Lucien war in sein Zimmer gegangen, hatte sich rasch umgezogen und lief in die Küche, wo er noch am Schüren des Feuers war, als Andrea und Kim die Küche betraten. Er lächelte sie strahlend an, goss Tee auf und murmelte eine Entschuldigung, weil er das Frühstück etwas verspätet zubereitet hatte. Er verfiel in seine alltägliche Routine, gegen Zehn nahm er sich eine Tasse Tee, setzte sich und hoffte, Jamie zu sehen.

Jamie hatte genug, erst hatte der Lord ihn angefaucht weil er zu spät kam und dann hatte sich dieser ekelige Baron an ihn rangemacht. Jamie war am kochen, als er um zehn rum in die Küche kam und Lucien dort sitzen sah.

Lucien sah erfreut auf, als Jamie die Küche betrat, sein Lächeln legte sich nach einem Blick in dessen Gesicht aber wieder. "Was ist mit dir, Ch...äh Jamie? Du siehst ärgerlich aus..." stellte er fest, erhob sich und goss ihm eine Tasse Tee ein, die er zu ihm rüberschob, während er sich setzte.

"Ich hab mich geärgert, dass ist alles. Der Lord war sauer und die Gäste sind das letzte und so...wie war dein tag? Hast du das Essen noch rechtzeitig fertig bekommen?" Jamie nahm dankbar platz und genoss die Tasse Tee. Allein Luciens Anwesenheit beruhigte ihn.

"Na ja...mit etwas Verzögerung. Zum Glück hat der Lord ebenfalls verschlafen, da ist es nicht aufgefallen. Nur Andrea und Kim haben es bemerkt, aber nichts weiter dazu gesagt." Lucien nahm einen Schluck aus seiner Tasse und lächelte Jamie an. "Ärgere dich nicht....es ist ja nur noch dieser Baron da und der reist bald ab......hat mir zumindest sein Diener geflüstert."

"Der ist der schlimmste mit seinen ekeligen Fingern...bähh bin froh das der Kim und Pascal noch nicht gesehen hat. Aber ich muss weiter, dafür ess ich heute Abend mit dir und den anderen. Wann soll ich da sein?" Jamie streckte sich.

"Hat er dich angefasst?" Luciens Stimme klang ärgerlich. "Dieser miese Typ..." er sah Jamie an und konnte nur sehr schwer seine Finger bei sich behalten, als der sich streckte.....es war einfach zu verführerisch. "Andrea kommt so gegen Sechs aus dem Stall.....dann essen wir zusammen. Ich freue mich, wenn du auch dabei bist...obwohl ich befürchte, die anderen werden mir meine Gefühle im Gesicht ablesen können." Er lächelte.

"Dann bin ich um sechs hier... und lass den Baron mal meine Sorge sein, der traut sich eh nicht." mit diesen Worten stand Jamie auf und verließ die Küche. Als es dann sechs war ging er wieder runter, er war froh endlich mal wieder richtig zu essen und es duftete so gut.

Lucien hatte sich besondere Mühe mit dem Abendessen gegeben, er hatte einen Eintopf gemacht, frisches Brot gebacken und zum Nachtisch Pudding gekocht. Er schöpfte den anderen gerade die Teller voll, als Jamie die Küche betrat. Erfreut lächelte er: "Setz dich Jamie, es ist schön, das du wieder mal mit uns essen kannst." Nach außen hin versuchte er, sich nichts anmerken zu lassen, aber seine Augen sahen ihn liebevoll an.

Jamie nahm schweigend Platz. "Mmh schmeckt sehr gut. wie immer Lucien." Danach schwieg er wieder und lauschte dem Gespräch der anderen. Er genoss es sehr nicht nur außen vor zu sein, sondern mittendrin zu sitzen auch wenn er am Gespräch nicht teilnahm. Er beobachtete Lucien und lächelte ihm liebevoll zu.

Lucien ließ wie zufällig den Blick immer wieder zu Jamie wandern und beteilte sich nur am Gespräch, wenn er direkt gefragt wurde. Er genoss es, mit seinem Geliebten an einem Tisch zu sitzen und auch, wenn sie es nicht öffentlich nach draußen tragen konnten, war es schön. Lucien lächelte Jamie und zuckte leicht zusammen, als Kim ihn ansprach. Er wandte den Kopf, beantwortete die Frage und wünschte sich insgeheim, mit Jamie allein zu sein.

Jamie sah wie Lucien zusammen zuckte, vielleicht war es keine gute Idee hier zu sitzen die anderen würden sich fragen was los war und er wollte nicht das alle Welt davon erfuhr. Schnell stand er auf. "Ich muss los, danke für das Essen." dann ging er schnell raus.

Lucien sah ihm bedauernd nach und aß weiter. Er hatte ja gewusst, das es ihm schwer fallen würde zu tun, als wäre nichts zwischen ihnen. Er sah in die Runde, hörte zu, beantwortete Fragen und fragte sich selbst, ob sie wohl was gemerkt hatten. Schließlich gingen sie einer nach dem anderen, der letzte war Andrea, der ihn anlächelte und ihm einen Klaps auf die Schulter gab. Lucien räumte das Geschirr in die Spüle, die Küchenmädchen spülten und räumten es weg, verabschiedeten sich dann auch und ließen ihn allein sitzen, mit einer Tasse Tee in der Hand,

Jamie sah dem Baron glücklich hinterher als dieser abfuhr. endlich war er ihn los und der Lord hatte auch wieder bessere Laune und beschlossen in die Stadt zu fahren. Das hieß das Jamie heute früh ins Bett konnte. Mit einem Lächeln wand er sich ab und ging noch einmal durchs Schloss, dann ging er in die Küche um zu schauen ob Lucien so weit war.

Lucien war in der Vorratskammer verschwunden, um etwas Kuchen für Pascal auf den Tisch zu stellen, als er Schritte hörte. Er nahm den Kuchen, verließ die Speisekammer und schloss die Türe hinter sich. "Jamie..." lächelte er begeistert. "Magst du noch eine Tasse Tee?"


Jamie sah erstaunt auf, er dachte schon das Lucien weg sei, aber dann tauchte dieser einfach so auf. "ich bin fertig für heute, wie wär's wenn wir den Tee mit nach oben nehmen und uns dann einen schönen Abend machen. Der Lord bleibt für zwei Tage weg." Jamie lächelte Lucien liebevoll zu.

"Das ist eine gute Idee." Lucien goss zwei Tassen auf, drückte Jamie eine in die Hand und ließ den Kuchen auf dem Küchentisch stehen. "Tut mir leid wegen vorhin.....mir war gar nicht bewusst, das ich dich die ganze Zeit angesehen und das Gespräch der anderen nur halb wahrgenommen habe. Ist ganz schön schwierig für mich, so zu tun, als wäre nichts. Aber ich will dich auch nicht in Verlegenheit bringen."

Jamie strich Lucien zärtlich über die Wange. "ich glaube zwar nicht, dass es gut wäre wenn alle Welt wüsste das wir beide uns lieben, aber ich bin sehr glücklich, dass ich so viel Aufmerksamkeit von dir bekomme." Dann ging Jamie vor in sein Zimmer.

Lucien folgte ihm und schloss die Türe hinter sich. "Du hast sicher recht, es fällt mir nur immens schwer, es mir nicht anmerken zu lassen." Er seufzte leise, stellte seine Tasse auf Jamies Tisch und setzte sich auf einen Stuhl. "Wenn ich dich sehe, würde ich dich am liebsten umarmen und küssen......und ich stell mir dabei grade Pascals Gesicht vor, oder das von Kim." Er grinste.

"Das hättest du wohl gerne..." Jamie stelle sich hinter Lucien und umarmte ihn. "Das wäre aber nicht sehr nett, meinst du nicht auch? wir werden es ihnen sagen müssen, aber nicht jetzt und nicht heute. Heute gehörst du ganz mir!" Jamie löste Luciens Zopf und ließ seine Hände durch dessen Haare gleiten.

Lucien hatte die Augen geschlossen und genoss Jamies Hände in seinem Haar. Er bog seinen Kopf in den Nacken, öffnete die Augen, um ihn ansehen zu können. Er lächelte, hob die Hände und zog seinen Kopf zu sich herunter, um ihn zu küssen. "Genießen wir die Zeit, in der der Lord nicht da ist, Cherie.....lass uns zu Bett gehen." Lucien erhob sich von seinem Stuhl und begann, sich das Hemd aufzuschnüren.

Jamie genoss den Kuss und begann dann ebenfalls sich auszuziehen. Dann wusch er sich schnell und öffnete seinen Zopf. Schließlich ging er zu Lucien und zog ihn unter die Bettdecke. "Sag bloß du möchtest schlafen?" langsam zog Jamie Lucien näher und rollte sich dann halb auf ihn.

Lucien sah ihn an und lachte ein kleines, liebevolles Lachen. "Ich weiß nicht..." schnurrte er dann leise und begann, Jamies Nacken zu streicheln. "Es kommt darauf an, mit was du mich vom Schlafen abzuhalten gedenkst.." Er ließ seine Hand seinen Rücken hinabgleiten, streichelte Jamies Hintern.

Jamie musste ebenfalls lächeln. Dann beugte er sich runter und küsste Lucien. Erst bat er liebevoll um Einlass um den Kuss dann leidenschaftlich auszunutzen. Er erkundete den Mundraum von Lucien und verwickelte ihn in ein wildes Zungenduell

Lucien ergab sich Jamies Zungenspiel, um sie dann nach einer Weile zurück an ihren Ursprung zu drängen und Jamies Mundhöhle zu erkunden. Schweratmend löste er sich von ihm, vergrub die Hand in seinen Locken und begann, an seinem Ohrläppchen zu knabbern, fuhr mit der Zungenspitze die Ohrform nach. Seine andere Hand legte sich fest auf Jamies Po, begann, ihn zu kneten.

Jamie genoss es sehr so von Lucien verwöhnt zu werden. Als dieser anfing an seinem Ohrläppchen zu knabbern stöhnte Jamie auf. "Lucien...ahhh...das ist so schön." Dann drehte Jamie sich um und zog Lucien mit, so dass dieser auf ihm zu liegen kam. Jamie fing an Luciens Rücken zu streicheln und seinen Po zu kneten. Ab und zu fuhr er ihm über die Spalte.

Jamies Stöhnen war Musik in Luciens Ohren. "Freut mich, das es dir gefällt..." murmelte er leise und ließ seine Zungenspitze über seinen Hals bis hinunter zu seinen Brustwarzen gleiten, eine feuchte Sput auf seiner Haut hinterlassend. Er nahm eine Brustwarze zwischen die Lippen, zupfte daran, begann an ihr zu saugen, rieb seinen Unterleib fordernd an Jamies.

Jamie bog den Rücken durch als Lucien anfing seine Brustwarze zu liebkosen. Er vergrub seine eine Hand in Luciens Rücken und die andere ließ er weiter Luciens Po bearbeiten. "Lucien... ich möchte heute mit dir.." weiter kam Jamie nicht, da Lucien in diesem Moment begann seinen Unterleib an Jamies zu reiben.

Lucien rieb seine Erregung langsam und mit Genuss an Jamies Unterleib, spürte, wie auch dieser immer erregter wurde. Er schauderte, ein wohliges kribbeln hatte sich seiner bemächtigt und steigerte sich immer weiter. "Hm...was möchtest du, mon amour? " flüsterte er leise, als er mit seinen Lippen wieder zu Jamies Ohr wanderte, um erneut zärtlich daran zu knabbern. "Ich hoffe, du willst das gleiche wie ich....ich möchte mit dir schlafen.....eins werden mir dir."

Jamie erschauderte als Lucien sich wieder seinem Ohr widmete "Ja ich möchte das gleiche." Jamie ließ seinen Unterkörper nun unter Luciens kreisen und hob ihn ab und zu an so das sie sich noch mehr spürten. "Willst du oder soll ich" flüsterte Jamie Lucien ins Ohr kurz bevor er ihn küsste.

"Ich darf oben liegen....ich habe gewonnen.." lächelte Lucien und erwiderte den Kuss leidenschaftlich. "Vielleicht aber auch beides....die Nacht ist noch jung, mon amour..." hauchte er in sein Ohr, als er dem Kuss löste und stöhnte leise, als sich Jamie ihm entgegenhob. Lucien erhob sich leicht, bedeckte Jamies Bauch mit kleinen Küssen, glitt mit den Lippen über sein Glied, saugte leicht daran, ließ seine Hand zwischen seine Oberschenkel gleiten, kraulte seine Hoden, tastete mit der Fingerspitze nach Jamies Anus. Leicht stupste er dagegen, zog seinen Finger dann zurück, feuchtete ihn in seinem Mund an und schob ihn behutsam in Jamie.

Jamie lächelte bei den Worten Luciens und ein leiser Stöhner entwich seinem Mund als Lucien sein Glied erreichte. Dieses Stöhnen wurde lauter als Lucien eindrang. Am Anfang war es ein wenig ungewohnt, aber Jamie genoss den Gedanken Lucien bald in sich zu spüren. Er verbiss sich leicht in Luciens Schulter und leckte anschließend drüber. "Lucien... mach weiter...ich liebe dich..." Jamie hob sich Luciens Finger entgegen und stimulierte gleichzeitig auch Luciens Glied mit seinen Bewegungen.

Lucien stöhnte leise, der leichte Biss in seine Schulter, Jamies offensichtliches Gefallen an seinem Tun trieben seine eigene Lust voran. Er zog seinen Finger zurück, küsste Jamie ungestüm und griff nach der Flasche mit dem Öl, die auf Jamies Nachttisch stand. Er goss sich etwas davon in die Hände, küsste ihn erneut hungrig und glitt mit zwei Fingern Jamies Spalte entlang, ließ sie langsam eindringen, rieb sein eigenes Glied mit der anderen Hand ein. Lucien ließ seine Finger spielen, weitete Jamie behutsam, sah ihn an, suchte nach Zeichen von Schmerz oder Unwohlsein...dann würde er sofort auf hören. Als er nichts dergleichen fand, zog er seine Finger zurück, drängte sich zwischen seine Beine, beugte sich über ihm und bewegte sein Becken langsam gegen Jamies, berührte mit seiner Spitze seinen Anus. "Bist du sicher?" fragte er ihn leise und sah ihn liebevoll an.

Jamie genoss es sehr Lucien so erregt zu sehen und selbst so erregt zu sein. Als Lucien mit zwei Fingern in ihn eindrang war es nicht mehr unangenehm. Jamie kam Lucien entgegen und auf seine Frage antwortete er nur mit einem "Ja. Mach schon!" Aufstöhnend bog er sich Lucien entgegen und rieb seinen Unterkörper an ihm.

"So ungeduldig.....Cherie.." stöhnte Lucien leise und biss sich auf die Unterlippe, ließ sich aber kein zweites Mal bitten. Er begann, sich in Jamie zu schieben, drang in ihn vor, so weit er es vermochte und verharrte einen Moment bewegungslos, seinen Körper auf die Unterarme gestützt, die enge Hitze um sich herum voll auskostend. Langsam begann er sich zu bewegen, suchte seinen Rhythmus, löste eine Hand vom Laken und legte sie um Jamies Glied, streichelte es im selben Takt.

Jamie schlang seine Arme um Lucien und bog sich ihm entgegen um ihm willkommen zu heißen. Dies war was er sich erträumt hatte. Er strich Luciens Rücken rauf und runter und genoss jeden einzelnen Stoß und als dieser dann anfing Jamies Glied im einklang zustreicheln musste Jamie laut aufstöhnen. Er drängte sich den Stößen immer mehr entgegen und endlich war es so weit. Er ergoss sich in Luciens Hand und blieb erschöpft und befriedigt liegen.


zu Teil 8