht nur unser Kind sondern setzt es auch noch der Gefahr der Stadt aus?" meinte er ungläubig und schüttelte wie um seinen Ausspruch mehr Ausruck zu verleihen,den Kopf. Seine Freundin lächelte etwas unsicher und lehnte sich dann seufzend gegen das Treppengeländer.
"Jay,ich habe Luna nur etwas geschminkt.Sie gehört doch zu den Mall Rats,also soll sie doch auch das Zeichen des Tribes tragen. Außerdem,ich muss Luna mitnehmen.Ich weiß nicht,wie lange ich wegleibe und ich stille die Kleine doch noch" verteidigte sich die Blondine und drehte nervös eine Haarsträhne zwischen den Fingerspitzen. Ihr war nicht Jays ungläubiger Blick entgangen und seine abweisene Hatung,dennoch hoffte sie ihn mit diesem Ausspruch zur Vernunft zu bringen...
Dieser verschränkte nun mit nachdenklichem Blick die Arme über der Brust und lehnte sich seufzend gegen das Treppengeländer. Der Stoff seines schwarzen Shirtes berührte für einen Augenblick Ebonys Unterarm und streifte leicht über ihre weiche Haut. Diese wandte nun den Kopf und suchte in seinen Augen Verständnis,doch Jay sah weg und hielt den Blick gen Boden gerichtet. Der blonde Mann studierte mit ausdrucksloser Miene das Muster des Teppichbodens und er schien gar nicht erfreut,als er Ebonys lange Mähne auf seiner Haut spürte. Diese lehnte sich in diesem Moment an seine breite Schulter und fuhr ihm spielerisch durch das blonde Haar.
"Jay,es tut mir Leid.Aber sei bitte nicht kindisch,was Luna angeht." meinte sie einschmeichelnder Stimme und versuchte sein Kinn anzuheben,doch ihr Freund hielt ihre Hand fest. Fassungslos fiel der Blick der Blondine auf Jays Hand,welche ihre fest umklammert hielt.Sie wollte etwas erwidern,doch in diesem Moment spürte sie Jays weiche Lippen auf ihren.Ebony schien etwas verwirrt,schlang dann aber die Arme um seinen Hals und erwiderte den leidenschaftlichen Kuss.Ihre Zungen fanden sich in der Mitte des Rachenraumes und glitten spielerisch ineinander.Die junge Frau spürte, wie ein ihr wohlbekanntes Glücksgefühl an die Oberfläche drängte und sie schließlich willenlos machte. Sie drückte sich wie im Rausch noch fester an ihn und wurde immer eregter.Sie spürte wie ihr Herz hämmerte und ihr Verstand ausetzte,es gab nur noch diesen blonden jungen Mann und sie in diesem Augenblick des Glücks.Auch Jay schien zu spüren,das seine Freundin die Zärtlichkeiten,welche er mit ihr austauschte ,sichtlich genoß und küsste sie daher noch intensiver.Ebony hielt sich stöhnend an ihrem Freund fest,das Bein der jungen Frau schlug laut gegen das Geländer,doch das hübsche Mädchen verspürte keinerlei Schmerzen.Nur ein lautes Pochen in ihrem Knie ließ sie für einen Moment in die Wirklichkeit zurückkehren.Doch als Jay,welcher die Augen geschlossen hatte seine Lippen erneut auf ihre legte,ignorierte sie dies einfach und genoss diesen wunderschönen Moment .
"Schatz,ich liebe dich"flüsterte Ebony atemlos in sein Ohr und knabberte lustvoll an diesem.
"Ich dich auch"erwiderte Jay , legte die Arme um Ebonys Hüften und zog seine Freundin an sich. Ebony schmiegte sich seufzend an seinen gutgebauten Körper und schloss die Augen. Nicht schien diese Stimmung zerstören zu können,doch die beiden Verliebten hatten nicht mit Mouse gerechnet,welche in diesem Moment fröhlich pfeifend die Treppe herunterging .Das kleine Mädchen wäre gar nicht weiter aufgefallen,hätte es das Spielzeugpferd nicht übersehen.Doch das Schicksal wollte es so,das die Kleine auf diesem ausrutschte und mit einem lauten Schrei über das Pferdchen fiel. Mouse landete unsanft auf dem Hinterteil und fing an zu weinen,als sie das Blut endeckte,welches von ihrem Knie rann.. "Aua,mein Bein,aua"schluchzte sie und hielt sich mit den Tränen kämpfend das verletzte Körperteil. Ebony wurde durch das laute und herzzereißende Weinen des Kindes aufmerksam auf Mouse und löste sich verwirrt von ihrem Freund. Dieser öffnete nun auch die Augen und lächelte,als er das kleine Mädchen erblickte,welches immer noch schluchzend auf dem Boden saß und scheinbar auf Hilfe wartete. Seine Freundin war Jays Blick gefolgt und steuerte nun auf die kleine Mouse zu.Diese sah die junge Frau nur durch einen dichten Tränenschleier und erkannte daher nur das Profil Ebonys.
"Hey,meine Kleine,alles wird gut"meinte Lunas Mutter fürsorglich und kniete sich neben dem Mädchen nieder. Erst jetzt erkannte diese ihre Freundin und fiel der lächelnden jungen Frau um den Hals..
"Ebony,es tut so weh.Ich kann nicht aufstehen.."schluchzte die Kleine und durchnässte mit ihren Trännen den Stoff des schwarzen Mantels,doch Ebony schien das nichts auszumachen.Verständnissvoll streichelte sie der Kleinen über den Kopf und tröstete sie mit lieben Worten. Inzwischen hatte sich auch Jay zu den beiden gesellt und ließ sich neben Ebony auf dem kalten Boden nieder. Mouse nahm den jungen Mann gar nicht wahr,sie hatte ihr Gesicht gegen Ebonys Brust gepresst und es kullerten noch vereinzelt Tränen aus ihren Kinderaugen. Die junge Frau löste sich leicht von Mouse und meinte:"Was hältst du davon,wenn Jay dich auf dein Zimmer trägt und ich dir inzwischen ein Pflaster besorge?" Ebony lächelte das kleine Mädchen liebevoll an ,als dieses nickte .Die junge Frau geriet ins Schmunzeln, als Mouse die Arme sogleich um den Hals ihres Freundes schlang und sich schluchzend an den ehemaligen Techno drückte. Dieser ließ die Kleine gewähren und strich ihr tröstend über den Kopf. Ebony lächelte,als sie an ihre kleine Tochter dachte und sich vorstellte ,ihr Freund hätte statt Mouse ihr Kind im Arm. Bei diesem Gedanken rann ihr sogar unabsichtlich eine Träne die Wange hinunter und sie zog seufzend die Nase hoch. Es erschien ihr immer noch wie ein Traum,das der ehemalige General der Technos , ihr Freund war und das vor wenigen Monaten ihr gemeinsames Kind den Weg in die Welt gefunden hatte. Jay war nicht der Schatten entgangen,welcher sich über das schöne Gesicht seiner Freundin gezogen hatte.Er hielt es für besser,sie in diesem Moment nicht anzuprechen und streichelte daher leicht über das lange Haar der kleinen Mouse,welche inzwischen die Augen geschlossen hatte und allem Anschein nach fest schlief. Erst als sich Ebony stöhnend erhob und einen kleinen Schrei austieß, wandte Jay den Blick von der Kleinen ab und wandte sich an seine Freundin,welche nun aufrecht vor ihm stand und sich mit schmerzverzerrtem Gesicht das Knie hielt.
"Schatz,alles in Ordnung?"fragte er besorgt und blickte der jungen Frau forschend ins Gesicht. Diese winkte müde ab und erwiderte:"Alles bestens.Ich habe mir vorhin nur mein Knie gestoßen" Als diese Worte an das Ohr des jungen Mannes drangen,dachte dieser sofort an seine Eskapade mit der Mutter seines Kindes und sogleich schoß ihm das Blut in die bis vor wenigen Minuten noch bleichen Wangen...
In diesem Moment bewegte sich das kleine Mädchen auf seinem Schoß und löste sich gähnend von seinem Oberkörper. Jay beobachtete amüsiert,wie sich Mouse schaftrunken von ihm herunterwälzte und schließlich mit einem lauten Schrei wieder zurücksank.
"Aua,mein Knie..Ich sterbe"schluchzte das kleine Mädchen und bohrte ihre Fingernägel zielgerechtet in das Shirt des ehemaligen Generals. Dieser lächelte die Kleine nur lieb an und schob dann seine kräftigen Arme unter ihren schmalen Körper. Langsam erhob er sich und achtete darauf der Verletzung an ihrem Knie nicht zu nahe zu kommen.Auf diesem hatte sich mittlerweile Schorf gebildet und würde sich angesichts des Drecks in der Wunde leicht enzünden,wenn man das verletzte Körperteil nicht verband. Das kleine Mädchen hatte müde die Augen geschlossen und war in eine Art Halbschlaf verfallen,als Jay die Kleine hoch gehoben hatte. Aus den Augenwinkeln erkannte Jay seine hübsche Freundin ,die scheinbar gelangweilt am Treppengeländer lehnte und ihre frisch manikürten Fingernägel inspizierte.
"Hey Schatz,ich bringe Mouse hoch in ihr Zimmer."rief der blonde Mann ihr zu und erkannte wie Ebony langsam nickte. Kopfschüttelnd ging Jay die knarrende Treppe hoch und dachte über das Verhalten seiner Freundin nach.Es sah ihr gar nicht ähnlich,einer Fremden ihr Kind anzuvertrauen. Übelkeit stieg in ihm auf,als er an stinkende Müllkippen dachte und an seine Tochter,welche in seiner Vorstellung herzzereißend schrie.Energisch schüttelte er den Kopf ,um so diese schrecklichen Bilder loszuwerden.Durch die Erschütterung wachte Mouse auf und sah ihn müde aus ihren braunen Augen an. "Wo bin ich?"wandte sie sich verwirrt an den ehemaligen General und zupfte bestimmend an seinem Shirt.
"Mouse,ich bringe dich auf dein Zimmer.Es ist alles in Ordnung."beruhigte sie Jay und strich ihr liebevoll über das Haar. Die Kleine gab sich mit dieser Auskunft zufrieden und schloß erschöpft die Augen. Der blonde Mann betrachtete das kleine Mädchen noch eine Weile,bevor er seinen Weg fortsetzte und die letzte Stufe hinter sich brachte... Seine Schuhe verursachten fast keinerlei Geräusche auf dem Teppichboden,nur die Kinderstimme von Brady klang aus einem der Kinderzimmer. Lächelnd begab Jay sich zu dem Zimmer des kleinen Mädchens,welches Mouse mit ihrem Bruder Sammy bewohnte und öffnete lautlos die Tür. Er erkannte haufenweise Bücher und Klamotten auf dem Boden,außerdem nahm er den Jungen wahr,der nachdenklich auf seinem Bett lag und in einer Zeitschrift las. Vorsichtig setzte Jay die kleine Mouse auf ihrem Bett ab und deckte sie fürsoglich zu.
"Mama,ich will meinen Teddybären"murmelte die Kleine schaftrunken und rollte sich wie ein kleiner Igel zusammen. Ebonys Freund lächelte und fand das gewünschte Stofftier schließlich hinter einer Spielzeugkiste.
"Hier ist er,meine Kleine"flüsterte er und legte das Kuscheltier neben das kleine Mädchen. Dieses griff müde nach dem Teddy und ließ sich dann wieder in ihr weiches bett zurücksinken. Jay erkannte aus den Augenwinkeln den inzwischen 15 jährigen Sammy.Dieser hielt in seiner Beschäftigung inne und betrachtete Lächelnd seine kleine Schwester,die nun ihr Kuscheltier fest umklammert hielt und fest schlief. Ebonys Freund drehte sich zu dem Teenager um und meinte:"Ich glaube Mouse vermisst ihre Mutter,Sammy" Der Angesprochene legte sein Heft beiseite und richtete sich auf.Seufzend erhob er sich und stand Jay nun gegenüber:" Naja,sie ist eben noch klein und hilflos,kein Wunder das sie unsere Mutter vermisst"erklärte er und fügte mit einem Blick auf Mouse hinzu:"Ich habe sie aber trotzdem lieb,auch wenn sie noch so jung ist" Tränen schimmerten nun in seinen Augen und er drehte sich schnell weg,um vor Ebonys Freund keine Schwäche zu zeigen. "Hey,du musst nicht stark sein.Jeder hier trauert um einen geliebten Menschen"meinte Jay ruhig und dachte an seine erste Freundin Grace,welche nur durch einen Fehler seinerseits das Zeitliche gesegnet hatte.
"Du hast sicher recht.Naja,ich muss jetzt gehen"meinte Sammy und richtete den Blick auf einen x-beliebigen Punkt an der Wand . Jay verstand,was er eigentlich mit diesem Ausspruch bezweckte und verabschiedete sich von dem Jungen .Im Vorbeigehen drückte er der kleinen Mouse noch einen Kuss auf die Stirn.
"Sammy es gibt bald Frühstück"rief der blonde Mann dem Teenager noch zu,bevor sich die Tür hinter dem Kinderzimmer schloß. Jay begab sich lächelnd zu seinem und Ebonys Zimmer und öffnete schwungvoll die Tür.Er hatte nicht erwartet ,das sich jemand im Raum befand und wich nun ängstlich zurück,als sich zwei kalte Hände über seine Augen legten..
"Hey,was ist denn los Schatz?" wunderte sich Lunas Mutter und fuhr dem zitternden Jay zärtlich durch das wuschelige blonde Haar. Der junge Mann wusste nun,das er sich vor seiner Freundin wiedereinmal lächerlich gemacht hatte und ließ sich seufzend aufs Bett sinken. Unsicher fuhr er sich durch das wasserstoffblonde Haar und nahm erst jetzt das kleine Baby auf Ebonys Arm wahr.
"Ich dachte,du wolltest mit Moz nach draußen und ihr die Stadt zeigen?wunderte sich der blonde junge Mann. Ebony schüttelte nur den Kopf und erwiderte:"Sie hatte plötzlich keine Lust mehr und hat sich vorhin schnell verabschiedet,bevor sie mir unsere Kleine überreichte." Lächelnd blickte Ebony auf ihre Tochter,die friedlich an ihrem Daumen nuckelte und ihre Mutter anlächelte. Jay dachte sich seinen Teil,teilte seiner Freundin aber nichts von seinem Verdacht mit.Seufzend streckte er sich auf dem Bett aus und schloß die Augen.
"Luna,dein Vater wurde anscheinend von der Tsetse Fliege gebissen und hat jetzt die Schlafkrankheit"flüsterte Ebony und strich ihrer kleinen Tochter zärtlich über den runden Bauch.
"Das habe ich gehört,mein Schatz!"meinte Jay nur und legte seinen Kopf auf die angewinkelten Oberarme. Kalte Luft strömte von dem halb geöffneten Fenster herein,doch dies schien den ehemaligen General der Technos nicht zu stören.Friedlich döste er auf dem weichen Bett und war in diesem Moment einfach nur glücklich. Ebony schmunzelte als sie wahr nahm,wie sich eine Haarsträne von ihrem Freund sich angesichts des leichten Windes aufstellte und sich dann wieder niederließ,so als wäre nichts geschehen. In diesem Moment drang das hilflose Weinen der kleinen Luna an das Ohr ihrer Mutter.
"Hey,meine Kleine,was hast du denn jetzt?" flüsterte die die junge Frau und versuchte ihr Baby dadurch zu beruhigen,indem sie es leicht hin und her schaukelte.Doch Ebonys kleiner Tochter schien das nicht zu gefallen,sie weinte immer lauter und strampelte wie verrückt mit ihren kleinen Beinchen. Jays Freundin schien etwas überfordert,ihre angespannte Haltung und ihre immer lauter werdende stimme sprachen dafür..
"Luna,sei doch bitte still.Es ist doch alles gut!"schrie Ebony fast und zog genervt eine Augenbraue hoch. Ihre kleine Tochter blickte sie nur trotzig an und verzog erneut ihren kleinen Schmollmund.Die junge Mutter stöhnte und drückte das schreiende Baby gegen ihre Brust. "La Le Lu nur der Mann ihm Mond schaut zu, wie die kleinen Kinder schlafen gehen, so schlaf auch du meine kleine Luna"sang Ebony halblaut und strich dem noch immer weinendem Baby zärtlich über den Kopf. Doch die Kleine schien ganz und gar nicht begeistert von den Gesangskünsten ihrer Mutter zu sein und brach erneut in ohrenbetäubendes Geschrei aus.
"Ach Luna,was hast du denn nur?Willst du vielleicht lieber von deinem Daddy getröstet werden?"flüsterte die junge Frau in Lunas kleines Ohr und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. Die Kleine sah Ebony für einen Moment verwirrt an, enschied sich dann aber für Protest und verzog erneut ihren süßen Schmollmund. "Ich kann nicht mehr.."seufzte Ebony und ließ sich erschöpft auf ihr Bett fallen.Jay bekam von alldem nichts mit,er war schon lange ins Reich der Träume entschwunden und umklammerte lächelnd sein Kopfkissen. Die junge Frau musste unwillkürlich schmunzeln,als ihr Blick auf ihren Freund fiel,welcher sich wie ein kleiner Igel zusammengerollt hatte und so unschuldig wie ein kleines kind aussah.
"Ach Jay,wie kannst du nur schlafen,wen Luna hier so ein Theater macht?"fragte sich die junge Mutter und fuhr zärtlich durch das dichte Haar von Lunas Vater. Dieser erwiderte natürlich auf diesen Ausspruch nichts,sondern murmelte nur etwas volkommen Unverständliches vor sich hin. Ebony wandte sich lächelnd von ihrem Freund ab und lehnte sich mit ihrer Kleinen entspannt zurück.Luna hatte inzwischen aufgehört zu weinen,nur noch ein leises quäken war zu hören. Erleichtert strich die junge Mutter der Kleinen über das wohl genährte Bäuchlein und legte sie vorsichtig neben sich auf das Bettlaken. Luna lag jetzt genau zwischen ihrem Daddy und ihrer Mum,welche sich in diesem Moment bequem hinlegte und ihren Kopf auf das weiche Kissen bettete.
"Schlaf gut,meine Kleine"flüsterte Ebony und legte ihre Arme um das kleine Baby. So verhinderte sie, das ihr Baby unabsichtlich das Bett verließ oder womöglich zerdrückt wurde. Luna schien sich darüber keine Sorgen zu machen,selig schlief sie in den Armen ihrer Mutter und hatte Ähnlichkeit mit einem wunderschönen Engel....
Ihr kleines Gesicht war dem ihrer Mutter zugewandt,die in diesem Moment gähnte und sich dann seufzend in ihr Kissen kuschelte.Luna betrachtete neugierig ihre Umwelt und strampelte leicht mit ihren kleinen Beinchen auf dem weißen Bettlaken.
"Süsse,schlaf bitte"murmelte Ebony und zog ihr Baby noch mehr an sich heran.Müde schloß die junge Frau die Augen und versuchte sich zu entspannen. Jay war indessen aufgewacht und beobachtete amüsiert, wie seine Tochter ihre Beinchen strampelnd in Ebonys Gesicht schlug. Der blonde junge Mann setzte sich auf und legte sich dann bäuchlings auf das Bettlaken.Den Kopf in die Hände gestützt nahm er wahr,wie Ebony in diesem Moment die Augen aufschlug und ihn scheinbar verwirrt musterte. Jay lächelte sie an und strich ihr zärtlich das Haar aus dem schmalen Gesicht.
"Na,mein Schatz gut geschlafen?"flüsterte der ehemalige General und küsste seine Freundin auf die Stirn. Diese gähnte nur müde und setzte sich auf.Ihr Blick fiel auf Luna,das Baby strampelte munter und blickte seine Eltern neugierig an.
"Ich fürchte,unsere Kleine möchte nicht mehr schlafen"seufzte Ebony und lehnte sich mit verschränkten Armen gegen das Bettgestell. Jay hob die Kleine sich wehrende Luna hoch und gesellte sich mit ihr auf dem Arm,zu seiner Freundin. Lächelnd blickte er auf das kleine Wesen,welches Gefallen an seiner Kette gefunden hatte und nun mit dieser spielte.
"Na Luna,möchtest du auch so eine?"flüsterte der junge Vater und strich der Kleinen liebevoll über das kaum vorhandende blonde Haar.
"Ich denke nicht,sie interesiert sich bestimmt mehr für Piercings"schaltete sich nun Ebony ein und lachte über ihren gelungenen Ausspruch. Jay hingegen lächelte nur und beschäftigte sich dann wieder mit seiner kleinen Tochter,die nun ihren kleinen Schmollmund verzog und leise quäkte.
"Hey Maus,alles ist in Ordnung.Wer wird sich denn da beschweren?"flüsterte Ebonys Freund und kitzelte das Baby leicht unter dem schlanken Kinn.
"Jay,ich bekomme langsam Hunger,du nicht?"meinte Ebony und blickte ihn abwartend an.Dieser schien seine Freundin nicht gehört zu haben,denn er spielte weiterhin mit Luna.
"Hey Schatz,was ist jetzt?"beschwerte sich die junge Frau schon fast und berührte ihren Freund leicht am Arm. Dieser blickte nun hoch und schien etwas verwirrt,als er erwiderte:"Sorry Schatz,ich war mit unserer Kleinen beschäftigt.Was hast du gesagt?" Ebony winkte ab:"Nicht so wichtig,hat sich schon erldigt" Augenrollend verfolgte die junge Frau wie Jay sich über Luna beugte und nach deren kleinen Hand griff.
"Ja du bist meine liebe kleine Tochter"flüsterte der ehemalige General und lächelte das Baby liebevoll an. Ebony fühlte sich seltsam fehl am Platze.Oobwohl sie nur ein paar Meter von ihrer Familie entfernt saß,fühlte sie sich überflüssig. Ihr Blick fiel auf ein rosa Strampelhöschen am Ende des Bettes. Ebony beugte sich vor und hob das Kleidungsstück,welches Luna gehörte auf.Lächelnd hielt sie es zwischen ihren Händen und stellte sich ihre Kleine darin vor....

The Future comes...

Eine einsame Trähne bahnte sich den Weg über ihre rechte Wange und fiel dann mit einem lautlosen Geräusch auf das weiße Bettlaken .Unbewusst fuhr sich Ebony über ihr schlankes Gesicht und verwischte dadurch ihr gesamtes Augen Make-Up,welches nun in Strömen ihr Gesicht verließ und die gesamte Bettdecke beschmutzte.Die junge Frau fing leise an zu weinen und legte ihren Kopf auf die angewinkelten Knie.Das wunderschöne dichte Haar der jungen Mutter fiel in weichen Wellen über ihre Schultern und glänzte im Sonnenlicht,welches durch das Fenster flutete.
"Hey,Schatz.Alles in Ordnung?",drang eine tiefe und besorgte Stimme an ihr Ohr Ebony blickte auf und erkannte wie Jay erschreckt zurückwich,als er den traurigen Ausdruck in ihren Augen wahr nahm. Sie versuchte zu lächeln,doch ihre oberen Mundwinkel entgleisten und ließen das Lächeln schief und gekünstelt wirken. Seufzend streckte Ebony ihre Beine aus und lehnte sich an das massive Holz des Bettes.Die Arme verschränkt über der Brust glich sie einer unnabaren Frau,welche alles für verwerflich hielt,was ihm kleinsten mit Gefühlen zu tun hatte. Aus den Augenwinkeln nahm die junge Frau wahr,wie Jay sich mit der schlafenden Luna in den Armen erhob und an das kleine Babybettchen trat.Vorsichtig legte er seine Tochter hinein und deckte sie fürsoglich zu.Ebony musste unwillkürlich lächeln,als sie wahr nahm wie Jay sich über das Bettchen beugte und seiner Kleinen einen Kuss auf die Wange drückte. In diesem Moment nahm die junge Frau bekannte Stimmen wahr,welche sich scheinbar vor ihrem Zimmer aufhielten und angeregt diskutierten.Doch der jungen Mutter blieb keine Zeit darüber nachzudenken,denn Jay hatte sich zu ihr gesellt und den Arm um die verstörte Ebony gelegt.Diese ließ es zwar geschehen,blieb aber passiv und betrachtete einen x-beliebigen Punkt an der weißen Wand.
"Schatz,willst du mir nicht sagen,was dich bedrückt?"fing Jay an und streichelte leicht über ihren gebräunten Arm.
"Es ist nichts,wirklich.Ich hatte mich nur einen Moment nicht im Griff"erwiderte Ebony ohne ihn anzusehen. Sie spürte die besorgten Blicke Jays ,welche auf ihr ruhten,doch sie konnte ihm unmöglich den wahren Grund für ihren Zusammenbruch mitteilen,es würde ihn zu sehr verletzen. Ebony merkte,wie sich der Druck auf ihrem Arm verstärkte und fast schon Schmerzen auslöste,doch sie blieb in ihrer Position und betrachtete weiterhin die gegenüberliegende Wand.
"Schatz,du weisst doch,das"...versuchte ihr Freund abermals mit ihr ins Gespräch zu kommen, doch da klopfte es an der Tür und Jay verstummte..
"Ich werde mal nachsehen,wer draußen ist"meinte Ebony nüchtern und löste sich von ihrem Freund.Ohne ihn eines Blickes zu würdigen,erhob sich die junge Mutter von ihrem Bett und begab sich leise zur Tür,um die schlafende Luna nicht zu wecken. Bevor sie öffnete,stellte sie noch so weit wie möglich ihr Make-Up wieder her und sah noch ein letztes Mal in den großen Spiegel,welcher sich unnmittelbar hinter der Tür befand.Erst dann drückte sie die Klinke hinunter und bemerkte wie zwei junge Frauen aus dem Schatten des Flures traten.Ebony konnte ihren Augen nicht trauen,als sie das altbekannte Gesicht ihrer Schwester Siva wahr nahm,welche sie nun verlegen anlächelte.Auf Java ,die nun neben Siva stand,achtete die junge Frau kaum.Sie warf nur ein leises "Hallo"in deren Richtung und fiel dann ihrer lang verschwundenen Schwester stürmisch um den Hals.
"Siva,du bist wieder da!"freute sich Ebony und drückte die junge Frau liebevoll an sich.
"Hey,du zerquetscht mich ja."lachte Javas Schwester und löste sich lächelnd von Ebony,diese blickte nun verwirrt auf die Erhebung unterhalb des knappen Tops ihrer Schwester. Siva spürte wie wie ihr das Blut in die Wangen schoß und meinte dann an Lunas Mutter gewandt:"Gibt es da unten etwas zu sehen?" "Oh entschuldige"stammelte die Angesprochene und hob beschämt den Kopf. "Hey,ist schon ok.Ich kann es eh nicht mehr verbergen"erwiderte Siva lächelnd und drückte Ebony an sich.
"Du bist schwanger?Wow,wer ist der Vater?"erkundigte sich Lunas Mutter leise ,um ihre Kleine nicht aufzuwecken. Siva schmeichelte das Interesse an ihrer Person und gab bereitwillig Auskunft:"Ja es stimmt,ich bekomme ein Kind.Slade ist der Vater meines Babys" Lächelnd streichelte sie über ihren runden Bauch und sah dann Ebony an,welche die Nachricht fast umzuwerfen schien
"Slade?Wow,also das hätte ich jetzt nicht gedacht"brachte sie gerade noch heraus und spürte im gleichen Moment,zärtliche warme Hände,welche ihre schlanken Schultern umfassten. Jay war hinter seine Freundin getreten und schien verwundert,als sich diese umdrehte und ihn auf den Mund küsste.
"Alles wieder ok?"flüsterte der junge Mann in ihr Ohr und schien erfreut als Ebony lächelnd nickte.
"Hey,wir sind auch noch da."meinte Java gespielt beleidigt und drehte die protestierende junge Mutter in ihre Richtung.
"Nicht so grob,Schwesterherz."erwiderte Ebony und schüttelte rigeros die Arme von Sivas Schwester von ihren Schultern ab. "Ihr wollt doch sicher die kleine Luna in Augenschein nehmen?"schaltete sich nun Jay ein und trat neben seine Freundin. "Natürlich,wo ist denn der kleine Spatz?"erwiderte Siva lächelnd und trat einen Schritt nach vorne.
"Kommt erstmal rein.Aber seid bitte leise,Luna ist gerade eingeschlafen"teilte Ebony ihren beiden Schwestern mit und führte diese dann zu dem kleinen Babybettchen,welches neben ihrem eigenem Bett seinen Platz hatte.
"Ist die süss!"rief Siva aus und beugte sich lächelnd über das kleine Baby,welches seelenruhig weiterschlief und sich durch die Anwesenheit seiner Tanten nicht stören ließ.
"Nicht so laut"tadelte Ebony ihre Schwester und legte beschwörend den Finger auf die Lippen.
"Sorry,aber sie ist wirklich zum Anbeißen"flüsterte Javas Schwester und konnte ihre Augen kaum mehr von der Kleinen abwenden.
"Ich möchte Luna auch mal sehen"beschwerte sich sich die ehemalige Geliebte von Ram und trat neben Siva,welche bereitwillig PLatz machte.
"Die ist ja wirklich total süss und Ebony wie aus dem Gesicht geschnitten"flötete Java und streichelte der Kleinen leicht über das fast kahle Köpfchen. Jay,welcher in einiger Entfernung mit Ebony das Geschehen betrachtete ,musste unwillkürlich lächeln,als er bemerkte wie sich die beiden Schwestern um Luna zu streiten begannen.
"Hey,ihr beiden.Unsere Kleine wurde jetzt genug geärgert,gehen wir doch in die Cafeteria und feiern unser Wiedersehen"wandte sich Ebony an ihre Schwestern und atmete innerlich auf,als diese sich umdrehten und einträchtig nickten.

Sisters..

Ebony saß mit versteinerter Miene und übereinandergeschlagenen Beinen auf dem kleinen Barhocker neben ihren beiden Schwestern in der Küche.Ihre Ellenbogen ruhten auf dem runden Tisch aus Buchenholz,nervös trommelte sie mit ihren frisch manikürten Fingern auf die Tischkante.Es herschte betretenes Schweigen zwischen den dreien und das nur weil die jüngste Schwester ein heikles Thema angesprochen hatte.Siva saß Lunas Mutter gegenüber und nippte an einer Tasse Tee,ihre Braids waren kunstvoll hochgesteckt und einzelne Federn in erdigen tönen rundeten die Frisur gekonnt ab.Ihr Blick suchte den der ältesten Schwester Java,doch diese schien sich ganz aus der Sache rauszuhalten und führte in diesem Moment einen Löffel Müsli zu ihrem rot glänzendem Schmollmund.Die ehemalige vetraute Rams saß neben der schweigenden Ebony und strich sich sichtlich gelangweilt eine gelöste Haarsträhne hinter das Ohr.Keiner sprach ein Wort,jeder versuchte den Eindruck zu erwecken,mit dieser Stille zufrieden zu sein.Doch die jungen Mutter,die seufzend ein Bild betrachtete,welches mit Magneten am Kühlschrank befestigt war,dachte fieberhaft über ein ansprechendes Gesprächsthema nach.Nervös steckte sie eine nervende Harrsträhne hinter ihr Ohr und betrachtete nun Siva,welche den Kopf gesenkt hielt und in ihre Teetasse staarte.Jays Freundin war dieses Situation gänzlich unangenehm,sie schalt sich im Unterbewusstsein dafür,den verhassten Namen laut vor ihren Schwestern ausgesprochen zu haben.Doch konnte sie ahnen,welche Konsequenzen dies nach sich ziehen würde?Nein,Ebony konnte sich keinen Begriff davon machen,wie sehr Java und scheinbar auch Siva noch immer an ihrem ehemaligem General hingen.So war sie mitten ins Fettnäpfen getreten und suchte jetzt einen Ausweg aus der scheinbar verfahrenen Situation.Die junge Frau setzte sich gerade hin und straffte ihre Schultern,ihren Blick hielt sie auf ihre schwangere Schwester gerichtet,welche in diesem Moment aufstand und den Barhocker zur Seite schob.Erstaunt wandte sich Lunas Mutter an Siva:"Hey Schwesterherz,alles in Ordnung?"Diese Frage wahr mehr als berechtigt,glich der Teint der jungen Frau doch eher einer Kranken als einer gesunden mitten im Leben stehenden jungen Frau.Die Angesprochene lehnte sich sichtlich nervös an den Kühlschrank und strich sich eine gelöste Haarsträhne hinter das Ohr. Ebony schüttelte den Kopf,als sie wahr nahm,wie ihre Schwester scheinbar ihr kleines Gleichgewichtsproblem vertuschen wollte und daher festen Halt suchte. Entschlossen glitt Ebony von ihrem Hocker und achtete nicht auf Java,welche ihr fragende Blicke zuwarf.Zielstrebig steuerte sie auf ihre Schwester zu,die scheinbar immer bleicher wurde und sich nur mühsam auf den Beinen halten konnte.
"Hey Sivi,fühlst du dich nicht wohl?" Ebony stand nun vor ihr und musterte Slades Freundin,dieser schien das sehr unangenehm ,doch sie erwähnte dies mit keinem Wort als sie lächelnd erwiderte:"Nur ein kleiner Schwächeanfall.Das kennst du doch sicher von deiner Schwangerschaft." Die Angesprochene nickte langsam,hakte die protestierende Siva trotzdem unter,um sie vor einem Schwindelanfall zu bewahren. "So ich denke,du legst dich am besten hin.Das Zimmer neben Mouse und Sammy ist frei,dort kannst du dich erstmal ausruhen"teilte Ebony ihrer Schwester mit und reagierte gelassen,als sich ihre älteste Schwester erhob und die Schwangere ebenfalls unterhakte. "Hey,die anderen werden denken,ich bin schwerkrank,so wie ihr mich hier vorführt"versuchte Siva zu scherzen ,verstummte aber sogleich als sie Ebonys mahnendem Blick begegnete.
"Sivi,das ist nur zu deinem Besten"flötete die schöne Java und warf ihre Braids schwungvoll nach hinten.Diese waren mit schwarzen Federn verziehrt und zu kleinen lockeren Zöpfen gepflochten.Sivas Schwester schien erst jetzt die veränderte Frisur von Ebony aufzufallen.Ihr Blick blieb an den wunderschönen leicht gelockten blonden Haaren hängen,welche das Gesicht der jungen Mutter gekonnt umrahmten.
"Deine Braids sind ja gar nicht mehr da!"schrie Java entsetzt auf und ließ für einen Moment Sivas Arm los.
"Das du das jetzt erst merkst.Ich dachte ich probier mal einen anderen Style aus"erwiderte Ebony gelassen und weidete sich genüßlich an dem Gesichtsausdruck ihrer fassunglosen Schwester. Slades Freundin verlagerte seufzend ihr Gewicht auf das andere Bein und meinte an die hübsche Blondine gewandt:"Ich finde die offenen Harre stehen dir super.Immer Braids zu tragen ödet auf die Dauer ja an" Ebony nickte bestätigend und erwiderte:"Du solltest vielleicht auch mal einen anderen Style ausprobieren,z.b. eine Kurzhaarfrisur."

Together..

Ebony grinste,als sie Sivas entsetzten Gesichtsausdruck bemerkte.Jegliche Farbe war aus ihrem Gesicht gewichen,was nicht zuletzt mit ihrem kleinen Engpass anläßlich der Schwangerschaft zu tun hatte.. "Eine Kurzhaarfrisur..aber ich liebe meine Braids doch.."stammelte diese ohne jeglichen Zusammenhang und lehnte sich sichtlich erschöpft gegen den Kühlschrank.Das harte Platstik stach gegen ihren geplagten Rücken und löste Unbehaglichkeit bei der Schwangeren aus.Seufzend schlug sie ihre Beine übereinander und schloß die Augen... Doch dadurch überkam sie erneut ein Gefühl des Schwindels und sie suchte mit ihren Beinen Halt.Unglücklicherweise schlug ihr Fuß gegen das harte Plastik des Haushaltsgerätes und ein lautes Pochen jenseits des Knöchels war die Antwort auf ihr unüberlegtes Handeln.Doch das war nicht das Schlimmste,durch die Erschütterung fiel der Obstkorb,welcher zuvor noch auf dem Kühlschrank thronte, herunter und schlug neben ihr auf dem Boden auf. Benommen trat die Schwangere einen Schritt nach vorne und wich seufzend dem Matschobst aus,welches verstreut auf dem Fußboden lag und nun nicht mehr zu gebrauchen war. Ebonys Schwestern traten Tränen in die Augen,als sie in die besorgten und zugleich fassunglosen Gesichter ihrer Schwestern blickte,die entsetzt auf das Chaos in der Küche starrten.
"Es tut mir leid..Keine Ahnung wie das geschehen ist.."stammelte Siva verwirrt und steuerte auf den Ausgang der Küche zu,um sich in ihrem Zimmer etwas hinzulegen. Doch Ebony hielt sie am Arm zurück und drehte dasovale Gesicht der jungen Frau unsanft in ihre Richtung. Siva erschrak,als sie das Blitzen in den katzenähnlichen Augen ihrer Schwester bemerkte,doch sie blieb äußerlich ruhig und hörte genau zu,als sich Lunas Mutter an sie wandte:"Süße,das ist doch nicht schlimm.Java und ich räumen dieses Chaos auf und schaffen wieder Ordnung.Doch ich möchte das du bei uns bleibst,denn dein Bett ist noch nicht bezogen und das Zimmer noch nicht gelüftet worden.." Die Schwangere nickte langsam und Ebony ließ zufrieden lächelnd Sivas Arm los.Diese steuerte nun auf den kleinen Tisch zu und setzte sich mit einem Seufzen auf die Tischplatte.Den Kopf in die Hände gestützt und die Beine locker über die Tischkante baumelnd glich sie einer sehr ausgeglichen jungen Frau. Lächelnd beobachtete sie,wie Ebony den Küchenschrank öffnete und fast darin verschwand,nur ihre langen blonden Haare,welche weich über ihre Schultern fielen, verrieten sie. Siva hingegen hatte schon das gewünschte Utensiel gefunden und machte sich mit einem Putzlappen bewaffnet entspannt ans Werk.Lächelnd ging die hübsche Frau in die Hocke und wischte den Matsch auf,welcher durch das frische Obst zu Stande gekommen war.Ohne mit der Wimper zu zucken begab sich diese,nachdem sie den gesamten Dreck entfernt hatte ,zum Waschbecken und wusch den Lappen aus.Auf Ebony,welche immer noch ,inzwischen laut fluchend,nach einem Putzutensiel suchte,achtete keine der beiden Schwestern...

Adults as Children..

Erst als diese einen ohrenbetäubenden Schrei ausstieß,welcher so manches Trommelfell fast zerstörte,wurde Java auf die jüngere Schwester aufmerksam. Verwirrt wandte sich diese vom Waschbecken ab und ließ den Putzlappen achtlos mit einem leisen Geräusch in das Spülbecken fallen. Java schien nicht ganz klar zu sein,was man in diesem Moment von ihr verlangte,denn sie lehnte sich mit übereinandergeschlagenen Beinen an den Ofen und überließ Siva,welche nun zu der aufgelösten und schluchzenden Ebony eilte,das Feld.Lächelnd bebachtete die hübsche junge Frau,wie die Schwangere der Blondine, liebevoll das verschwitzte lange Haar aus dem Gesicht strich und die junge Mutter in den Arm nahm.Geistesabwesend fuhr sich Rams ehemalige Vetraute durch das schöne Gesicht und erwachte erst wieder aus ihrer Trance,als die Tür geöffnet wurde und Jay den Ram betrat.. Java lächelte dem Freund ihrer Schwester freundlich zu ,doch diese Geste nahm der ehemalige General nicht wahr,sein Blick hing an Ebony und Siva,welche sich schluchzend in den Armen lagen. Zögernd steuerte er auf die beiden Schwestern zu und ließ sich auf dem kalten Küchenboden nieder.Ebony bemerkte seine Anwesenheit zuerst und löste sich vorsichtig von Siva,welche Tränen in den Augen hatte und sich nun etwas mühevoll,bedingt durch den dicken Bauch,erhob.
"So,ich denke ich lege mich nun etwas hin,nun ist ja Jay da."wandte sich die Schwangere an die noch immer schluchzende Ebony und wischte sich mit dem Handrücken die letzten Tränenspuren aus dem Gesicht. Lunas Mutter nickte zögerlich und lehnte sich dann an ihren Freund,dieser legte die Arme um Zoots ehemalige Vetraute und drückte sie fest an sich.
"Willst du mir nicht erzählen,was zwischen euch vorgefallen ist?" flüsterte Jay in Ebonys Ohr und legte vorsichtig sein Kinn auf ihren Kopf.
"Naja,es war eigentlich gar nichts.."versuchte sich Lunas Mutter rauszureden und lächelte Siva zu,welche in diesem Moment durch die angelehnte Küchentür in die Eingangshalle der Mall verschwand.
"Das glaub ich dir nicht,mein Schatz.Ich denke ich muss härtere Maßnahmen ergreifen.."meinte Jay lächelnd und ließ seine Hände unter Ebonys Achseln fahren.
"Hey,das ist nicht fair,du weisst doch das ich kitzlig bin"empörte sich die junge Mutter und versuchte seine kalten Finger aufzuhalten,welche sich nun zu ihren Hüften vorarbeiteten. Doch Jays Hände entglitten ihr immer wieder und schlußendlich lag sie lachend am Fußboden..
"Schatz,es reicht,ich kann nicht mehr.."gluckste Ebony und versuchte sich von Jay zu befreien,welcher auf ihr lag und seine Hände langsam über ihren nackten Bauch fahren ließ.
"Gnade,Schatz,ich bettle um Gnade!"rief die junge Frau lachend aus und hielt seine starken Arme fest . Triumphierend blickte sie zu ihrem Freund auf,dieser versuchte sich vergebens aus ihrem festen Griff zu befreien...
"Schatz,lass mich bitte los.."bettelte Jay und blickte ihr um Gnade heischend in die katzenähnlichen Augen....
Warme Sonnenstrahlen glitten durch das geöffnete Fenster und wurden von den gegenüberliegenden weißen Wänden reflektiert,es schien als wären die einstigen trostlosen Zimmerwände in farbiges Licht getaucht.Der Raum,den die beiden jungen Eltern zusammen mit ihrem kleinen Baby bewohnten ,erschien freundlich und lebensfroh,man könnte meinen es hätte den Virus und die damit bedingten Schwierigkeiten niemals gegeben.Friedlich und auf der rechten Seite des breiten Bettes schlief Ebony,den Kopf auf ihr Kopfkissen gebettet.Die langen blonden Haare verweilten neben ihrem wunderschönen ovalen Gesicht und es waren noch merklich Spuren der gestrigen Schminke zu erkennen.Die junge Frau lächelte im Schlaf und schien einfach nur glücklich und zufrieden zu sein.Jay lag mit dem Gesicht zu Ebony gewandt auf der gegenüberliegenden Seite und befand sich ebenfalls noch im Land der Träume .Die Haare des jungen Mannes standen fast unmerklich von seinem Kopf ab,dies verlieh Lunas Vater ein wildes und ungezähmtes Aussehen.Der ehemalige General hatte die Arme um die zierliche Ebony gelegt und es schien als hätte er Angst,sie würde ihn ohne jegliche Vorwarnung verlassen,dafür sprach der feste Griff um ihren schlanken und wohlgeformten Körper.Die Sonne schien genau auf sein Gesicht,doch Lunas Vater störte dies nicht,denn er blieb in seiner Schlafposition und drehte sich nicht etwa auf die andere Seite. Kaum merklich konnte man die Atemgeräusche des jungen Pares vernehmen,auch Luna schlief friedlich in ihrem Bettchen auf dem Rücken und hatte ihre kleinen Händchen zu kleinen Fäusten geballt. Neben der Kleinen lag ein weicher Teddybär aus Stoff,welcher ein Geschenk von Siva war,welche zu dieser Zeit ebenfalls noch im Bett lag und sich vom gestrigen Tag erholte. Ebonys Schwester hatte ihr Zimmer noch gestern bezogen und war daher vor ein paar Stunden erschöpft in ihr Bettchen gefallen. Nun lag sie auf dem Rücken in ihrem weichen Daunenbett ,ihre Hand verweilte auf ihrem gerundeten Bauch,welcher sich durch die dünne Bettdecke,welche bis zu ihrer Brust ging,abzeichnete.Sivas Kopf befand sich auf ihren angewinkelten Oberarmen,der Blick der jungen Frau fixierte jeden Gegenstand im Zimmer.An dem schmiedeseisernen Kerzenhalter ,welcher auf der Anrichte,neben ihrem Bett stand ,blieb er schließlich hängen. Fasziniert betrachtete sie die gewundenen Formen und die schönen glutroten Kerzen,deren Flammen sich langsam aber stetig nach oben bewegten.Die Braids der jungen Frau verweilten hinter ihren Ohren und endeten oberhalb ihrer Brust,welche durch ein Satinnachthemd vor schamlosen Blicken geschützt war. In Gedanken versunken streichelte sich Siva über ihren etwas hervorstehenden Bauch und spürte schon bald ein kaum merkbares Klopfen,welches durch die Bauchdecke zu spüren war . Die hübsche junge Frau lächelte selig und schob sich ein Kissen in den Rücken,um so in eine aufrechte Position zu gelangen.Seufzend streckte Siva ihre leicht angeschwollenen Beine aus und zuckte kaum merklich zusammen,als sie einen kräftigen Tritt ihres Kindes spürte.Eine kleine Hand zeichnete sich nun für einen Augenblick auf ihrem gerundeten Bauch ab.Dies war sogar durch den dünnen Stoff des luftigen Nachthemdes zu erkennen.
"Na mein Baby,auch schon wach?"flüsterte die Schwangere zärtlich und berührte die Stelle,an welcher noch vor wenigen Sekunden ganz klar der Abdruck einer kleinen Hand zu erkennen war...
Leider musste Siva ihre Gedankengänge unterbrechen,denn ein ungeduldiges Klopfen ,jenseits der Zimmertür,drang an ihr Ohr. "Moment,ich komme gleich.."seufzte die junge Frau genervt und streichelte beruhigend über ihren Unterbauch.Langsam schlug sie ihre Bettdecke zurück und rutschte vorsichtig an den Rand des Bettes.Die Schwangere zog ihre Beine an und ließ diese dann über die Bettkante baumeln.Verschlafen setzte sie erst den einen,dann den anderen Fuß auf den Teppichboden und hielt sich schwerfällig an dem kleinen Tischen fest,welches nur wenige Meter von ihrem Bett entfernt stand.Zittrig fuhr sie über das Holz des Gegenstandes und merkte wie sich ein erneutes Klopfen, spürbar durch die ausgedehnte Bauchdecke,bemerkbar machte. Ein Lächeln stahl sich auf das Gesicht der jungen Frau,als sie vorsichtig die Hand auf ihren Bauch legte und sogleich einen kräftigen Tritt spürte.
"Ja mein Kleines,du magst diesen Trubel auch nicht,stimmts?"flüsterte Siva und lächelte,als sie einen erneuten Tritt spürte.Diesmal konnte man den Abdruck eines kleinen Fußes durch den dünnen Stoff des Nachthemdes erkennen... Ebonys Schwester stand nun leicht schwankend ,nur mit einem Nachthemd bekleidet im Zimmer und löste nun vorsichtig ihre Hand von dem Holz des kleinen Tischchens,welches ihr noch zuvor als Halt gedient hatte... Langsam und etwas unsicher begab sie sich zu der Tür ihres Gästezimmers und drückte die Klinke hinunter.
"Ebony!Schön dich zu sehen."meinte Siva lächelnd als sie die Gestalt ihrer jüngsten Schwester erkannte,welche soeben aus dem Schatten des dunklen Flures trat.
"Guten Morgen,Sivi.Darf ich reinkommen?"entgegnete diese grinsend und schien erleichtert zu sein,als ihre schwangere Schwester zustimmend nickte und mit einem Lächeln erwiderte:"Du weisst doch,das du immer zu mir kommen kannst." Die Schwangere trat einen Schritt zur Seite und schloß dann die Tür hinter Ebony,welche soeben das Zimmer betreten hatte und auf das ungemachte Bett zusteuerte.
"Süße,leider kann ich dir nichts anbieten,aber wir gehen nachher sowieso in die Cafeteria"meinte Siva an ihre Schwester gewandt und ließ sich dann auf ihrem Bett nieder.
"Das macht doch nichts,ich bin gekommen um mit dir etwas zu besprechen"erwiderte Lunas Mutter ernst und setzte sich seufzend neben ihre Schwester. Nervös strich sich Ebony eine blonde Haarsträhne hinter das Ohr und zog ihr hochgerutsches Top glatt,welches wie immer nur bis zum Bauchnabel ging und freien Blick auf ihr Piercing gewährte. Siva merkte die Unsicherheit ihrer Schwester und streichelte ihr beruhigend über den Arm.
"Hey,was ist denn passiert?"fragte die Schwangere mitfühlend und war nicht erstaunt,als Ebony den Kopf in ihre Richtung drehte und sie stumm fixierte.
"Ich sehe dir doch an,das etwas nicht in Ordnung ist." versuchte es Siva erneut und nahm Ebonys Hand in ihre....
"Ich fühle mich schrecklich.."erzählte Lunas Mutter stockend und fügte mit Tränen in den Augen hinzu:"Ich kann einfach nicht mehr, verstehst du?Dieser Doppelbelastung bin ich nicht gewachsen." "Hey,ist schon gut,komm her"erwiderte Siva mitfühlend und schien erleichtert,als Ebony zaghaft ihre Arme um ihren Hals schlang und schon bald ein unterdrücktes Schluchzen zu hören war.
"Wein dich nur aus,hab keine Angst"flüsterte Siva und streichelte ihrer Schwester liebevoll über das Haar,um ihr so ein Gefühl von Geborgenheit und Nähe zu vermitteln...
Dicke Regentropfen klatschten gegen die schmutzige Fensterscheibe und versickerten im endlosen Nichts.Der Himmel glich einem wirren Farbenspiel,ihn ihm spiegelten sich die verschiedensten Blau und Lilatöne.Graue Wolken bedeckten das endlose Firmament und es schien als wolle die Sonne nie wieder zurück kehren. Eine weibliche Gestalt in einem blauen Bademantel saß seufzend mit den Füßen wippend in einem alten Lehnstuhl.Die Haare der jungen Frau fielen weich über ihre schmalen Schultern und verdeckten ihre Ohren,so das man den Eindruck hatte das Gesicht würde gänzlich von ihren blondem Haar umrahmt.Ebonys Füße steckten in blauen warmen Pantoffeln,trotzdem bildete sich eine leichte Gänsehaut auf ihren nackten Beinen.Auf dem Schoß von Lunas Mutter verweilte eine alte Zeitschrift mit dem schönen Namen"Celebrity".Nachdenklich,den Kopf in die Hand gestützt blätterte die junge Frau die schon sehr zerfledderte Zeitschrift durch und betrachtete lächelnd die kleinen Bildchen von ehemaligen Prominten ihres Landes.Als die Blonine auf der letzten Seite angekommen war,legte sie die Illustrierte beiseite und richtete ihren Blick auf das kleine Babybettchen .Dieses befand sich nur wenige Meter von ihr entfernt,so hatte Ebony ihre Kleine jederzeit im Blick und musste nicht erst aufstehen,um Luna nahe zu sein. Lächelnd verfolgte die junge Frau ,wie ihre kleine Tochter mit den Beinen strampelte und an ihrem Daumen saugte.Das schlechte Wetter schien das Baby nicht zu stören,friedlich schlief es in seinem Bettchen und ließ sich von der leisen Musik berießeln,welche aus der Spieluhr schallte,die an der Wiege angebracht war. Beim Anblick ihres zufriedenen Kindes fiel ihr das Gespräch mit Siva wieder ein,welches sie tags zuvor mit der werdenenden Mutter geführt hatte... "Ebony,du musst das tun,was dir richtig erscheint.."traf die ruhige Stimme Sivas an das Ohr der jungen Frau. "Aber was ist richtig und was falsch?Auf keinen Fall möchte ich Jay oder Luna enttäuschen,die beiden sind das wertvollste was ich besitze.." erwiderte die junge Mutter eindringlich und richtete ihren Blick auf einen x-beliebigen Punkt an der Wand. "Das wirst du auch nicht,Ebony.Folge einfach deinem Herzen und versuch dich zu entspannen,so findest du dein wahres Glück"wandte sich die Schwangere an ihre Schwester und streichelte ihr liebevoll über den Rücken. "Ich werde es versuchen ,Siva."meinte Ebony und wandte ihr Gesicht dem der werdenen Mutter zu. "Ich bin überzeugt,das du es schaffen wirst"erwiderte Slades Freundin zuversichtlich und nahm ihre Schwester liebevoll in den Arm .... Lunas Mutter entstieg erst wieder ihren wirren Gedanken,als eine besorgte und tiefe Stimme an ihr Ohr drang:"Schatz,alles in Ordnung?" Ebony fuhr sich verwirrt durch das Gesicht,ehe sie den Kopf hob und einen lächelnden Jay erkannte,welcher eben dabei war sich mit einem Handtuch seine Haare zu frottieren. "Ja alles bestens,Jay."grinste Ebony und blickte lächelnd auf das blaue Handtuch,welches sich langsam von seinen Hüften zu lösen begann und immer weiter gen Boden rutschte. "Ist was?"wandte sich Lunas Vater verwirrt an seine Freundin und ließ achtlos das Handtuch fallen,welches sich soeben noch auf seinem Kopf befunden hatte. "Schatz,du stehst fast im Freien.."erwiderte Ebony prustend und hielt sich die Hand vor dem Mund,um nicht laut loszulachen und Luna womöglich noch aus ihrem tiefen Schlaf zu reißen. Dem ehemaligen Techno schoß nun das Blut in die Wangen und er zog fast unbemerkt von der Mutter seines Kindes ,das Handtuch wieder an seinen richtigen Platz und fixierte es mit einem festen Knoten,so konnte es nun nicht mehr von seinen Hüften rutschen. Ebony hatte ihn die ganze Zeit beobachtete und musste sich sehr zusammenehmen um nicht wie ein pubertierender Teenie loszukreischen. Als Jay beschämt den Kopf hob,wandte Lunas Mutter den Blick von seinem schönen Körper ab und richtete diesen wieder auf ihr friedlich schlafendes Baby. Sonnenlicht flutete durch das angelehnte Fenster und ließ den meist dunklen Raum,welchen die kleine Familie bewohnte,gleich um einiges heller und freundlicher wirken. Alle Spuren des gestrigen Regenschauers waren verschwunden,nur noch ein paar kleine Pfützen auf den einsamen Straßen ,erinnerten an den unverhofften Regenguß. Ebony saß mit angezogenen Beinen auf der Fensterbank und blickte auf die verwüstete Stadt hinunter.Lächelnd nahm sie eine kleine streunende Katze wahr,welche in diesem Moment über die Straße huschte und sich dann unter einer Plastikplane,in der Nähe der Mülltonnen,verkroch.Lunas Mutter strich sich seufzend eine blonde Haarsträhne hinter das Ohr und streckte ihre Beine aus,denn diese waren mittlerweile eingeschlafen und kribbelten unnatürlich.Als auch dies keine Linderung mit sich brachte,beugte sich die junge Frau etwas nach vorne und massierte ihre Waden,welche sich unter ihren warmen Händen langsam zu entspannen begannen und sich schließlich entkrampften.Erleichtert ließ Ebony von ihren schlanken Beinen ab und dachte an ihre noch nicht weit zurückliegende Schwangerschaft und die damit verbundenen Wadenkrämpfe.Diese traten meist in aller Frühe auf und raubten ihr damals schier den letzten Nerv.Entspannt lehnte sich die junge Frau zurück und traf mit ihrem Kopf gegen die weiße kahle Wand,doch dies schien ihr keine Schmerzen zu bereiten,denn sie blieb in ihrer Position.Ein müdes Gähnen entfloh ihren Lippen und sie schloß entspannt die Augen.Die warmen Sonnenstrahlen trafen auf ihr schönes Gesicht und breiteten sich über ihrem ganzen Körper aus.Ebony fühlte sich in diesem Moment sehr wohl und geborgen,ihre Hände ruhten auf ihrem flachen Bauch und waren zu einem Dreieck geformt.Die Haare der jungen Mutter fielen weich und geschmeidig über ihre nackten Schultern.Es war ein Bild gänzlicher Harmonie und des Friedens,angenehm duftende Pflanzen,welche auf dem Fenstersims ihren Platz hatten, verdeutlichten dies zusätzlich. Die junge Frau war in einen Dämmerschlaf gesunken und nahm kaum noch ihre Umwelt und die damit verbundenen Geräusche wahr.Seufzend ließ sie den Kopf auf ihre Schulter sinken und war dabei ins Land der Träume zu entschwinden,doch dies wurde durch eine bestimmte Person,welche soeben den Raum betrat,verhindert.. Eine hübsche Frau mit dunkler Haut und auffälligem Make-up steuerte auf die ruhende Gestalt auf der Fensterbank zu und rüttelte diese unsanft an der Schulter. "Wie was..?stammelte Ebony verwirrt und hob müde den Kopf. Lunas Mutter erkannte Java nicht gleich,erst als sich Jays Freundin den Schlaf aus den Augen rieb,nahm sie ihre Schwester wahr.. "Was machst du denn hier?"wandte sich Ebony mit müder Stimme an die ehemalige Geliebte Rams,welche lächelnd an einem Fensterflügel gelehnt,vor ihr stand. Die Angesprochene steckte sich scheinbar nervös eine ihrer gelösten Braids hinter das Ohr und erwiderte dann:"Nette Begrüßung,Schwesterherz....Wie wärs mit,"wie geht es dir,Javi" oder "lang nicht mehr gesehen,Java" .."
"Bitte erspar mir deinen Sarkasmus.Also,warum bist du gekommen?"fragte Ebony genervt und zog sich an der Wand hoch,um so in eine mehr oder minder aufrechte Position zu gelangen. Java verlagerte ihr Gewicht auf das andere Bein und engegnete dann:"Siva scheint es nicht gut zu gehen.Sie klagt über Schmerzen im Unterbauch.."
Keinerlei Regung war in Javas Gesicht zu erkennen,als sie diese Worte aussprach.Ihr Gesichtsausdruck war ausdrucklos,nur eine Strähne welche ihr mitten ins schmale Gesicht hing,milderte ihre strengen Gesichtszüge etwas und verlieh ihnen einen Hauch von Freundlichkeit. Ebony setzte sich seufzend auf und und rutschte vorsichtig an den Rand des Fensterbretts.Langsam setzte sie erst den einen dann den anderen Fuß auf dem Boden auf und richtete sich schließlich zu voller Größe auf.Dabei fielen ihr ein paar Haarsträhnen ins Gesicht,doch diese steckte sie einfach hinter ihr Ohr und schloß dann langsam die Flügel des Fensters.Java beobachtete still die Handlungen ihrer Schwester,doch als diese sich stumm an ihr vorbeischob und den Vorhang aufschob,wurde es der ehemaligen Geliebten Rams zu viel und sie wandte sich verärgert an Ebony:"Hey,wo willst du denn hin?" Die Angesprochene hielt nun inne und erwiderte über ihre Schulter hinweg:"Zu Siva natürlich.Denn die bekommt heute wahrscheinlich ihr Baby,noch Fragen?" Der fast geschäftsmäßige Ton ihrer Schwester schien die sonst taffe Java zu verunsichern,denn sie erwiderte nichts,sondern folgte stumm Lunas Mutter,welche in diesem Moment durch den Vorhang glitt und auf das Zimmer,am Ende des Flures,zusteuerte.Ebonys wunderschön goldschimmernde Haare wippten beim Gehen und fielen seidig über ihre Schultern.Java fühlte sich verletzt ,als sie bemerkte das ihre Schwester sie nicht wahr nahm und sich keinesfalls nach ihr umdrehte,als sie schließlich Sivas Zimmer erreicht hatte und den blauen Vorhang langsam beiseite schob. Lächelnd betrat Ebony das Zimmer und endeckte schon von weitem die sich windende Siva,welche scheinbar starke Schmerzen hatte und sich so Abhilfe verschaffte.. "Hey Süsse,geht es wirklich schon los?"wandte sich die junge Frau an ihre ältere Schwester und setzte sich schweigend auf die Bettkante. Erst jetzt erkannte Slades Freundin ihre Schwester und versuchte sich aufzusetzen,doch dies gelang ihr erst,als Ebony ihr ein Kissen in den schmerzenden Rücken schob. "Ganz ruhig,Siva.Du musst keine Angst haben"versuchte Lunas Mutter die Schwangere aufzumuntern und strich ihr lächelnd die verschwitzten Haarsträhnen aus dem Gesicht. "Ebony,es tut so unheimlich weh.Du musst Slade holen.." brachte ihre Schwester gerade noch heraus,bevor sie eine erneute Schmerzwelle schier zu überwätigen schien und sie dazu veranlasste,wimmernd ihre Beine anzuziehen und die Finger in das Kissen zu krallen. "Ok,ich werde ihn holen.Aber du musst dich entspannen,versuch an dein Baby zu denken.." schärfte ihr Ebony ein und erhob sich dann von ihrem Bett. "Bitte geh nicht.."murmelte Siva kraftlos und hielt ihre Schwester am Arm fest. "Gut,dann muss Java ihn holen.Keine Angst,ich bleibe bei dir"erwiderte Ebony lächelnd und strich der verängstigten Siva leicht über das verschwitzte Gesicht. Die Schwangere schloß erschöpft die Augen und driftete scheinbar in eine Art Dämmerzustand ab. Ebony betrachtete lächelnd ihre erschöpfte Schwester und erhob sich dann vorsichtig von ihrem Bett.Leise durchquerte sie den kleinen Raum und schob dann den Vorhang beiseite,um nach draußen zu gelangen....
"Ganz ruhig,veratme ganz langsam die Wehe.."schärfte ihr Ebony ein und legte vorsichtig den kalten Waschlappen auf die schweißnasse Stirn ihrer Schwester.. "Ich kann nicht..es tut so weh..wo ist Slade?"erwiderte Siva mit abwesender Stimme und legte mit schmerzverzerrtem Gesichtsausdruck die Hände unter ihren tobenden Bauch.. Lunas Mutter betrachtete besorgt die Schwangere und wusste instinktiv,das sie mit größer Wahrscheinlichkeit Hebamme spielen musste,waren doch Slade und Java schier unauffindbar.. Doch Ebony wollte ihre erschöpfte Schwester nicht ängstigen,so teilte sie ihr nur mit,das der Vater ihres Kindes bereits auf dem Weg sei und in wenigen Minuten eintreffen würde.. Siva schien sich mit dieser Auskunft zufriedenzugeben,denn sie atmtete nun sehr gleichmäßig und hechelte sogar ,als eine erneute Welle des Schmerzes über sie hereinbrach.. "So ist es gut,das machst du spitze!"feuerte Ebony, Slades Freundin an und ließ sich dann am Fußende des Bettes nieder,um nach dem ungeborenen Kind ihrer Schwester zu sehen... Die blonde junge Frau befreite Siva unbemerkt von ihrer Hose und ihrem Unterhöschen und legte die Kleidungsstücke kurzerhand neben das Bett.. Vorsichtig drückte Ebony auf den harten Bauch ihrer Schwester und versuchte das Köpfchen des Babys durch die ausgeweitete Bauchdecke zu fühlen,doch sie war natürlich keine gelernte Hebamme und konnte so den Standort des Babys nur vermuten.. Lächelnd ließ sie ihre Hand auf der Stelle verweilen,von welcher sie gerade eben einen Tritt durch die dünne Bauchdecke erfahren hatte.. "Na,du wirst anscheinend auch langsam ungeduldig"flüsterte die junge Frau mit zärtlicher Stimme und war nicht überrascht,als sich erneut eine kleine Hand auf dem prallen Bauch ihrer Schwester abzeichnete. "Ebony,ich spüre einen Druck auf meiner Blase,sind das Presswehen?" drang die fragende Stimme Sivas zu ihr hinab,was die junge Mutter dazu veranlasste ihren Kopf zu heben und zu erwidern: "Siva,das ist der Kopf des Kindes,welcher sich einen Weg durch deine Scheide sucht.Doch du musst ihm helfen,indem du vorsichtig bei jeder Wehe mitpresst ok?" Die junge Muttter erkannte,wie Siva unsicher lächelte und dann scheinbar ihre ganze Kraft in den Bauch legte,denn sie beugte sich stöhnend vor und schrie so laut,das Ebony das Gefühl hatte,ihr Trommelfell würde jeden Moment zerplatzen.. "So ist es gut,prima machst du das!"feuerte Sivas Schwester die kurz vor der Niederkunft stehende junge Frau an und versuchte die Übelkeit zu unterdrücken,welche langsam in ihr aufstieg,als sie das frische Blut bemerkte,welches an Sivas Schenkeln zu kleben schien .. "So ist es gut,mach weiter so!"drang Ebonys freundliche Stimme zu der Schwangeren hinauf und diese tat wie ihr geheissen und presste mit alle ihrer verbliebenen Kraft das Kind aus ihrem schmalen Körper.. Die junge Mutter erkannte nun einen kleinen Kopf,welcher sich langsam aus der Scheide ihrer Schwester herausschob,geistesgegenwärtig hielt Ebony ihre Hände unter diesen und lächelte,als sie wahr nahm,das zuerst die rechte Schulter und dann die linke Schulter des Babys folgten..
"Siva,dein Kleines ist fast da,du musst nur noch einmal kräftig pressen!"gab Ebony ihrer Schwester letzte Anweisungen und registrierte lächelnd,wie sich diese erneut vorbeugte und und ihre letzten Kraftreserven zu Tage führte,um ihr Kind auf die Welt zu holen.. Lunas Mutter nahm wahr,wie sich schließlich der Rest des kleinen Körpers durch die noch kleinere Öffnung durchschob und schließlich mit einem schmatzendem Geräusch und einem Schwall Blut in ihren Händen landete.. Eine Welle der Zärtlichkeit überfiel Ebony,als sie das kleine Baby betrachtete,dieses regte sich nun langsam in ihren Armen und verzog den Mund um einen ohrenbetäubenden Schrei loszulassen,welcher durch das ganze Zimmer drang und allen mitteilte,das ein neues Leben den Weg auf die Erde gefunden hatte..
"Hey mein Kleines,alles ist in Ordnung.."flüsterte die junge Mutter zärtlich und wiegte das blutverschmierte kleine Baby sanft in ihren Armen. Vorsichtig legte sie das kleine Wesen neben sich und griff dann nach einer Schere,welche neben ihr auf einer Anrichte verweilte,um die Nabelschnur zu durchtrennen,welche zurück in Sivas Unterlaub führte.. Konzentriert schnitt sie diese durch und band dann ein Stück Stoff,welches sie ebenfalls schon vorher auf die Anrichte gelegt hatte,um den kleinen Bauch des Babys. "So und jetzt gehen wir zu deiner Mama.."teilte Ebony dem schlafendem Baby mit , hob das kleine Wesen vorsichtig von der blutverschmierten Bettdecke hoch und drückte es an ihre Brust .Langsam erhob sich Ebony , ließ sich dann neben Siva nieder und legte ihr die Kleine lächelnd auf ihre Brust.. "Ein wunderschönes kleines Mädchen hast du bekommen.."teilte Ebony ihrer Schwester mit und strich ihr vorsichtig eine verschwitzte Haarsträhne aus dem Gesicht.. Die Angesprochene wandte den Blick von ihrer hübschen Tochter ab und erwiderte lächelnd:"Das ist dein Verdienst,Ebony.Ohne dich hätte ich die Geburt nicht überlebt.." Vorsichtig strich Siva ihrer kleinen Tochter über den Kopf und meinte dann an ihre unsicher lächelnde Schwester gewandt:"Ich denke,wir sollten sie einwickeln,sonst erfriert uns die Kleine noch" "Du hast recht,ich werde sie dann gleich vollständig sauber machen und dir in wenigen Sekunden wieder bringen" meinte Ebony lächelnd und nahm vorsichtig die Kleine an sich,welche nur verschlafen grunzte und dann wieder in einen tiefen Schlaf zu sinken schien.. Langsam steuerte die junge Mutter auf das Waschbecken zu,welches sich in Sivas Zimmer befand und nahm dann einen Waschlappen von seinem Haken,um diesen zu befeuchten. Lächelnd stellte Ebony fest,das die Kleine friedlich an ihrer Brust schlief und auch nicht aufwachte,als sie den Lappen unter den Wasserhahn hielt.. Vorsichtig legte sie den kleinen Körper in die Babywanne,diese hatte neben dem Waschbecken ihren Platz und stammte noch aus der alten Welt.. Ebony befreite die Kleine von all dem Blut und teilweise auch noch der Käseschmiere,welche an ihrem Körper klebte und machte ihr danach Mund,Nase und die kleinen Ohren sauber.. Die junge Frau fand es mehr als erstaunlich,das die Kleine das Bad so genoß und keinen einzigen Protestschrei losließ,während Ebony ihren kleinen Körper saubermachte.. "So meine Kleine,jetzt bist du schön"flüsterte Ebony lächelnd und wickelte das Baby sorgsam in ein kleines weißes Handtuch ein,um zu verhindern,das der Körper des kleinen Mädchens auskühlte. Als die junge Mutter das Baby an ihre Brust drückte,bemerkte sie das auch ihre Finger voller Blut waren und ihre Kleidung aussah,als hätte sie einem Horrorfilm die Hauptrolle gespielt.. Deshalb hielt die junge Frau noch kurz ihre Hände unter dem Wasserhahn und säuberte notdürftig ihre Kleidung. Lächelnd kehrte sie danach wieder zu ihrer Schwester zurück,welche sie strahlend empfing,doch Ebony merkte dennoch das etwas nicht stimmte. Stumm reichte die junge Mutter, Siva das kleine Baby und meinte dann an die frischgebackene Mama gewandt:"Hey,wenn etwas nicht stimmt,kannst du mir es ruhig mitteilen." Die Angesprochene wandte nun den Blick von ihrer friedlich schlafenden Tochter ab und erwiderte:"Ich musste vorhin noch mal pressen,ungefähr viermal,dann waren die Schmerzen plötzlich verschwunden.. Ebony schien erleichtert,als diese Worte an ihr Ohr drangen und entgegnete:"Das war bestimmt die Nachgeburt,keine Sorge.." Doch als die junge Mutter in das Gesicht ihrer Schwester blickte,wusste sie ,das diese ihr nicht glaubte und erhob sich deshalb von dem Bett der einst Schwangeren,um nach dem Rechten zu sehen.. Lächelnd ließ sie sich am Fußende nieder und erblickte ein Gebilde,ähnlich einer Schafsleber,welche zu Sivas Füßen lag und die Nachgeburt bildete..

6 Monate später..

Ein plötzlicher aufkeimender leichter Wind ließ die Blätter jenseits der weißen Buche kurz erzittern und sich fast hektisch im Luftzug wiegen,bevor schließlich wieder Ruhe einkehrte und sich ihr Tempo allmählich wieder verlangsamerte... Das Rauschen der Blätter drang auch zu den beiden Singvögeln durch,welche sich fröhlich unterhielten und sich fast unmerklich auf den dünnen Ästen bewegten... Dieser laue Sommertag hatte fast etwas Idyllisches an sich,nur vereinzelte Wolken säumten den klaren Himmel und die Sonne wärmte auf angenehme Art die kalten Körper der Jugendlichen...

Unter einer hohen Linde saß eine junge Frau und spielte lächelnd mit ihrem kleinen Baby,welches neben ihr auf der blauen Decke lag und fröhlich gluckste.. Es schien vollkommen zufrieden zu sein,schläfrig lutschte das kleine Mädchen an ihrem Daumen und strampelte wild mit den kleinen Beinchen. Auf der Stirn der kleinen Luna war ein weißer Halbmond aufgemalt,dieser symbolisierte die Zugehörigkeit zu den Mall-Rats. Angesichts der Hitze trug Ebonys Baby nur eine Windel und war ansonsten vollkommen nackt. Doch der Kleinen schien das wenig auszumachen, denn sie hob von Zeit zu Zeit ihr kleines Köpfen und sah sich scheinbar neugierig ihre Umgebung an... Lächelnd ließ Ebony ,welche ein luftiges Sommerkleid trug und ihre Haare hochgesteckt hatte,so das nur einzelne Strähnen keck heraustanden,den Blick auf ihrem Baby verweilen.
"Na,meine Süsse,wollen wir den Papa suchen?" wandte sich die junge Mutter zärtlich an ihren Nachwuchs,welcher in diesem Moment in seiner Bewegung innehielt und aufmerksam seine Mutter fixierte.. Jays Freundin deutete dies als Zustimmung für ihren Vorschlag, hob Luna langsam hoch und drückte die Kleine leicht an ihre Brust.Lächelnd bemerkte die junge Mutter das ihr Baby fröhlich mit den Beinen zappelte und neugierig seine Umgebung betrachtete. Vosichtig erhob sich die junge Frau und steuerte dann zielstrebig auf den kleinen Flußlauf zu,welcher an dem kleinen Waldstück,in dem sie sich befand vorbeifloß und so eine ausgezeichnete Möglichkeit zum Schwimmen anbot.. Seufzend wischte sich Ebony den Schweiß mit der rechten Hand von der Stirn und achtete darauf ,das sich ihre Kleine nicht selbständig machte,denn diese nahm nun den Kopf zurück und sah ihre Mutter aus großen blauen Augen neugierig an.. "Hey meine Süsse,du darfst später auf dem Gras krabbeln,doch zuerst müssen wir deinen Daddy suchen."meinte die junge Mtter lächelnd und ließ dann ihre Kleine auf ihre rechte Hüfte rutschen,um so einen möglichen Sturz zu vermeiden. Zu Ebonys Erleichterung fügte sich Luna und brabbelte fröhlich vor sich hin,als die junge Mutter vorsichtig die Sträucher beiseite schob und dann langsam durch diese hindurchglitt,um auf die andere Seite des Wäldchens zu kommen.. Beeindruckt ließ Jays Freundin ihren Blick auf dem riesigen Areal verweilen und nahm lächelnd die glitzernden Kristalle wahr ,welcher sich angesichts der Sonneinstrahlung auf dem klaren grünlichen Wasser befanden.
"Schön hier,stimmts?"wandte sich Ebony zärtlich an Luna,welche nur gluckste und neugierig ihr Köpchen hob. Als die junge Mutter den Blick wieder von ihrer Kleinen abwandte,erkannte sie eine schlanke und athletische Gestalt,welche zielstebig auf sie zusteuerte.. Es handelte sich um Jay,welcher scheinbar nur eine Boxershort trug und kurz zuvor noch im Wasser gewesen sein musste,denn sein blondes Haar war triefnass und einzelne Strähnen hingen ihm in das gebräunte Gesicht..
Der zuvor noch klare Himmel,erschien dem Betrachter nun leer und ausdrucklos,doch einige funkelnde Sterne,welche das Himmelszelt säumten,ließen das Firmament dennoch weich wirken.. Das beruhigende Zirpen der Grillen und das leichte Rauschen der Blätter drangen an das Ohr der hübschen Blondine.Diese lag bequem ausgestreckt auf einer blauen warmen Wolldecke und betrachtete versunken den Sternenhimmel.Auf das fröhliche Brabbeln ihrer Tochter,welche einige Meter weiter zufrieden im weichen Gras krabbelte und neugierig den Kopf hob,als das Rufen eines Kauzes an ihr Ohr drang,achtete sie nicht.Doch dies war gar nicht nötig,saß Jay doch neben der Kleinen und achtete penibel darauf,das seinem Schatz nichts passierte... Lächelnd verfolgte dieser ,wie Luna in die Richtung ihrer Mutter krabbelte und dabei unverständliche Worte austieß. Tollpatschtig bewegte sich das kleine Mädchen fort,immer darauf bedacht sich möglichst aufrecht zu halten.. Doch als das kleine Kind seine rechte Hand ausstreckte und diese auf den Boden legte,zuckte es kurz zusammen. Verwirrt hob Luna ihre Hand und erkannte Blutstropfen,welche ihren Handrücken hinabrannen und schließlich auf das weiche Gras fielen.. Erschrocken hielt die Kleine in ihrer Bewegung inne und ließ einen ohrenbetäubenden Schrei los,welcher durch das ganze Waldstück hallte.. Weinend ließ sich Luna auf das Gras fallen und strampelte wild mit den Beinen,um so Aufmerksamkeit zu erzeugen.. Mittlerweile war ihr ganzes süßes Gesicht in einen roten Farbton getaucht,stumme Tränen rannen ihr Gesicht hinab und ließen sich auf der Erde nieder.. "Hey,meine Kleine,was ist denn?"traf die freundliche Stimme ihres Vaters an ihr Ohr,welcher sich neben sie gesetzt hatte und ihr tröstend über ihre blonden dünnen Haare strich. Doch durch diese Geste,ließ sich Luna nicht etwa beruhigen,nein sie verfiel in noch lauteres Geschrei und strampelte trotzig mit ihren Beinen... Jay seufze und verließ dann seine kleine Tochter um Ebony zu holen,welche inzwischen aufgestanden war und zielstrebig auf den kleinen Flußlauf zusteuerte. Lunas Vater konnte in der Dunkelheit nur schwach ihre Konturen ausmachen und entschloss sich daher,zu seiner Kleinen zurück zukehren.. Diese lag immer noch auf dem weichen Gras und schrie sich die Seele aus dem Leib,doch Jay ließ sich davon nicht beeindrucken,sondern nahm das protestiernde kleine Mädchen einfach hoch und drückte es liebevoll an seine Brust. "Alles ist gut,meine Kleine.Jetzt haben wir es doch ohne die Mama geschafft."flüsterte der junge Vater zärtlich und lächelte erleichtert,als nur noch ein kaum hörbares Quengeln an sein Ohr drang. Seufzend wiegte er Luna in seinen Armen und bemerkte erstaunt,das an seinem rechten Finger frisches Blut klebte.. Verwirrrt betrachtete er die Handfläche seines Kindes und nahm erst jetzt den kleinen Kratzer wahr,welcher sich durch den ganzen Handteller zog. Erleichtert stellte Ebonys Freund fest,das die Wunde nicht tief war und fasste daher den Entschluss ,das kleine Mädchen schlafen zu legen und die Verletzung erst morgen zu verbinden.. Lächelnd legte er seine Kleine auf eine weiche Decke und breitete dann die Jacke ,welche Luna gehörte,über dem kleinen Körper aus....
In diesem Augenblick spürte er einen leisen Windhauch,welcher nur für wenige Sekunden seinen Nacken streifte und dann in der Unendlichkeit verschwand.Verwirrt ließ er von Luna ab und drehte sich um,doch seltsamerweise war niemand hinter ihm,nur Sträucher taten sich vor ihm auf und saftige Wiesen.Diese waren nun angesichts der Dunkelheit in einen toten Grauton getaucht. Kopfschüttelnd widmete Jay seine Aufmerksamkeit wieder Luna und drückte ihr zärtlich einen Kuss auf die Wange.Doch komischerweise schloß das kleine Baby nicht die Augen ,sondern strampelte wild mit den Beinen.Entsetzt stellte der junge Vater fest,das einsame Tränen ihr Gesicht hinabrannen und kleine nasse Stellen auf dem Boden hinterließen... "Hey meine Kleine,was hast du denn?" wandte sich Ebonys Freund mit unverkennbarer Besorgnis an seine kleine Tochter,welche nun mit ihren Armen auf die rote Jacke schlug,so alle wolle sie sich von dieser befreien. Jay gefiel das Verhalten seines Kindes überhaupt nicht,fieberhaft überlegte er,was sein kleiner Schatz nur haben könnte,doch ihm fiel kein plausibler Grund für ihr trotziges Verhalten ein. Schließlich hob er Luna vorsichtig hoch,wohlwissend das diese nun ihren Willen bekam und drückte das kleine Mächen an seine Brust. Doch nun wurde das die Kleine erst recht aggressiv,trotzig schlug sie mit ihren Händen auf den Oberkörper ihres Daddys ein und stimmte ein ohrenbetäubendes Geschrei an. "Luna,es ist doch alles gut.Mami kommt doch bald zurück."flüsterte der junge Mann und streichelte dem Kleinkind leicht über den Kopf. Doch auch diese liebevolle Geste brachte Luna nicht zum Schweigen ,sondern schien sie noch aggressiver zu machen. Trotzig strampelte das Baby mit ihren Beinen und schlug immer weiter auf seinen Daddy ein,welcher langsam mit seinem Latein am Ende war und sich immer mehr die baldige Rückkehr seiner Freundin wünschte.Seufzend versuchte er die kleinen Händchen seines Kindes von seinem nackten Oberkörper zu lösen und stellte dabei enztsetzt fest,das frisches Blut an diesen klebte. Besorgt betrachtete Jay die Handfläche seiner Tochter und erkannte ,das sich der einst kaum wahrnehmbare Kratzer mittlerweise entzündet hatte und eine weißliche Flüssigkeit aud diesem austrat.
"Verdammt!"murmelte er und untersuchte vorsichtig die Wunde seiner Tochter,doch als diese zusammenzuckte ,ließ er von der Verletzung ab und streichelte Luna liebevoll über ihr Köpfchen.
"Keine Angst,alles wird gut"wandte Jay sich optimistisch an Luna und sprach im Stillen ein Gebet für seine Tochter...
Langsam aber stetig fiel ein Tautropfen von einer hübschen Blume,welche sich soeben der Sonne emporstreckte und ihre Blätter öffnete.Doch nicht nur oberhalb der Erde erwachten die ersten Lebewesen von ihrem langen Schlaf,auch unterhalb dieser krabbelte allerhand Getier,welches meist diskret von den Menschen umgangen wurde... Doch den Insekten schien dies nichts auszumachen,munter gingen sie ihrer Arbeit nach und erweckten den Eindruck,das ihr Leben viel leichter und angenehmer war als das der menschlichen Rasse... Deshalb scherten sich die Tiere auch nicht um den Fremdkörper,welcher in der Gestalt eines Zeltes mitten unter einem schattigen Baum verweilte.. Oberhalb dieser Schlafgelegenheit saßen zwei kleine Amseln,diese öffneten nun ihren kleinen Schnabel und stimmten ein fröhliches Lied an.. So kam es,das nach wenigen Sekunden genervtes Murmeln durch den dünnen Stoff des Zeltes traf und sich bald darauf ein Kopf durch die Öffnung schob.. Es handelte sich um Ebony,die junge Frau rieb sich seufzend den Schlaf aus den Augen , öffnete dann den Reisverschluss des Zeltes und verließ bückend die Schlafgelegenheit. Ein Lächeln stahl sich auf die Lippen der jungen Mutter,als sie sich aufrichtete und tief die frische Luft einatmete,um so endlich munter zu werden.. Ebony war im Begriff sich umzudrehen und wieder zu ihrer kleinen Familie zurück zu kehren,als sie sanfte Hände spürte,welche für wenige Sekunden über ihre gebräunten Schultern fuhren.. Die junge Frau erschauderte und zog ihr knappes Top jenseits ihres flachen Bauches,doch dieses schien zu kurz zu sein und rutschte deshalb sogleich wieder an seinen Platz.. Seufzend verschränkte Lunas Mutter die Arme über der Brust und drehte sich schließlich um.. "Jay?Was machst du denn hier draußen?" wunderte sich Ebony und blickte wie in Trance in seine blauen Augen.. Dieser lächelte sie nur an und schlang dann seine Arme um ihre Hüften. Die junge Frau ließ ihn gewähren und legte ihren Kopf an seine Brust,welche mit einem schwarzen T-Shirt bedeckt war..
"Ich habe dich gesucht,mein Schatz." traf die tiefe Stimmes ihres Freundes zu ihr hinab..
"Das wusste ich nicht.Naja jetzt hast du mich ja gefunden.Wie geht es unserer Kleinen?" erwiderte Ebony zärtlich , löste sich leicht von seinem Oberkörper, und fuhr mit ihren Fingern über die schlanken Arme ihres Freundes..
"Luna geht es gut,zum Glück war es nur ein Kratzer.Trotzdem hatte ich Angst um sie,ich musste sofort an Grace denken.." murmelte er kaum hörbar ,hob vorsichtig das schlanke Kinn seiner Freundin an,so das sie ihm in die Augen schauen musste und gab ihr dann einen innnigen Kuss auf ihre Lippen..
Leicht zögernd hob Ebony den Kopf von der weichen Unterlage.Einige Grasbüschel kitzelten sie im Gesicht und sorgten dafür,das sich die junge Frau unwisch über ihre Wange fuhr und das Gras entfernte.Seufzend ließ Lunas Mutter die Büschel in ihre rechte Hand gleiten und betrachtete wie in Trance die grünliche Pflanze.Fasziniert blieb der Blick der ehemaligen Loco an einem Tautropfen hängen,dieser verließ langsam und wie in Zeitlupe das frische Gras .Ebony fand erst wieder in die harte Reaität zurück als sie schlanke Arme wahr nahm,welche sich um ihre Schultern legten... Doch Lunas Mutter erschien keinesfalls ängstlich,sondern drehte sich mit einem Lächeln um und und versank dann geradewegs in den ozeanähnlichen Augen jays,der sie lieb anlächelte und ihr für einen Augenblick leicht über die rechte Schulter strich. Lächelnd zog Ebony ihren Freund an sich heran und führte ihre Lippen zu seinem Mund... Ein Gefühl von Schwindel vermischt mit absoluter Glückseligkeit trat an die Oberfläche des Bewusstseins der jungen Frau,als sie sich ganz und gar ihren tiefen Gefühlen für diesen Mann hingab und nicht einmal mehr an Luna dachte,welche fröhlich glucksend keinre zwei meter weiter durch das Gras krabbelte. Auch Jay bemerkte wie entspannt die Mutter seines Kindes war ,er hatte sie noch nie ausgeglichen und ruhig erlebt.Deshalb kam ihm in den Sinn,öfter solche Familientage zu unternehmen,nicht nur um die Beziehung zu Luna zu festigen sondern auch um Ebony zu beweisen,das sie die einzige für ihn war und dies auch immer bleiben würde. Er musste lächeln,als die junge Frau verwirrt die Augenlieder hob und ihn mit einem kurzen seltsamen Blick fixierte... Doch da Jay ihr keinesfalls etwas von seinen teils wirren Gedankengängen berichten wollte,zog er die sich sträubende Ebony einfach wieder an sich und küsste sie innig auf ihren blurot geschminkten Mund.Bei Dieser Geste öffnete der junge Mann leicht seine Augen und betrachtete stolz das Gesicht seiner Freundin,dieses war in diesem Augenblick mit einer rotglänzendem Flamme und einem schwarzen Augenband verziert .Ebony bemerkte instinktiv, das ihr Gegenüber nicht die Augen von ihr lasseen konnte und küsste ihn daher noch inniger.Wohlwollend stellte sie fest das ihm dies zu gefallen schien,denn ein erstickter Laut entfloh seinen Lippen. Ganz langsam glitt Lunas Mutter mit ihren Händen an seine Schultern und zog ihm vorsichtig das T-Shirt aus.. Ebony kicherte verhalten,als sie den Schriftzug las:Tropische Sonne ist das beste für den Körper.. Just als ihre Lippen diese Worte entzifferten,fand sie sich auf einer wahren Trauminsel wieder. Eine kleine Bucht rundum mit Seegras bewachsen und großen Palmen,welche bis ins Wasser reichten, entstiegen ihrer lebhaften Fantasy.Ebony nahm zwei lachende Gestalten wahr,welche sie ganz klar kannte und nie missen wollte.Lächelnd stellte die junge Frau fest, das das Haar der nun etwa 6-jährigen Luna bis weit über die Hüften reichte und im Sonnenlicht wunderschön leuchtete. Mit kraftvollen Bewegungen rannte die Kleine über den weißen schmalen Strand und lachte, wenn wiedereinmal ein Totenäffchen ihren Weg kreuzte. Die Ehemalige Loco lächelte,als sie wahr nahm,.wie Luna dem Affen leicht über den Kopf streichelte und sich damit scheinbar bei ihm bedankte. Doch ihr Blieb nicht lange an diesem idylischen Bild hängen,eine ihr bekannte Stimme ließ sie schier erzittern und veranlasste sie dazu sich in die Richtung der hilflosen Schreie zu bewegen.Erst als Lunas Mutter einnige Schritte hinter sich gebracht hatte,erkannte diese das ein langes wallendes Kleid scharmant ihre weibliche Figur umspielte und ihre Haare in weichen Locken über die Schultern fühlen.Doch dafür hatte Ebony keinen Blick,sie rannte leichtfüßig über den warmen Sand und kam atemlos vor dem weiten Meer zu stehen,welches am Ufer kleine Wellen schlug und so zeigte,das es nicht nur fiedlich war ,sondern in manchen situationen ,den Menschen auch das Leben kosten können,sollten sie es drauf anlegen. Erschöpft fuhr ihre Hand zu der Stelle, an der sie ihre Lunge vermutete und versuchte Luft zu holen,doch als Ebonys Blick zufällig eine bewegungunglose Gestalt im wasser erkanhte und den Hai wahr nahm,welcher stomlinienfömig von dem Mensch wegschwamm und sogleich untertauchte,fing ihr Magen an zu rebielieren und sie übergab sich in ein tropisches Gebüsch.... "Hey,Ebony alles in ordnung?" traf die tiefe Stimme Jays zu ihr,welcher besorgt vor ihr stand und mit seinen Händen liebevoll ihren zierlichen Körper umfasste.Seine Freundin schien sich sammeln zu müssen,verdutzt starrte diese auf das T-shirt in ihrer Hand und warf dieses nach einigen Sekunden einfach ins weiche Gras. "Hey Schatz,was ist denn?" drang abermalds die Stimme des ehemaligen Generals zu ihr durch,welcher sie etwas verwirrt betrachtete und nicht wusste ob er sich über das im Gras liegende Kleidungstück wundern sollte oder über Ebony.. Erst als das trotzige Geschrei Lunas durch das Waldstück drang,ging ein Beben durch ihren Körper und sie wandte sich verwirrt an ihren Freund: "Jay?Du bist doch tot..der Hai.." Der Blonde junge Mann wurde aus dem Gestammel seiner freundin nicht schlau und hielt es für das beste sie in seine Arme zu schließen und leicht über die wunderschönen blonden Haare zu streichen.. "Du hast bestimmt geträumt..Es war nur so etwas wie ein Wachtraum,versteht du?" flüsterte Jay in das Ohr der jungen Mutter und drückte sie fest an sich.. ...................................................................................... ............................. ............................ ................. "Ich liebe dich Jay" flüsterte Ebony mit geschlossenen Augen und glitt mit ihren Lippen vorsichtig über seine muskulöse Brust.Lächelnd bemerkte sie,das der junge Mann unter den zärtlichen Erschauderte und leise seufzte..

It makes me realize That I love you,I really love you I can see it in your eyes Girl it´s not surprise That I love you,I really love you

Die Zeilen eines wunderschönen Liebesliedes kamen ihm in den Sinn,als der ehemalige Techno sich völlig seinen Gefühlen hingab und die Welt um sich komplett ausblendete,so als würde sie nicht existieren..

Don´t you know,the truth is in your heart There´s no reason to run and hide

(Ebony´s thoughts) Ich Liebe dich von ganzem Herzen mein Schatz.Dieser Moment ist einfach einzigartig und übetrifft alles,was je geschehen ist. Durch dich habe ich die Erfüllung gefunden,die ich immer in meinem Leben gesucht habe

We held hands through on endless night You took me on a 3-D flight

Schuzubedürftig presste sich Lunas Mutter an den warmen Körper ihres Freundes.Ihre Lippen legten sich vorsichtig auf seine und für einen kurzen Moment spürte Ebony ein sekundenlanges Stechen,als sie ihn langsam und vorsichtig zu küssen begann..

I´m feeling free,you mean so much to me Where you are,s´ where I wanna be

(Jay´s thoughts) Es scheint mir immer noch wie ein Traum,mit dir gemeinsam das Leben zu teilen und unsere wunderschöne Tochter aufwachsen zu sehen.Ich möchte dich nie mehr vermissen müssen,sondern für immer an deiner Seite sein

Zärtlich streichelte die junge Frau dem blonden Mann durch das vom Wind zersauste Haar und führte sein ovales Gesicht näher zu ihrem..

So let your dreams,fly away from now Come with me I´ll show you how

A new area comes.. It is time to go.. Darken wood..

Glitzernde helle Sterne säumten das unendlich große Firmament,allerlei Getier suchte sich einen Unterschlupf für die Nacht und versteckte sich zeitweise hinter dichtem Gebüsch,um nicht etwa den mächtigen Greifvögeln,welche den Wald als ihre Heimat ansahen,zum Opfer zu fallen.. Ein angenehmer Duft von Tannennadeln lag in der Luft und vermischte sich mit dem ruhigen einschläferndem Zirpern der Grillen.. Es versprach eine ruhige Nacht für die Waldtiere zu werden,doch ein eigenartiger Geruch,der sich langsam zu den Fuchsbauten vorarbeitete, versetzte die Tiere in helle Panik.So streckte sich zum Beispiel ein kleiner Hase gen Himmel und versuchte mit zuckender Nase den Ursprungsort des penetranten Geruchs zu orten..
Doch das Häschen hatte keinen Erfolg,es hoppelte unverichteter Dinge wieder zu seinem Bau zurück und sah sich noch einmal suchend um,bevor es in der Erde verschwand.. Auch die Füchse,die sich gefährlich nahe aus ihrem Zuhause gewagt hatten,kehrten wieder um.. Da sich der ungewohnte Geruch von selbst nach einiger Zeit in Luft auflöste und der Wind die letzten Spuren des Dufts unschädlich machte,zogen sich schließlich alle Waldtiere wieder in ihre Bauten zurück und legten sich erschöpft schlafen.. Doch wenn sie noch etwas länger aufgeblieben wären und sich hinter ein dichtes Gebüsch auf die Lauer gelegt hätten,dann wären sie Zeuge eines unglaublichen gefährlichen Szenarios geworden,das sich in diesem Moment auf einer hellen Waldlichtung abspielte..

"Jay!Nicht so viel Brennholz,willst du das der Wald in Schutt und Asche aufgeht?"
Ebony hatte sich in Rage geredet,die Hände auf ihren Hüften plaziert,fixierte sie mit fast stechenden Augen den ehemaligen General,welcher vergeblich versuchte das Feuer zu löschen.. Missmutig verfolgte die junge Mutter,wie Jay seufzend trockenes Gras in die Flammen warf und ängstlich zurücktrat,als ein kurzes Zischen,bedingt durch die Entladung des Lagefeuers,an sein Ohr drang.. Seufzend steckte sich Ebony eine losgelöste Haarsträhne hinter das Ohr und wechselte ihr Standbein,denn das Linke war bereits eingeschlafen..
"Schatz,es ist unmöglich,das Feuer auf diese Weise zu stoppen,wir bräuchten Wasser,doch der Weg bis zum Fluß ist weit.." drang die tiefe Stimme ihres Freundes an ihr Ohr,welche ganz und gar pessimistisch in ihren Ohren klang. Doch Ebony wollte so leicht nicht aufgeben,sie hatte schon so manches durchgestanden,da war dies hier ja schon beinahe lachhaft. Sie musste unwillkürlich grinsen,als für einen kurzen Augenblick diverse Bilder von der ehemaligen Verfolgungsjagd,bedingt durch ihre einstige Flucht vor den Technos,vor ihrem geistigen Auge erschienen. Damals hatten sie auch gekämpft und den Sieg errungen.Warum sollte es nun anders sein? Auf gar keinen Fall würde sie sich vor einem ordinären Feuer unterbuttern lassen oder den armen Wald in dieser Verfassung zurücklassen! Ebony war so damit beschäftigt,eine Lösung für ihr momentanes Problem zu finden,das sie gar nicht den merkwürdigen Blick bemerkte,dem sie nun schon sekundenlang ausgesetzt war. Erst als die junge Mutter lächelnd den Kopf hob und scheinbar einen Weg gefunden hatte,den drohenden Waldbrand zu stoppen,fiel ihr Jays merkwürdiger Gesichtsausdruck auf..
"Hey Schatz,was ist denn los?"versuchte Ebony den scheinbar verwirrten Jay aus der Reserve zu locken. Dieser stand noch immer bewegunglos vor dem Lagefeuer und schien zu Stein erstarrt zu sein.. Auch die junge Frau wurde zusehends unruhig,als sie keine Antwort auf ihre Frage erhielt,deshalb setzte sie sich nachdenklich in Bewegung und trat lautlos neben ihren Freund. Dieser bemerkte seine Freundin erst,als diese ihm vorsichtig über die Schultern strich und kleine Kreise auf seine Schulterblätter malte. Der ehemalige General drehte sich aufgrund dieser zärtlichen Gesten langsam um , lächelte die scheinbar verstörte Ebony liebevoll an und schlang dann die Arme um ihren zierlichen Körper. Doch der jungen Mutter war dies nicht ganz geheuer,verwirrt stieß sie den Vater ihres Kindes von sich und stellte den ehemaligen Gehilfen Rams zur Rede:
"Jay,was glaubst du eigentlich,wer du bist?Zuerst spielst du Mr.Schüchtern und scheinst mich zu ignorieren und dann machst du wieder einen auf liebevollen Ehemann?Nein,tut mir leid,ich kann dir das nicht glauben.Versuch erst selbst mit dir ins Reine zu kommen und belästige mich dann erst wieder,wenn du weisst wer du bist!" Diese harten Worte von der Frau seines Lebens trafen Jay sehr,er erwiderte daraufhin nichts,sondern zeigte nur stumm auf das noch immer lodernde und zischende Lagefeuer.. Ebony war seinem Blick gefolgt,verschränkte seufzend die Arme über der Brust und meinte:"Keine Sorge,ich werde mich darum kümmern.Doch zuerst wecke ich Luna auf und suche mit ihr nach Wasser.Denn bei dir bleibt sie auf gar keinen Fall!!" Ihre stechenden Augen schienen puren Hass auszustrahlen,sie warf noch einen letzten Augenblick auf Jay,welcher bewegunglos vor ihr stand und setzte dann ihren Weg in die entgegengesetzte Richtung fort.. Erst als Ebony schon fast das Zelt erreicht hatte,in welchem die kleine Luna schlief,schien Jay zu realisieren was gerade geschehen war und setzte sich nachdenklich in Bewegung. Er verstand nicht,was in die hübsche Blondine auf einmal gefahren war.Hatte er etwas falsch gemacht? Oder lag es an seinem Verhalten ihr gegenüber? Verwirrt schüttelte der ehemalige General den Kopf und fiel fast über einen kaputten Baumstamm,der direkt vor ihm verweilte und den Weg versperrte.. Seufzend stieg Jay über diesen und setzte mit ausdrucklosem Gesichtsausdruck seinen Weg fort......
Szenensprung:

Prolog..

Dichter Nebel war aufgezogen und hüllte die Heimat der Mall-Rats in ein mystisches Licht.Durch den Einfluss der Dunkelheit fanden sich in dieser lauen Sommernacht nur Katzen zurecht,welche zu Tausenden in Mülltonnen kletterten und dann erhobenen Hauptes stolz mit einem toten Fisch zurückkamen,den sie brüderlich untereinander teilten.Doch nicht nur die Katzen besaßen eine Rangordnung ,auch die Stadt hatte ihre eigenen Gesetze und Prinzipien. Früher hatte immer Ebony dafür gesorgt,das hier alles seine Richtigkeit hatte und niemand benachteiligt wurde.Doch angesichts ihres Zusammenbruchs,den sie vor wenigen Monaten erlitt,hatte sie sich dazu entschlossen ,erstmal auszuspannen und sich ihrer kleinen Familie zu widmen. So musste natürlich für die Zeit ihrer Abwesenheit eine möglichst vertrauenswürdige Vetretung gefunden werden.Viele Jugendliche hatten sich damals zur Wahl gestellt,doch Ebonys Entscheidung fiel auf Siva,die in ihren Augen ,die beste für diesen zeitaufwändigen Job war. So konnte Lunas Mutter beruhigt die Stadt verlassen und sich ihrer neuen Aufgabe als fürsorgliche Mutter widmen..

Nur sehr spärliches Licht erhellte den blau gestrichenen Raum in Ebonys Hotel.Eine junge Frau im Alter von etwa knapp 20 Jahren saß an einem rustikalen Schreibtisch und betrachtete konzentriert diverse Formulare,die es auszufüllen galt.Doch ihr Blick schweifte immer wieder zu der roten Tragetasche ab,welche auf dem Stuhl neben ihr lag.Auch jetzt blieb ihr Blick an dem zufrieden schlafendem Baby hängen,das entspannt an seinem Daumen nuckelte.Fürsoglich schob Siva die warme Decke ein Stück höher und gab ihrer kleinen Tochter einen Kuss auf die Stirn.. "So schlaf schön,Emily.Lass dich nicht durch deine Mutter stören.." flüsterte Ebonys Schwester und richtete dann schweren Herzens den Blick wieder auf den unwichtigen Burökram,der immer noch unerledigt auf dem Schreibtisch lag. Gähnend nahm sie ein Formular von dem hohen Stapel und setzte ihre Unterschrift darunter.Müde legte Siva dieses beiseite und verfuhr mit dem nächsten ebenso.Sie machte sich nicht die Mühe erst alles durchzulesen und dann zu unterschreiben,sondern sie setzte angesichts,der bleiernen Müdigkeit,welche langsam in ihre Glieder fuhr,gleich ihre Unterschrift darunter.... Erschöpft lehnte sich Siva nach getaner Arbeit zurück und streckte sich erstmal ausgiebig,um die Müdigkeit aus ihren eingeschlafenden Gliedmaßen zu schütteln... Gähnend legte sie alle ausgefüllten Formulare sorgsam auf einen Stapel und schob dann den Stuhl zurück,um endlich dieser Einsamkeit zu entkommen. Erschöpft erhob sich die junge Frau und wäre fast gestolpert,da ihr rechtes Bein bereits eingeschlafen war.
"Nanu,bin ich echt so kaputt,das ich nicht mal mehr gehen kann?"murmelte Siva und hob vorsichtig die Tragetache von dem links liegenden Stuhl hoch.
"So meine Kleine,jetzt sind wir bald zu Hause."wandte sich Ebonys Schwester leise an Emily,welche nur unwisch grunzte und dann wieder in einen tiefen Schlaf fiel. Lächelnd ließ Siva die Tasche über ihre Schulter rutschen und setzte dann langsam ihren Weg fort,um ihr Baby nicht auf zu wecken,welches nun zufrieden jenseits ihrer Schulter in weniger als 2 Meter Höhe baumelte. Nachdenklich durchquerte Ebonys Schwester das einsame Zimmer und betrachtete dieses noch mit einem letzten prüfenden Blick,bevor sie die Tür öffnete und in der dunklen kalten Nacht verschwand..

Draußen schlug ihr eisige Kälte entgegen,ein leichter Wind fuhr durch ihr offenes Haar und sorgte dafür,das ihr dieses immer wieder ins ovale Gesicht fiel.Genervt steckte sich Siva ein paar Strähnen hinter das Ohr und schob den dünnen Schal dichter an ihren Hals. Die junge Frau wollte sich gerade wieder in Bewegung setzen,als ein herzzereißendes leises Wimmern an ihr Ohr drang.. Siva seufzte und ließ dann die Tragetasche von ihrer Schulter gleiten. Vorsichtig stellte sie diese auf den schmutzigen Boden und ging dann in die Hocke,um Emily aus der Tasche zu befreien.. Lächelnd hob sie das kleine Baby heraus und drückte es zärtlich an ihre Brust.
"Hey meine Kleine,es ist doch alles gut.Ok,es ist ein bischen kalt aber wir sind eh bald in der Mall,dort ist es warm.." Mit diesen Worten versuchte die junge Mutter ihr kleines Mädchen zu beruhigen,das sich frierend in Sivas Arme kuschelte und bald darauf eingeschlafen war.. Ebonys Schwester schien darüber sehr erleichtert zu sein,vorsichtig legte sie das Baby wieder in die Tragetasche zurück und deckte es sorgsam mit einer weichen und flauschigen Decke zu. Die junge Mutter drückte Emily noch einen Kuss auf ihre zarte Stirn und ließ dann langsam die Tragetasche wieder über ihre rechte Schulter gleiten.. Nachdenklich setzte Siva ihren Weg fort und betrachtete wie in Trance diverse Plakate,welche an den verschiedensten Häusern angebracht waren und meistens Ebony und Jay darstellten. Seufzend fuhr die junge Mutter mit einer Hand im vorbeigehen über diese und murmelte:"Ach Schwesterchen,wenn du doch schon zurück wärst,ich schaff das nicht mehr alleine." Nachdenklich verweilte ihr Blick auf dem hübschen Porträt,das das junge Paar zeigte. Erst nach ungefähr fünf Minuten riss Siva sich von diesem Anblick los und setzte langsam ihren Weg fort. Die junge Mutter fühlte sich unbehaglich,als sie Lichter erkannte,welche den Weg zum Kasino wiesen,das um diese Zeit Hochsaison hatte.. Vorsichtig schob sich Siva an den Jugendlichen vorbei und hoffte,das sie übersehen wurde,doch leider war dies nicht der Fall..
"Hey Puppe,wie wärs mit uns beiden?.." drang eine tiefe und scheinbar betrunkene Stimme an ihr Ohr.. Die junge Mutter tat so,als hätte sie nichts gehört und setzte am ganzen Körper zitternd ihren Weg fort. Erst als sich Siva sicher war,das ihr keiner folgte,lehnte sie sich erleichtert an eine schmutzige Mauer und atmetete tief durch..
"Oh Mann,das hätte schief gehen können.."murmelte die junge Mutter erschöpft und betrachtete nachdenklich ihr Baby,welches friedlich schlief und am Daumen nuckelte. Beim Anblick ihres Kindes schien Siva erst richtig die vor wenigen Sekunden geschehene Situation zu begreifen,denn sie wandte sich zitternd von ihrem Kind ab und versuchte die Tränen zurück zuhalten,welche sich in diesem Moment in ihren Augen sammelten.. Wie in Trance nahm die junge Mutter ihre Umgebung wahr,Slades Freundin merkte wie ihre Beine unkontrolliert zu zittern begannen und sie schließlich den Halt verlor und langsam gen Boden rutschte.. Doch glücklicherweise stemmte sich Siva im letzten Moment gegen die Mauer,so das ihr ein schmervoller Sturz erspart blieb. Dennoch ließ sie langsam die Tragetasche von ihrer Schulter gleiten und stellte diese vorsichtig auf den Boden. Denn die junge Mutter wusste,das sie im Moment nicht in der Lage war,ihr kleines unschuldiges Baby zu beschützen.. Nachdenklich hob Siva den Kopf und starrte in den dunklen Himmel.Kein einziger Sterne erleuchtete die Welt,es schien als wäre die ganze Stadt in schwarze Farbe getaucht. Seufzend wandte sich die junge Mutter von diesem deprimierendem Anblick ab und ließ sich vorsichtig an der Wand entlang,zu Boden gleiten. Nun da sie nicht mehr auf Emily acht geben musste,zog Siva ihre Beine an und ließ ihren Kopf darauf sinken. Einsame Tränen rannen ihr Gesicht hinab und versickerten sogleich im schmuzigen Boden. Die junge Mutter nahm nichts mehr von ihrer Umgebung wahr,so sah Siva auch nicht die männliche Gestalt,welche sich langsam aus dem Dunklen löste und lächelnd auf die junge Mutter zu kam. Erst als der junge Mann direkt vor ihr stand,hob Siva den Kopf und konnte nicht glauben,was ihre braunen Augen erblickten.. "Slade,was machst du denn hier?"wandte sich die junge Mutter fassunglos an ihren Freund und versuchte gleichzeitig die Spuren zu verwischen,welche darauf hinwiesen,das sie vor wenigen Sekunden noch geweint hatte. Doch Emilys Vater erkannte sogleich,das etwas nicht mit seiner Freundin stimmte und erwiderte:"Hey Schatz,ist alles in Ordnung?Du kommst mir irgendwie bedrückt vor.." Besorgt blickte Slade in Sivas Gesicht und nahm vereinzelte Tränen wahr,die sich scheinbar an ihren Wimpern festgesaugt hatten.. Er wollte sie sogleich darauf ansprechen,doch Emilys Mutter kam ihm zuvor:"Alles in Ordnung.Ich hatte nur einen schweren Tag,Slade.Du musst dir keine Sorgen machen." Siva merkte das ihre Stimme zitterte und hoffte,der junge Mann würde es nicht bemerken und es heute darauf beruhen lassen.. Scheinbar glaubte Slade ihr wirklich,denn er ließ sich lächelnd auf dem Boden nieder und legte einen Arm um Siva.. Diese kuschelte sich erschöpft an ihren Freund und wäre fast eingeschlafen,doch eine bekannte Stimme,die nun an ihr Ohr drang,hinderte sie an diesem Vorhaben. "Hey Schatz,nicht einschlafen.Wir müssen mit Emily zur Mall zurück.." Siva nickte nachdenklich und löste sich dann vorsichtig von ihrem Freund. "Du hast ja recht.Also nehmen wir Emily und gehen nach Hause." erwiderte die junge Mutter gähnend und stand stöhnend,angesichts der harten Unterlage auf. Slade lächelte sie an und ließ dann die Tragetasche über seine Schulter gleiten.Erst dann richtete er sich auf und meinte an Siva gewandt:"Schatz,wir müssen nicht gehen.Ich bin mit dem Motorrad hier.." Die junge Mutter verzog missbilligend ihr Gesicht und erwiderte: "Das alte Ding?Und was machen wir mit Emily?" Slade grinste vielsagend und erwiderte:"Unserer Kleinen wird nichts geschehen,ich habe extra für sie eine Art Beifahrersitz besorgt.." Doch Siva schien ihm nicht recht Glauben zu schenken,nachdenklich zog sie die Stirn in Falten und erwiderte schließlich:"Ok,du hast mich überredet.So weit ist es eh nicht mehr,also nehmen wir das Motorrad." "Schön,das du zur Einsicht gekommen bist,mein Schatz.Komm,es ist gleich dahinten." meinte Slade lächelnd und zog Siva mit sich,die ein leises Stoßgebet zum Himmel schickte..
"Hey Süße,nicht beten ,sondern das Leben genießen." ereiferte sich der junge Mann und wies seine Freundin an,ein kleines Gebüsch zu duchqueren,hinter dem er das Motorrad abgestellt hatte. Siva fügte sich seufzend und duchquerte bückend das Gestrüpp. Doch als die junge Frau dieses hinter sich gelassen hat,enfuhr ihr ein lauter Schrei,angesichts des blinkenden Motorrads mit kleinem Beifahrersitz,der sich direkt neben diesem befand und scheinbar fest geschraubt war.
"Slade,du bist verrückt !"schrie Siva begeistert und fiel ihrem überraschten Freund ,der gerade das Gebüsch verließ,lächelnd um den Hals.
"Hey,womit hab ich das denn verdient?" grinste der junge Mann und gab Siva einen schnellen Kuss auf ihre weichen Lippen. Nach wenigen Sekunden lösten sich die beiden wieder voneinander und Slade drückte sogleich Siva die Tragetasche in die Hand,denn er konnte sie im Moment nicht gebrauchen. Die junge Mutter verfolgte gespannt,wie der junge Vater zwei Helme scheinbar aus dem Nichts hervorholte und sich grinsend vor seine Freundin stellte. "So Schatz,welchen möchtest du?Den Blauen mit roten Flammen oder lieber den Roten mit blauen Sternen?Du hast die freie Wahl." Siva wählte den roten und setzte diesen sogleich mit etwas Hilfe von Slade auf.
"Du siehst gut aus."stellte der junge Mann lächelnd fest und schnürte dann seinen Helm fest,um einen guten Halt zu gewährleisten.
"So das wärs.Jetzt muss nur noch Emily versorgt werden."meinte Slade und blickte lächelnd auf seine kleine Tochter hinab. "Du hast auch einen Helm für sie?" wandte sich Siva ungläubig an ihren Freund,der sich schon wieder von ihr entfernt hatte und scheinbar nach etwas in seiner Tasche suchte,welche neben ihm auf dem Boden lag. Es schien,als hätte der junge Vater das Gesuchte gefunden,denn kehrte nach wenigen Minuten lächelnd zu seiner kleinen Familie zurück und präsentierte seiner Freundin stolz einen kleinen Helm mit der Aufschrift:Cool Baby Siva kicherte,als sie die Aufschrift entzifferte und meinte: "Du hast wirklich an alles gedacht,jetzt muss er nur noch passen."
"Der passt,darauf kannst du dich verlassen"erwiderte Slade großspurig und setzte vorsichtig Emily den Helm auf. "Na bitte geht doch."freute sich der junge Vater und war erleichtert,das seine Kleine nichts davon mitbekommen hatte und immer noch ruhig schlief. Siva schüttelte über soviel Enthusiasmus nur den Kopf und setzte sich nachdenklich ,Richtung Motorrad in Bewegung. Lächelnd stellte die junge Mutter fest,das Slade ihr folgte und sie sogleich auf den schmalen Sitz hob,nachdem er die Tragetasche auf den Boden gestellt hatte.
"So eine sitzt schon."witzelte Slade und hob dann vorsichtig Emily hoch und legte sie sorgsam in den Beifahrersitz. Liebevoll deckte er das Baby zu und schnallte es dann fest,um mögliche Schäden zu vermeiden. Die Tragetasche,die noch immer am Boden stand,verstaute er kurzerhand auf dem kleinen Gepäckträger,welcher hinten an der Maschine angebracht war.
"So und jetzt fehlt nur noch einer"grinste Slade und schwang sich lächelnd auf den schmalen Sitz.
"So mein Schatz,gut festhalten."raunte er seiner Freundin über die Schulter zu und ließ dann langsam den Motor an. Konzentriert ließ er seine Hände auf dem Lenker verweilen, schob mit seinem Fuß etwas an und fuhr dann problemlos mit dröhnendem Motor aus dem Gebüsch..

Inzwischen war nur noch ein kleiner Silberstreifen am unendlichen Horizont zu sehen,der besagte,das schon bald die Sonne ihre warmen Strahlen auf die Erde schicken würde. Doch noch war es nicht so weit.Immer noch schien ein undurchdringbarer Nebel und eisige Kälte die laue Sommernacht zu bestimmen.
Die meisten Jugendlichen waren schön längst in ihren Häusern und schliefen,doch andere kurvten immer noch durch die trostlose und dunkle Nacht.. So auch Slade,der in diesem Moment vorsichtig das Tempo drosselte und dann engültig das Motorrad vor der Mall zu stehen brachte..
"So Siva wir sind da,mein Schatz.."murmelte der junge Mann und löste dann vorsichtig seine eiskalten Hände von dem Lenker der Maschine. Frierend schlug er die Handflächen aneinander und rieb sie,in der Hoffnung ,so etwas Wärme zu erzeugen. "Mist,ist das ne Kälte."seufzte Slade und stieg dann vorsichtig von der Maschine.Lächelnd registrierte er,das seine Freundin die Augen geschlossen hatte und scheinbar döste.Ihre Arme waren immer noch weit ausgestreckt und ihr Kopf ruhte schon fast auf dem Lenker der Maschine. Der junge Mann trat lautlos neben sie und strich ihr zärtlich eine Haarsträhne aus der Stirn. "Hey Schatz,wir sind da.Komm gehen wir mit Emily in die warme Mall.."flüsterte Slade und legte seine Lippen sekundenlang auf ihre.
"Was?wer?wo bin ich?stammelte Siva verwirrt und setzte sich stöhnend auf.Seufzend rieb sie ihre Unterarme,welche etwas schmerzten und sich taub anfühlten. "Aber Schatz,wir sind vor der Mall und ich denke wir sollten reingehen.Es ist nämlich ziemnlich kalt hier..."erwiderte Slade amüsiert und half seiner Freundin dann,die Maschine zu verlassen.Schlaftrunken setzte sich diese in Bewegung und nahm dann gähnend ihre kleine Tochter aus dem Beifahrersitz heraus.Emily merkte davon nichts,nichtssahnend kuschelte sich das Baby in ihre Arme und und krallte sich mit seinen kleinen Fingern an Sivas dünnem roten Top fest.. "Na meine Kleine,alles gut überstanden?"flüsterte Slade und küsste seine Tochter vorsichtig auf die zarte Stirn. "Ich glaube sie hat es besser verkraftet als ich."erwiderte Siva lachend und betrachtete gerührt ihre kleine Tochter. "Das glaub ich auch ,mein Schatz.Aber wir sollten jetzt echt besser reingehen,für die Kleine wird es sonst zu kalt hier draußen."entgegnete Slade besorgt , legte dann fürsorglich seinen Arm um die junge Mutter und setzte sich gemeinsam mit ihr Richtung Mall in Bewegung. Glücklich kuschelte sich die junge Frau an ihren Freund und nahm wahr,wie die Hand des jungen Vaters langsam Richtung Hüfte wanderte und dort schließlich verweilte... Lächelnd drehte Siva ihren Kopf in seine Richtung und meinte: "Ich liebe dich,mein Schatz." Der junge Mann grinste nur und legte dann seine Lippen auf ihre . Die junge Mutter genoß die enge Zweisamkeit in vollen Zügen,erst als ein Wimmern an ihr Ohr drang,löste sie ihre weichen Lippen von seinen. Schuldbewusst fiel ihr Blick auf ihre Tochter,die sich ängstlich umblickte und dann schließlich in ein ohrenbetäbendes Geschrei ausbrach..
"Schtt ,Emily sei still,du weckst doch alle auf.."versuchte Siva das Baby verzweifelt zu beruhigen und wiegte es sanft in ihren Armen... Doch damit erreichte die junge Mutter nur,das sich die Kleine noch mehr aufregte und sich ihr Kopf langsam rot färbte. "Bitte Emily,sei ein liebes Mädchen und gib Ruhe.Du willst doch nicht das Lex aufwacht und uns hier die Hölle heis macht.."flüsterte Siva und streichelte ihrer Kleinen vorsichtig über die kalte Wange.
"Ich glaube das ist schon passiert?"warf Slade nun ein und zeigte mit seinem Finger auf ein Fenster des oberen Stockwerkes. Siva erkannte einen ihr bekannten jungen Mann,der sich nun scheinbar wütend über das Fensterbrett lehnte und scharfe Worte an die junge Familie richtete: "Na,wen haben wir den da?Slade und seine kleine Famillie.Könnt ihr den nicht leise sein,verdammt nochmal?" Slade wollte gerade etwas erwidern,als eine zweite Gestalt am Fenster erschien:
"Lex,was ist denn los?Du weckst doch die ganze Mall auf,mit deinem lauten Organ!" wandte sich Tai-San an ihren Mann. "Ich?Das ist doch wohl ein Witz,Babe.Wer hat denn hier so rumgeschrien?Unverkennbar das kleine Balg von Slade"erwiderte Lex und ließ seinen Blick abschätzig auf Sivas wimmernder kleinen Tochter verweilen. Siva erkannte nun,wie sich Tai-San ebenfalls aus dem Fenster lehnte und herunterief:"Kommt doch rein,es muss doch eiskalt draußen sein.Für das Kind sind diese Temperaturen bestimmt nicht gut."
Die junge Mutter nahm gerührt die Wärme in der Stimme der jungen Frau wahr und wollte sich gerade in Bewegung setzten,als erneut die laute Stimme des Mall-Machos an ihr Ohr drang: "Tai-San,ich glaub es nicht.Du fällst mir in den Rücken?Gut,du wirst schon sehen was du davon hast."
Siva kicherte verhalten und verfolgte gespannt,wie sich die Angesprochene nun rechtfertigte:"Na und,dann geh doch.Was bist du für ein Mensch,der sich über das laute Gebrüll eines Kindes beschwert?Kinder sind Geschenke Gottes und man sollte sie hüten wie einen Goldschatz.."
Auch Slade verfolgte grinsend das sich anbahnende Beziehungsdrama,das nun scheinbar außer Kontrolle geriet: "Jetzt hör gut zu Babe.Ich werde mit dir nicht diskutieren.Entweder du verteidigst mich oder ich verlasse dich und du kannst dir einen anderen suchen,der deine spirituelle Neigung respektiert.."meinte Lex trocken und schloß dann grummelnd das Fenster,als er erkannte,das Siva und Slade noch immer vor der Mall standen und amüsiert seinen Ehekrach mit Tai-San verfolgten...

I dumped you again I don't understand It's happened before Can't take it no more

Schwer atmend lehnte ein junger blonder Mann von knapp 20 Jahren an einer Eiche und versuchte seine Angst,gegenüber dem Hund,der zähnefletschend vor ihm stand und ihn mit seinen unergründlichen Augen fixierte, nicht zu zeigen.Das boshafte Tier schien seinen nackten Füßen,die nervös in der Erde scharrten,immer näher zu kommen.Jay versuchte die Ruhe zu bewahren und die Tränen zu ignorieren,die unaufhaltsam seinen Augäpfeln entwichen und schließlich in der schmutzigen Erde versickerten.Zitternd trat er lautlos einen Schritt zurück und wäre fast über eine lose Wurzel gestolpert,welche hinter ihm gelegen hatte. Panisch suchte der junge Mann Halt und fand diesen in einem schmalen Ast,der direkt über ihm seine prächtigen Blüten zur Schau stellte. Nervös fiel sein Blick auf das abwartende Tier,das scheinbar Gefallen an dem Spiel gefunden hatte und seinem "Opfer" nun laut bellend Angst einjagte. "Hey,guter Hund,ganz ruhig.."versuchte Jay den boshaften Höllenhund zu beruhigen,doch sein Vorhaben schlug fehl und er nahm panisch die blutigen Lefzen des Tieres wahr,die sich nun öffneten und strahlend weiße Zähne präsentierten.. "Hau doch ab,verdammter Hund!"..schimpfte der junge Mann kraftlos und merkte ,wie ihm kalter Schweiß unaufhörlich den Rücken hinunterrann..
Angesichts seiner harten Worte wurde der Hund noch aggressiver und näherte sich laut bellend dem jungen Vater..

These foolish games Always end up in confusion I'll take you back Just to leave you once again

"Hey ganz ruhig Kumpel..Ich habe dir doch nie was getan.."wandte sich Jay an das boshafte Tier,das scheinbar an keiner Konversation interessiert war und sich schwankend auf ihn zubewegte... Langsam wurde es eng für den jungen Vater,der nun nervös ein paar Schritte rückwärts ging und dann abwartend stehen blieb.. Die Augen des kalbgroßen Höllenhundes schienen ihn zu verfolgen,boshaft traten die neongelben Pupillen aus den Augäpfeln des Tieres hervor.

I died in my dreams What's that supposed to mean? Got lost in the fire I died in my dreams Reaching out for your hand My fatal desire

Nervös verfolgte Jay,wie sich das Tier langsam in Bewegung setzte und sich ihm knurrend näherte.. "Nein,verdammt.."murmelte der junge Mann und blickte nervös über seine Schulter.Wie in Trance fixierte Jay seine Umwelt und schien sie fast zu analysieren,doch er musste erkennen,das vor ihm nur weite Alleen von Bäumen lagen und kein einziger Mensch durch den Wald streifte..
"Nein,auch das noch.."seufzte Ebonys Freund und ließ seinen Blick wieder auf dem Hund vor ihm verweilen,der ihn boshaft anknurrte und drohend die Zähne fletschte.. Jay schluckte schwer und versuchte dem Tier auszuweichen,doch es schien, als wüsste dieses was sein Opfer vorhatte,denn es sprank knurrend an ihm hoch und brachte es dadurch zu Fall.. Panisch versuchte der junge Mann dem riesigen Maul des Hundes zu entgehen und riß daher immer wieder den Kopf auf die andere Seite,doch dies schien ihm nur bedingt zu helfen.. Triumphierend lag der schwere Hund auf dem jungen Vater und verunsicherte diesen mit seinem Drohgebärden.. Jay rang nach Luft und versuchte das Tier von seinem Körper zu lösen,doch dieses ließ sich nicht vetreiben und fletschte knurrend die Zähne..

I've failed you again 'cause I let you stay I used to pretend That I felt ok

"Ich will nicht sterben .."murmelte der junge Mann und nahm entsetzt wahr,wie der Hund nach ihm schnappte und er nur knapp einem Biß entging,welcher an der Halsschlagader geendet hätte.. Er merkte wie er langsam in Panik geriet und dies das Schlechteste wahr,was ihm passieren konnte..
Denn er musste ruhig bleiben und dem Tier zu verstehen geben,das er der Boss war..
Doch wie sollte er das anstellen,wenn direkt über ihm ein Gewicht von schätzungsweise 200 Kg lag? Zitternd versuchte sich der junge Mann aus dem festen Griff des Hundes zu winden,doch dieser roch Lunte und verstärkte seinen Griff auf die Rippen des jungen Vaters....

Just one big lie Such a perfect illusion I made you mine Just to hurt you once again


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