| Dein Atem wird schwer, als du das Bild beruehrst und die Fasern der Leinwand und Farbe, Oel vermutlich, unter deinen Fingern spuerst. Das kann einfach nicht sein. Du tastest nach den Blitzen, die in dem gruenen Rahmen umherzucken, und spuerst die Bewegungen unter deinen Fingern. Du vermeinst sogar, kleine Schlege zu spueren. Von draussen ertoent wieder gedaempfter Donner. Kurz darauf wieder Blitze in dem Bild. Es ist nur ein Bild, es kann dir gar nichts tun, und doch spuerst du die Angst vor dem, was du dir nicht erklaeren kannst, in dir aufsteigen. Du versuchst dich zu beruhigen. Du ueberlegst noch, ob du von dem Bild ein Foto machen sollst, entscheidest dich aber dagegen. Auf einem Foto waeren die Bewegungen im Bild ja gar nicht zu erkennen, ausserdem hast du Bedenken, dass du mit dem Blitzlicht jemandes Aufmerksamkeit auf dich lenken koenntest. Froestelnd wendest du dich ab und setzt deinen Weg fort, den Lichtstrahl deiner Lampe vor dich in die Dunkelheit gerichtet und das zuckende Licht der gemalten Blitze hinter dir lassend. Donner begleitet dich von der anderen Seite der Mauer. Nach einer Weile gelangst du an eineTreppe, die ins untere Stockwerk fuehrt. Neben ihr, auf der linken Seite, befindet sich eine Tuer. Sie scheint unverschlossen. Gehst du die Treppe hinunter oder willst du sehen, was sich hinter der Tuer befindet? |