Besucht Herrn Schratmannsdörffers informative Züchtigungsseiten!
Leider muss auch BRAVSO! in Zukunft mehr Werbung schalten, da das Internetz sonst pleite geht.
Frau Susi findet diese Seite
"Echt knorke!"
Bimmelfeinds neues Internetzmagazin für redliche Jugendliche
BRAVSO !- Serie zur "Informations- gesellschaft" Popanze, Sofakar- toffeln und Dorftrottel: Was von der "Informationsgesellschaft" übriggeblieben ist Popanze FatalError 2K und Meister K vom IRC_Channel#3, Mitglieder einer mächtigen Hackergruppierung |
Mitglieder der Info-Gesellschaft v. l. n. r.: *lol*, *rofl*, *fg* Vor vielen Jahren träumten viele Leute davon, daß alle Menschen durch unablässiges Telefonieren und Einkaufen im Internetz reich werden können. Das sollte dann die "Informationsgesellschaft" werden. Viele Menschen glaubten daran, denn "informiert" zu sein, ist ja etwas gutes, also steckten sie all ihre Ersparnisse in Telefonfirmen und Internetz-Fangan-Unternehmen. Worin diese Informationen denn eigentlich bestehen sollten, daran dachte man damals nicht so sehr. Vorher war das Internetz nur für das Militär interessant, weil da die Amerikaner schneller, geheimer und sicherer als der kommunistische Gegner hochsensible Informationen austauschen konnten. Damals kam auch der Mythos vom "Hacker", also dem elektrischen Kaputtmacher auf, der große Schäden verursacht, angeblich, um Sicherheitslücken im System aufzudecken, tatsächlich aber, weil das sozial gestörten jugendlichen Popanzen einen Heidenspaß macht. Diese Kaputtmacher-Rolle fiel naturgemäß den Deutschen zu, einem Volk, das seit dem 2. Weltkrieg keine Lust mehr hatte, sich selber was Kreatives auszudenken, und es lieber mal mit dem Kaputtmachen versuchte. |
Aus dieser Zeit kennen wir die spannende Geschichte von "Hagbard" Karl Koch, der fest an Illuminaten glaubte, die die Weltherrschaft anstreben und deshalb versuchte, bei CIA, NSA und FBI zu hacken. Dafür bekam er Geld vom Russen. Auf die Schliche kam ihm Clifford Stoll, der dazu viele Jahre brauchte und ein spannendes Buch darüber geschrieben hat. Stoll konnte die Philosophie, die die deutschen elektrischen Kaputtmacher für sich in Anspruch nahmen ("Wir decken Sicherheitslücken auf, damit das System sicherer wird, koste es, was es wolle"), nie nachvollziehen, denn ein Amerikaner wird fürs Arbeiten und sich was ausdenken bezahlt, nicht fürs Kaputtmachen.
Als der Russ aber am Boden lag, war das Internetz-Dingens ziemlich nutzlos geworden und man verkaufte es an die Telefonfirmen, die es gewinnbringend ausschlachten sollten, damit man wenigstens noch ein bißchen Geld damit verdienen konnte. Die Telefonfirmen redeten nun den Leuten ein, daß sie alle Tragetelefone und einen Internetzanschluß brauchen, sonst werden sie dumm oder müssen gleich verhungern. Die Leute glaubten das, weil eh schon lange nichts neues mehr erfunden wurde und es ja schließlich irgendwie weitergehen mußte, irgendwo muß ja das Wirtschaftswachstum kommen. Denn wenn die Wirtschaft nicht wächst, gehen die Lichter aus und wir müssen alle wieder Kartoffelsuppe löffeln oder auwandern.
Eine typische praktische Anwendung für das Internetz: Videokonferenzen. |
Sensationelles Foto: Popanz und Hackerkönig Grandmaster "ScrewUupZ"-Turbo-Dabbel-Dee 5M#8Z%²² erstmals außerhalb seiner Heimrechnerstube vor der Garage des elterlichen Anwesens in Schwäbisch Hall gestellt. Das Gesicht verdeckt er nicht aus Datenschutzgründen, sondern weil gerade keine Kohle für Clearasil da ist. Hacker sind leider sehr weltfremd, weil sie kaum aus ihren Heimrechner-Stuben herauskommen, kein BRAVSO ! lesen und deshalb nicht mitbekommen haben, dass man sie außerhalb ihrer lichtscheuen Kreise nur noch auslacht. Darum meinen sie, sie sind immer noch der Schrecken des maroden Internetzes. Popanze halt. |
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Die Branche wuchs deshalb sehr schnell. NOCH schneller wuchs nur "Kimble" Kim Schmitz (links beim Dessert), der bei einem Heimrechnerverein in Hamburg das Kaputtmachen gelernt hatte und mit dieser Qualifikation so lange Unfug trieb, bis er von den Medien, die das toll fanden, viel Geld bekam, mit dem er schnell zum Vorzeigeunternehmer der "Neuen Wirtschaft" werden konnte. Schmitz wuchs so schnell, daß er bald in kein Auto und in keinen Zug mehr hineinpaßte und zur Fortbewegung ein eigenes Flugzeug brauchte. So wurde er zum Oberpopanz der Hacker, dem alle anderen kleineren Popanze huldigten. |
Das mit dem gut informiert sein funktionierte aber nicht ganz so, wie man sich das dachte. Die Deutschen waren zu dämlich, das Zeugs zu programmieren, und die Kunden waren auch nur an Informationen zu nackten Mädels, kostenloser Weichware und Geschnattere ("Chat") interessiert. Man mußte dann sogar Leute aus dem fernen Indien herholen, um der Informationsgesellschaft auf die Sprünge zu helfen.
Zwar wußten nun die Mitglieder der "IT-Community", wer von ihren Freunden gerade im Internetz brauste, was es weit weg zum Abendessen gibt, ob sich die berühmte B. (bestdokumentierte Persönlichkeit im ganzen Internetz) gerade auf dem Sofa oder der Toilette befindet und ob Bärbels Hauskatze Dünnschiß hat. Doch seltsamerweise war mit solchen Informationen kaum Geld zu machen. Schließlich kam sogar mächtig der Pleitegeier über die Neue Wirtschaft und Kim Schmitz, der schon Kredite bei Zuhältern aufgenommen hatte, damit er weiter Schampus süffeln konnte, mußte ins Zuchthaus. Zuletzt hatte er noch drüber nachgedacht, wie man mit dem Tragetelefon elektrisch bezahlen kann, so weltfremd war er schon geworden, dabei hatten die meisten Tragetelefonierer schon lange kein Geld mehr.
...Tschuldigung....Werbung!

...oh, zu spät, die FINANCIAL TIMES ist auch so gut wie pleite, wollte wohl keiner Geld dafür ausgeben, sich die mickrigen Börsenkurse aufs Tragetelefon zu laden. Rechts im Bild: typischer Info-Gesellschafts-Popanz
Noch eine kleine Werbeunterbrechung...danke für Euer Verständnis.
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©Kopierrecht: Gina Lattuada Die deutsche Traditionsfirma Blaser bittet um Abverkauf ihrer hochwertigen Tötungsinstrumente. Das Malheur mit den selbstausläsenden R 93 bitten wir zu entschuldigen. |
Ein schöner Sport für jung und alt, den man auch mit drei Zentnern problemlos betreiben kann, ist das IPSC-Schießen. Aber Obacht: Nichts für Warmduscher, Gelbampelbremser und Schattenparker. |
| ©BRAVSO ! 2002 |
| Doch das Internetz hat für manche Personen auch Vorteile gebracht. Gerda S. (51, Buchhalterin aus Oer-Erkenschwick) schrieb uns: Ich bin ein begeistertes Mitglied der Informationsgesellschaft. Erst gestern hat mir meine Nachbarin Hildtrut ein leckeres Streußelschneckenrezept per elektrischen Brief zugeschickt. Ich hätte zwar auch rübergehen können, aber die labert einen immer so voll. Da bleibe ich lieber im Chat, da kann ich mir meine Gesprächspartner aussuchen...und auch |
Profiteurin des Internetz: Sattgegessene Gerda S. |
Reich und schön durch Internetz: A. Wewdorff |
... Erotika-Händler A. Wewdorff (57) aus Tschoppau ist hochzufrieden: Ich bin nachgerade begeistertes Mitglied der Informationsgesellschaft. Meine solventen jugendlichen Kunden konsumieren mit großer Freude meine preisgünstigen Internetzangebote. Ich hätte nie gedacht, daß ich es nach meiner langjährigen Haft auch noch mal zu etwas bringe. Besonders die "Doggy Style Sex with Animals"-Seiten haben regen Zulauf. . |
Wie wohl die neuen Popanze aussehen werden, wenn das Internetz endgültig pleite geht? BRAVSO ! wagt folgende Prognose:
Ein weiteres Qualitätsprodukt der Bimmelfeind-Gruppe