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Ein Tauchbericht von Walter Karnthaler

Capo Testa
Sardinien gehört neben Elba
und Korsika zu den schönsten Inseln des Mittelmeeres. Der Norden Sardiniens
ist - so meinen viele zu Recht - der schönste Teil der Insel, um Urlaub
zu machen. Hellsandige Strände in Buchten mit türkisfarbenem
Wasser, das der Costa Smeralda ihren Namen gegeben hat, lassen fast den
Eindruck entstehen, daß man sich in der Karibik befindet und nicht
am Mittelmeer. Unterbrochen werden die Strandabschnitte immer wieder durch
eine felsige Landschaft, in der schon die alten Römer an einigen Stellen
Granit abgebaut haben, so wie auf der Halbinsel Capo Testa im Norden Sardiniens.
D ie heutigen Besucher kommen allerdings nicht wegen des Granits sondern wegen des sauberen und kristallklaren Wassers rund um Sardinien. Auch in Taucherkreisen ist Sardinien weltberühmt für seine Edelkorallen, die aus großen, für Sporttaucher unerreichbaren Tiefen immer noch von staatlich lizensierten Korallentauchern an die Oberfläche geholt werden und zu Schmuck verarbeitet werden.
G leich neben Santa Teresa di Gallura, dem Zentrum des sardischen Korallentauchens, liegt Capo Testa, eine fast kreisrunde Halbinsel im Norden Sardiniens, die für mich zu einem Ausgangspunkt meiner Tauchausfahrten werden sollte.
I n Capo Testa hat Joschi Kiesel, ein bayrischer Aussteiger, seine Tauchbasis. Einst in Deutschland ein gut verdienender Karriere-Mensch, ging Joschi mit seiner Frau nach Sardinien und gründete seine Tauchbasis. Joschi fährt mit einem großen Schlauchboot ("Gommoni") seine Tauchziele, wie zum Beispiel die Korallenhöhlen vom Monte Regalo an. Für längere Ausfahrten, wie zu den Zackenbarschen von Lavezzi oder zu dem Wrack von Santa Teresa di Gallura steht Joschi ein für Tauchzwecke umgebauter, ehemaliger Fischkutter zur Verfügung.
Tauchbasis Capo Testa
Joschi Kiesel
Loc. Capo Testa
I-07028 Santa Teresa di Gallura(SS)
tel. 0039/(0)789/751519, 0039/(0)360/256320
andere deutsche Tauchstationen auf Sardinien:
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Zackenbarsch bei den
LAVEZZI-Inseln
Rote Hornkorallen
(Gorgonien)

D as Wrack von St. Teresa die Gallura liegt erst etwa 15 Jahre auf dem Meeresgrund und ist in mehrere Teile geborsten. Für Taucher ist es insofern besonders interessant, da es im Tiefenbreich von 5-19m liegt und außerdem total betaucht werden kann.
Das Wrack von St. Teresa
© 1996 by W.Karnthaler. Alle Rechte vorbehalten.
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