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Hauptcharas:Jay ,Ebony ,und Luna (anfangs 2 Monate alt)

Copyright:Die Charas gehören Cloud9,die Story ist meiner Feder entsprungen.Mit der Fanfic wird kein Geld verdient,sondern sie ist aus reiner Liebe zu TT entstanden.

Kurze Zusammenfassung: Ebony lebt anfangs glücklich mit ihrem Jay und der kleinen Luna in der Mall.Doch unvorhergesehene Ereignisse,stellen die Liebe der beiden auf eine harte Probe... Kurzum:Ein Muss für alle Jebony-Fans,da die kleine Familie im Laufe der Story immer mehr in den Mittelpunkt gerät:-)

It´s time to go von ~Red-Dragon~

Da ich mich nicht so recht mit Zoot anfreunden konnte,habe ich erneut eine Jebonystory aufs Paper gebracht


Vorherige Teile

Der junge Mann hatte es aufgegeben, sich gegen den überlegenen Höllenhund zu wehren und brachte die wenigen Sekunden,die er schätzungsweise noch zu Leben hatte,damit zu,still auf dem erdigen Boden zu liegen und auf den Todesbiß zu warten.. Das Zittern,das zuvor Jay ganzen Körper vereinnahmte, hatte aufgehört und war einer inneren Ruhe gewichen..
Der junge Mann nahm wie in Trance,das gleichmäßige dumpfe Schlagen seines Herzens wahr und spürte in diesem Augenblick ein sonderbares Gefühl..
Es erschien ihm, wie einen Verrat an sich selbst,hier zu liegen und seinem Herzschlag zu lauschen,wohlwissend das dieser wohl bald verstummen würde..
Mit Tränen in den Augen dachte er an Ebony und Luna,die unwissend durch den Wald streiften und keine Ahnung von seinem grausamen Schicksal hatten,das ihn in wenigen Minuten ereilen würde..
Besonders der Gedanke an die junge Mutter ließ ihn nicht los,er wusste instinktiv,das sie seinen möglichen Tod nie verkraften würde..
Jay kam es fast grotesk vor,hier über seine Familie nachzudenken und gleichzeitig das tonnenschwere Gewicht des Hundes zu spüren,der zähnefletschend auf ihm lag und drohend knurrte,wenn er sich bewegte..
Seufzend fiel sein Blick auf den rechten Unterarm,welchen er nach hinten ausgestreckt hatte und der langsam anfing zu schmerzen.
Traurig neigte Jay den Kopf nach rechts und blickte nachdenklich in den unendlich weiten Horizont,der nur durch ein paar kleinere Bäume verdeckt war.
Er lächelte leicht,als er eine kleine Vogelschar wahr nahm,welche fröhlich zwitschernd über den Baumwipfeln flog . Seufzend ließ Ebonys Freund den Kopf sinken und richtete seinen Blick wieder auf den Hund,der einen seltsamen Ausdruck in den Augen hatte..
Das Tier sah traurig aus,seine Pupillen wirkten übernatürlich groß und glänzten wässig..
Bevor Jay sich über die rasche Wandlung des Charakter des Hundes Gedanken machen konnte,jaulte der Höllenhund auf und glitt wenige Zentimeter von ihm hinunter,so weit das der junge Mann endlich wieder durchatmen konnte..
Irrtieriert verfolgte der junge Vater,wie sich der Hund krümmte und ängstlich seine Pfote leckte,aus der wässiges Blut glitt.. Nun hatte Jay fast schon Mitleid mit dem armen Tier,doch nur fast..
Vorsichtig bewegte der junge Mann seine Beine und erreichte damit,das sich der Hund endlich von ihm löste und zitternd die verletzte Pfote leckte..
Langsam richtete sich Ebonys Freund auf und klopfte sich den Staub von den Shorts. Verwirrt sah sich der junge Mann um und erkannte dann für wenige Sekunden einen blonden Haarschopf im dichten Gebüsch.. Er lächelte leicht und setzte sich dann langsam in Bwegung,doch er hatte nicht mit dem aggressiven Tier gerechnet,welches sich schnell erholt hatte und ihm lautlos folgte.. Erst als ein diabolisches Knurren an sein Ohr drang,drehte Jay sich um und blickte geradeswegs in die agressiven neongelben Augen des schwarz-weißen Kampfhundes.
"Hey,du willst mich doch nicht schon wieder fressen?Komm das bringt doch nichts.."
versuchte ihn der junge Mann zu besänftigen,doch es half nichts,das Tier setzte zum Sprung an und hätte ihn wohl getötet,wäre da nicht eine ganz bestimmte junge Frau gewesen,die todesmutig zwischen sie sprang und mit ihrer Faust ausholte,um dem Tier einen Kinnhaken zu verpassen.. Jay traute seinen Augen nicht,woher wusste seine Freundin,das er in Gefahr war?
Doch vielmehr beschäftigte ihn die Frage,warum Luna nicht bei ihr war..
In diesem Moment drehte sich Ebony zu ihm um und tauschte einen schnellen Blick mit ihm,der besagte,das er sich in Sicherheit bringen sollte..
Doch Jay dachte nicht daran ihr Folge zu leisten,der junge Mann verschanzte sich hinter einem dichten Gebüsch und verfolgte von dort aus das Geschehen..
Besorgt nahm der blonde Mann die Gestalt des massigen Hundes wahr,die im Begriff war aus dem Schatten des Baumes zu entsteigen und sich Ebony zu nähern,die nachdenklich, das Areal auf der Suche nach ihrem Widersacher durchschritt... Ängstlich setzte die junge Frau einen Fuß vor den anderen und suchte mit ihren schwarz umrandeten Augen das Waldstück ab.. "Ganz ruhig,du schaffst das ,niemanden wird etwas passieren..."murmelte Ebony und machte dann kehrt ,um zu ihrem Freund ,der sich vermeintlich in Sicherheit gebracht hatte,zurückzukehren..
Doch sie hatte nicht mit dem agressiven Tier gerechnet,das sich aus dem Hinterhalt heraus,leise anschlich und die junge Frau dann knurrend zu Boden riß..
Wie in Trance registrierte Ebony,das schmerzhafe Pochen in ihrem Knöchel und das scheinbar verlangsamte Zuraßen ihres Körpers auf den Waldboden ..
So nahm sie auch kaum den diabolischen Schmerz wahr,der wie eine Schlange an ihrem Bein riß... Erst nach wenigen Sekunden realisierte sie,das,das Keuchen des Hundes verklungen wahr und sie liebevolle Hände auf den Rücken drehten..
Wie durch einen dichten Nebel nahm Ebony ,das besorgte Gesicht ihres Freundes wahr,das dicht vor ihrem war.. "Wo ist der Hund?"brachte Ebony mühevoll heraus. "Der ist abgehauen,nachdem er den Schuss gehört hat.."erwiderte Jay und strich der jungen Frau liebevoll eine Haarsträhne aus der Stirn.
"Welcher Schuss?" entgegnete Ebony verwirrt und versuchte sich aufzusetzen,doch ein diablolischer Schmerz jenseits ihres Knöchels,hinderte sie daran..
Jay nahm besorgt das Blut wahr,das von der Stirn seiner Freundin auf die schlammige Erde tropfte. Doch er ließ sich seine Sorge nicht anmerken und meinte betont fröhlich:"Nicht so wichtig.Ich schätze das waren Jugendliche,die auf ein paar Enten geschossen haben" Ebony nickte daraufhin leicht mit dem Kopf und ignorierte die höllischen Kopfschmerzen,die nun unbarmherzig durch ihre Schläfe drangen..
"Schatz,kannst du aufstehen?"fragte Jay leise und hätte sich sogleich dafür ohrfeigen können,als er die zerissene Hose endeckte,die sich langsam rot zu färben schien..

Seine tiefe markante Stimme drang nur sehr langsam zu ihr durch,zu groß waren die Schmerzen,die sie scheinbar in einen unendlichen Sog zogen und sie nicht mehr losließen.. Angesichts der Besorgnis ,welche in seinem Tonfall klar mitschwang,lächelte das Mädchen ihn unsicher an und nickte dann als Bestätigung kaum merklich mit dem Kopf. Doch sogar diese Bewegung verursachte höllische Schmerzen,die Ebony fast die Luft zum Atmen nahmen.Röchelnd und mit starrem Blick betrachtete sie den unendlichen Himmel und spürte plötzlich ein Gefühl von ungewohnter Leichtigkeit in sich.Die junge Mutter bemerkte,wie die Geräusche des Waldes immer dumpfer an ihr Ohr drangen und sich ein Gefühl der inneren Ruhe ihn ihr breitmachte.. Doch bevor die junge Frau ganz in ihre eigene Traumwelt abtauchte,wurden die Konturen des Waldes noch einmal sehr klar und sie bekam mit,wie sich ein junger Mann zu ihr runter beugte und dann ausholte,um ihr einen Schlag auf die bleiche Wange zu verpassen. Verwirrt blickte Ebony den jungen Mann an,der sie besorgt fixierte und dann den Mund öffnete,um ihr etwas mittzuteilen.Doch die junge Mutter verstand das meiste nur sehr undeutlich,verständnisslos betrachtete sie das besorgt aussehende Gesicht ihres Freundes und öffnete dann ihren blutroten Mund,um ihm zu sagen,das er sich keine Sorgen um sie machen müsse.Doch diese einfachen Worte glitten schwer über ihre Lippen,erst als Ebony sich räusperte und die Schmerzen in der Rippengegend ignorierte,schaffte sie es,sich verständlich zu machen...
"Jay,ich kann dich kaum verstehen.Bitte mach dir keine Sorgen um Luna,sie ist bei den Gaians,Hawk passt auf die Kleine auf. Deshalb musst du sie holen und dann in die Mall zurückkehren.. Ich kann dir nicht folgen,da ich mich kaum bewegen kann..".. Erschöpft schloß die junge Frau den Mund wieder und bemerkte,wie das Gesicht des jungen Mannes eine undefinierbare Farbe annahm und stumme Tränen sein Gesicht hinabrannen. Ebony setzte dieser Anblick sehr zu,noch nie hatte sie den ehemaligen General so schwach und hoffnungslos erlebt. Auch wenn die junge Frau nur schwach seine Konturen wahr nahm,konnte sie trotzdem erkennen,das er die Arme um seine Knie geschlungen hatte und sein Kopf bebend auf diesen verweilte... "Jay,bitte lass dich nicht so gehen.Du musst weiter leben,für Luna.."murmelte Ebony kaum hörbar und fuhr dann mit ihrem Finger eine Stelle nach,an der sich schon viel trockenes Blut angesammelt hatte.Doch als die junge Frau eine raue Stelle erreichte,zog sie ihre Hand schnell zurück und legte diese auf ihren Bauch,der sich kaum merklich auf und ab senkte. Erschöpft schloß die junge Frau ihre katzenähnlichen Augen und glitt langsam mit ihrer Zunge über die weißen Zähne,doch auch diese Handlung vetrieb den üblen Blutgeschmack nicht aus ihrer Mundgegend.....

Schließlich ließ Ebony ihre Zunge ruhen und versuchte in einen tiefen und traumlosen Schlaf zu sinken.Doch das dumpfe Pochen,das lautlos durch ihre Schläfe drang,hinderte sie daran.Müde hob Ebony den rechten Arm und fuhr mit ihrem Finger leicht über die vermeintliche Platzwunde,welche oberhalb ihrer Schläfe lag.Als sie eine Vernarbung ertastete,schlug die junge Frau die Augen auf,zog ihre rechte Hand zurück und betrachtete diese. Dünne Blutfäden hatten sich scheinbar an ihrem rechten Zeigefinger festgesaugt und schienen eine rötlich bis kalkweiße Farbe zu haben. Ebony musste sich sehr zusammenreißen,um sich nicht zu übergeben.Angeekelt ließ sie ihre Hand wieder auf den erdigen Boden sinken und starrte in den endlosen Himmel.In diesem Moment fühlte sie sich sehr hilflos und allein,auch wenn Jay nur wenige Meter von ihr weg im Gras saß,so spürte sie dennoch nicht seine Anwesenheit.Aus den Augenwinkeln erkannte die junge Frau eine in sich zusammengekrümmte Gestalt,die bewegunglos auf dem Boden verweilte und ins Nichts starrte.Einzelne Strähnen fielem dem jungen Mann ins Gesicht und wurden durch den leichten Wind leicht hochgezwirbelt,doch dies schien Jay nicht wahrzunehmen.Stumm blickte er auf den Boden und malte mit seinen flachen Schuhen kleine Kreise in die Erde.Seine leicht vornüber gebeugte Haltung erinnerte an einen alten gebrochenen Mann,der sich in seinem Schmerz vergrub und niemanden an sich heranließ.Ebony ertrug diesen Anblick nicht länger und schloß von höllischen Schmerzen gepeingt,die Augen. Iritiert stellte sie fest,das vor ihrem inneren Auge kleine Kreise tanzten und sich diese kaum merklich bewegten. Erschöpft öffnete sie ihren blutroten Mund und war im Begriff zu schreien,als sie eine Welle des Schmerzes überflutete. In diesem Augenblick bestand Ebony nur noch aus Körper,ihrem verdammtem verletzen Körper,der zu nichts mehr Nutze war. Die junge Frau fühlte sich wie in einem Kokon,aus dem man nicht entfliehen kann.Die höllischen Kopfschmerzen durchdrangen jeden Gedanken,den sie versuchte zu fassen.Stumme Schreie duchdrangen ihr Bewusstsein und äußerten sich als unkontrolliertes Zittern ihres zierlichen Körpers. Doch Ebony merkte nicht,das sie dabei war das Bewusstsein zu verlieren,sie nahm nur merkwürdig verzerrte Bilder wahr,welche durch ihren Verstand jagten und sie auf ungewöhnliche Art zu fesseln schienen.Die junge Frau hatte nach einer Weile das Gefühl,das sie sich immer nur um Kreis drehte und nie zum Stillstand kam.Angesichts dieser Tatsache ließ Ebony sich einfach treiben und unternahm nicht einmal dem Versuch,der drohenden Ohnmacht zu entgehen.Sie wollte nur noch schlafen und diesen abstrakten Bildern,welche sich vor ihrem inneren Auge auftaten ,entfliehn. Doch es gab einen bestimmten Menschen,der sich lieber selbst das Leben genommen hätte als zuzulassen,das seine Freundin vor seinen Augen starb.Jay war mittlerweile aus seiner Trance erwacht und fühlte sich nun endlich so stark,um der Mutter seines Kindes helfen zu können. Leise erhob sich der junge Mann und ließ sich dann neben der bewusstlosen Ebony nieder.Tränen rannen unaufhaltsam sein Gesicht hinab,als er an die einst fröhliche Ebony dachte,die immer einen frechen Spruch auf den Lippen hatte und sich von niemandem etwas sagen ließ.Und nun war sie hilflos den Schmerzen ausgeliefert,durch welche sie diese Ohnmacht am eigenen Leibe erfahren musste.Zitternd beugte sich Jay vor und küsste sie auf die kalte Stirn."Bitte,du musst leben..Verdammt ich brauche dich dooch.."murmelte Jay kaum hörbar und sah ihr dann ängstlich in die geschlossenen Augen.Mit klopfendem Herzen verharrte er sitzend vor ihrem regunglosen Körper und wartete auf eine Reaktion,doch diese blieb aus. Weinend warf sich Jay auf Ebony und bemerkte,wie stumme Tränen sein Gesicht hinabrannen und im Waldboden versickerten. Sein Gesicht war gezeichnet von dem Ereignis,was nur wenige Stunden zurücklag.Tiefe Furchen hatten sich in dieses eingebrannt,sein Mund war trocken und seine sonst formschönen Lippen rissig und kraftlos. Schluchzend lauschte er dem flachen Atem seiner Freundin und schloß erschöpft die rotgeweinten Augen.Doch auch jetzt fand er keine Ruhe,verzerrte Bilder,welche den Kampfund und Ebony darstellten nrasten durch seinen Kopf und schienen ihn zu verfolgen..
Da Jay so damit beschäftigt war,den Gedankenbildern auszuweichen,nahm er nicht wahr,wie sich scheinbar von selbst sein Mund öffnete und ein rauher Schrei aus seiner Kehle drang.Erst als er selbst den verzweifelten Schrei wahnahm,verblassten die bizarren Bilder und er öffnete langsam die Augen..

Iritiert sah er sich um und bemerkte ,das er auf einer Waldlichtung lag und es Morgen zu sein schien,angesichts der fröhlichen Gesänge der Waldvögel.. Verschlafen setzte Jay sich auf und rieb sich den Schlaf aus den Augen.Nun nahm er auch das kleine Zelt wahr und seine Freundin,die vor diesem saß und lächelnd Luna mit flüssigem Brei fütterte. Erstaunt stellte er fest,das die junge Frau kerngesund zu sein schien und ihr nicht das Geringste fehlte. Aber hatte sie nicht erst vor wenigen Stunden noch mit dem Tode gerungen? Er selbst hatte doch gesehen,wie dieser bösartige Hund sie zu Boden gerissen hatte. Oder war das etwa nur ein Traum? Verwirrt sah sich der junge Mann und wunderte sich,weshalb der Boden locker und feucht war und sich nicht etwa Blutspuren auf diesem befanden. Hatte der Regen ganze Arbeit geleistet und diese schon wieder entfernt? Doch dies konnte sich Jay nicht vorstellen,denn keine einzige Pfütze war zu erkennen,welche auf einen vermeintlichen Regenguss schließen konnte. Verwirrt kratze sich der junge mann am Hinterkopf und wollte sich gerade erheben,als eine helle und klare Stimme an sein Ohr drang:
"Hey Schatz,möchtest du nichts essen?Du musst doch wieder zu Kräften kommen,da du scheinbar draußen übernachtest hast." In ihrem Tonfall schang etwas Schadenfreude mit,welche Jay nicht so ganz zu deuten wusste. Doch er raffte sich schließlich auf und gesellte sich zu Ebony,die auf einem hohlen Baumstumpf saß und ihre langen Haare zu Rastas geflochten hatte.
"Da bist du ja endlich.Komm her,Jay.."wandte sich die junge Frau an ihn und klopfte auf einen zweiten Baumstamm,der sich sehr gut als Sitz zu eignen schien. Verwirrt ließ sich der junge Vater darauf nieder und erwiderte:"Was ist gestern passiert?Und wie um alles in der Welt bin ich hierher gekommen?" Ebony lächelte zunächst,doch als er die zweite Frage aussprach,glich ihr Gesichrsausdruck einem iritiertem jungen Mädchen,das nicht wusste,was es zu tun hatte. Doch dies war nicht lange der Fall,wenige Sekunden später erschien erneut ein Lächeln auf ihrem Gesicht und sie erzählte dem jungen Mann was gestern geschehen war.Als Ebony geendet hatte,wurde Luna unruhig und streckte ihre dünnen Finger nach den Haaren ihrer Mutter aus. Die junge Frau nahm dies seufzend zur Kenntnis und löste die kleinen Kinderfinger sanft von ihren Haarsträhnen. Erleichtert stellte sie fest,das Luna daran nun kein interesse mehr zu haben schien und sich müde in ihre Arme kuschelte.

"Slade,aufstehen deine Tochter verlangt nach dir..".. Kopfschüttelnd stand Siva vor dem Bett ihres Freundes und wollte sich gerade bücken,um ein Kissen aufzuheben,welches unachtsam auf den Boden gefallen war,als sich die kaum erkennbare männliche Gestalt unter der Bettdecke langsam regte.. Es schien der hübschen Frau,als wäre eine Ewigkeit vergangen,als der junge Mann endlich die Bettdecke zurückschlug und sich schlaftrunken aus dem Bett erhob.. Langsam setzte Slade einen Fuß vor den anderen ,strich sich flüchtig über die Haare und rieb sich müde den Schlaf aus den Augen.. Erst jetzt schien er seine Freundin wahr zu nehmen,die sich inzwischen auf das Fensterbrett gesetzt hatte und sich gelangweilt durch das lange dichte schwarze Haar fuhr. Annerkennend verharrte sein Blick auf ihrer zierlichen schlanken Figur,die durch das leichte schwarze Trägerkleid charmant in Szene gesetzt wurde. Doch es war nicht das hübsche Sommerkleid,was ihn buchstäblich anzuziehen schien,nein es waren ihre rabenschwarzen Nägel,welche durch den Lichteinfall des Schlafzimmerfensters,leicht schimmerten. "Hey Schatz,hab ich etwas an mir oder warum siehst du mich so komisch an?traf die angenehme Stimme Sivas an sein Ohr,die sich nun von der Fensterbank erhob und ihre Füße vorsichtig auf den Boden aufsetzte. Erstaunt stellte er fest,das auch die Schuhe der jungen Mutter pechschwarz waren,nur ihr Gesicht sah wie jeden Tag aus: Dezent geschminkte Lippen,etwas Rouge auf den Wangen und zur Krönung einen schönen Lidschatten,der oft die Farbe wechselte,angesichts dessen,das Siva fast jeden Tag neue Klamotten trug. "Jetzt siehst du mich schon wieder so iritiert an.was ist denn heute nur los mit dir?Emilys Geschrei hast du auch einfach ignoriert und dir die Bettdecke über dem Kopf gezogen.." drang die etwas genervte Stimme der jungen Mutter durch den Raum. "Schatz,es tut mir leid.Aber ich war so fertig.." erwiderte Slade leise und fügte,nachdem er den ungläubigen Blick von seiner Freundin aufgefangen hatte,hinzu :"Ok das ist eine jämmerliche Ausrede,die schlechteste die es gibt,ich weiss.Deshalb werde ich mich bessern und heute auf die Kleine aufpassen,während du im Hotel arbeitest.." Der junge Mann stand mit verschränkten Armen im Schlafzimmer und hielt seinen Blick auf die hübsche Schwester von Ebony gerichtet,die sich nicht ganz entscheiden konnte,ob sie seine fadenscheinige Ausrede annehmen sollte... Doch als Siva ,Slades bittenden Hundeblick auffing,grinste die junge Frau ,überwand die wenigen Schritte zu ihm und schlang dann ihre Arme um seinen gutgebauten Körper. "Slade,man kann dir einfach nicht böse sein,wo soll das nur hinführen.."kicherte Siva und trat dann etwas zurück,um den jungen Vater zu küssen... "Ich weiss,Liebling,ich weiss.."erwiderte Slade,als sich die beiden wieder voneinander lösten und vetraut Händchen haltend die Treppe hinuntergingen,um in der Cafeteria eine Kleingkeit zu essen..

I'm Standing on a bridge I'm waitin in the dark I thought that you'd be here by now Theres nothing but the rain No footsteps on the ground I'm listening but theres no sound

Nachdenklich,die Arme um die zierlichen Beine geschlungen saß Ebony auf der nachtschwarzen Wiese und starrte wie in Trance in den wolkenlosen Abendhimmel..... Es schien der jungen Mutter nichts auszumachen,das sie nur ein leichtes Sommerkleid trug und dadurch keinefalls von dem leichten Wind geschützt war,der plötzlich aufgekommen war und sich bis jetzt leider noch nicht gelegt hatte. Doch man konnte trotzdem beobachten,das der Körper der jungen Frau gegen die Kälte rebellierte,denn er sendete eindeutige Zeichen aus,die Ebony natürlich in keinster Weise beachtete. Seufzend ließ Jays Freundin ihre bereits eingeschlafenen Beine los und streckte diese bequem auf der weichen Unterlage aus. Die Hände ließ Ebony auf die Wiese gleiten und stützte sich mit diesen auf,um den schlanken Körper gerade zu halten. Lächelnd betrachtete die hübsche Blondine den mystischen in schimmerndes Licht getauchten Mond,der sich bereits anschickte,seinen Standpunkt zu verlassen und hinter den unendlich weiten Wäldern zu verschwinden.. Schon immer war Ebony regelrecht fasziniert von den Himmelskörpern,auch wenn sie es unter ihren Freunden nie zugegeben hatte,empfand sie dennoch so etwas wie eine innere Ruhe,wenn sie spät in der Nacht auf einer feuchten Wiese lag und den Mond betrachtete....

Isn't anyone tryin to find me? Won't someone please take me home It's a damn cold night Trying to figure out this life Wont you take me by the hand take me somewhere new I dont know who you are but I'm, I'm with you

Angesichts der kühlen Nacht und der ruhigen Umgebung kamen wieder längst verdrängte Erinnerungen in Ebony hoch.. Erinnerungen ,welche sie am liebsten für immer aus ihrem Gedächtnis gelöscht hätte,drängten sich nun mit aller Kraft in das Zentrum ihres Bewusstseins.. Flackernde Bilder tauchten vor ihrem inneren Auge auf,Bilder die meist sie und ihre Freunde zeigten.. Doch es gab auch andere wesentlich schlimmere,die der sonst so starken Frau die Tränen in die Augen trieben.. Nachdenklich fuhr Ebony mit dem Finger unter ihr Augenlid und wischte über ihr Auge,um so die salzige Flüssigkeit zu entfernen,die sich angesammelt hatte.. Seufzend lehnte sich die junge Frau zurück und riss einige Grasbüschel aus,um sich abzulenken und die schrecklichen Bilder ihrer toten Eltern aus ihrem Kopf zu verbahnen.. Doch dies klappte nicht,immer wieder stiegen ihr die Tränen in die Augen und sie zog geräuschvoll die Nase hoch,angesichts der Tatsache,das sie kein Taschentuch griffbereit hatte.. "Verdammt..ich will daran nicht denken.."murmelte Ebony müde und ließ sich dann auf das feuchte Gras zurücksinken. Nachdenklich starrte die junge Frau in den nachtschwarzen Himmel und versuchte ihre Gedanken krampfhaft auf Jay zu konzentrieren, der wahrscheinlich fest im Zelt mit Luna schlief und keine Ahnung hatte,was Ebony soeben durchmachte.... Doch die junge Frau wollte ihn nicht deswegen wecken,sie würde schon klarkommen,das war sie ja bisher auch immer.. Seufzend wischte sich Ebony über die müden Augen und setzte sich dann langsam auf. "Ich schaff das..Ich muss mir einfach immer wieder sagen,das es meinen Eltern nun besser geht.."murmelte die junge Frau kraftlos und stand dann vorsichtig auf.. Lunas Mutter klopfte sich jegliche Grasreste von den Kleidern und ging dann seufzend auf das kleine Zelt zu,um sich endlich hinzulegen und den schlimmen Gedanken zu entfliehn..

im looking for a place searching for a face is there anybody here i know cause nothings going right and everythigns a mess and no one likes to be alone

Vorsichtig kniete sich Ebony hin und zog den Reisverschluss des Familienzelts auf.Ungelenk krabbelte die junge Frau schließlich hinein und legte sich neben Jay,der bereits tief und fest mit Luna im Arm auf dem Zeltboden schlief. Bevor sich die junge Frau ganz auf dem harten Boden ausstreckte,glitt sie mit ihrem blutrotgeschminkten Mund zu seinem Ohr und flüsterte:"Ich liebe dich mein Schatz.." Jay ließ auf diese schönen Worte nur ein genervtes Grummeln folgen und drehte sich stöhnend auf die andere Seute.Nun war sein Gesicht ihrem zugewendet,ohne das er es beabsichtigt hatte.. Ebony kicherte verhalten und befreite dann ihre kleine Tochter aus Jays starken Armen... Vorsichtig drückte die junge Frau das Baby an sich und flüsterte in das seidige blonde Haar des Kindes:"Ach mein kleiner Schatz,so tief schläfst du,das du noch nicht einmal merkst,das deine Mami zurückgekommen ist.." Zärtlich küsste die junge Mutter ihre Tochter auf die Stirn und legte dann das Baby neben sich auf eine warme Wolldecke,die sie extra für Luna mitgenommen hatte. Zufrieden betrachtete Ebony wie sich die Kleine schlaftrunken in die Decke kuschelte und ihre Beinchen anzog. "Hey,ist dir etwa kalt,Luna?"flüsterte die junge Frau und deckte das Baby im gleichen Augenblick mit einer kuscheligen babyblauen Decke zu,was Luna nur mit einem Grunzen quitierte.. "So,jetzt kannst du unbesorgt schlafen,meine Kleine.."meinte Ebony müde und legte sich dann sogleich neben Jay,der reflexartig seine Arme um ihren Körper schlang. Die junge Frau nahm dies lächelnd zur Kenntnis und kuschelte sich glücklich an seinen warmen Körper...... Doch der Schlaf,den sie so dringend brauchte,blieb weiterhin aus.. So kam es das sich Ebony fortan unruhig hin und her wälzte und Luna mit dieser Unruhe bald ansteckte.. Denn diese fing von von einer Sekunde auf die andere zu schreien an.... "Nein,bitte nicht.."stöhnte Ebony erschöpft und setzte sich langsam auf,um ihren Freund nicht zu wecken,der immernoch tief und fest schlief und scheinbar nicht bemerkte,was um ihn herum geschah.. Schlaftrunken erhob sich die junge Frau von ihrem verhältnismäßig hartem Bett und kniete sich dann neben Luna,die immer noch aus voller Kehle schrie.. "Luna,bitte ich bin hundemüde..Kein Auge habe ich zugetan und dein Vater schläft.Also bitte meine Kleine sei ruhig und schlaf weiter.." flüsterte Ebony und strich der Kleinen leicht über den Kopf,was diese mit einem ungnädigen Schrei verurteilte.. "Na dann eben nicht,soll Jay doch aufstehen vedammt.."schimpfte die junge Frau lauter als beabsichtigt und überließ Luna ihrem Schicksal.....