Ausstattung einer Wohnkammer Die kleineren Wohnhöhlen sind meist besser erhalten, als die Großraumhöhlen. In einigen Fällen könnte man fast von einer "Luxusausstattung" sprechen. Der rechte Bildrand verläuft annähernd in der Raummitte, woraus sich ein Höhen-Breiten-Verhältnis von etwa 2,5 : 1 ergibt. Die Raumhöhe liegt unter 1,7 m, was man bei der "Bekriechung" der Höhlen immer bedenken sollte, wenn man vor Überraschungen sicher sein will (der Berg gibt nicht nach!) Die flache Decke ist sorgfältig eben abgearbeitet. Links neben dem Eingang ist ein "Ablagebrett" direkt aus dem anstehenden Fels herausgearbeitet. An der Seitenwand erkennt man eine querrechteckige Beistellnische und die obligatorische Liegenische. Leider auf dem Bild weniger gut sichtbar ist eine Art Keilstein im Scheitel des Nischenbogens. Die Aufnahme wurde durch die Tür der rückwärtigen, fensterlosen zweiten Kammer gemacht. 16.03.2000 |