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Nachtträume

Über stille Wasser
wehen Erinnerungen
aus längst vergangenen Tagen.
Aus den grauen Nebeln
erheben sich die Träume
aus ihrer Tiefe.
Leise gleitet deine Seele
über die Wälder
und lässt sich vom Wind streicheln.
Keine Berührung eines Liebsten
war je so sanft
und kein Auge blickte je
hinter deine Stirn.
So verborgen
bewahrst du das Geheimnnis
deines kleinen grundlosen Sees.
Und so stehst du,
Nacht für Nacht,
von keinem gewusst und geahnt,
an deinem Quell des Lebens
und lässt den Wind vom andern Ufer
deine Wangen liebkosen,
als einzige Freude
in deinem einsamen Leben.

© ???? by Barbara Bohland



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Letztes Update: 01.11.2004