So nennen die Ecuadorianer den östlichen Teil ihres Landes. Er ist Teil des Amazonas- tieflandes und ist zum grössten Teil mit Urwald bedeckt. Grosse Teile dieser Region sind nicht oder nur schlecht erschlossen. Seit hier grosse Erdölvorkommen entdeckt wurden wird allerdings die Erschliessung sehr intesiv vorangetrieben. Leider nicht zum Vorteil der Natur und der dort lebenden Tieflandindianer. Durch die Erdölförderung und die damit verbundenen Umweltemissionen sind die Urwälder und die dort lebende Flora und Fauna akut bedroht. Zwar gibt es immer wieder Bestrebungen die Region besser zu schützen doch hat die Suche und Förderung des Erdöls immer noch Vorrang. Wer die Armut in diesem Land kennt kann dies nachvollziehen, ist doch die Erdölindustrie der grösste Devisenbringer. Das kann allerdings nicht darüber hinweg täuschen, dass die Schäden durch die Erdölgewinnung beträchtlich sind.
Am Rio Aguarico
Mit dem einheimischen Tourführer auf Entdeckungsreise.
Was gibt es nun zu sehen
in dieser "Selva"? Wie in allen unberührten Gebieten desAmazonas-
beckens sind eine sehr reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt zu besichtigen.
Vor allem Vogel- liebhaber werden ihre helle Freude an den verschiedenen
Arten und Gattungen haben. Verschiedene Papageienarten, Tukane, tropische
Eisvögel und viele andere Arten sind in freier Wildbahn zu beobachten.
Auch eine riesige Insektenwelt wartet auf ihre Entdeckung. Bei einigen
Touren gehören auch Kaimanbesichtigungen und ein Besuch bei einem
Medizinmann zum Programm. Bei anderen kann gefischt werden. Besuche bei
den einheimischen Tieflandindianern runden die Ausflüge ab.