Mercedes 200 SLK mit  Autogas
Vialle LPI Autogasanlage LPG

Was Neues  Anfang 2008

Einbau Juni 2004

bei AISB -Nähe Venlo

Mit dem SLK wurde in 5 Jahren mal gerade 49000 km gefahren. Die A-Klasse als Diesel war preiswerter auf langen Strecken und sammelte doppelt soviel km.

 

Das änderte sich schlagartig, nachdem eine Autogasanlage in den SLK eingebaut wurde.

Innerhalb von 7 Monaten wurden 20.000km gefahren und die 89.000 km überschritten.

Mir macht Tanken Spass,

denn ich fahr mit Autogas

Das klingt alles sehr gut, aber problemlos lief nicht alles ab!

Nachdem jetzt die Schwierigkeiten überwunden sind,              bin ich begeistert.

 

 

Mitte 2004 :

  SLK        69.870 km  

 A-Klasse 100.000km

 

SLK nach Umbau in 8 Monaten 20000 km gefahren! Tachostand   jetzt über 99.000km

 

 

 

        

 

LPG CNG

 

 

 


 

Es gibt 2 unterschiedliche Gassysteme:

  • Autogas (LPG)= ein Gemisch aus Propan-Butan, das besser geeignet ist für Nachrüstung und für das ich mich entschieden habe

  • Erdgas (CNG), das in Deutschland PKW- Hersteller anbieten, es ist teurer und hat auch sonst erhebliche Nachteile (Druck/Gewicht/Verbreitung)                                                                            Auf die Unterschiede wird weiter unten - siehe Unterschied Flüssiggas : Erdgas - eingegangen.

 

Von den vielen angebotenen LPG-Systemen habe ich mich für Vialle entschieden, da diese Anlage, zumindest theoretisch, das technisch fortschrittlichste System hat. Es arbeitet als Direkteinspritzer. Die Membranpumpe im Tank fördert mit ca. 13 bar das Flüssiggas zu den Einspritzventilen über einen Druckregler.

Warum Vialle?

Wenn Gas bei der direkten Einspritzung expandiert, gibt es einen starken Kühleffekt, der einen höheren Sauerstoffanteil bei der Verbrennung verursacht, damit die Leistung steigert. LPG hat einen Minderenergiegehalt von 30%.  Kein Leistungsverlust gegenüber Benzin bedeutet demnach bereits Tuning.  Die Praxis bestätigt die Top- Leistungsfähigkeit der Vialle. Ich merke  keinerlei Leistungseinbusse.

Diese Direkteinspritzung hat nur Vialle, alle anderen Systeme gehen den Umweg über den Verdampfer- dort wird das Flüssiggas in Gas expandiert  und anschließend  eingespritzt.  Im Verdampfer ist der  Kühleffekt unnütz, er wird mit Motorwärme über das Kühlwasser ausgeglichen. Deswegen starten auch alle Systeme im Benzinmodus bis das Kühlwasser um die 40 ° Grad erreicht hat. Jederzeit kann auf Knopfdruck problemlos zwischen Gas und Benzin gewechselt werden.

 

 

400.000km

und mehr

 

 wie im

Taxibetrieb

 

 

 

Zuverlaessigkeit

Zur Steuerung der Vialle Einspritzanlage werden die vorhandenen Benzinsysteme genutzt. Das ist unkompliziert, es ist wenig einzustellen- demzufolge hat Vialle auch eine guten Ruf hinsichtlich der Zuverlässigkeit.

Grundsätzlich erreichen mit LPG angetriebene Motoren hohe in der Regel sogar höhere Laufleistungen durch:

  • weichere Verbrennung

  • Oktanzahl von 108- 111 ( niemals Probleme mit Klopfen)

  • sie benötigen allerdings gehärtete Ventilsitzringe wie bei bleifreiem Benzin ( seit Jahren kein Problem mehr)

Die hohen Laufleistungen werden bestätigt durch:

  • verbreiteten Einsatz in Taxis (in Asien oft mit über 500.000km Laufleistung auch bei Billigmarken wie Kia !)

  • Check der km-Leistungen der zu verkaufenden Gas-Fahrzeuge (hier wird sich nicht gescheut über 250.000 km anzugeben!)

  • und durch die Empfehlung, Motoren unter Benzin einzufahren, denn dafür sind sie konstruiert- unter Gas würde der Einfahrvorgang länger dauern!

Die Zuverlässigkeit von LPG- Systemen hängt  neben den angebotenen Systemen (Top = Vialle LPI, Prins VSI, BRC Sequent, Landi Renzo Omegas und weitere) in zweiter Linie von der Qualität des Einbaus ab. Hier ist Erfahrung  gefragt.

                              

 

 

 

 

 

 

Dekra Bautzen kennt sich aus!

Wo einbauen?

Erfahrung, die gibt es auch in Deutschland, aber verbreiteter ist LPG in Holland und besonders in Polen.  Meine Ansprüche ließen mich in Holland einbauen- bei einer der renommiertesten Firmen! Ich wollte auch kein TÜV-Theater haben, die bauen in Holland soviel um, dass der TÜV wöchentlich nach Holland kommt und abnimmt. Dennoch auch mit einer solchen Werkstatt hatte ich persönlich Probleme- weniger, mit Ihrer Arbeit , aber viel mit Vorschriften und auch mit dem über "die Schulter Schauen dürfen" -- davon später!

Kosten

Die Anlage hat 2500 € mit Mietwagen gekostet. Sie wird sich nach  nach 40650 km amortisiert haben. Wenn das so weiter geht, habe ich das in 15 Monaten abgefahren.

Aufgrund  meiner Erfahrungen würde ich heute eine preiswertere Prins VSI- Anlage in Polen einbauen lassen. Das heißt nicht, dass ich mit der Vialle unglücklich bin- keineswegs, ich bin mit der Vialle sehr zufrieden, aber die Prins VSI ist eben in Polen bedeutend  preiswerter.

Die ausführliche Entscheidungsmatrix ist am Schluss weiter unten zu finden.

Warum  würde ich in Polen umbauen?

Neben dem Preis ist dort  das Erfahrungs-Potential eher höher. Wenn ich mir eine Werkstatt anschaue, dann sehe ich, ob geschlampt wird- (Sauberkeit/ Ordnung/ Gebäuderückseiten/ Freundlichkeit). Preislich sind Polen-Einbauten eben ein Schnäppchen (Gesamtkosten incl. Anfahrt und Aufenthalt ca. 40% preiswerter !)- und die Polen-grenznahen Dekra-Stationen (In Ost-Deutschland ist die Dekra verbreiteter als der TÜV!) nehmen gute Anlagen, die sorgfältig eingebaut sind, problemlos ab. Aber nur grenznahe Dekra-Stationen kennen sich gut aus. Nur Polen- Einbau und Dekra-Abnahme kosten Zeit- mit 5 Tagen ist zu rechnen.

Ich habe gerade 3 wunderschöne preiswerte Urlaubswochen mit dem SLK ,offen quer durch Nordpolen/Masuren, hinter mir. (Sept. 2004). Der Service ist eher besser als im Westen.

 

 

Verbrauch beim Schneckentempo

beim Rasen

18% Mehr-verbrauch

 

 

 

 

Auch Verbrauchsvorteile????

Grundsätzlich brauchen Gas-Systeme wegen des geringeren Energiegehaltes von Gas 20% mehr. Theoretisch könnte die Vialle auch einen Verbrauchsvorteil haben, denn Top-Leistung hat zur Folge, dass das Gaspedal nicht  so stark getreten werden muss. Im mittleren Leistungsbereich trifft dies auch zu!

Bei Autobahn bis max. 140 km braucht lt. meinen Tests die Vialle

mit  10,9l     ca. 8% mehr als mit Benzin (10,38l).

Bei Verbrauchsfahrten ,also deutlich um und unter 100 km, sind es zwar erfreuliche knappe 10 l, aber gegenüber Benzin (7,96l) sind es unerfreuliche 25% mehr.

 

Beim Rasen mit über 180 oft auch über 200 km werden Spitzen von über 15 l erreicht, im Schnitt sind es 13,7 l = erträgliche 15% mehr gegenüber Benzin mit 11,9 l.

 

Der Gesamt-Mehrverbrauch wird sich bei 11,5 bis 11,8 l einpendeln, das sind gegenüber Benzin mit 9,86 l  ca.17bis 19% Mehrverbrauch.

 

Verbrauchsmessungen sind viel schwieriger als ich mir vorstellte. Z.T hatte auch Zu Beginn hatte auch ich mal einen zuerst unerklärlichen Spitzenverbrauch von annähernd 40% mehr.  Natürlich war Panik die Folge.angesagt. Dann auf einmal brauchte ich ach mal nicht mehr als vorher mit Benzin.

Ich lernte nach und nach die Einflüsse einzuschätzen

Hier die wichtigsten :

  • Die Verbrauchsanzeige mit Dioden arbeiten ungenau

  • Tankdruck- Unterschiede  von 6-15 bar- folglich gab es Differenzen von bis zu 10 litern  bis die Tanke abschaltet.

  • Gasqualität (Anteil Butan)

  • Dauer der Benzinstartphase im Kurzstreckenverkehr

  • ebener Boden an der Tankstelle

  • Luft im Tank bei Erstfüllung

  • natürlich kommen dazu noch persönlichen Einflüsse wie Gasgeben, gegenwind, Beladung etc

  • es gibt noch über 30 weiter Einflüsse, die aufzuführen, langweilt.

Fazit: Leider nivellieren erst Messungen über tausende von km die unterschiedlichen Einflüsse!

 

Ich habe genau gemessen und Buch geführt! Erst allmählich habe ich die Zusammenhänge begriffen und fange an, aussagefähige Ergebnisse zu erhalten

Alles in allem bin ich vom Verbrauch etwas enttäuscht, denn ich hatte mir einen Verbrauch von  11l. erhofft.

LPG In Holland

40 % Bhutan

= mehr Energie

 

 

Meine Hoffnung wäre auch eingetroffen, wenn ich in Holland fahren würde. Dort hat LPG einen 40 % Butan-Anteil und 60 % Propan. Deutschland hat wieder eine DIN-Norm mit 5% zu 95% Propan (Propan ist billiges Heizgas) , auf die sich alle rausreden können. Fazit: Vialle kommt aus Eindhoven und ist auf niederländische Verhältnisse abgestimmt und scheint auch auf das dortige Autobahntempo optimiert zu sein. In Benelux rast man  nicht wie auf den deutschen Autobahnen! 120-130 - mal auch kurz 150, auch mal 160  wenn's keiner merkt- das ist genug!

 

 

LPG- Reserveradtank

Flaschen für Erdgas

Mercedes E 200 CNG

 

CNG

Urteilen  Sie selbst!

 

Unterschied Flüssiggas(LPG) zu Erdgas (CNG)

 LPG wird unter Druck  ab ca. 5 bar flüssig. Unter 5 bar Druck wird es gasförmig. Das Gas wird flüssig komprimiert. Damit kann in vernünftigen Tankgrößen Gas für ordentliche Reichweiten mitgenommen werden. Z.B passt in einem Tank in der Größe des Reserverades 70 l Gas. der Tank sollte aus Sicherheitsgründen nur zu 80 % = 56  l gefüllt werden.

Sicherheit wird groß geschrieben:

  • Der Berstdruck des LPG-Tanks liegt bei 30 bar also das 4- 6 fache des Fülldrucks. (Ich sehe meinen Tank , einen Zylindertank, quer im Heck eingebaut, als zusätzliche Stossstange an. Der Tank hält im Gegensatz zu der Plastikverkleidung unterhalb meines Kofferraumes, die sich Stosstange schimpft, aber bei der leichtesten Berührung reißt, noch was aus!

  • Darüber hinaus ist im Tank ein Sicherheitsventil für Überdruck eingebaut.

  • Ein weiteres Sicherheitsventil unterbricht den Gasfluss bei Lecks.

  • und zusätzlich nur 80 % Tank-Füllung, denn wenn bei Hitze einer voll tankt und anschließend in der Sonne parkt....da könnte ja....

Diese Vorschriften sind besonders notwendig für  Erdgas, das ist nicht flüssig und wird deswegen  auf 200bar komprimiert, um überhaupt einige kg (1kg =1,5l) in die Tanks zu kriegen.

Problem Tankdruck CNG bei 200 bar und CNG-Qualität

Da haben wir sicher ein Problem beim Tanken. LPG Tankstellen schaffen  bereits zu oft nicht den notwendigen Fülldruck von 10 bar - Folge: der Tank füllt sich nur zu 60%.  200 bar Fülldruck verlangen enormen Tankdruck, da  potenziert sich das Problem!

Auch gibt es bei CNG eine H-quality und eine mindere L- Qualität, die die Reichweite bzw. den Mehrverbrauch um 30 % verschlechtert. Es ist Glücksache, was man gerade erwischt!  Eine Kennzeichnung H oder L wird wohl kommen.

CNG hat sperrige Tankflaschen mit geringem Fassungsvermögen

Der Haupt-Nachteil von CNG ist , es wird  in sperrigen Gasflaschen getankt. Eine Flasche schafft in der Regel gerade 6 kg Füllvolumen. 6kg entspricht 9 l Benzin, also  eine Flasche schafft etwas mehr Reichweite als ein größerer Reservekanister mit  Benzin und beansprucht allein schon mehr Platz als ein LPG-Tank mit 5-fachem Fassungsvermögen. Es ist jedoch nutzbar in speziellen Fahrzeugen wie im Fiat Multipla, der hoch baut. Dort ist die Unterflurfläche sinnvoll mit Gasflaschen bestückt..

Mercedes hat beim E 200 CNG  Unterflur (statt Reserverad)  2 Flaschen untergebracht und an der Rückseite der Rücksitzlehne nochmals 2 Flaschen verstaut. Im Riesenkofferraum ist Platzverlust zu verschmerzen und bringt dennoch gerade mal 18 kg Erdgas- entspricht 27 l Benzin unter. Es werden  nur akzeptable Reichweiten erreicht, weil,  alternativ auf Benzin umgeschaltet werden kann, wie bei allen Gasfahrzeugen. Aber machen Reichweiten nur mit Umschalten auf Benzin Sinn?

Außerdem kostet die Umrüstung auf Erdgas doppelt soviel (ab 3500 - 4500€) wie auf LPG. Aber Erdgas hat einen Vorteil, es hat eine Lobby, die Energie-Multis! Sie versprechen sich von einem Erdgasauto soviel Umsatz wie für eine Familienheizung. Also werden Hersteller und Presse hofiert und der für den Verbraucher unwirtschaftlich teure Einbau bezuschusst. Prompt bieten auch die Autofirmen Erdgas an. Aber Erdgas ist bis jetzt nur eine Domäne in Deutschland. Die restlichen Länder in Europa, vielleicht mit Ausnahme von Italien, machen da bis heute nicht mit. Also CNG ist auch nichts für internationale (Urlaubs)fahrten.

 

Die Reserveradmulde total ausgeräumt

Die Mulde mit Tank!

Der Tank ragt 16 cm in den Kofferraum......

 

....und erhielt noch ein Mützchen

 

 

 

 

 

 

 

Wo ist der Tankstutzen?

Er ist wirklich am Heck!

Tankeinbau in meinen SLK

Der erste Vorschlag, den mir ein Umrüster unterbreitete, enthielt gerade einen 40 L. Tank und kostete fast den gesamten Restkofferraum beim Offenfahren.

Dieser miserable Vorschlag brachte mich dazu, es besser zu machen- und als ich dann die Lösung hatte, da war ich so von meiner Idee begeistert, dass ich sie auch realisierte. Ein  55l. Zylindertank vom dominanten Hersteller Stako aus Polen passt in die Mini Reserve-Notradmulde, wenn Wagenheber und Werkzeug in Ihrer Styroporverpackung anderswo untergebracht werden (die wurden in den Motorraum -wasserdicht verpackt- verbannt!).

Und das passt noch alles in den Kofferraum( bei geschlossenem Dach) -

- der Deckel ist noch zu schließen- garantiert!!!

 

Offen kommen im Urlaub 2 große Koffer auf einen Heckgepäckträger! Der packt das und mehr.....!

Der neue SLK- Kofferraum  hat leider weniger Platz, obwohl die Literangaben im Kofferraum höher sind. Er ist eben ungünstig geschnitten. Auch ein Grund , meinen zuverlässigen alten sich noch lange amortisieren zu lassen!

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Überraschend viele fragen mich, wo ich den Tankstutzen angebracht habe?

Auf dem  Bild links- sieht man, das man nichts sieht.... Der Tankstutzen  liegt neben dem Abschlepphaken.   --- die Schraubkappe ist gut versteckt.

Nachteil: beim Tanken mache  ich einen Kniefall vor bzw. hinter meinem Auto!

 

Die grünen Tupfer sind LPG Tankstellen

Preise LPG In EU

LPG gibt es wo überall in Europa, denn LPG rechnet sich. In vielen Ländern wird auch keine Mineralöl-Steuer erhoben, die ist in D mit 9 Cents noch erträglich und erfreulicher Weise festgeschrieben bis 2009. Vielleicht wird sie sogar verlängert!

Die Durchschnittspreise liegen in D bei ca. 55 Cts. Sie schwanken von 38 Cts  an der holländischen Grenze bis zu über 70 Cts bei abgezockten Tankstellen in München. Man beachte die unverschämten Preisdifferenzen von 84%- (Handwerker machen die Preise!) Auch Österreich ist ähnlich teuer, während Italien wieder preiswerter ist.

In Belgien kann man von 31 bis 43 Cts. tanken, in Holland bei 37 bis 46Cts, ähnlich wie in Polen und Tschechien. Auch Frankreich liegt knapp über 40. (Stand Okt. 2004)

 

Nachteil Öffnungszeiten für Tanken in D

Das Tankstellennetz in D wäre schon jetzt fast flächendeckend, wenn nicht über 60 % der Tankstellen von Handwerksbetrieben zu deren Öffnungszeiten betrieben würden. Meistens ist ab 17 - 18 Uhr Schluss ,samstags oft sogar bis 12 - und am Sonntag fährt man nicht Gas oder man hat vorsorglich getankt. 

Traumverhältnisse bestehen in den Benelux-Ländern, dort wird  Gas über das Tankstellennetz vertrieben und noch bessere Verhältnisse herrschen in Polen-(100x dichter als in der Karte!) Dort führt fast jede 2. Tankstelle Gas und es gibt noch einmal so viele reine LPG-Tankstellen.

 

komme ich bis zur nächsten Tanke ??

oder brauche ich teures Benzin?

Problem Reichweite in D

 In solchen Ländern ist auch die Reichweite sekundär, man stolpert über Tankstellen. In D muss man planen, mit 360-400 km Reichweite ist auch eine Sonntagstour mit Gas quer durch D zu  schaffen.

Damit wären wir auch bei meinem Problem, warum ich am Anfang sehr unglücklich war.

 

 

 

ein 55l Tank

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und nur  35 Liter

passen rein!!!  

 

20 l. Sicherheitsreserve?

 

mein Tank 55l Tank fasste nur 35 l

und am Anfang brauchte ich auch 12 l, bis ich die Qualitätsunterschiede in LPG begriff und mir auch Minderdruck und seine Folgen beim Tanken aufging.

 

55l minus 20 % = 44l bei 11l Verbrauch hatte ich mir vorgestellt- damit wären 400km Reichweite erreichbar. Es wurden unter 300- einmal sogar unter 250 bei Schnellfahrt.

Echt ärgerlich war das mangelnde Fassungsvermögen des Tanks!.

 

Tankvolumen 55 l Utopie

die Rechnung sieht wie folgt aus:

  •    55  l brutto

  • ./.11,0 l  für 20% Sicherheit

  • ./.  2,5 l  für Pumpe (Technik im Tank)

  • ./.  1,5 l  Umschalten von Gas auf Benzin             

  • ./.  5,0 l  Restmenge, die immer im Tank bleibt

        = effektive 35 Liter

Reklamation - nur mit scheinbarer Verbesserung!

Natürlich habe ich reklamiert! Die 44 Liter Tankvolumen, die wollte ich als Minimum. Nach 4 Wochen Wartezeit - 1 Tag Urlaub, 500km hin und zurück       ( macht nichts -Gas ist  billig- ) hatte ich in Holland wieder einen Termin!

Was wurde gemacht? Zuerst wurde festgestellt, dass trotz Tank- Leer fahren noch 6-7 Restliter im Tank waren. Die automatische Umschaltung am Ende auf Benzin wurde blockiert- wenn er nicht mehr zieht, kann ich auch manuell umschalten! Das brachte aber auf keinen Fall 9 l Mehrtanke, genau nur unter 2 Liter, wie ich heute weiß.

Man sah ein, dass ich damit nicht zufrieden war, also wurde der Tank ausgebaut, per Stapler an einem entlegenen Hinterhof geöffnet- es zischten ganz schön und dann durfte ich nicht mehr zuschauen. Hatte man etwas zu verbergen??- es hieß ominös, bei einer OP dürfen sie auch nicht zuschauen!

Heute weiß ich, es ist nichts dran, man hat Angst das Geschäft zu verlieren, denn alles ist so einfach- aber zurück zum Ergebnis- sobald alles eingebaut war, durfte ich beim Volltanken zuschauen- Tanken ging sogar auf Kulanz- Danke!

Und es  gingen 47 Liter rein- (Die Tanke machte ordentlich Druck! 15 bar!) Ich war happy, schrieb im Internet einen zufriedenen Bericht, der wiederum Sicherheitspäpsten aufstieß, 47 statt 44 Liter! ..........und war doch betrogen.

Beim 2. Tanken passten wieder nur 39- Liter in den Tank- klar , eine Restmenge von 5 Litern verbleibt immer im Tank und der Tankdruck  ist auch nicht immer so wie in Holland bei  meiner Einbaufirma.

Also 37 Liter hatte ich vorher auch schon mal reingefüllt, die letzten Liter tröpfchenweise- naja jetzt schaffe ich auf diese Art auch mal gerade über 40 Liter!

 Also immerhin 3 evtl. 4 l mehr - das stellte mich jedoch nicht zufrieden.

Nochmalige Reklamation zwecklos. Was tun? Mich abfinden? und mich ärgern- dafür war ich schon viel zu engagiert!

 

 

Do it yourself

(ziitternd!)

 

 

 

 

 

 

Ich kann endlich sagen:

 

 

Ich hab

inzwischen nicht nur beim Tanken Spass,

wenn ich fahr mit Autogas

 

Abenteuer- Selbsthilfe

Ich brauchte Hilfe! zumindest moralisch! Bei Gas - do it yourself!!! Aber ich hatte Pech, keiner konnte und wollte helfen und ich habe technische Genies in meinem Freundeskreis. Ich habe Wochen mit mir gerungen und dann gesagt- Du machst es trotzdem! - oder du ärgerst Dich ewig!

Also den Tank ausgebaut- der ist mit 25 kg gar nicht so schwer! Und ihn im Garten ,weit genug weg vom Haus gebracht.

Nachdem der Zugangsdeckel, abgeschraubt war, lag die Mimik vor mir- verdammt kompliziert. Also ran - Die 12 Imbusschrauben vorsichtig aufgedreht ! Was ist da los ? In Holland hatte es längst gezischt!

Inzwischen hatte meine Frau mich entdeckt und schimpfte, dass ich an der Gasanlage arbeitete. Ich schraubte tapfer weiter, bis ich an die 9. Schraube gelangte- da machte es auf einmal Puff- Zisch- Peng- in einem Schuss verdampften die restlichen 5 Liter Flüssiggas- meine Frau flüchtete sofort  hinters Haus in Deckung und nur noch Schreck- Das Schimpfen war gestoppt! - Erschrocken war ich natürlich auch- mit einer so plötzlichen Eruption hatte ich nicht gerechnet. Aber dann konnte ich nicht anders, ich musste schallend lachen, die ganze Anspannung war im wahrsten Sinne des Wortes verpufft.

Der Rest war logisch, den Schwimmer richtig einstellen! Alles war einfach. die Zusammenhänge lagen offen, wie auf dem Präsentierteller. Die wissen schon in Holland, warum ich nicht zuschauen sollte! Dann trat noch eine Überraschung beim Einbau zu Tage. Ein O-Ring zum Abdichten, der genau in eine Nut passen muss, war  zu groß! Kompliment, dass sie den in Holland überhaupt einbauen konnten.  Ich hatte dort schon leichten Gasgeruch moniert.  Wahrscheinlich hing auch die Eruption beim Ausbau mit diesem O-Ring zusammen! Ich hatte Bedenken, den Tank mit diesem Ring dicht zu bekommen. Aber woher erhalte ich einen neuen Ring? Erfolglos Werkstätten abgeklappert , erhielt den Rat nach Holland zu fahren -- wegen eines Centteils ....und dann hatte ich Glück: in meinem eigenen Fundus fand ich einen O-Ring des Mercedes Ölfilterdeckels. Der passt wie Original .....und ist garantiert dicht, wie ich jetzt nach weiteren 7000 km weiß.

Nun zum  Tankvolumen, die 44 l sogar 46 werden jetzt sicher erreicht! Mehr wollte ich nicht. Die Tankanzeige ist vielleicht noch etwas kurioser, aber inzwischen kenn ich die krummen Litermengen pro Diode.

Und die Gas-Anlage macht endlich Spass!

und wie !

 

Leider wieder einmal eine Geschichte mit Werkstätten, die tun leider immer das, was sie wollen. Erst recht, wenn sie sich hinter Sicherheitsvorschriften verstecken können. Wenn ich mit Ihnen zufrieden stellend zusammen arbeiten will, muss ich Ihnen noch immer zeigen, wie es besser geht- ( was sehr viele erst recht nicht vertragen !)---es ist noch immer dasselbe! Leider!!

Aber ich will die Holländer trotz allem  in Gottes willen nicht  verdammen.

Ist halt dort ein  "Routiniertes tägliches

Geschäft! "

Es gibt viel Schlimmere!

Ich bin aber auch kein Allerweltskunde mehr, denn ich habe mich auch in die Gasmaterie eingearbeitet. 

 

1

Fortsetzungsbericht Ende 2005

Es wird Zeit für einen aktuellen Bericht. Das Erfreuliche vorab- es läuft alles problemlos-

Der Verbrauch hat sich auf 11,47 l (+19% gegenüber Benzin) eingependelt. Gut 30.000km bin ich gefahren- und habe es nur beim Tanken bemerkt. Ich habe es geschafft, Benzin fast nur billig  im Ausland zu fassen .Noch 31.000km brauche ich dennoch bis zur Amortisation. Die Investition ist halt verdammt hoch in D. oder NL.

 Die Freude beim Fahren und Tanken entschädigt aber jetzt schon. Das Öl sieht so frisch aus, dass ich den Wechsel um gut 12000km überzogen habe.

Das Autogas hat mich zudem verleitet , 2 wunderschöne und preiswerte Urlaube

Ohne Autogas hätte ich wahrscheinlich bedeutend mehr für den Urlaub ausgegeben. Auch dadurch  hat sich Autogas amortisiert.

und --- ich habe die unglaublich gute Autogas-Infrastruktur im Osten kennen lernen dürfen... und den Genuss leerer Strassen  und

darüber hinaus mich auch noch über bessere Strassen  In Tschechien und der Slowakei gefreut. Es ist phantastisch, wie man woüberall mit dem  Navi zurecht  kommt.

Aber , es gibt doch ein Negativum und das betrifft nach meinen vielen Auslandstanken in fast allen Ländern rund um D, das ist das miese Gas

mit 95% Propangas-Anteil, das man nur in D erhält . Nur in D zocken einige Tankstellen-Betreiber oder Großlieferanten  die Gasfahrer ab.

Es ist bezeichnend, dass kaum einer den Unterschied zwischen

 Flüssiggas 95:5%       95% Propan :5% Butan    und  95%95 

   Autogas 60:40 %  234                                      kennt.

Propangas ist einige Cent billiger, die im Vergl. zu Benzin Traumspannen reichen  einzelnen Anbietern nicht! Wo gibt es ansonsten noch Preisdifferenzen von 53 bis 75 Cent (Stand Nov 2005)- das sind 42 % Preisdifferenz . Bei Benzin wäre das ein Preisunterschied von 1,20 zu 1,70- schon das ist ein Skandal.

Aber es gibt noch weitere schlimmere Auswirkungen:

Vereinfacht dargestellt ist Propan  das Treibmittel., das für den Überdruck gebraucht wird. Den Druck, den Propan aufbaut, ist auch direkt abhängig von der Außentemperatur - Butan allein baut keinen Überdruck  auf, beinhaltet dafür die Energie- und ist die teurere Komponente. Im Sommer ist eine Mischung 60:40 ideal (40% Butan). Fast 100 % Propan hat an heißen Tagen mit  über 30 Grad  folgende Auswirkungen:

  1. statt 11 l iter bei gemütlicher Autobahnfahrt (mit nicht mehr als 120 km) soff mein SLK (mit Vialle LPI) 14,8 liter
  2. aber noch unangenehmer war, nach 250 km, und noch ca. 18 Liter Restmenge im 55 l Tank, wollte ich nachtanken. Trotz nachweisbar 12 bar Tankdruck ging kein Tropfen Gas in den Tank. Das reine Propan hatte bei der Hitze einen Überdruck im Tank von mehr als 12 bar aufgebaut. Am nächsten Tag und weiteren 60 km gingen nach Abkühlung über Nacht 40 Liter ohne Probleme in den Tank- und das bei einer Tankstelle, die nur 7 bar Druck aufbaute.
  3. Technisch war alles bestens, Um sicher zu sein, habe ich, bevor ich diesen Bericht veröffentliche, habe ich  die nächsten Tankfüllungen abgewartet –es ging nach Polen- dort gibt es eine sichere Versorgung mit gutem LPG-.zum ersten Mal hatte ich Verbräuche von 10 l.  
  4. Stako- Tanks sind  zwar mit 30 bar Überdruck getestet, aber mir behagt es nicht ein Testobjekt zu sein, weil in D gewissenlose Tankstellen minderwertiges Zeug panschen.
  5. Nur durch diese Propan-Machenschaften ist es verständlich, dass die Tanks nur zu 80 % gefüllt werden dürfen- also 20 % Ausdehnungsreserve haben sollten. Darüber ärgert sich jeder, der einen knappen Kofferraum hat. Mein Beispiel zeigt , dass an Hitzetagen Propan selbst bei nur 35% Tankfüllung einen Druck von 12 -15 bar aufbaut.
  6. Leider  liefert nach meinen Erfahrungen in D  im Schnitt jede 4.- 5. Tankstelle wild gepanschtes Zeug. Besonders im Einzugsgebiet von Hamburg gibt es offensichtlich (nur? ) einen Großlieferanten -mit Propangas.- ausschließlich!!!!

Es gibt aber auch verantwortungsvolle Lieferanten, die Autogas  (mindestens 70 : 30 ) liefern wie:

Fragt an jeder Tankstelle, ob sie wild Gepanschtes liefern!

Außerhalb D habe ich nur Autogas erhalten.

Aber auch diese Panscher können meine Freude am Autogas nicht trüben.

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Was Neues  Anfang 2008

Leider unangenehm, der erste und teure Defekt kostet 450 €

---die Vialle Pumpe im Tank ging kaputt.---

Der Qualität von Vialle darf ich da noch nicht einmal einen Vorwurf

machen; denn heute halten die Vialle Pumpen mindestens 150.000 km.

der Grund liegt in meinen Änderungen am Tankschwimmer,

die ich aus Verzweiflung über die unzureichende Reichweite von  unter 300km bei meinem 55 Liter Tank geändert hatte.

Warum ging die Pumpe defekt? Sie hat eine Oel- Lebensdauer- Füllung und  bei vollem Tank und im Leerlauf wird immer eine Winzigmenge Oel ausgeschwemmt. Tja und bei meinen freudigen vollen Tankfüllungen, so immer an die 50 Liter, war schon nach 48.000 km der Oelvorrat weggeschwemmt.....

Als Indiz gilt folgendes:

Die Pumpe darf nur senkrecht transportiert werden, da ansonsten das Oel ausläuft.

 Ich war 2004 mit einer Reichweite von nur 300km und der erfolglosen Reklamation in Holland so unzufrieden, dass erst mein Eingriff mich mit der Umrüstung aussoehnte. ich habe immerhin knapp 50.000 zufriedene Km gefahren . Schade, dass ich gerade kurz vor der Amortisation  die Quittung erhalte . Ich glaube auch , die Hollaender konnten sich bei Ihrem tollen Tankstellennetz die LPG Diaspora von 2004 in D auch gar nicht vorstellen! Das ist heute nach Verdoppelung der Autogas- Tankstellen in D auch kein solches Problem mehr. Dieser Trend bestaetigt aber auch  meine Entscheidung, die  trotz jetzigem Defekt nach wie vor richtig ist.

Repariert wurde bei Praktikern, dem Roland Taxenbetrieb in Bremen; dort laufen über 150 LPG Taxen. Es ist eine Wucht, welche Erfahrungen gemacht und verwertet wurden und von denen ich jetzt profitieren darf.

Dort wurde mir auch klar gemacht, warum ich Schwierigkeiten hatte mit  Nachtanken bei etwas schlechterer Gasqualität. Mit der Tankanzeigen-Mimik wird auch die gesamte Einstellung justiert. Der Gas-Rücklauf wurde beim Tanken mit über 80 % bei sehr warmen Wetter  und  hohem Propan- Anteil extrem heiß und erhitzte das Gas im Tank, auch bei abnehmender Füllung. Dadurch verblieb auch  der überproportionale Überdruck im Tank. Eine Pause von ca. 2 Std hätte geholfen. Ich nehme meine Vorwürfe an die Gas- Lieferanten zurück , aber weise doch  auf bestehende Qualitätsunterschiede hin, die sich im Verbrauch bei gleicher Fahrweise eben zeigen. 95 % Propan mag die Vialle nicht.

Es gab aber auch positive Überraschungen:

Die Lehrmeister der Rolandleute waren, man hoere und staune , mein holländischer Einbauer AISB bei Venlo. Aber selbst an Kollegen war die Wissensweitergabe von dort  nicht allzu ausgepraegt. Auch bei der für Einbauer relativ einfachen Anlage, der Vialle ist Erfahrung extrem wichtig- und die haben die Bremer sich selber erarbeitet. Die Vialle ist einfacher einzubauen als andere Anlagen, da alles vorkonfektioniert ist, für jeden Typ passende Einbauanweisungen vorliegen, und die Software, sprich Einspritzdaten der Hersteller auch für die Vialle genutzt werden. Aber die Feinheiten, die letzte Justierung , die es bringt, die lernt ein Umbauer nur  durch Erfahrung.... und Taxi- Unternehmen haben eben Erfahrung und sie erhalten ihr feed back für  Verbesserungen durch ihre Vielfahrer recht schnell und ihre gemachten Fehler dürfen sie sofort selber ausbaden.

Wie professionell die  Bremer arbeiten , das sieht man schon beim Ueberdruck-Abbau- siehe Foto.  Da wird das Gas ueber ein einstellbare Entnahmemimik abgeblasen. Da knallt nichts, bis im Tank  die Restmenge Fluessiggas herumschwimmend zu sehen ist.

Ich kann sagen, waere ich sofort zu den Bremern gegangen, dann waere ich schon damals mit der jetzigen Grundeinstellung zufrieden gewesen, denn dort wurde meine Wuensche auch umgesetzt.

1. Das Tankvolumen ist trotz vorgeschriebener 20 % Sicherheit jetzt deutlich hoeher als bei den Hollaendern vor 4 Jahren.  Die AISB- Leute versicherten damals, es gehen sogar etwas über 45 Liter rein ( stimmt- sie kennen die Problematik und tanken in Ihrer eigenen Tankstelle mit extremen Ueberdruck!)  und die Folgen..... ich selber habe bei leerem Tank nur einmal gerade 38 Liter geschafft, ansonsten immer weniger. Das ließ mich damals verzweifeln.

Versprochen wurden mir jetzt die erlaubten 44 Liter- ( da bin ich noch etwas aus Erfahrung skeptisch, denn die Pumpe im Tank frisst auch - zu viel- Platz, aber es  gingen bei nicht  ganz leerem Tank - aber kurz davor- immerhin schon 41 Liter rein. Das reicht, denn:

2. die Anlage ist zudem klar sparsamer eingestellt. Ich traute zuerst meinen  Augen nicht - selbst nach 120 km (zugegeben Landstrassenfahrt) waren noch alle 4 Dioden der Tankanzeige an- und erst nach 200 km verloschen die beiden ersten Dioden. Gut die letzten gehen schneller aus, aber eine sichere Reichweite von 350 km ist selbst bei Schnellfahrt gegeben;natürlich nur  bei einem LPG  von  60:40 !

Verbrauchsmessungen sind schwierig, und relativieren sich erst nach tausenden von  km. Aber nach den ersten 2000 km nach dem Umbau wage ich die Prognose mindestens 0,5 Liter weniger Verbrauch. Ich habe nach dem Umbau  bis jetzt immer  Verbraeuche mit  einer 10, vor dem Komma bei max. 160 km und einmal 11,4 Liter bei einer Schnellfahrt  mit  meisten  180km und mehr.( und das bei einem SLK 136 PS mit Automatic)

Ich muss darauf hinweisen, mein Verbiegen des Tankgebers hatte eher positive Auswirkungen, denn am Anfang hatte ich mit der AISB- Einstellung immer Verbraeuche mit einer 12 vor dem Komma, die sich dann nach meiner Manipulation auf 11,4 l im Schnitt nach 48.000 km relativierten.

Wahrscheinlich hat auch das Rücksetzen der Mercedes- Original Einspritzdaten einen Teil zur Verbrauchsreduzierung beigetragen.  Das ist auch Weitergabe von Wissen der Bremer , denn Mercedes setzt ein  lernendes System ein, das sich an meinen Fahrgewohnheiten orientiert..... und ich bin erst mal auf den Rat der Bremer eine 100 km Strecke  am Stück sparsam gefahren. Interessant war wie sich der Tempomat auf  110 km mit kleinen Rucken einpendelte.

3. Auch das Tanken ist jetzt angenehmer. Bisher wurde die Gaszufuhr bei zunehmend vollem Tank immer langsamer bis ich zum Schluss nur tröpfchenweise auffüllte. Jetzt läuft es gleichmäßig bis zum Plopp am Schluss ;nichts geht mehr!

4. Die Informationspolitik der Bremer. Ich erhielt kompetente verständliche und nachvollziehbare Antworten auf meine Fragen und kann verstehen, warum was so gemacht wird.

Aber ich habe den Verdacht , dass die Wischi -Waschi- Informations-Politik auch von Vialle  gewollt ist, so nach dem Tenor

"Wir von Vialle - wir wissen, was für die Fahrer gut ist , wir machen alles richtig!... und was wollen die mehr!"

Mit meiner Homepage möchte ich meine Erfahrungen weitergeben und das Informationsdefizit von AISB und Vialle, die als Top- Anlage ein Versteckspiel nicht notwendig hat, etwas neutralisieren und so die richtige Entscheidungshilfen geben.

Für mich hatte diese Politik die hier teuren Folgen, denn ich bin nicht mit 08/15 Informationen zufrieden  ... und genieße jetzt erst die Vorteile von Vialle und nehme in Kauf , dass sich die Anlage erst nach 62.000 km amortisieren wird.

Das sind noch mal 12.000 km, aber ich bin zuversichtlich , die Anlage wird länger laufen!

Jedoch auf einen  klaren technischer Mangel wird hingewiesen. es ist die unglückliche Positionierung der Pumpe im Tank.

Wechsel + Einstellung sind  so unnötig aufwändig - Die Pumpe kostete260 € ;für 3 Std Arbeit wurden weitere 190 € bezahlt. (die Entleerung kostet  Zeit.)

Die Pumpe könnte viel besser außerhalb des Tanks positioniert werden... und die Einstellung braucht auch nicht mit dem Tankgeber kombiniert werden. Auf jeden Fall wäre eine Nachjustierung viel simpler. Das Ansaugen aus dem Tank dürfte ja wohl das geringste Problem sein.

 Also Vialle, hier besteht  Verbesserungspotential! Warum kamen Sie dort nicht selber drauf, insbesondere nach den Pumpen-Anfangsproblemen?

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Ich die Entscheidungstabelle an die letzten Erfahrungen angepasst.

Ausführlicher Vergleich der Systeme als Entscheidungsgrundlage- 
Gewinner Vialle vor  Prins - Prins möglichst in Polen , wenn man mit dem TÜV klar kommt-
E n t s c h e i d u n g s m a t r i x
 
Kriterien Gewichtg Landirenzo 1-3 (4= herausragend. positiv)           die theoret. Vialle_ Vorteile bestätigen sich in der Praxis , aber nur bei erfahrenen Einbauern Vialle
  1-6 % Anteil Omegas Beurt mt Gew Prins VSI (Polen) Beurt mt Gew BRC Sequent Beurt mt Gew Vialle LPI Beurt mt Gew Bemerkungen
                   
 
      Tank-Kapa-
1.Technik /Qualität/   22%                         zitätsprobleme
Technik 5   ausgereift 2 10 gut 2,5 12,5 ok aber …n. Origianl PrinsI 2 10 das beste 3 15 Schwierig-
Motorleistung 2   ok 2 4 ok 3 6 ok  2 4 das beste 4 8 keiten 
Gasverbrauch 6   naja 1,5 9 ok 2 12 geht 1,5 9 Praxis Vorteile 4 24  
qualitativer Eindruck 5   ausgereift 2,5 12,5 top 3 15 mittel 2 10 Vialle 3 15 +15%Mehr-
          35,5     45,5     33     62 verbrauch
2.Zuverlässigkeit /Wartg.   22%                          
Verbreitung 1   stark 3 3 kommt 2,5 2,5 mittel 2 2 primär NL 2 2  
Taxi-Einsatz 1   stark 3 3 teuer 1 1 wegen Preis 1 1 Bremen 2 2  
Kompliziertheit 2   viel falsch einzustellen 1 2 beherrschbar 2 4 beherrschbar 2 4 unkompliziert 3 6  
    Poznan weiß wie                        
Wartung 3   evtl. Problem 2 6 hier in D mögl. 2 9 mittel 2 6 keine wartung 3 9  
Reklamationshaufigkeit  6   relativ oft 1,5 9 selten 3 18 weiß nicht 1,5 9 Probleme 1,5 9  
wo reparieren 5   Polen 0,5 2,5 Nähe 3 15 D 2 10 bremen 3 15  
          25,5     49,5     32     43  
3.finanzielle Kriterien   29%                          
je nach Betrachtg noch höher zu gewichten (1)                          
Preis 6   1493 4 24 1860 3 18 2720 2 12 2500 2 12  
präferierte untere Preisgrenze 6   sogar unter 1500 4 24 um 1600 incl Dekrakosten 3 18 (in D -inPolen wie Prins) 1,5 9 teuer, das 2 12  
Investition 6     4 24   3 18   3 18 Beste kostet 1 6  
Amortisation  (2) 6   38000 4 24 42000 3 18 40000 3 18 52000 1 6  
                             
          96     72     57     36  
4.Einbau und Zulassung   15%                          
TÜV 6   Bautzen/Schwedt 2 12 Bautzen/Schwedt 2 12 Bautzen/Schwedt 2 12 im Haus 4 24  
ges.Zeitbed/ Anf /Einb/.TÜV 6   3-5 Tage 1 6 5 Tage  0,5 3 3-4 Tage 1 6 2*0,5 3 18  
          18     15     18     42  
5.Emotionale Kriterien   12%                          
pers. Priorität/Identifikation 6   wirtschaftl ideal 1 6 positiv 2,5 15   2 12 Spass 3 18  
Herkunftsland 1   Italien 2 2 NL 3 3 Italien 2 1 NL 3 3  
Anlagenreputation 3   hoch 2,5 7,5 sehr hoch 3 9 hoch 2,5 7,5 V.das beste 3 9  
          15,5     27     20,5     30  
                             
                             
                             
82                            
max. 246     43,5 190,5   47 203   37 160,5   50,5 213  
  100% 100%     77%     83%     65%     87%  
(1) für Invest und Amortisations- dominante Entscheidungsträger kann dieses Kriterium noch höher gewichtet werden
m vorliegenden Fall ist die beste Technik mit möglichst wenig Leistungsverlust und evtl. indirekten Auswirkungen auch auf Minderverbrauch hoch bewertet.  
(2) Beispiel: 2000€/ /4,86*100 =41452 km                                     2004                                                                                                                           

4,86 ist die Kosteneinsparung auf 100 km                        Verbrauch Benzin € 11,70

2008

13,50

Verbrauch 12 l Autogas €  6,64

 8,50

                         Diffrenz €  4,86

 5,00

 

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