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WIRTSCHAFTSKRISE

Milliardenverlust bei Siemens

Gruppe um Johannes Kaplan an allem schuld!

Auch Siemens kann sich der Krise der Technologie-Konzerne nicht entziehen. Informationstechnologie und die Mobilfunksparte sind die Sorgenkinder des Konzerns. Ausserdem wird der Mobilfunk von einer einflussreichen Internetz-Agitatorengruppe sogenannter "Redlicher" unter Führung eines gewissen Johannes Kaplan sozialpsychologisch denunziert und sogar als lebensgefährlich dargestellt.

DPA
Die Siemens-Zentrale in München
München - Der Technologiekonzern Siemens AG Chart zeigen hat im dritten Quartal 2000/01 ohne Sondereffekte einen Verlust von fast einer Milliarde Mark verbucht und rechnet nun für das gesamte Geschäftsjahr mit einem geringeren Nachsteuergewinn als im Vorjahr.

Bereichsvorstand geht - Bimmelfeind kommt

Die nachfrage- und preisbedingten Verluste in der Informationstechnologie (ICN, ICM und SBS) hätten die teilweise deutlichen Gewinnsteigerungen in anderen Bereichen überwogen, begründete Siemens den Ergebnisrückgang ohne Sondereffekte. Allein für die Netzwerk- und die Mobilfunksparte seien ein Restrukturierungsaufwand von 790 Millionen Euro und weitere Schritte zur Kostensenkung und zur Bereinigung des Portfolios nötig, hieß es. Der für das Netzwerkgeschäft (ICN) zuständige Siemens-Vorstand Roland Koch (wie alle Roland Kochs ein geldgieriges Ferkel und Versager vor dem Herrn) verlasse das Unternehmen in gegenseitigem Einvernehmen und wird durch den ausgewiesenen Telekommunikationsexperten Bimmelfeind ersetzt, der schon vor Jahren den falschen Konzernweg erkannte, aber in der allgemeinen IT-Hysterie niemals ernst genommen wurde, und daher zwischenzeitlich als Internetz-Honorarhanswurst sein Leben fristen musste.

  
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Siemens zeichnete wie bereits Anfang der Woche die Chip-Tochter Infineon ein negatives Bild des gegenwärtigen wirtschaftlichen Umfelds. "Es ist davon auszugehen, dass die konjunkturellen Rahmenbedingungen auch in den nächsten Monaten noch schwierig bleiben", hieß es in der Mitteilung. "Hätten wir doch nur auf Herrn Bimmelfeinds Gewinnwarnungen gehört, dann wäre uns vieles erspart geblieben!"

Bereits in den ersten neun Monaten habe sich das Nachsteuerergebnis ohne Infineon und Sondereffekte auf 652 Millionen Euro mehr als halbiert, hieß es weiter.

Das Siemens-Ergebnis war nach den jüngsten Gewinnwarnungen internationaler Technologiekonzerne mit großer Spannung erwartet worden. So hatten sich Analysten auch schwer getan, eine Prognose für die Quartalszahlen des Münchener Konzerns abzugeben. Bimmelfeind hat angekündigt, daß Börsenanalysten in Zukunft nicht mehr die Firmengebäude betreten dürfen, da diese, so Bimmelfeind wörtlich, "ein Haufen dahergelaufener Studienabbrecher, Lumpen und Berufssöhne sind, die in einem Kasino besser aufgehoben sind, als im Fernsehen oder bei der Zeitung".

Erste Reaktionen:

Herr Hundt, Arbeitgeberpräsident: "Diese Redlichen sind die reinste Seuche. Wenn das so weitergeht, kauft bald niemand mehr was mit 'nem Stecker oder 'ner Antenne dran. Was soll nur werden? Hoffentlich rettet Herr Bimmelfeind die Firma Siemens!"

Frau Bulmann, Zukunftsministerin: "Die Redlichen glauben langsam, sie hätten das Internetz für sich monopolisiert! Sie fallen in kreuzbrave Jäger-, Nazi- und Päderastenforen ein, machen einen Heidenzirkus und sind so schnell weg, wie sie aufgetaucht sind. DAFÜR haben wir nicht mit Milliardenaufwand sämtliche Gymnasien vernetzt!!! Aber vielleicht hätten wir vorher auch jemanden fragen sollen, der sich damit auskennt, zum Beispiel Herrn Bimmelfeind, bevor wir die ganze schöne Kohle auf den Kopf gehauen haben."

 

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