Das Buch
der Dunklen Künste
Kapitel 1 –
Dunkle Geschöpfe
Irrwichte
Ein Irrwicht ist ein Gestaltwandler. Er kann die Gestalt dessen annehmen wovor wir, wie er spürt, am meisten
Angst haben. Er hält sich am meisten im Dunklen auf und niemand weiß wie er
aussieht wenn er allein ist. Große Mengen von Menschen machen ihn leicht
durcheinander, da er nicht weiß in was er sich verwandeln soll.
Man bekämpft ihn mit dem Spruch ‚ Riddikulus’. Bevor man ihn jedoch
ausspricht stellt man sich etwas lustiges vor, mit was
man den Irrwicht einen Schrecken einjagen kann. Dann erst spricht man ihn aus.
Danach sollte man einen Irrwicht in Form vor dem man Angst hat, kombiniert mit
dem „Lustigen“ vorfinden. Dann sollte er an den nächsten weitergeleitet werden.
Es sollte nie versucht werden einen Irrwicht allein zu bekämpfen, da auch er
gefährlich werden kann, da er genau dasselbe tut wie der Gegenstand vor dem man
Angst hat.
Wichtel
Wichtel sind leuchtend blau und zwanzig Zentimeter groß. Sie haben
spitze Gesichter und schrille Stimmen. Sie lieben es andere Leute zu ärgern, zu
demütigen, selbst wenn sie sicher hinter Gitter gefangen gehalten werden. Sie
fangen an hässliche und scheußliche Grimassen zu schneiden, wenn man auch nur
den Anschein bei ihnen hinterlässt man würde sie ansehen. Sobald man sie aus
Gefangenschaft entlässt, auch aus Mitleid, fangen sie an sich gegenüber dir
frech und vielleicht auch gefährlich zu verhalten. Es ist sogar schon passiert,
dass ein Wichtel einem Muggel ein Stück seines Ohrläppchens abgebissen hat. Der
Spruch ‚Peskiwichtel Pesternomi’
kann bei richtiger Anwendung durchaus helfen sie außer Gefecht zu setzen, aber
das beste ist, man kommt diesen Geschöpfen erst gar nicht in die Nähe.
Der Dementor
Dementoren tragen Umhänge und eine Kapuze überdeckt ihr nicht
vorhandenes Gesicht, nur einen Mund mit welchem sie Gefangenen in Askaban die
Seele aussaugen, was sehr viel schlimmer ist als der richtige Tod. Wegen diesen
Eigenschaften werden sie heute als Wächter in Askaban eingesetzt. Jeder Schuldige
wird dort schon nach wenigen Wochen verrückt und verzweifelt. Unschuldigen
können sie weniger anhaben.
Wenn ein Dementor in die Nähe von Leuten kommt wird alles um sie herum
kalt und trübsinnig/hoffnungslos.
Falls ein Schuldiger oder Unschuldiger, ein sehr schlimmes Ereignis
hinter sich hat, zum Beispiel die Eltern wurden getötet etc., werden die letzen
Lebensminuten immer wieder aufgerufen, wenn man in die Nähe eines Dementors
kommt.
Wenige Zaubersprüche können Dementoren abwähren, einer ist der ‚Patronus’(expecto patronum). Wenn er
gelingt kommt eine Art silberner Streifen aus der Zauberstabspitze. Bevor man
ihn ausspricht sollte man an ein gutes Erlebnis denken was geschehen ist oder
wird. Je stärker das gute Erlebnis desto stärker ist die Wirkung des Patronus
(von stehen bleiben und nicht näher kommen bis fliehen und nicht wieder zurück kehren).
Der Basilisk
Von vielen Furcht erregenden Biestern und Monstern, die unser Land
durchstreifen, ist keines seltsamer und tödlicher als der Basilisk auch bekannt
als der König unter den Schlangen. Diese Schlange, die eine gigantische Größe
erreichen und viele hundert Jahre alt werden kann, wird aus einem Hühnerei
geboren, das von einer Kröte ausgebrütet wird. Der Basilisk tötet auf höchst
wunderliche Weise, denn außer tödlichen und giftigen Zähnen hat der Basilisk
gelbe Augen, und alle, die in den Bann seiner Augen geraten, erleiden den
sofortigen Tod. Spinnen fliehen vor dem Basilisk, denn er ist ihr tödlicher
Erbfeind, und der Basilisk entflieht nur dem Krähen des Hahnes.
Hinkepank
Ein Hinkepank ist einbeinig und es sieht aus
als bestünde er nur aus Rauchschwaden. Er mag ja ganz harmlos und witzig
aussehen, aber auch der Hinkepank hat seine Tücken.
Er lockt Reisende in die Sümpfe, mit der Hilfe einer Lampe. Dort sterben sie
dann.
Der beste Weg ihn auszuschalten ist sein Licht in der Lampe
auszuschalten (‚nox lampus).