head> Greyhound von der Saalmühle

Die Welpen verlassen das Haus



In der Zeit, nach dem Tätowieren kommen oft fremde Menschen zu Besuch.
Sie besuchen uns im Wohnzimmer, manche gehen mit uns spazieren und immer spielen sie mit den Welpen.
Ich bin dann ganz beleidigt, weil ich eigentlich gar nicht richtig beachtet werde.
Alles dreht sich um die Irish Wolfhounds.
Natürlich kenne ich ein paar Tricks, damit ich ein paar Streicheleinheiten abbekomme. Ich drängle mich dann einfach vor. Wenn mich jemand besonders hartnäckig übersieht, stelle ich mich auch mal auf die Hinterfüße und lege ihm meine Pfoten auf die Schultern. Ganz vorsichtig, versteht sich, denn ich bin ja vornehm.
Trotz aller Bemühungen dreht sich am Ende doch wieder alles um die Welpen. Ist ja auch klar, denn der Besuch kommt ja extra, um sich einen Welpen auszusuchen.
Und da bin ich natürlich nicht gefragt.

Nach einer Weile sitzt der Besuch mit meiner Familie am Küchentisch und Alle halten, wie die Indianer sagen würden, großes Palaver. Die Leute fragen und mein Frauchen antwortet.


Sie wollen wissen:Und mein Frauchen erklärt, gibt Tips und weiß immer eine Antwort.

Zusammenfassend könnte man das wie folgt sagen:




Ab einem Jahr kann man meist alles mit ihm machen und auch lange Spaziergänge und Fahrradtouren (nach entsprechendem Training) sind problemlos. Dann haben sich auch die Mahlzeiten pro Tag von vier auf ein oder besser zwei reduziert und die Menge bleibt konstand.
Ab diesem Alter wachsen sie nur noch minimal in die Höhe, dafür legen sie langsam ihren schlaksigen Körperbau ab und werden kräftig und elegant, wie man es von einem Irish Wolfhound erwartet.
Während dieser Zeit sind sie meist in der sogenannten "Flegelphase", vergleichbar mit der Puppertät beim Zweibeiner. Sie versuchen dann schon mal, ihre Grenzen auszutesten. Mit ein bißchen Konsequenz legt sich das schnell, denn Irish Wolfhounds sind aufgrund ihres gefälligen Wesens leicht zu erziehen.
Sie merken recht schnell, auf welche Aktivität eine Rüge oder ein Lob folgt.
Natürlich wird man lieber gelobt, als ausgeschimpft und wenn es dann noch ein Leckerlie und/oder Streicheleinheiten gibt,
ist man gerne bereit, schön brav zu sein.

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